Beschreibung der Beschaffung
Die Kunstfelsen in der Meranti-Halle lassen den Besucher in eine tropische Welt mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen eintauchen. Im Mittelpunkt der Erlebniswelt steht der Meranti-Baum. Im Eingangsbereich ist der Meranti-Baum mit seinem großen schmalen Wurzelwerk zu erfassen. Der Besucher wird in die Thematik eingeführt.
Eine naturnahes Feuchtgebiet mit verschieden Wasserflächen soll erzeugt werden. Zentral ist ein Wasserfall zu errichten, welcher auch von einem kleinen Turm auch von oben zu erfassen ist.
Im Bereich der Konferenz befindet sich die Forschungsstation mit einer Aussichtsplattform, welche dem tropischen Erscheinungsbild angepasst werden soll. Die Stahlbauelemente sind mit einer rostigen Färbung zu versehen. Ein altes, verwittertes Erscheinungsbild ist zu erzeugen.
Die Einfassung der Gehege zum Besucher erfolgt mit Kunstfelswänden und einzelnen Glasabtrennungen. Die variierenden Bauteile (Gehegeabtrennungen) sollen naturidentisch als freistehende Felsblöcke nachempfunden werden oder den Eindruck von natürlichen Felswänden erwecken. Besonders auf die Übergänge von Malerei/Tönung und Kunstfelsen, die die polygonförmige Grundform des Gebäudes folgen und den Gesamteindruck natürlich wirken lassen sollen, wird Wert gelegt.
Den Kunstfelsen ist ein naturidentisches, geologisch nachvollziehbares Erscheinungsbild in Oberflächenstruktur und Färbung zu geben, wie sie als Felsenformation im Pantanal vorherrschen(siehe Fotovorlage).
Um eine zusammenhängende Wirkung der Gesamtanlage zu erreichen, sollen die einzelnen Felselemente sorgfältig nachbearbeitetet und formal in die Gesteinsstruktur der Gesamtanlage eingebunden werden. Typische flächige Strukturen könne mehrmals reproduziert und über die Gesamtanlage verteilt wiederholt werden. Markante Sonderelemente in denen Klüfte, Verwerfungen o.ä. vorkommen, sollten nur jeweils einmal vorkommen. Die Felsstruktur ist entsprechend der beiliegenden Beispielfotos auszubilden (siehe Fotovorlage).
Die Kunstfelsennachbildungen sind über geeignete Befestigungsmittel, z.B. Spreizanker und eingeklebte Gewindestangen zu montieren. Die Betonschalen sind für bessere Stabilität und einen massiven Klang abschnittsweise mit Beton und/oder Leichtbeton zu verfüllen. Die notwendigen Befestigungspunkte sind in die Struktur und Farbigkeit der Felsnachbildung einzugliedern. Sie sind mit geeigneten Mitteln vollständig zu verdecken.
Bei der Ausbildung der Vorsatzschalen sowie sämtlicher Fugen, Befestigungspunkt-Abdeckungen und Ränder ist darauf zu achten, dass ein Ablösen von Teilen der Kunstfelsen, auch durch mutwillige mechanische Beschädigung, ausgeschlossen wird.