Die Gem. Oybin beabsichtigt als Erbbauberechtigte die Rekonstruktuon und San. des Berggasthofs Oybin und die Errichtung einer Förderanlage zur Versorgung des Berggasthofs und der Zuführung von Gästen. Zu diesem Zwecke wurde in 2020 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die neben der Aufbereitung der Bestandssituation die Vorbehandlung mit Behörden, Variantenbetrachtungen sowie ein Konzept zur techn. Gebäudeausrüstung umfasste. In diesem Zusammenhang wurde darüber hinaus ein gastronom. Konzept für die Wiederinbetriebnahme des Berggasthofes inkl. tangierender Fachplanungen in die Machbarkeitsstudie integriert. Der Gesamtkostenrahmen der Maßnahme (KG 200 - 700) wird gemäß Machbarkeitsstudie auf rund 11,8 Mio. EUR brutto geschätzt. Die Terminplanung sieht einen Baubeginn vorauss. 09/2025 und den Nutzungsbeginn bzw. die Inbetriebnahme über beide Objekte zu 12/2027 vor. Bei dem BV handelt es sich um ein Fördervorhaben. Für die planerische Entw. des Standortes ist die Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfahrens zur Vergabe von Planungsleistungen erforderlich. Mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Planungsbüros gebeten, sich um nachfolgend beschriebene Leistungen zu bewerben. Von den Planungsbüros, welche sich für das Verhandlungsverfahren empfehlen, wird erwartet, dass sie mit der Realisierung kommunaler Vorhaben vertraut sind. Die genaue Aufgabenbeschreibung ist Pkt. 2, weiterführende Angaben sind der Anl. A zu entnehmen. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV i.V. § 74 VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt. Die Vergabestelle behält sich vor, gem. § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten. Bei dem Obj. 1 (Berggasthof) handelt es sich um eine freistehende denkmalgeschützte Gaststätte mit 1- bzw. 2– geschossigem Gaststättenbereich und Veranda. Das Gebäude ist z. T. mehrgeschossig unterkellert. ET ist die Große Kreisstadt Zittau, Markt 1, 02763 Zittau. Erbbauberechtiger ist Gem. Oybin, Freiligrathstraße 8, 02797 Kurort Oybin. Die ersten baulichen Unterlagen datieren die Errichtung der Veranda auf 1887. Die (inzwischen abgebrochene) Hofüberdachung und späterer Sanitärraum stammen von 1891. Ein dreigeschossiger Kelleranbau wurde 1893 errichtet und mit einem eingeschossigen Neubau als weiterem Gastraum auf der Plateauebene Gemeinschaftsplatz ergänzt.
1990 wurde eine Gutachterliche Stellungnahme zum baulichen Zustand der Berggaststatte Oybin zur Beweissicherung des Zustandes vor Abschluss eines Erbbaupachtvertrages von Hans-Uwe Rein - Architekt VFA, 5340 Bad Honnef / Rhondorf verfasst. Der Verfasser attestiert einen erheblichen Reparaturstau. 2017 erstellte die Immobilienbewertung Knut Hiller-Schleehuber, Ludwigstr. 4, 02763 Zittau eine Gutachterliche Stellungnahme/Zustandsbewertung/Bestandsanalyse. Diese bestätigte die Aussagen der vorangegangenen, seit 1991 wurden keine wesentlichen Instandsetzungs- und Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Der Erhalt der Substanz ist gefährdet. Ein Maßnahmenplan zum Erhalt der baulichen Anlage in derzeitiger Form und Nutzung ist beigefugt. Das Obj. 2 umfasst die Errichtung einer Förderanlage einschl. der Berücksichtigung der Errichtung von Tal- und Bergstation sowie einer Sanitäranlage auf dem Oybin. Heute existiert bereits eine Seilbahn mit Talstation. Die Seilbahn fährt in den Berggasthof ein. Ein Erhalt der bestehenden Seilbahn ist nicht möglich. Der Rückbau der Anlagen ist im Rahmen der Leistungen zum Obj. 2 zu berücksichtigen. Die baul. Anlage des Berggasthofes (Obj. 1) soll umfassend denkmalgerecht saniert werden, Schaden an der Substanz nachhaltig beseitigt und der abgebrochene Gebäudeteil der Hofüberdachung wiederhergestellt werden. Die Maßn. umfasst die bedarfsgerechte Erneuerung der techn. Gebäudeausrüstung. Konkrete Ausführungen sind den Anlagen zu entnehmen. Projektsprache ist deutsch.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-05-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-04-19.
Auftragsbekanntmachung (2022-04-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 575001.1201900
Kurze Beschreibung:
“Die Gem. Oybin beabsichtigt als Erbbauberechtigte die Rekonstruktuon und San. des Berggasthofs Oybin und die Errichtung einer Förderanlage zur Versorgung...”
Kurze Beschreibung
Die Gem. Oybin beabsichtigt als Erbbauberechtigte die Rekonstruktuon und San. des Berggasthofs Oybin und die Errichtung einer Förderanlage zur Versorgung des Berggasthofs und der Zuführung von Gästen. Zu diesem Zwecke wurde in 2020 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die neben der Aufbereitung der Bestandssituation die Vorbehandlung mit Behörden, Variantenbetrachtungen sowie ein Konzept zur techn. Gebäudeausrüstung umfasste. In diesem Zusammenhang wurde darüber hinaus ein gastronom. Konzept für die Wiederinbetriebnahme des Berggasthofes inkl. tangierender Fachplanungen in die Machbarkeitsstudie integriert. Der Gesamtkostenrahmen der Maßnahme (KG 200 - 700) wird gemäß Machbarkeitsstudie auf rund 11,8 Mio. EUR brutto geschätzt. Die Terminplanung sieht einen Baubeginn vorauss. 09/2025 und den Nutzungsbeginn bzw. die Inbetriebnahme über beide Objekte zu 12/2027 vor. Bei dem BV handelt es sich um ein Fördervorhaben. Für die planerische Entw. des Standortes ist die Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfahrens zur Vergabe von Planungsleistungen erforderlich. Mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Planungsbüros gebeten, sich um nachfolgend beschriebene Leistungen zu bewerben. Von den Planungsbüros, welche sich für das Verhandlungsverfahren empfehlen, wird erwartet, dass sie mit der Realisierung kommunaler Vorhaben vertraut sind. Die genaue Aufgabenbeschreibung ist Pkt. 2, weiterführende Angaben sind der Anl. A zu entnehmen. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV i.V. § 74 VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt. Die Vergabestelle behält sich vor, gem. § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten. Bei dem Obj. 1 (Berggasthof) handelt es sich um eine freistehende denkmalgeschützte Gaststätte mit 1- bzw. 2– geschossigem Gaststättenbereich und Veranda. Das Gebäude ist z. T. mehrgeschossig unterkellert. ET ist die Große Kreisstadt Zittau, Markt 1, 02763 Zittau. Erbbauberechtiger ist Gem. Oybin, Freiligrathstraße 8, 02797 Kurort Oybin. Die ersten baulichen Unterlagen datieren die Errichtung der Veranda auf 1887. Die (inzwischen abgebrochene) Hofüberdachung und späterer Sanitärraum stammen von 1891. Ein dreigeschossiger Kelleranbau wurde 1893 errichtet und mit einem eingeschossigen Neubau als weiterem Gastraum auf der Plateauebene Gemeinschaftsplatz ergänzt.
“Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen...”
Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten. Um das Verfahren nicht unnötig zu verlängern und Kapazitäten sowohl auf Auftraggeber- als auch auf Auftragnehmerseite zu binden, sieht der Auftraggeber, die Gemeinde Oybin, vor, die Frist für die Einreichung der Angebote in der Angebotsphase auf 10 Tage festzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten. Eine frühestmögliche Information gemäß § 134 GWB ist ab der 28. KW 2022 möglich. Die Bieter werden hierzu gesondert informiert. Weitere Informationen können der Vergabeunterlage entnommen werden.
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Quelle: OJS 2022/S 079-212781 (2022-04-19)