Beschreibung der Beschaffung
Allgemeines
Der Neubau eines Werkstattgebäudes WSG liegt zentral auf dem Campusgelände verschiedener Berufsschulen der Region Hannover. Der Bereich wird eingerahmt durch die Verkehrsachsen der Gustav-Bratke-Allee im Nord-Osten, der Lavesallee im Süd-Osten und dem Fluss "Ihme" im Westen.
Regenwasserentwässerung
Die Technische Grundlage für die Planung und Dimensionierung des Entwässerungssystems außerhalb des Gebäudes ist die DIN 1986-100.
Das Dachflächenwasser sowie das anfallende Regenwasser der Freianlagen werden als Freispiegelentwässerung an das bestehende Mischwassernetz der Liegenschaft angeschlossen und in Richtung der öffentlichen Entwässerungskanäle im Bereich der Gustav-Bratke-Allee geführt.
Rückhalteraum
Seitens der Stadtentwässerung Hannover ist eine Einleitbegrenzung in den öffentlichen Kanal vorgegeben. Der hierfür benötigte Rückhalteraum wurde entsprechend nach der DIN 1986-100, Gleichung 20 dimensioniert.
Als Rückhalteraum ist ein überfahrbarer Staukanal aus Betonfertigteilen DN 1000 / 500 einschließlich der erforderlichen Schachtanlagen herzustellen. Auf einen separaten Sedimentationsschacht kann verzichtet werden, da alle Straßenabläufe mit Schlammfängen ausgestattet werden.
Entwässerung der Kellerlichtschächte
Die Kellerlichtschächte werden über eine Mini-Hebeanlage (R01.1 Pumpenschacht) in den Staukanal entwässert.
Abflussbegrenzung
Die geforderte Abflussbegrenzung erfolgt durch einen hinter dem Staukanal angeordneten Drosselschacht (R01 Drosselschacht), Betonschacht DN1500 aus Betonfertigteilen einschließlich einer Wirbeldrossel aus Edelstahl V2A als Einbaufertigteil.
Schmutzwasserentwässerung
Außerhalb des Gebäudes erfolgt die Schmutzwasserentwässerung nach dem Prinzip der Freispiegelentwässerung. Das anfallende Schmutzwasser wird über einen neuen Anschluss an den vorh. Mischwasserkanal abgeleitet und in der Gustav-Bratke-Allee in den Anschlussschacht M20215 (Städtisches Kanalnetz Hannover) eingeleitet.
Versorgungsleitungen
Das Gebäude erhält im Zuge der Baumaßnahmen zur Entwässerung, Versorgungsleitungen im Bereich Trinkwasser. Ferner ist ein Leerrohrsystem einschließlich Kabelzugschächte für die Elektro-Anbindungen herzustellen.
Sonstiges
Die Anschlüsse an die vorhandene Kanalisation erfolgt während der Mischwasserkanal in Betrieb ist. Es sind Schutzmaßnahmen vorzunehmen.