Propofol

BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Lieferung des Arzneimittelwirkstoffes Propofol zur Sicherung der Anästhetika-Versorgung der Auftraggeber. Die Ausschreibung erfolgt in drei Losen und fordert vom Auftragnehmer bzw. von den Auftragnehmern einen vollständigen Kostenausgleich für Ersatzbeschaffungen als Absicherungsmaßnahme bei eventuell auftretenden Lieferengpässen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-03-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-01-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-01-31 Auftragsbekanntmachung
2022-03-01 Ergänzende Angaben
2022-06-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Arzneimittel
Referenznummer: 71-21 (200)
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Lieferung des Arzneimittelwirkstoffes Propofol zur Sicherung der Anästhetika-Versorgung der Auftraggeber. Die Ausschreibung erfolgt in drei Losen und fordert vom Auftragnehmer bzw. von den Auftragnehmern einen vollständigen Kostenausgleich für Ersatzbeschaffungen als Absicherungsmaßnahme bei eventuell auftretenden Lieferengpässen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Arzneimittel 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Arzneimittel 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bg-kliniken.de 🌏
E-Mail: silke.witt@bg-kliniken.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHREAN/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHREAN 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-31 📅
Einreichungsfrist: 2022-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 025-060590
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHHREAN

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Glasampullen 1 % Wirkstoffkonzentration
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung: Los 1 - Glasampullen 1 % Wirkstoffkonzentration
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Auftraggeber haben die Option, die Rahmenvereinbarung zweimal um jeweils 12 Monate auf maximal 48 Monate zu verlängern.
Bezeichnung des Loses: Durchstechflaschen 1 % Wirkstoffkonzentration
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung: Los 2 - Durchstechflaschen 1 % Wirkstoffkonzentration
Bezeichnung des Loses: Durchstechflaschen 2 % Wirkstoffkonzentration
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung: Los 3 - Durchstechflaschen 2 % Wirkstoffkonzentration
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Auftraggeber sind sechs medizinische Einrichtungen der BG Kliniken (siehe Vergabeunterlagen). Erfüllungsort ist der Sitz der jeweiligen Auftraggeber.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1, 4 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen;
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2. Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein fakultativer Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen;
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3. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
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4. Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bewerbers (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich);
5. Mitgliedschaft bei Berufsgenossenschaft oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslands des Bewerbers (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Propofol) unter Einschluss des Anteils gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung").
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2. beabsichtigter oder erfolgter Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung, die den gesetzlichen Anforderungen, insbesondere den Regelungen der §§ 84 ff. AMG, entspricht und eine Mindestdeckungssumme im Falle der Tötung oder Verletzung eines Menschen bis zu einem Kapitalbetrag von 600.000 EUR oder bis zu einem Rentenbetrag von jährlich 36.000 EUR sowie im Falle der Tötung oder Verletzung mehrerer Menschen durch das gleiche Arzneimittel unbeschadet der vorgenannten Grenzen bis zu einem Kapitalbetrag von 120 Millionen EUR oder bis zu einem Rentenbetrag von jährlich 7,2 Millionen EUR aufweist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung").
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Mindeststandards:
zu 2. Mindestdeckungssumme im Falle der Tötung oder Verletzung eines Menschen bis zu einem Kapitalbetrag von 600.000 EUR oder bis zu einem Rentenbetrag von jährlich 36.000 EUR sowie im Falle der Tötung oder Verletzung mehrerer Menschen durch das gleiche Arzneimittel unbeschadet der vorgenannten Grenzen bis zu einem Kapitalbetrag von 120 Millionen EUR oder bis zu einem Rentenbetrag von jährlich 7,2 Millionen EUR
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung");
2. Angaben zur Anzahl der durchschnittlich jährlich Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung");
3. Angaben zu technischen Fachkräften (Pharmaberater/innen) welche im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, die eine der Ausbildungen nach § 75 Abs. 1 bis 3 Arzneimittelgesetz (AMG) abgeschlossen haben (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung").
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4. Erklärung, dass in den letzten drei Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt worden sind samt Angaben zum Auftraggeber (Name, Ansprechpartner, Kontaktdaten, Rechtsform, Unternehmensstruktur) und zum Referenzprojekt (Liefermenge). Eine Referenz ist gleichwertig, wenn sie nach Art und Umfang den Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung entspricht. (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" sowie im Formblatt "Referenzbogen" erforderlich)
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Mindeststandards:
zu 3. Einsatz von mindestens zwei Pharmaberater/innen im Zusammenhang mit der Leistungserbringung, die eine der Ausbildungen nach § 75 Abs. 1 bis 3 Arzneimittelgesetz (AMG) abgeschlossen haben.
zu 4. Je Los 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (gerechnet ab Bekanntmachung) für öffentliche oder private Leistungsempfänger (grundsätzlich ein Krankenhaus, ein Klinikum oder eine ähnliche Einrichtung).
Los 1: Mindestmenge 46.400 Stück p.a.
Los 2: Mindestmenge 76.800 Stück p.a.
Los 3: Mindestmenge 13.600 Stück p.a.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-03-03 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung
Kontakt
Internetadresse: www.bg-kliniken.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHREAN/documents 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 02289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de-mail.de 📧
Fax: +49 02289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.
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Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
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Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2022/S 025-060590 (2022-01-31)
Ergänzende Angaben (2022-03-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-01 📅
Einreichungsfrist: 2022-03-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 045-115464
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 025-060590
ABl. S-Ausgabe: 45
Quelle: OJS 2022/S 045-115464 (2022-03-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 707 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-06-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 125-353419
ABl. S-Ausgabe: 125
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHHR2YR

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vermeidung von Lieferausfällen und Engpässen im KH
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Servicequalität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vermeidung von Produktverwechselungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Minimierung des Verletzungsrisikos und opt. Handhabung
Preis (Gewichtung): 55
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vermeidung von Produktverwechslungen
Minimierung des Verletzungsrisikos und opt.e Handhabung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-06-21 📅
Name: Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Postanschrift: Else-Kröner-Str. 1
Postort: Bad Homburg v.d.H.
Postleitzahl: 61352
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: ausschreibungen@fresenius-kabi.de 📧
Land: Hochtaunuskreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 136 880 EUR 💰
423 920 EUR 💰
Name: B. Braun Deutschland GmbH & Co. KG
Postanschrift: Carl-Braun-Straße 1
Postort: Melsungen
Postleitzahl: 34212
E-Mail: martin.endter@bbraun.com 📧
Land: Schwalm-Eder-Kreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 146 200 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden. Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Mehr anzeigen
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Die Frist zur Geltendmachung von Verstößen gegen § 134 GWB beträgt 30 Tage ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (§ 135 GWB).
Quelle: OJS 2022/S 125-353419 (2022-06-27)