A.0435.180537_JLU_Biologikum Seltersberg- Sanierung HBR 58_Projektsteuerung

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Im Rahmen des HEUREKA-Programms plant das Land Hessen die Sanierung des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 58 (HBR 58) im Campusbereich Seltersberg der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Das in den 70er Jahren erbaute und grundständig sanierungsbedürftige Gebäude HBR 58 ist aufgrund seiner Kubatur und Lage eine prägnante Landmarke.
Ziel des Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für das "Biologikum Seltersberg - Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62, der Justus-Liebig-Universität Gießen".

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-02-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-01-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-01-27 Auftragsbekanntmachung
2023-09-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bauwesen
Referenznummer: VG-0435-2022-1756
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms plant das Land Hessen die Sanierung des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 58 (HBR 58) im Campusbereich Seltersberg der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Das in den 70er Jahren erbaute und grundständig sanierungsbedürftige Gebäude HBR 58 ist aufgrund seiner Kubatur und Lage eine prägnante Landmarke. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für das "Biologikum Seltersberg - Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62, der Justus-Liebig-Universität Gießen".
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032/8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1830d4ceff2-71d57537d975b02a 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2023-02-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-02-01 📅
Datum des Beginns: 2023-05-02 📅
Datum des Endes: 2035-12-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 023-065430
ABl. S-Ausgabe: 23
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE). Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt. 2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734). 4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740). 5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742). 6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellteAngebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms plant das Land Hessen die Sanierung des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 58 (HBR 58) im Campusbereich Seltersberg der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Das in den 70er Jahren erbaute und grundständig sanierungsbedürftige Gebäude HBR 58 ist aufgrund seiner Kubatur und Lage eine prägnante Landmarke.
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Ziel des Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für das "Biologikum Seltersberg - Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62, der Justus-Liebig-Universität Gießen".
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Geschätzter Gesamtwert: 2 337 920 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Mit der Sanierung soll es ermöglicht werden, dass die biologischen-lebenswissenschaftlichen Fächer der JLU im Campusbereich Seltersberg zusammengeführt werden. In diesem Zuge soll auch die ehemalige "Großchemie" (HBR 58) zum Biologikum Seltersberg transformiert werden.
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Ziel des Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für die "Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62" sowie für die "Sanierung Gebäudehülle Hochhaus Heinrich-Buff-Ring 58".
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Die Sanierung des gesamten HBR 58 soll in zwei Baumaßnahmen erfolgen, die zeitlich getrennt voneinander sind, aber eng verzahnt geplant werden müssen. Die Maßnahme Fassadensanierung befindet sich in der Entwurfsplanung (LPH 3). Der Baubeginn dieser Maßnahme ist für 04/2024 geplant. Anschließend ist eine grundständige Innensanierung und mittelfristig der Rückbau des HBR 62 vorgesehen. Die Sanierungsmaßnahmen sind voraussichtlich ohne kompletten Leerzug des Gebäudes, im laufenden Betrieb mit Flächenrochaden, umzusetzen.
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Das Gebäude weist eine NUF (1-7) von insgesamt ca. 14.400 m² auf.
Neben Büro- und Laborflächen mit Nebenräumen sind u. a. Sonderflächen in Form von Seminar- und Praxisräumen, eine Zweigbibliothek (ca. 1.200 m²) und eine Mensa für den Campusbereich (mit ca. 1.300 m²) zu projektieren. Es sind biotechnologische Labore der Klassen S1 und S2 geplant (ca. 2.800 m² Labore und laborähnliche Räume).
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Das Gebäude wird aktuell zu ca. 50 % teilgenutzt. Die Innensanierung des Hochhauses soll schrittweise in mind. zwei Bauabschnitten erfolgen. Eine abschnittsweise Sanierung übereinanderliegender Bereiche die von den gleichen Schächten versorgt werden ist denkbar und soll in der anstehenden Vorentwurfsplanung (LPH2) von den zu beauftragenden Planern näher untersucht werden.
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Die Obergrenze der Kosten für die Maßnahme ist für die KG 200-500, KG 619 (gemäß DIN 276) wie folgt festgelegt: 89,0 Mio. Euro brutto.
Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2027
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages erfolgt die Beauftragung der Leistungen zur Projektstufe 1: "Projektvorbereitung" (inkl. Grundlagenermittlung) in Anlehnung an AHO Heft Nr.9.
Die weiteren Leistungen (Projektstufen) werden stufenweise und abschnittsweise beauftragt vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht jedoch nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 35392 Gießen, Heinrich-Buff-Ring 58

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S.338 (HE 736);
3) Erklärung zum EU Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV; Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
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2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden 5.000.000,00 EUR jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen
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zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen (K.O.-Kriterium) Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft: mind. 350.000,00 € (brutto)/Jahr, (Bei Erfüllung dieser Mindestanforderung erfolgt die Wertung gem. Eignungsmatrix.)
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Architekten, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung
durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten sechs Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen:
Kurzbeschreibung jeder Referenz und folgende Angaben:
- Art der Maßnahme (Umbau Gebäude im Bestand, Umbau Gebäude im Bestand im laufenden Betrieb)
- Art der Nutzung (Laborgebäude mit Laborflächen (NUF 1-7) >=400m²)
- Projektgröße und Baukosten (Nutzungsfläche (NUF 1-7), Kostengruppe 300 und 400)
- Projektzeit (Leistungszeitraum des Bewerbers, Bauzeit, Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer)
- Leistungsumfang und Leistungsstand des Bewerbers (Angabe der beauftragen und begonnenen Projektstufen und Handlungsbereiche)
- Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für öffentlichen Auftraggeber
- Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) und Referenzperson des Auftraggebers
- Benennung des Projektleiters (aus dem Bewerberbüro)
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren (K.O.-Kriterium): Projektsteuerung: mind. 4. (Bei Erfüllung dieser Mindestanforderung erfolgt die Wertung gem. Eignungsmatrix.)
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Zu 3) Mindestanforderungen an Referenzen
Mindestanforderung an jede Referenz (Bei Nichteinhaltung wird die Referenz nicht gewertet):
- Referenzalter nicht älter als sechs Jahre, damit Abschluss der Referenz (d.h. erfolgte oder geplante Übergabe an den Nutzer) nach dem: 01.12.2016
- Beauftragter Leistungsumfang: in Anlehnung an AHO Heft Nr.9 mind. Projektstufen 2-4 sowie mind. 3 der 5 Handlungsbereiche je Stufe
- Baukosten: Kostengruppe 300+ 400 (brutto) mind. 12,5 Mio €
- Nutzungsfläche: NUF 1- 7 mind. 3.000 m²
- Leistungsstand des Bewerbers: in Anlehnung an AHO Heft Nr.9 mindestens Projektstufe 4 begonnen
Mindestanforderungen an die Gesamtheit der Referenzen, bei Nichteinhaltung einer dieser Mindestanforderungen wird die Bewerbung nicht gewertet (K.O.-Kriterium) :
- Art des Projektes bei mind. 1 Referenz: Umbau Gebäude im Bestand mit Einstufung in Honorarzone IV HOAI, Anlage 10.2 Objektliste Gebäude
- Art der Nutzung bei mind. 1 Referenz: Laborgebäude (Laborflächen NUF 1-7) mind. 400m²
- Projektdurchführung bei mind. 1 Referenz: nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für öffentlichen Auftraggeber
- Projektstand bei mind. 2 Referenzen: fertig gestellt/ Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
Bei Erfüllung dieser Mindestanforderungen erfolgt die Wertung gem. Eignungsmatrix.
Wertungskriterien gem. Eignungsmatrix:
- Baukosten für KG 300 + 400 (brutto):
--- 1 Punkt für Baukosten größer gleich 12,5 Mio. EUR
--- 3 Punkte für Baukosten größer gleich 17,5 Mio. EUR
--- 5 Punkte für Baukosten größer gleich 22,5 Mio. EUR
- Nutzungsfläche (NUF 1-7) in m²:
--- 1 Punkt NUF 1- 7 größer gleich 3.000 m²
--- 3 Punkte NUF 1- 7 größer gleich 5.000 m²
--- 5 Punkte NUF 1- 7 größer gleich 7.000 m²
- 1 Punkt für Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für öffentlichen Auftraggeber
- 3 Punkte für vergleichbare Nutzung: Laborgebäude (Laborflächen NUF 1-7 ≥ 400m²)
- 3 Punkte für Art des Projektes mit besonderer Anforderung: Umbau Gebäude im Bestand bei laufendem Betrieb
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen.
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen.
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix Stufe 1:
Gemittelter Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten drei Jahre: 12,5 %;
Gemittelte Anzahl der für mit entsprechenden Leistungen betraute festangestellten Mitarbeiter (Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen) in den letzten drei Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektmethodik/projektspezifische Herangehensweise
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar netto = Grundleistung einschl. besondere Leistungen und Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 27,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 3,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1830d4ceff2-71d57537d975b02a 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen EuropäischenEigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt dieTextform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärungabgibt.
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2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter"Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmeneinzeln einzureichen (EU 734).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedernunterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmennach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang derTeilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmenbedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmennachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
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6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nichtelektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegebenwerden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigtwerden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmenwollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich dieVergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabemüssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellteAngebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2023/S 023-065430 (2023-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2636849.45 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-09-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 179-561371
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 023-065430
ABl. S-Ausgabe: 179

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms plant das Land Hessen die Sanierung des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 58 (HBR 58) im Campusbereich Seltersberg der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Das in den 70er Jahren erbaute und grundständig sanierungsbedürftige Gebäude HBR 58 ist aufgrund seiner Kubatur und Lage eine prägnante Landmarke. Mit der Sanierung soll es ermöglicht werden, dass die biologischen-lebenswissenschaftlichen Fächer der JLU im Campusbereich Seltersberg zusammengeführt werden. In diesem Zuge soll auch die ehemalige "Großchemie" (HBR 58) zum Biologikum Seltersberg transformiert werden. Ziel des Verhandlungsverfahrens war die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für die "Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62" sowie für die "Sanierung Gebäudehülle Hochhaus Heinrich-Buff-Ring 58". Die Sanierung des gesamten HBR 58 soll in zwei Baumaßnahmen erfolgen, die zeitlich getrennt voneinander sind, aber eng verzahnt geplant werden müssen. Die Maßnahme Fassadensanierung befindet sich in der Entwurfsplanung (LPH 3). Der Baubeginn dieser Maßnahme ist für 04/2024 geplant. Anschließend ist eine grundständige Innensanierung und mittelfristig der Rückbau des HBR 62 vorgesehen. Die Sanierungsmaßnahmen sind voraussichtlich ohne kompletten Leerzug des Gebäudes, im laufenden Betrieb mit Flächenrochaden, umzusetzen. Das Gebäude weist eine NUF (1-7) von insgesamt ca. 14.400 m² auf. Neben Büro- und Laborflächen mit Nebenräumen sind u. a. Sonderflächen in Form von Seminar- und Praxisräumen, eine Zweigbibliothek (ca. 1.200 m²) und eine Mensa für den Campusbereich (mit ca. 1.300 m²) zu projektieren. Es sind biotechnologische Labore der Klassen S1 und S2 geplant (ca. 2.800 m² Labore und laborähnliche Räume). Das Gebäude wird aktuell zu ca. 50 % teilgenutzt. Die Innensanierung des Hochhauses soll schrittweise in mind. zwei Bauabschnitten erfolgen. Eine abschnittsweise Sanierung übereinanderliegender Bereiche die von den gleichen Schächten versorgt werden ist denkbar und soll in der anstehenden Vorentwurfsplanung (LPH2) von den zu beauftragenden Planern näher untersucht werden. Die Obergrenze der Kosten für die Maßnahme ist für die KG 200-500, KG 619 (gemäß DIN 276) wie folgt festgelegt: 89,0 Mio. Euro brutto. Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2027
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Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages erfolgte die Beauftragung der Leistungen zur Projektstufe 1: "Projektvorbereitung" (inkl. Grundlagenermittlung) in Anlehnung an AHO Heft Nr.9. Die weiteren Leistungen (Projektstufen) werden stufenweise und abschnittsweise beauftragt vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht jedoch nicht.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-06-22 📅
Name: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Wilhelm-Leuschner-Str. 41
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60329
Land: Deutschland 🇩🇪
Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.hitzler-ingenieure.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 2636849.45 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2023/S 179-561371 (2023-09-13)