Rahmenvereinbarung Eisenhydroxidschlamm (EHS)-Entsorgung

LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, Einkauf Lausitz

Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Verwertung von nicht gefährlichen Abfällen.
Die Leistungen umfassen im Wesentlichen die bedarfsgerechte Entsorgung/Verwertung von entwässerten Eisenhydroxidschlamm (EHS) aus der Wasserbehandlungsanlage Plessa (WBA) einschließlich Transportleistungen, Bereitstellung Container und Entsorgungskosten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-03-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-02-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-02-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2022-02-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Referenznummer: Vergabenummer: 2214300202
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Verwertung von nicht gefährlichen Abfällen. Die Leistungen umfassen im Wesentlichen die bedarfsgerechte Entsorgung/Verwertung von entwässerten Eisenhydroxidschlamm (EHS) aus der Wasserbehandlungsanlage Plessa (WBA) einschließlich Transportleistungen, Bereitstellung Container und Entsorgungskosten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Elbe-Elster 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, Einkauf Lausitz
Postanschrift: Knappenstraße 1
Postleitzahl: 01968
Postort: Senftenberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lmbv.de 🌏
E-Mail: carmen.kapelle@lmbv.de 📧
Telefon: +49 357384-4282 📞
Fax: +49 357384-4643 📠
URL der Dokumente: http://www.lmbv-einkauf.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.lmbv-einkauf.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-02-09 📅
Einreichungsfrist: 2022-03-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-14 📅
Datum des Beginns: 2022-08-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 031-079713
ABl. S-Ausgabe: 31
Zusätzliche Informationen
Vergabe-Nr.: 2214300202

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Verwertung von nicht gefährlichen Abfällen.
Die Leistungen umfassen im Wesentlichen die bedarfsgerechte Entsorgung/Verwertung von entwässerten Eisenhydroxidschlamm (EHS) aus der Wasserbehandlungsanlage Plessa (WBA) einschließlich Transportleistungen, Bereitstellung Container und Entsorgungskosten.
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Geschätzter Gesamtwert: 3 053 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen umfassen die bedarfsgerechte Entsorgung/Verwertung von entwässerten Eisenhydroxidschlamm (EHS) aus der WBA, die sich bis vorraussichtlich 07/2022 noch im Bau befindet.
Für die Zwischenspeicherung des EHS stehen i.d.R. Schlammsilos mit einem Volumen von mind. ca. 200 m³ zur Verfügung.
Wesentliche Inhalte der zu erbringenden Leistungen sind:
1. Containergestellung mit Antransport und Abtransport zur Entsorgungs-/Verwertungsanlage sowie Tausch der Container vor Ort. Miete und Standzeiten sind zu berücksichtigen. Betrifft insb. Zeiträume mit geringem EHS-Anfall.
2. Bereitstellung Transportfahrzeuge zur Direktverladung des EHS einschließlich Antransport und Abtransport zur Entsorgungs-/Verwertungsanlage.
3. Entsorgung und Verwertung des EHS (inkl. Entsorgungskosten)
Es handelt sich hier um die Verwertung von nicht gefährlichen Abfällen in den Zuordnungsklassen:
bis Z 1.2
> Z 1.2 bis Z2
> Z2
Die Eisenhydroxidschlämme weisen eine rotbraune Färbung durch einen hohen Anteil eisenhaltiger Inhaltsstoffe auf. Es handelt sich dabei um Eisenhydroxidschlämme aus der Wasserklärung (ASN: 190902).
Aufgrund der geogenen Hintergrundbelastung kann es zur Überschreitung einzelner Parameter kommen (Zuordnungsklasse > Z2, Art und Höhe der Parameter erlauben eine Einstufung in nicht gefährlichen Abfall).
Voraussichtliche durchschnittliche jährliche Abnahmemenge (im Einfahrbetrieb): ca. 17.000 Tonnen entwässerter EHS. Im Zeitraum der Inbetriebnahme/Probebetrieb ist mit weniger EHS-Anfall zu rechnen.
Die Verladung erfolgt durch den AN in vorheriger Abstimmung mit dem Betreiber. Durch den Betreiber erfolgt ausschließlich die Freigabe der Verladung und Fernüberwachung. Eventuell anfallende Nebenkosten, die für die Ausführung der Leistungen erforderlich sind, sind in die Leistungen mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet. Die Abfuhr des EHS (mind. 20 % TS) muss bedarfsgerecht erfolgen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 3 053 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen: Vergabe-Nr.: 2214300202
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutschland, Land Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster, 04928 Plessa, Hauptstraße 50

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach §44 VgV nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
- Eintragung in das Berufs- und Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten
Berufsausübung.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage
- einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw.
- die jeweilige Nummer des Bieters in den allgemein zugänglichen Listen der
Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) bzw.
- die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD
akzeptiert.
Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
- (§ 42 Absatz 1 VgV) Erklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123 und 124
GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) bestehen,
- (§ 45 Absatz 1 Nr. 1 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz
der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr),
- (§ 45 Absatz 1 Nr. 1 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrages der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr).
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage
- einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw.
- die jeweilige Nummer des Bieters in den allgemein zugänglichen Listen der
Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) bzw.
- die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD
akzeptiert.
Folgende weitere Angaben und Erklärungen werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
- Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zu KMU: JA / NEIN
(Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission).
Zum Nachweis, dass der Bewerber nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 123 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird bei Erfordernis der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
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Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach §46 VgV nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
- (§ 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und
Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 5 Jahren,
gerechnet vom Tag der Bekanntmachung, erbrachten wesentlichen Liefer- und
Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit Angabe des
Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder
privaten Empfängers,
- (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich ist,
- (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter
Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage
- einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw.
- die jeweilige Nummer des Bieters in den allgemein zugänglichen Listen der
Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) bzw.
- die Eigenerklärung nach dem Formblatt 124_LD
akzeptiert.
Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
Mindeststandards:
Eigenerklärung über
-die Berechtigung zur Annahme der Abfälle (hier: nicht gefährliche Abfälle, Zuordnungsklassen: bis Z1.2, > Z1.2 bis Z2, > Z2,
ASN: 190902)
-die Verfügung der erforderlichen Annahmekapazitäten - hier: mind. 17.000 t/a EHS (Eisenhydroxidschlamm)
-über das Sammeln und Befördern von Abfällen (hier: nicht gefährliche Abfälle, Zuordnungsklassen: bis Z1.2, > Z1.2 bis Z2, > Z2,
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Das Formblatt Entsorgungskonzept ist vor Beginn der Entsorgung vorzulegen.
Der Auftragnehmer hat nach Versand des Informationsschreibens 333 (Info über beabsichtigte Vergabe) dem Projektmanagement innerhalb von 11-14 Kalendertagen folgende Nachweise zu übergeben:
Das Entsorgungsunternehmen hat die notwendigen Genehmigungen nach der 4. Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) für den Betrieb seiner Anlagen bzw. der Lagerung und Behandlung von Abfällen nachzuweisen. Darüber hinaus ist das Zertifikat Entsorgungs-Fachbetrieb (EfbV-Zertifikat im Sinne des § 56 KrWG) vorzulegen. Für Transportleistungen ist die Transportgenehmigung nach §§ 53, 54 KrWG vorzulegen
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-05-02 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2022-03-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Ort des Eröffnungstermins: Anschrift siehe Nr. I.1

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Unternehmen des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: Carmen Kapelle
Adresse des Käuferprofils: http://www.lmbv-einkauf.de 🌏
Dokumente URL: www.lmbv-einkauf.de 🌏
URL der Dokumente: www.lmbv-einkauf.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Höchstwert für die mit dieser Rahmenvereinbarung abzurufenden Leistungen beträgt: 3.663.600,00 EUR
Die in den Ausschreibungsunterlagen angegebenen Mengen sind unverbindlich, sie verstehen sich als Richtwerte.
Über- und Unterschreitungen sind zu erwarten. Ein Anspruch auf Gesamtumsatz besteht nicht.
Der Mengenansatz gilt der Angebotsauswertung zu vergaberechtlichen Zwecken.
Auf die Erbringung der Leistungen hat der Auftragsnehmer somit keinen Anspruch, dem gemäß kommt auch eine Umlageerstattung aus nicht beauftragten Leistungen nicht in Betracht.
Anlagen, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind (631-EU-Punkt C):
- Formblatt 633 - Angebotsschreiben
- Formblatt 221/222 - Angaben zur Preisermittlung,
- Formblatt 234 – Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (wenn zutreffend),
- Formblatt 235 – Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen,
- Formblatt LMBV-Personal für Leitung und Aufsicht.
- Bieterinformation während der Angebotsfrist (wenn zutreffend)
Anlagen, die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind (631-EU-Punkt D):
- Formblatt 223 - Aufgliederung der Einheitspreise und/oder Urkalkulation,
- Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.
Folgende Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen (631-EU-Punkt 3.2):
- Urkalkulation
- Eignungsnachweise Nachunternehmer

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 228-9499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer ades Bundes
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Knappenstraße 1
Postort: Senftenberg
Postleitzahl: 01968
Fax: +49 3573844643 📠
Internetadresse: www.lmbv.de 🌏
Quelle: OJS 2022/S 031-079713 (2022-02-09)