VERGABE IM RAHMEN DES PROJEKTS "BIOWASTE TO PRODUCTS (BW2PRO)

Universität Stuttgart

Im geplanten Vorhaben "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird die Bioabfallbehandlung hin zu einer nachhaltigen Bioraffinerie weiterentwickelt.
Als Ausgangssubstrat für den Gesamtprozess "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird Bioabfall aus einer Bioabfallvergärungsanlage eingesetzt, der chargenweise dieser Anlage entnommen und mit Hilfe eines Radladers in einen Wiegemischbehälter eingefüllt wird. Der Bioabfall im Wiegemischbehälter wird in der ersten Zerkleinerungsmaschine vorzerkleinert und unter Beimischung von Prozesswasser zu einer pumpfähigen Matrix vermischt. Mit Hilfe einer Pumpe wird der angemischte Bioabfall zu einer zweiten Zerkleinerungsmaschine gefördert, zur Nachzerkleinerung auf eine vorgeschriebene maximale Partikelgröße. Der angemischte und zerkleinerte Bioabfall wird anschließend in einem Behälter aufgefangen, aus dem der Bioabfall mit Hilfe einer weiteren Pumpe in eine Hydrozyklon-Anlage gefördert wird. Im Hydrozyklon sollen sich Störstoffe abscheiden und dem Gesamtprozess entnommen werden können. Der von Störstoffen weitestgehend aufgereinigte Bioabfall wird aus der Hydrozyklon-Anlage in einen nachgeschalteten Behälter geleitet und daraus einer Entwässerungsanlage zugeführt. Das aus der Entwässerungsanlage abgeleitete Presswasser wird in einem dritten Behälter aufgefangen und mit Hilfe einer Pumpe als Prozesswasser dem Wiegemischbehälter bzw. der ersten Zerkleinerungsmaschine zugeführt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-01-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-12-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-12-22 Auftragsbekanntmachung
2023-03-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Referenznummer: 22-116 Neu 1
Kurze Beschreibung:
Im geplanten Vorhaben "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird die Bioabfallbehandlung hin zu einer nachhaltigen Bioraffinerie weiterentwickelt. Als Ausgangssubstrat für den Gesamtprozess "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird Bioabfall aus einer Bioabfallvergärungsanlage eingesetzt, der chargenweise dieser Anlage entnommen und mit Hilfe eines Radladers in einen Wiegemischbehälter eingefüllt wird. Der Bioabfall im Wiegemischbehälter wird in der ersten Zerkleinerungsmaschine vorzerkleinert und unter Beimischung von Prozesswasser zu einer pumpfähigen Matrix vermischt. Mit Hilfe einer Pumpe wird der angemischte Bioabfall zu einer zweiten Zerkleinerungsmaschine gefördert, zur Nachzerkleinerung auf eine vorgeschriebene maximale Partikelgröße. Der angemischte und zerkleinerte Bioabfall wird anschließend in einem Behälter aufgefangen, aus dem der Bioabfall mit Hilfe einer weiteren Pumpe in eine Hydrozyklon-Anlage gefördert wird. Im Hydrozyklon sollen sich Störstoffe abscheiden und dem Gesamtprozess entnommen werden können. Der von Störstoffen weitestgehend aufgereinigte Bioabfall wird aus der Hydrozyklon-Anlage in einen nachgeschalteten Behälter geleitet und daraus einer Entwässerungsanlage zugeführt. Das aus der Entwässerungsanlage abgeleitete Presswasser wird in einem dritten Behälter aufgefangen und mit Hilfe einer Pumpe als Prozesswasser dem Wiegemischbehälter bzw. der ersten Zerkleinerungsmaschine zugeführt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität Stuttgart
Postanschrift: Keplerstr. 7
Postleitzahl: 70174
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: https://www.uni-stuttgart.de 🌏
E-Mail: beschaffung@verwaltung.uni-stuttgart.de 📧
URL der Dokumente: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYY8YW8QAM2PZ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYY8YW8QAM2PZ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2023-01-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 249-728862
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Die Laufzeit unter Ziff. II.2.7) wurde jeweils unter Zugrundelegung des spätestmöglichen Liefertermins nach Zuschlagserteilung/Vertragsschluss (16 Wochen nach Zuschlags-/Auftragserteilung, vgl. § 4 des beigefügten Vertragsentwurfs und Ziff. 6.2.2 des Verfahrensleitfadens) bei Addition eines ca. 1-monatigen Pufferzeitraums angegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im geplanten Vorhaben "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird die Bioabfallbehandlung hin zu einer nachhaltigen Bioraffinerie weiterentwickelt.
Als Ausgangssubstrat für den Gesamtprozess "Biowaste to Products (BW2Pro)" wird Bioabfall aus einer Bioabfallvergärungsanlage eingesetzt, der chargenweise dieser Anlage entnommen und mit Hilfe eines Radladers in einen Wiegemischbehälter eingefüllt wird. Der Bioabfall im Wiegemischbehälter wird in der ersten Zerkleinerungsmaschine vorzerkleinert und unter Beimischung von Prozesswasser zu einer pumpfähigen Matrix vermischt. Mit Hilfe einer Pumpe wird der angemischte Bioabfall zu einer zweiten Zerkleinerungsmaschine gefördert, zur Nachzerkleinerung auf eine vorgeschriebene maximale Partikelgröße. Der angemischte und zerkleinerte Bioabfall wird anschließend in einem Behälter aufgefangen, aus dem der Bioabfall mit Hilfe einer weiteren Pumpe in eine Hydrozyklon-Anlage gefördert wird. Im Hydrozyklon sollen sich Störstoffe abscheiden und dem Gesamtprozess entnommen werden können. Der von Störstoffen weitestgehend aufgereinigte Bioabfall wird aus der Hydrozyklon-Anlage in einen nachgeschalteten Behälter geleitet und daraus einer Entwässerungsanlage zugeführt. Das aus der Entwässerungsanlage abgeleitete Presswasser wird in einem dritten Behälter aufgefangen und mit Hilfe einer Pumpe als Prozesswasser dem Wiegemischbehälter bzw. der ersten Zerkleinerungsmaschine zugeführt.
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Geschätzter Gesamtwert: 154 400 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Zerkleinerung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Täglich an jedem Werktag werden mindestens 1 000 kg Bioabfall per Radlader in den Wiegemischbehälter BW-1 eingefüllt. Der Bioabfall entstammt einer Bioabfallvergärungsanlage und besteht vorwiegend aus Biogut und Grüngut aus Haushalten. Der zu verarbeitende Bioabfall weist eine Partikelgröße kleiner/gleich 80 mm auf und einen Gesamtfeststoffgehalt von durchschnittlich ca. 35 %. Der Wiegemischbehälter BW-1 muss die Masse des eingefüllten Bioabfalls bestimmen können und mit einem automatisierten, ferngesteuerten Öffnungs- und Schließmechanismus für den Deckel (elektrische oder hydraulische Ausführung) ausgestattet sein. Ein Mindestmaß der Einfüllöffnung des Wiegemischbehälters von einer Breite x Tiefe mit 3 m x 2,1 m ist erforderlich sowie ein Fassungsvermögen von mindestens 7 m3. Die an den Wiegemischbehälter BW-1 angeschlossene erste Zerkleinerungsmaschine ZM-1 muss fähig sein den Bioabfall mit einem Feststoffgehalt von ca. 35 % so zu zerkleinern, dass zusammen mit der nachfolgenden Beimischung von Prozesswasser ein pumpfähiges Medium entsteht. Die Zerkleinerungsmaschine ZM-1 muss eine Mindestförderleistung von 2 m3/h (Bioabfall mit 35 % Feststoffgehalt) aufweisen. Die der Zerkleinerungsmaschine ZM-1 nachgeschaltete Pumpe PL-1 muss den zerkleinerten und angemischten Bioabfall mit einer Mindestförderleistung von 10 m3/h in die zweite Zerkleinerungsmaschine ZM-2 fördern können - einschließlich bis zu einem Feststoffgehalt des zerkleinerten und angemischten Bioabfalls von maximal 15 %. Die Zerkleinerungsmaschine ZM-2 muss das ihr zugeführte Material so zerkleinern können, dass das austretende Medium nur noch Feststoffpartikel bis zu einer Maximalgröße von 12 mm enthält. Das aus der Zerkleinerungsmaschine ZM-2 austretende Medium muss ohne weitere Fördereinrichtung in den Rührbehälter BR-1 überführt werden können. Die funktionale Einheit aus Wiegemischbehälter BW-1, Zerkleinerungsmaschine ZM-1, Pumpe PL-1, Zerkleinerungsmaschine ZM-2 sowie die verbindenden Rohrleitungen müssen aus korrosionsbeständigen Werkstoffen gefertigt und möglichst robust gegenüber Störstoffen im Bioabfall, wie z.B. Glas, Metalle und Steine, sein. Die funktionale Einheit soll so ausgelegt sein, dass innerhalb von 30 min mindestens 1 000 kg Bioabfall zerkleinert, mit mindestens 2 000 l Prozesswasser vermischt werden können und diese Mischung mit einer maximalen Feststoffpartikelgröße von 12 mm in den Rührbehälter BR-1 vollständig gefördert werden kann. Der Rührbehälter BR-1 ist nicht Teil der Leistungsbeschreibung Los 1 "Zerkleinerung" und muss nicht bei der Angebotserstellung berücksichtigt werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 100 000 EUR 💰
Dauer: 5 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Aktenzeichen: Bioök_2076000
Zusätzliche Informationen:
Die Laufzeit unter Ziff. II.2.7) wurde jeweils unter Zugrundelegung des spätestmöglichen Liefertermins nach Zuschlagserteilung/Vertragsschluss (16 Wochen nach Zuschlags-/Auftragserteilung, vgl. § 4 des beigefügten Vertragsentwurfs und Ziff. 6.2.2 des Verfahrensleitfadens) bei Addition eines ca. 1-monatigen Pufferzeitraums angegeben.
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Bezeichnung des Loses: Hydrozyklon
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Abtrennung von partikulären Störstoffen wie z.B. Glas, Sand und Metallsplitter, mit einer Dichte größer als 1 000 kg/m3, aus angemischtem Bioabfall erfolgt in einer Hydrozyklon-Anlage. Dazu wird der angemischte Bioabfall mit einer maximalen Partikelgröße von 12 mm und einem Feststoffgehalt zwischen 5 und 10 % mit der Pumpe PL-2 aus dem Rührbehälter BR-1 gefördert und der Hydrozyklon-Anlage SB-1 zugeführt. Dabei sollte die Hydrozyklon-Anlage SB-1 sowie die für den Betrieb notwendige Peripherie so ausgelegt sein, dass der Zulauf-Volumenstrom zur Hydrozyklon-Anlage SB-1 je nach Betriebsart in einer Mindestbandbreite von 15 bis 20 m3/h variieren kann und auch das Betriebsverhalten des Hydrozyklons variabel gestaltet ist (z.B. Spülintervalle des Partikelaustragsbehälters). Zudem soll jeweils das Einlauf- und Oberlaufrohr der Hydrozyklon-Anlage SB-1 einen Mindestnenndurchmesser von 50 mm aufweisen. Der Rührbehälter BR-1 sowie die Pumpe PL-2 sind nicht Teil der Leistungsbeschreibung Los 2 "Hydrozyklon" und müssen nicht bei der Angebotserstellung berücksichtigt werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 54 400 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserwirtschaft, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA), Bandtäle 2 70569 Stuttgart Aufstellungsort: Bioabfallvergärungsanlage Backnang-Neuschöntal, Lindauer Str. 111-115, 71522 Backnang

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §
123 GWB,
124 GWB,
Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister,
Eigenerklärung EU RUS Sanktionen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit vergleichbaren Lieferleistungen im Bereich Bioabfallbehandlung in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 1 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie 200.000 EUR für Vermögensschäden bzw. Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
gemäß Verfahrensleitfaden, sowie dem Anhang 1 - Angebotsformular
Eigenerklärungen über erbrachte vergleichbare Lieferleistungen des Unternehmens im Bereich Bioabfallbehandlung aus den letzten drei Jahren.
Eigenerklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Geschäftsjahren (2019, 2020,
2021) ersichtlich sind.
Mindeststandards:
Der Bieter hat folgende Mindestreferenz vorzulegen:
Nachweis von mindestens 1 geeigneten Referenzprojekt über erbrachte vergleichbare Lieferleistungen des Unternehmens im Bereich Bioabfallbehandlung aus den letzten drei Jahren
Die Erklärungen über die Referenzprojekte müssen jeweils folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung des Auftrags
- Kurze Beschreibung des Leistungsumfangs
- Name des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner
- Zeitraum der Leistungserbringung
- Volumen der Leistungserbringung in EUR netto für den gesamten Leistungszeitraum
Hinweis: Die Einreichung von mehr als drei Referenzen je Angebotsabgabe ist nicht erwünscht.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-03-24 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-01-24 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE 147 794 196
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Beschaffungsstelle
Dokumente URL: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYY8YW8QAM2PZ/documents 🌏
Postanschrift: Breitscheidstraße 2 C
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: https://www.uni-stuttgart.de/ 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.beschaeftigte.uni-stuttgart.de/uni-services/finanzen/beschaffung/index.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zuwendung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in BadenWürttemberg 2021-2027 im Rahmen der Förderverwaltungsvorschrift EFRE Bioökonomie des Ministeriums
für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg über die Förderung von Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser - Bio-Ab-Cycling
Bekanntmachungs-ID: CXUEYY8YW8QAM2PZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721/926-8730 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721/926-3985 📠
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Universität Stuttgart, Zentrale Beschaffungssstelle
Postanschrift: Breitscheidstr. 2 C
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70174
E-Mail: beschaffung@verwaltung.uni-stuttgart.de 📧
Internetadresse: https://www.uni-stuttgart.de 🌏
Quelle: OJS 2022/S 249-728862 (2022-12-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 154 400 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-03-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 050-145407
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 249-728862
ABl. S-Ausgabe: 50
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXUEYY8YW1EFTYYJ

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lieferdatum und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Preis (Gewichtung): 30.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-02-23 📅
Name: Novis GmbH
Postanschrift: Vor dem Kreuzberg 17
Postort: Tübingen
Postleitzahl: 72070
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: thomas.helle@novis.com 📧
Land: Tübingen, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 100 000 EUR 💰
Name: MEIKO GREEN Waste Solutions GmbH
Postanschrift: Englerstraße 3
Postort: Offenburg
Postleitzahl: 77652
E-Mail: info@meiko-green.de 📧
Land: Ortenaukreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 54 400 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2023/S 050-145407 (2023-03-06)