Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Kelsterbach liegt in der Metropolregion Frankfurt/RheinMain und hat circa 18.000 Einwohner. Mit der Aufnahme des Quartiers "Mainhöhe" in das Bund-Land-Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" wurde der wichtigste Grundstein gelegt, um der negativen Entwicklung im Gebiet entgegenzuwirken. Die Projektziele und Leistungsbeschreibung beziehen sich auf die Erfüllung der Anforderungen entsprechend der Förderung von Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen/ Quartieren mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration. Grundlagen sind der Förderantrag vom 12.10.2020, siehe Anlage Antragsformular II und III, und den Zuwendungsbescheid vom 19.03.2021. Die neue "Richtlinie zur Förderung von Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen/Quartieren mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen" vom 19.11.2019 wurde am 02.12.2019 im Staatsanzeiger (Nr. 49/2019, S.1245ff.) veröffentlicht; diese gilt es zu berücksichtigen.
Darüber hinaus ist der Projektsteuerer der Gesamtmaßnahme des Städtebauförderprogramms der Gemeinwesenarbeit gemeinsam mit der Stadt Kelsterbach und für die Stadt Kelsterbach weisungsbefugt. Die Gemeinwesenarbeit unterstützt die Projektsteuerung bei der Planung und Umsetzung der Projekte und Maßnahmen zur Beteiligung und Aktivierung der Quartiersbewohner:innen vor Ort.
Als thematische Zusammenfassung können folgende Schlagworte erfasst werden:
(1) Schnittstelle als soziales Quartiersmanagement zur Projektsteuerung Städtebauförderung vor Ort
(2) Aufsuchende, raumbezogene Gemeinwesenarbeit,
(3) Unterstützung bei der Durchführung digitaler (YourVoice) und analoger Beteiligungsformate
(4) Etablierung weiterer zielgruppenspezifischer Angebote und abgestimmte Eigeninitiative vor Ort
(5) Verbindungsglied zu gesamtstädtischen Angeboten
Als Inhaltliche Leitziele wurden benannt:
- Schaffung eines Wir-Gefühls im Quartier
- Selbstorganisation der Bewohner:innen und Verantwortungsübernahme der Bewohner:innen für die Gestaltung des Zusammenlebens im Quartier
- Kooperations- und Netzwerkstrukturen schaffen, aus denen sich Synergien für Verbesserungen im Quartier ergeben
- Verbesserung des Images und Etablierung des neuen Quartiernamens
- Verstetigung der Städtebaufördermaßnahmen über den Förderzeitraum hinaus
Die Leitziele mit Handlungsfeldern und Indikatoren sind dem Antragsformular III Beiblätter (4Stück) zu entnehmen, siehe Anlage Antragsformular III und siehe auch die weiteren mitveröffentlichten Unterlagen. Handlungsziele:
- Kooperation mit Projektsteuerung/-management der Städtebauförderung
- Durchführung von aktivierenden Beteiligungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Projektsteuerung
- Etablierung neuer Ehrenamtssturkturen im Quartier (SuPraStadt)
- Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche im Quartier etablieren
- Etablierung eines Quartiersgremiums (Verfügungsfonds)
- Aktivierung von Kindern und Jugendlichen im Quartier
- Durchführung eines jährlichen Sommerfestes/ Sommerpicknicks, Verstetigung dessen.
- Identifikationsstiftende Maßnahmen zur Etablierung des Quartiersname MAINHÖHE