Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtwerke Düsseldorf AG beabsichtigen für den Neubau eines Sozial- und Empfangsgebäudes für das Kraftwerk Lausward die Durchführung eines Vergabeverfahrens.
Die Realisierungsfläche für das Gebäude steht in unmittelbaren Sichtkontakt zum "Block Fortuna" mit der in einem Wettbewerbsverfahren hervorgegangen Fassadengestaltung von kadawittfeldarchitektur und wird prägend für den Eingangsbereich sein.
Auf dem Gelände des Kraftwerk Lausward soll ein zukunftsweisendes Sozialgebäude entstehen, dessen positive Effekte auf das Umfeld und die Mitarbeiter ausstrahlt. Mit der Gestaltung einer neuen Eingangssituation soll eine Adressbildung erfolgen, der es gelingt, Städtebau und Architektur, Funktion und Nachhaltigkeit vorbildhaft und repräsentativ zu vereinen.
Mit dem Vergabeverfahren soll die planerische Grundidee zur Realisierung des neuen Sozial- und Empfangsgebäudes entwickelt werden. Die Funktionalität steht bei der baulichen Gestaltung im Vordergrund und soll die Nutzung widerspiegeln. Es wird ein Erscheinungsbild erwartet, das sich in sein Umfeld einfügt. Klare Strukturen und schlüssige Raumabfolgen der unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionsbereiche im Inneren und im Außenbereich sollen die Orientierbarkeit sowie die Abläufe der unterschiedlichen Nutzungen unterstützen.
Bei dem Funktionsbau soll der Fokus auf die Bedürfnisse der Belegschaft gelegt werden. Das Raumprogramm des Sozial- und Empfangsgebäudes umfasst eine Brutto-Grundfläche (BGF) von rund 1.500m2 und beinhaltet mehrere Funktionsbereiche - unter anderem Lagerräume, Umkleiden, Duschen und einen Aufenthaltsraum für die Belegschaft sowie den Pförtnerbereich.
Im Rahmen der Angebotslegung stellt der präqualifizierte Bieter folgende Sachverhalte dar:
- textliche und zeichnerische Darstellung der städtebaulichen und architektonischen Konzeption
- Nutzung und Funktionalität des Gebäudes
- Erschließungsmöglichkeiten
- räumliche Darstellung der Gesamtsituation
- Darstellung der energetischen, bauklimatischen Idee sowie Aussagen zu ressourcenschonenden Bauen/Kreislaufwirtschaft
Ziel ist eine dem Ort angemessene Architektur mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität bei gleichzeitiger Berücksichtigung funktionaler, technischer, energetischer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte.
Der Umfang der Planungsleistungen wird als vollumfänglich betrachtet und beinhaltet alle Planungsaktivitäten, die zum Erreichen des Projektzieles notwendig sind (z.B. Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe Objektüberwachung und Dokumentation, Schnittstellenkoordination, Objektbetreuung, Qualitätssicherung, Bauoberleitung, Bauüberwachung, Inbetriebnahmekoordination, Schulungen, Terminplanung, Kostenverfolgung und Gewährleistungsabwicklung), wobei sich der AG eine Beauftragung in voraussichtlich 5 Stufen vorbehält.
Die Beauftragung des Auftragnehmers erfolgt nur dann, wenn die zuständigen Gremien des AG der Planungsleistung zustimmen. Der AN kann bei Versagung der Gremienzustimmung keinerlei Ansprüche, insbesondere keine Schadenersatzansprüche, gegen den AG geltend machen.