Die Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh planen im Zentrum von Bielefeld den Neubau des Handwerksbildungszentrums (HBZ) Brackwede. Das Projekt wird unter dem Titel "Neubau Zukunftswerkstatt made by KH (ZWKH) - Handwerk - Bildung - Zukunft" geführt. Der geplante Neubau wird nachfolgend mit "Neubau ZWKH" bezeichnet. Wesentlicher Bestandteil ist die Aufnahme der Kfz-Bildungsstätten der Handwerkskammer in Lemgo. Das Projekt soll von Bund und Land NRW gefördert werden. Gesucht wird ein Büro für die Leistungen des Brandschutzes gem. AHO Heft Nr. 17. Der Neubau des HBZ wird 28 Übungseinheiten mit einer Praxis-, Theorie und Verwaltungsfläche von insgesamt ca. 10.000 m² Bruttonutzfläche auf einem Grundstück mit ca. 16.000 m² Fläche beheimaten. Die Leistungen des Brandschutzes werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Wertungsmatrix Bewerberauswahl 3-5 Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die im Rahmen des sich an den Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens abzugebenden Angebote werden geprüft. An die Prüfung schließen sich Vergabeverhandlungen an. Nach Abschluss der Vergabeverhandlungen werden die Bieter aufgefordert, ihre finalen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Zuschlagsmatrix bewertet werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Vergabeverhandlungen zu führen. Macht die Vergabestelle von diesem Recht Gebrauch, erfolgt eine Auswahl des wirtschaftlichsten Erstangebotes auf Basis der Zuschlagsmatrix. Details sind der Projektbeschreibung zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-02-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-01-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-01-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 708.01
Kurze Beschreibung:
Die Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh planen im Zentrum von Bielefeld den Neubau des Handwerksbildungszentrums (HBZ) Brackwede. Das Projekt wird unter dem Titel "Neubau Zukunftswerkstatt made by KH (ZWKH) - Handwerk - Bildung - Zukunft" geführt. Der geplante Neubau wird nachfolgend mit "Neubau ZWKH" bezeichnet.
Wesentlicher Bestandteil ist die Aufnahme der Kfz-Bildungsstätten der Handwerkskammer in Lemgo. Das Projekt soll von Bund und Land NRW gefördert werden. Gesucht wird ein Büro für die Leistungen des Brandschutzes gem. AHO Heft Nr. 17.
Der Neubau des HBZ wird 28 Übungseinheiten mit einer Praxis-, Theorie und Verwaltungsfläche von insgesamt ca. 10.000 m² Bruttonutzfläche auf einem Grundstück mit ca. 16.000 m² Fläche beheimaten.
Die Leistungen des Brandschutzes werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Wertungsmatrix Bewerberauswahl 3-5 Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die im Rahmen des sich an den Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens abzugebenden Angebote werden geprüft. An die Prüfung schließen sich Vergabeverhandlungen an. Nach Abschluss der Vergabeverhandlungen werden die Bieter aufgefordert, ihre finalen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Zuschlagsmatrix bewertet werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Vergabeverhandlungen zu führen. Macht die Vergabestelle von diesem Recht Gebrauch, erfolgt eine Auswahl des wirtschaftlichsten Erstangebotes auf Basis der Zuschlagsmatrix.
Details sind der Projektbeschreibung zu entnehmen.
Die Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh planen im Zentrum von Bielefeld den Neubau des Handwerksbildungszentrums (HBZ) Brackwede. Das Projekt wird unter dem Titel "Neubau Zukunftswerkstatt made by KH (ZWKH) - Handwerk - Bildung - Zukunft" geführt. Der geplante Neubau wird nachfolgend mit "Neubau ZWKH" bezeichnet.
Wesentlicher Bestandteil ist die Aufnahme der Kfz-Bildungsstätten der Handwerkskammer in Lemgo. Das Projekt soll von Bund und Land NRW gefördert werden. Gesucht wird ein Büro für die Leistungen des Brandschutzes gem. AHO Heft Nr. 17.
Der Neubau des HBZ wird 28 Übungseinheiten mit einer Praxis-, Theorie und Verwaltungsfläche von insgesamt ca. 10.000 m² Bruttonutzfläche auf einem Grundstück mit ca. 16.000 m² Fläche beheimaten.
Die Leistungen des Brandschutzes werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Wertungsmatrix Bewerberauswahl 3-5 Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die im Rahmen des sich an den Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens abzugebenden Angebote werden geprüft. An die Prüfung schließen sich Vergabeverhandlungen an. Nach Abschluss der Vergabeverhandlungen werden die Bieter aufgefordert, ihre finalen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Zuschlagsmatrix bewertet werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Vergabeverhandlungen zu führen. Macht die Vergabestelle von diesem Recht Gebrauch, erfolgt eine Auswahl des wirtschaftlichsten Erstangebotes auf Basis der Zuschlagsmatrix.
Details sind der Projektbeschreibung zu entnehmen.
Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine Entschädigung gezahlt.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Zu folgenden Aspekten sind mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen abzugeben und auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers Nachweise zu erbringen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/auftragsbezogener Zusammenarbeit
- Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben
- Ggfs. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
- Ggfs: Erklärungen zu Auftragsanteilen bei Bewerber-/Bietergemeinschaft
- Ggfs.: Erklärungen zur Leistungsbereitstellung bei Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung)
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLCRK7L
Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine Entschädigung gezahlt.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Zu folgenden Aspekten sind mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen abzugeben und auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers Nachweise zu erbringen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/auftragsbezogener Zusammenarbeit
- Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben
- Ggfs. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
- Ggfs: Erklärungen zu Auftragsanteilen bei Bewerber-/Bietergemeinschaft
- Ggfs.: Erklärungen zur Leistungsbereitstellung bei Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung)
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLCRK7L
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh planen im Zentrum von Bielefeld den Neubau des Handwerksbildungszentrums (HBZ) Brackwede. Das Projekt wird unter dem Titel "Neubau Zukunftswerkstatt made by KH (ZWKH) - Handwerk - Bildung - Zukunft" geführt. Der geplante Neubau wird nachfolgend mit "Neubau ZWKH" bezeichnet.
Die Kreishandwerkerschaften Bielefeld und Gütersloh planen im Zentrum von Bielefeld den Neubau des Handwerksbildungszentrums (HBZ) Brackwede. Das Projekt wird unter dem Titel "Neubau Zukunftswerkstatt made by KH (ZWKH) - Handwerk - Bildung - Zukunft" geführt. Der geplante Neubau wird nachfolgend mit "Neubau ZWKH" bezeichnet.
Wesentlicher Bestandteil ist die Aufnahme der Kfz-Bildungsstätten der Handwerkskammer in Lemgo. Das Projekt soll von Bund und Land NRW gefördert werden. Gesucht wird ein Büro für die Leistungen des Brandschutzes gem. AHO Heft Nr. 17.
Der Neubau des HBZ wird 28 Übungseinheiten mit einer Praxis-, Theorie und Verwaltungsfläche von insgesamt ca. 10.000 m² Bruttonutzfläche auf einem Grundstück mit ca. 16.000 m² Fläche beheimaten.
Die Leistungen des Brandschutzes werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Wertungsmatrix Bewerberauswahl 3-5 Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die im Rahmen des sich an den Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens abzugebenden Angebote werden geprüft. An die Prüfung schließen sich Vergabeverhandlungen an. Nach Abschluss der Vergabeverhandlungen werden die Bieter aufgefordert, ihre finalen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Zuschlagsmatrix bewertet werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Vergabeverhandlungen zu führen. Macht die Vergabestelle von diesem Recht Gebrauch, erfolgt eine Auswahl des wirtschaftlichsten Erstangebotes auf Basis der Zuschlagsmatrix.
Die Leistungen des Brandschutzes werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Wertungsmatrix Bewerberauswahl 3-5 Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Die im Rahmen des sich an den Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens abzugebenden Angebote werden geprüft. An die Prüfung schließen sich Vergabeverhandlungen an. Nach Abschluss der Vergabeverhandlungen werden die Bieter aufgefordert, ihre finalen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Zuschlagsmatrix bewertet werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Vergabeverhandlungen zu führen. Macht die Vergabestelle von diesem Recht Gebrauch, erfolgt eine Auswahl des wirtschaftlichsten Erstangebotes auf Basis der Zuschlagsmatrix.
Details sind der Projektbeschreibung zu entnehmen.
Grundlage der Planung ist das durch die Fördermittelgeber freigegebene Raumprogramm zuzüglich der eigenfinanzierten Flächen. Diese stellen sich wie folgt dar:
Die zuwendungsfähige Nutzfläche (NUF 1-6) beträgt 7.909 m² und beinhalt u.a.:
-Bauhallen und Lagerflächen
-KFZ-Wertstätte
-Verwaltungsflächen
-Theorie- und Fachräume
-Speisesaal
Die nicht-zuwendungsfähige Nutzfläche (NUF 1-6) beträgt 589 m² und beinhaltet u.a.:
-Verwaltungsräume
Die einzelnen Raumtypen sind dem Raumprogramm zu entnehmen.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Planungsleistungen des Brandschutzes gemäß AHO Heft Nr. 17. Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen
Dauer: 47 Monate
Beschreibung der Optionen:
Vergeben werden Grund- und besondere Leistungen gem. Heft-Nr. 17 der AHO Fachkommission "Brandschutz".
Die Leistungen werden wie folgt stufenweise beauftragt:
Stufe 1: LPH 1 - 2
Stufe 2: LPH 3
Stufe 3: LPH 4
Stufe 4: LPH 5
Stufe 5: LPH 8
Es wird zunächst nur die Stufe 1 (Leistungsphasen 1 und 2) beauftragt, auch wenn die weiteren Leistungsphasen 3 bis 8 von den Bietern anzubieten sind. Der Auftraggeber entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt, ob er den Auftragnehmer dieses Vergabeverfahrens (den obsiegenden Bieter) mit den weitergehende Leistungsphasen 3, 4, 5, bzw. 8 sowie mit den ausgeschriebenen Besonderen Leistungen beauftragt. Er ist dazu nicht verpflichtet und kann diese Leistungen gar nicht (z. B. Eigenleistung) oder anderweitig vergeben.
Es wird zunächst nur die Stufe 1 (Leistungsphasen 1 und 2) beauftragt, auch wenn die weiteren Leistungsphasen 3 bis 8 von den Bietern anzubieten sind. Der Auftraggeber entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt, ob er den Auftragnehmer dieses Vergabeverfahrens (den obsiegenden Bieter) mit den weitergehende Leistungsphasen 3, 4, 5, bzw. 8 sowie mit den ausgeschriebenen Besonderen Leistungen beauftragt. Er ist dazu nicht verpflichtet und kann diese Leistungen gar nicht (z. B. Eigenleistung) oder anderweitig vergeben.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass sie die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung als Ingenieur/-in sowie zur Führung der Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes haben.
1. Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass sie die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung als Ingenieur/-in sowie zur Führung der Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes haben.
a. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/in sowie die Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes zu führen bzw. in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in und im Bundesland Nordrhein-Westfalen als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllen die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinien 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl.EU-Nr. L 255, S. 22) entspricht. Soweit die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes betroffen ist, gelten die Vorgaben der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige nach der Landesbauordnung NRW mit Stand vom 16.01.2022.
a. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/in sowie die Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes zu führen bzw. in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in und im Bundesland Nordrhein-Westfalen als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllen die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinien 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl.EU-Nr. L 255, S. 22) entspricht. Soweit die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung des Brandschutzes betroffen ist, gelten die Vorgaben der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige nach der Landesbauordnung NRW mit Stand vom 16.01.2022.
b. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der/die mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter/in die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
c. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
2. Handelt es sich bei dem Bewerber bzw. bei den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft um eine juristische Person OHG, KG oder eine Partnerschaftsgesellschaft, so ist dem Teilnahmeantrag ein aktueller Auszug aus dem Handels- oder Partnerschaftsregister oder aus einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers beizufügen.
2. Handelt es sich bei dem Bewerber bzw. bei den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft um eine juristische Person OHG, KG oder eine Partnerschaftsgesellschaft, so ist dem Teilnahmeantrag ein aktueller Auszug aus dem Handels- oder Partnerschaftsregister oder aus einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Mindeststandards,
b) Erklärungen zu den Jahresumsätzen des Bewerbers gemäß den Mindeststandards.
Mindeststandards:
a. Nachweis Berufshaftpflicht (3,0 Mio. Euro Personen- und 2,0 Mio. Euro Sach- und Vermögensschäden; Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen). Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden.
a. Nachweis Berufshaftpflicht (3,0 Mio. Euro Personen- und 2,0 Mio. Euro Sach- und Vermögensschäden; Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen). Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden.
b) durchschnittlicher Jahresteilumsatz bezogen auf den Tätigkeitsbereich der Planung des Brandschutzes in 2019, 2020, 2021 (netto) von mind. 500.000 EUR
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch Referenzen gemäß den Mindeststandards,
Mindeststandards:
a) Es gelten die Anforderungen gemäß Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung. Die Kriterien, die für die Auswahl der zum Verhandlungsverfahren zuzulassenden Bewerber/Bewerbergemeinschaften maßgeblich sind, ergeben sich aus Ziffer II.2.9 der Bekanntmachung.
a) Es gelten die Anforderungen gemäß Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung. Die Kriterien, die für die Auswahl der zum Verhandlungsverfahren zuzulassenden Bewerber/Bewerbergemeinschaften maßgeblich sind, ergeben sich aus Ziffer II.2.9 der Bekanntmachung.
Die technische Leistungsfähigkeit ist anhand von Referenzen zu belegen. Es werden nur Referenzen zur Wertung zugelassen, die alle nachfolgenden Mindestkriterien erfüllen:
- Die Leistungen zu den Referenzenprojekten wurden mit dem Abschluss der LPH 8 nach dem Stichtag 01.01.2015 fertiggestellt
- Eine Referenz umfasst mindestens einen Neubau, Erweiterung oder Kernsanierung eines Hochbauprojekts
Mit den eingereichten Referenzen müssen weiterhin folgende Mindestkriterien erfüllt werden:
- Mind. 1 Referenz umfasst eine Bruttogeschossfläche von 8.000 m²
- Mind. 1 Referenz umfasst 3 Nutzungseinheiten gem. Heft 17 AHO (Leistungen für Brandschutz)
Die einzelnen Auswahlkriterien sind mitsamt Wichtung der Wertungsmatrix Bewerberauswahl zu entnehmen.
Je Referenz ist das Referenzformblatt 3 im Teilnahmeantrag zu benutzen.
Eine optionale Detailbeschreibung der Referenz, die maximal zwei Blätter DIN A4 oder ein Blatt DIN A3 umfassen darf, kann als Anlage beigelegt werden.
Alle Kostenangaben sind Bruttoangaben.
zur Verfügung stehen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
s. o. III.1.1)
§§ 1-3 IngG
§§ 1 ff. Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige nach der Landesbauordnung NRW 2018
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften Dem Auftraggeber muss ein Mitglied der Bietergemeinschaft als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner benannt werden. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber oder als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft und gleichzeitig als Einzelbewerber, als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer eines anderen Bewerbers, können nach Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen führen. Mehrfachbewerbungen sind zulässig, wenn der Bewerber ausschließlich als Nachunternehmer und nirgends als Einzelbewerber oder als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft auftritt.
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften Dem Auftraggeber muss ein Mitglied der Bietergemeinschaft als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner benannt werden. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber oder als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft und gleichzeitig als Einzelbewerber, als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer eines anderen Bewerbers, können nach Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen führen. Mehrfachbewerbungen sind zulässig, wenn der Bewerber ausschließlich als Nachunternehmer und nirgends als Einzelbewerber oder als Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft auftritt.
Für das vorliegende Vergabeverfahren gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen zum TVgG NRW werden Vertragsbestandteil.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Referenzen mit Planungsanforderungen, die hinsichtlich des Brandschutzes mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Berücksichtigt werden nur Referenzen, welche die unter Ziffer III.1.3 lit. a) angegebenen Mindestanforderungen erfüllen. Diese Referenzen werden hinsichtlich der folgenden Unterkriterien jeweils mit 1 bis max. 3 Punkten bewertet:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Referenzen mit Planungsanforderungen, die hinsichtlich des Brandschutzes mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Berücksichtigt werden nur Referenzen, welche die unter Ziffer III.1.3 lit. a) angegebenen Mindestanforderungen erfüllen. Diese Referenzen werden hinsichtlich der folgenden Unterkriterien jeweils mit 1 bis max. 3 Punkten bewertet:
-Vergleichbare Fläche (BGF, 1 bis 3 Punkte / Gewichtung 16,67 % - 1 Punkt für Referenzen ab 6.000 m² BGF, 2 Punkte für Referenzen ab 8.000 m² BGF, 3 Punkte für Referenzen ab 10.000 m² BGF)
-Vergleichbarer Projektinhalt: (Referenz umfasst Werkstätten und/oder eine Bildungseinrichtung: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst einen Neubau: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst einen unterirdischen Geschoss: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst 3 Nutzungseinheiten gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst Räume für "Büro- /Verwaltungsflächen" gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst Räume für "Kindergarten, Schule, Hochschule" gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%)
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
-Vergleichbarer Projektinhalt: (Referenz umfasst Werkstätten und/oder eine Bildungseinrichtung: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst einen Neubau: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst einen unterirdischen Geschoss: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst 3 Nutzungseinheiten gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst Räume für "Büro- /Verwaltungsflächen" gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%; Referenz umfasst Räume für "Kindergarten, Schule, Hochschule" gem. Heft 17 AHO: 2 Punkte / Gewichtung 11,11%)
-Vergleichbares Leistungsbild (Umfang erbrachter Grundleistungen gem. Heft 17 AHO, 1 bis 3 Punkte / Gewichtung: 16,67% - 1 Punkt für Referenzen in den LPH 2-4; 2 Punkte für Referenzen in den LPH 2-5; 3 Punkte für Referenzen in den LPH 2-5 und 8)
Die vom Bewerber eingereichten Referenzen werden gemäß der vorgenannten Unterkriterien bewertet. Die Anzahl der einzureichenden Referenzen ist nicht begrenzt. Maßgeblich für die Auswahl der zur Teilnahme aufzufordernden Bewerber sind jedoch ausschließlich die drei vom Bewerber eingereichten Referenzen, auf die nach der Bewertung durch den Auftraggeber die meisten Punkte entfallen. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (Wertungsmatrix (Auswahlkriterien Teilnahmewettbewerb) mit Wichtung).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die vom Bewerber eingereichten Referenzen werden gemäß der vorgenannten Unterkriterien bewertet. Die Anzahl der einzureichenden Referenzen ist nicht begrenzt. Maßgeblich für die Auswahl der zur Teilnahme aufzufordernden Bewerber sind jedoch ausschließlich die drei vom Bewerber eingereichten Referenzen, auf die nach der Bewertung durch den Auftraggeber die meisten Punkte entfallen. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (Wertungsmatrix (Auswahlkriterien Teilnahmewettbewerb) mit Wichtung).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-03-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation des Projektteams (Projektleiter/in u. stellv. Projektleiter/in) / Gewichtung 50% ; Unterkriterien: (Berufsqualifikation/Gewichtung 15 %, Erfahrung mit vergleichbaren persönlichen Referenzprojekten/Gewichtung 25 %, Dauer der Berufserfahrung/Gewichtung 10 %)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 %
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 50 %
Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine Entschädigung gezahlt.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Zu folgenden Aspekten sind mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen abzugeben und auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers Nachweise zu erbringen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/auftragsbezogener Zusammenarbeit
- Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben
- Ggfs. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
- Ggfs: Erklärungen zu Auftragsanteilen bei Bewerber-/Bietergemeinschaft
- Ggfs.: Erklärungen zur Leistungsbereitstellung bei Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung)
Das Verfahren für Verstöße gegen Vergaberecht richtet sich im vorliegenden Fall nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere gilt, dass ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei einer unter VI.4.1) genannten Vergabekammer allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden kann. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll und über den frühestmöglichen Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen. Vergaberechtsverstöße sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen, § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrags oder zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Das Verfahren für Verstöße gegen Vergaberecht richtet sich im vorliegenden Fall nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere gilt, dass ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei einer unter VI.4.1) genannten Vergabekammer allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden kann. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll und über den frühestmöglichen Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen. Vergaberechtsverstöße sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen, § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrags oder zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen.
Quelle: OJS 2022/S 015-034513 (2022-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 108 934 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine Entschädigung gezahlt.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Zu folgenden Aspekten sind mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen abzugeben und auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers Nachweise zu erbringen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/auftragsbezogener Zusammenarbeit
- Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben
- Ggfs. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
- Ggfs: Erklärungen zu Auftragsanteilen bei Bewerber-/Bietergemeinschaft
- Ggfs.: Erklärungen zur Leistungsbereitstellung bei Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung)
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLCRTMM
Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine Entschädigung gezahlt.
Die Vergabestelle hat für die Ausarbeitung des Teilnahmeantrags Formulare vorbereitet. Diese Formulare sind unter dem unter Ziffer I.3 (Kommunikation) genannten Link abrufbar. Sie sind Teil der Vergabeunterlagen. Die Bewerber werden dringend darum gebeten, diese Formulare für ihren Teilnahmeantrag zu verwenden. Die Formulare dienen dazu, die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen und es der Vergabestelle zu ermöglichen, die Teilnahmeanträge rascher prüfen zu können.
Zu folgenden Aspekten sind mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen abzugeben und auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers Nachweise zu erbringen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/auftragsbezogener Zusammenarbeit
- Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
- Erklärung über die ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben
- Ggfs. Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
- Ggfs: Erklärungen zu Auftragsanteilen bei Bewerber-/Bietergemeinschaft
- Ggfs.: Erklärungen zur Leistungsbereitstellung bei Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung)
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLCRTMM
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-07-25 📅
Name: Gruner GmbH, Köln
Postanschrift: Hohenstaufenring 42
Postort: Köln
Postleitzahl: 50674
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2219998480📞
E-Mail: christoph.vahlhaus@gruner.eu📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 53386.12 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4