Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Eigenerklärung über die gewerkespezifische Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen mit Angaben zur
Berufsqualifikation und Berufserfahrung.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist das Angebot zum Vergabeverfahren für die Gemeinschaft als
Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
2. Es sind 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2 und P3) vom Bewerber
einzureichen. Für die Referenzprojekte, bezogen auf die letzten 10 Jahre rückgerechnet ab dem Tag der
Einreichung des Angebotes, muss mindestens eines vollständig abgeschlossen sein (in Betrieb) und für alle weiteren muss mindestens die Baugenehmigung erteilt worden sein. Die vom Bewerber erbrachten
Leistungsphasen sind davon unabhängig.
Zum Nachweis der gewerkespezifischen Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen und Referenzen sind die
Felder in der Evaluierungsmatrix auszufüllen.
Die gewerkespezifische Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen und Referenzprojekte werden gem. II.2.9
und anhand der Evaluierungsmatrix in der Stufe 1
bewertet.
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Interessenkonflikten, die mit
der Ausführung des Auftrags in Widerspruch stehen und diese nachteilig
beeinflussen können (§ 46 Abs. 2 VgV). Der Auftraggeber kann die berufliche Leistungsfähigkeit eines
Bewerbers oder Bieters verneinen, wenn er festgestellt hat, dass dieser Interessen hat, die mit der Ausführung
des öffentlichen Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft
eingereicht werden. Die Referenzprojekte (P1, P2, und P3) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
Die Vergabestelle behält sich vor, in Zweifelsfragen weitere Eignungsnachweise nachzufordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1.
mind. 3 festangestellte Ingenieure/innen, und/oder Techniker/innen mit jeweils mind. 5 Jahren Berufserfahrung
im Bereich Berater/Sachverständiger IT-Technik
Zu 2.
a) mind. 1 Referenzprojekt (P1, P2 oder P3) muss einen öffentlichen Auftraggeber als Bauherr vorweisen.
b) mind. 1 Referenzprojekt (P1, P2 oder P3) muss Beratungs-/Sachverständigenleistungen im Bereich ITTechnik
für einen Hochbau mit einer Gebäudehöhe von mind. 22 m (Hochhaus Definition gem. HBO) vorweisen.
c) HOAI-Leistungsphasen: Mit den drei eingereichten Referenzen (P1, P2 und P3) muss außerdem in der
Summe nachgewiesen werden, dass im Bereich Beratung/Sachverständigenleistung IT-Technik die Zuarbeit zu
den HOAI-Leistungsphasen LP2, LP3, LP5 und LP8 abgeschlossen wurden.
d) Allgemeine Angaben zu den Referenzprojekten: Name des Projektes, Standort, Bauherr, Bauherr /
Ansprechpartner: E-Mail, Telefonnummer - auf gesondertes Verlangen, Autzug, Angabe des
ausführenden Planungsbüros.