Archäologische Untersuchung von Bebauungsflächen im Rahmen der archäologischen Freimachung von Entwicklungsflächen in Freiham (2. Realisierungsabschnitt)
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-12-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-11-20.
Auftragsbekanntmachung (2023-11-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Archäologische Grabung
Referenznummer: KR-Subm-2023-0022
Kurze Beschreibung:
“Archäologische Untersuchung von Bebauungsflächen im Rahmen der archäologischen Freimachung von Entwicklungsflächen in Freiham (2. Realisierungsabschnitt)”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Archäologische Untersuchungen📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Landeshauptstadt München vertreten durch das\nKommunalreferat betreibt derzeit die archäologische\nFreimachung von Entwicklungsflächen in Freiham....”
Beschreibung der Beschaffung
Die Landeshauptstadt München vertreten durch das\nKommunalreferat betreibt derzeit die archäologische\nFreimachung von Entwicklungsflächen in Freiham. Zwischen\nder bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der\nBAB A99 im Westen entsteht auf einer Gesamtfläche von ca.\n85 ha der neue Stadtteil Freiham. Seit Herbst 2013 wurde hier\nim Rahmen des Projektes "Archäologische Erschließung\nFreiham-Nord, 1. Realisierungsabschnitt" im Auftrag der\nLandeshauptstadt München und unter der fachlichen Aufsicht\ndes Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eine\nGesamtfläche von etwa 35 Hektar archäologisch untersucht. Im\nZuge dieser Maßnahmen wurden im gesamten\nUntersuchungsgebiet eine Vielzahl von Befunden\nunterschiedlicher Zeitstellungen aufgedeckt.\nArchäologische Grabung: Im Verlauf des 2.\nRealisierungsabschnittes sollen die zum Bau benötigten\nFlächen archäologisch untersucht werden. Das insgesamt ca.\n20 ha große Projektgebiet des jetzigen Projektabschnittes liegt\nzwischen der Annemarie-Regner-Straße im Süden und dem\nFeldweg FlstNr. 866/10; 866 im Norden. Bei den zu\nbearbeitenden Flächen handelt es sich um künftige Baufelder,\nFlächen zur Baustelleneinrichtung sowie Flächen zur\nInfrastrukturerstellung.\nInsgesamt ca. 101.000 m². Der genaue Ablauf der\nFlächenfreimachung wird dabei bedarfsorientiert anhand der\nBaulablaufplanung für den ersten Bauabschnitt sowohl in\nGröße der Einzelflächen als auch in der genauen Lage variabel\ngestaltet und nach dem jeweiligen Planungsstand angepasst.
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Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-02-12 📅
Datum des Endes: 2026-05-29 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2023-12-21 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2023-12-21 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 50
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Die nachstehenden Unterlagen a) und b) sind mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Beruft sich der Bieter hinsichtlich...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Die nachstehenden Unterlagen a) und b) sind mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Beruft sich der Bieter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe), sind die entsprechenden unter a) genannten Unterlagen auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die unter a) genannten Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen.\na) Erklärung (Eigenerklärung) oder Nachweis, dass der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates eingetragen ist, oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (§ 44 VgV).\nb) Sofern es sich bei dem Bieter um eine natürliche Person handelt, sind auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers zum Zweck der Anforderung eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO sowie der Abfrage gemäß § 6 WRegG durch den Auftraggeber vor Zuschlagserteilung außerdem anzugeben: Vorname(n), Geburtsname, Familienname (falls abweichend vom Geburtsnamen), Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für (Teil-)Leistungen, für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen, soweit nicht anders angegeben, auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen.\na) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz für jedes der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils von zusammen mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist;\nb) Eigenerklärung über den Umsatz hinsichtlich der Leistungen in dem Tätigkeitsbereich, dem der vorliegend ausgeschriebene Auftrag zuzuordnen ist, für jedes der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist;\nc) Bescheinigung über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme nach den nachstehend benannten Mindestanforderungen. Alternativ kann eine Bestätigung eines Versicherers über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall oder eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung für den Auftrag abgeschlossen wird. \nMindestanforderungen: Deckungssummen über mindestens EUR 2,5 Mio. für Personenschäden und über mindestens EUR 2,0 Mio. für sonstige Schäden. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss jeweils mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.\nIm Falle einer Bietergemeinschaft müssen die Mindeststandards gemäß (a) und (b) durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Dies gilt entsprechend, wenn der Bieter beabsichtigt, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen oder sich im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen\nd) Sofern der Bieter bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens), und Erklärung des anderen Unternehmens, dass es für den Auftragsfall eine gemeinsame Haftung mit dem Bieter für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gegenüber dem Auftraggeber übernimmt.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für (Teil-)Leistungen, für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen, soweit nicht anders angegeben, auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen.\na) Referenzen (Eigenerklärungen) in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren vom Bieter erbrachten wesentlichen Leistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (einschließlich Kontaktdaten der dortigen Ansprechperson). Angegeben werden können auch Referenzen über zeitlich davor erbrachte wesentliche Leistungen, sofern diese ab dem Kalenderjahr 2018 oder später erbracht worden sind.\nb) Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenanzahl und die Zahl der Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren.\nc) Angabe der beruflichen Qualifikation und Erfahrung des folgenden Personals, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll. Es ist für jede der nachstehend genannten Funktionen mindestens eine jeweils eine individuelle Person (d/m/w) einzusetzen. Eine Vereinigung von Funktionsausübungen in einer Person ist nicht zugelassen. \naa) Wissenschaftliche Grabungsleitung:\nMindestqualifikation: Magister, Master of Arts oder Promotion der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte. Mindestens 12 Monate Grabungserfahrung in leitender Stellung oder mindestens 2-jährige Erfahrung als wissenschaftliche Assistenz bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten und abgeschlossenen Projekten.\nbb) Technische Grabungsleitung für Oberbodenabtrag und für denkmalfachliche Grabung:\nMindestqualifikation und -erfahrung: Bachelor of Arts der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie oder Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit mindestens 12 Monaten Grabungserfahrung bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten Projekten.\ncc) Dokumentationsassistenz:\nMindestqualifikation und -erfahrung: Bachelor of Arts der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie oder Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit mindestens 12 Monaten Grabungserfahrung bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten Projekten.\nEin Referenzprojekt ist im Sinne der vorstehenden Bestimmungen aa) bis cc) abgeschlossen, sofern es mindestens durch die jeweilige Denkmalfachbehörde abgenommen worden ist oder als abgenommen gilt.\nc) Angabe der Anzahl der Grabungsfacharbeiter (d/m/w) mit mindestens sechsmonatiger Grabungserfahrung, die für die Auftragserfüllung zur Verfügung stehen, sowie die Anzahl der Grabungshilfsarbeiter. Die Anzahl eingesetzter Hilfskräfte darf die Anzahl der Grabungsfacharbeiter nicht überschreiten.\nd) Sofern der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
“a) Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Nachgang der Umstellung auf eForms für vorübergehend IT-technische Probleme bei der Erzeugung der...”
a) Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Nachgang der Umstellung auf eForms für vorübergehend IT-technische Probleme bei der Erzeugung der elektronischen Adresse (Link) zum unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Abruf der Vergabeunterlagen auftreten. Daher wird die ausschreibende Stelle erforderlichenfalls erneut eine elektronische Adresse zum unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Abruf der Vergabeunterlagen der vorliegenden Vergabenummer KR-Subm-2023-0022 auf der Vergabeplattform der Landeshauptstadt München https://vergabe.muenchen.de (über eine entsprechende ergänzende Bekanntmachung) veröffentlichen.\nb) Der Auftraggeber führt die Kommunikation mit den Unternehmen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt München, soweit nicht andere Kommunikationsformen rechtlich zulässig sind.\nDie ausschreibende Stelle wird dementsprechend auch rechtserhebliche Erklärungen, die an ein bestimmtes Unternehmen oder an mehrere Unternehmen gerichtet sind, dadurch an das betreffende oder die betreffenden Unternehmen übermitteln, dass die Erklärung ausschließlich in dem jeweiligen Bietercockpit des Unternehmens bereitgestellt wird, das dem Unternehmen nach dessen Registrierung über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt München zur Verfügung steht. Bitte informieren Sie sich daher selbstständig über neu im Bietercockpit eingestellte Dokumente und sonstige Informationen und beachten Sie insbesondere die entsprechenden Nachrichten, die darauf hinweisen, dass neue Informationen zur Verfügung stehen.\nUngeachtet dessen behält sich die ausschreibende Stelle vor, Erklärungen oder andere Dokumente (beispielsweise die Information nach § 134 GWB) den Bietern jeweils nicht nur über die Vergabeplattform, sondern zusätzlich per E-Mail an deren jeweils angegebene oder im Vergabeverfahren verwendete E-Mail-Adresse zu übermitteln.\nc) Auskünfte zu den Vergabeunterlagen oder sonstige zusätzliche Informationen sind so rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle anzufordern, dass die ausschreibende Stelle diese spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote anonymisiert für alle Unternehmen über die eVergabePlattform bereitstellen kann. Werden Informationen nach dieser Maßgabe verspätet angefordert, insbesondere Fragen verspätet gestellt, werden diese unter Umständen nicht mehr erteilt und Fragen unter Umständen nicht mehr beantwortet. Hinweise und sonstige Informationen zum Verfahrensablauf teilt die ausschreibende Stelle gegebenenfalls auch später als sechs Kalendertage vor dem Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote mit. Bitte informieren Sie sich selbstständig auf der Vergabeplattform über den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens und aktuelle zusätzliche Informationen.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein Vertrag (Zuschlag) kann erst abgeschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gem. § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.\nEs wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.\nSofern der Auftraggeber einer Rüge in seinem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2023/S 225-710263 (2023-11-20)
Auftragsbekanntmachung (2023-11-24) Objekt Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Landeshauptstadt München vertreten durch das Kommunalreferat betreibt derzeit die archäologische Freimachung von Entwicklungsflächen in Freiham....”
Beschreibung der Beschaffung
Die Landeshauptstadt München vertreten durch das Kommunalreferat betreibt derzeit die archäologische Freimachung von Entwicklungsflächen in Freiham. Zwischen der bestehenden Neuaubinger Bebauung im Osten und der BAB A99 im Westen entsteht auf einer Gesamtfläche von ca. 85 ha der neue Stadtteil Freiham. Seit Herbst 2013 wurde hier im Rahmen des Projektes "Archäologische Erschließung Freiham-Nord, 1. Realisierungsabschnitt" im Auftrag der Landeshauptstadt München und unter der fachlichen Aufsicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege eine Gesamtfläche von etwa 35 Hektar archäologisch untersucht. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden im gesamten Untersuchungsgebiet eine Vielzahl von Befunden
unterschiedlicher Zeitstellungen aufgedeckt.---Archäologische Grabung: Im Verlauf des 2. Realisierungsabschnittes sollen die zum Bau benötigten Flächen archäologisch untersucht werden. Das insgesamt ca. 20 ha große Projektgebiet des jetzigen Projektabschnittes liegt zwischen der Annemarie-Regner-Straße im Süden und dem
Feldweg FlstNr. 866/10; 866 im Norden. Bei den zu bearbeitenden Flächen handelt es sich um künftige Baufelder, Flächen zur Baustelleneinrichtung sowie Flächen zur
Infrastrukturerstellung, Insgesamt ca. 101.000 m². --- Der genaue Ablauf der Flächenfreimachung wird dabei bedarfsorientiert anhand der Baulablaufplanung für den ersten Bauabschnitt sowohl in Größe der Einzelflächen als auch in der genauen Lage variabel gestaltet und nach dem jeweiligen Planungsstand angepasst.
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Zusätzliche Informationen:
“Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: --- a) Im Fall von Bietergemeinschaften ist mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder mit Bezeichnung des...”
Zusätzliche Informationen
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: --- a) Im Fall von Bietergemeinschaften ist mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters und eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber vertritt, er berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen, und dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche der Stadt gesamtschuldnerisch haften. --- b) Im Hinblick auf Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 müssen Bieter sowie im Falle einer Bietergemeinschaft alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung - Bezug zu Russland i.S.d. VO (EU) Nr. 833/2014 i.d.F. der VO (E ) 2022/576", das den Vergabeunterlagen beigefügt ist, einreichen.
--- c) Im übrigen siehe Vertragsunterlagen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Die nachstehenden Unterlagen a) und b) sind mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Beruft sich der Bieter hinsichtlich...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Die nachstehenden Unterlagen a) und b) sind mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Beruft sich der Bieter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe), sind die entsprechenden unter a) genannten Unterlagen auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die unter a) genannten Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen. ---- a) Erklärung (Eigenerklärung) oder Nachweis, dass der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates eingetragen ist, oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (§ 44 VgV). ---- b) Sofern es sich bei dem Bieter um eine natürliche Person handelt, sind auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers zum Zweck der Anforderung eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO sowie der Abfrage gemäß § 6 WRegG durch den Auftraggeber vor Zuschlagserteilung außerdem anzugeben: Vorname(n), Geburtsname, Familienname (falls abweichend vom Geburtsnamen), Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für (Teil-)Leistungen, für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen, soweit nicht anders angegeben, auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen. ---- a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz für jedes der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils von zusammen mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist; ---- b) Eigenerklärung über den Umsatz hinsichtlich der Leistungen in dem Tätigkeitsbereich, dem der vorliegend ausgeschriebene Auftrag zuzuordnen ist, für jedes der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen, soweit in dem jeweiligen Jahr ein Umsatz erzielt worden ist; ---- c) Bescheinigung über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme nach den nachstehend benannten Mindestanforderungen. Alternativ kann eine Bestätigung eines Versicherers über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall oder eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung für den Auftrag abgeschlossen wird.
Mindestanforderungen: Deckungssummen über mindestens EUR 2,5 Mio. für Personenschäden und über mindestens EUR 2,0 Mio. für sonstige Schäden. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss jeweils mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Im Falle einer Bietergemeinschaft müssen die Mindestanforderungen durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Dies gilt entsprechend, wenn der Bieter beabsichtigt, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen oder sich im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen ---- d) Sofern der Bieter bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens), und Erklärung des anderen Unternehmens, dass es für den Auftragsfall eine gemeinsame Haftung mit dem Bieter für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gegenüber dem Auftraggeber übernimmt.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Unterlagen a) bis d) sind, soweit nicht anders angegeben, mit dem Angebot einzureichen, bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied. Für (Teil-)Leistungen, für die sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Unterlagen, soweit nicht anders angegeben, auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind diese Leistungen mit dem Angebot anzugeben und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers die Unternehmen zu benennen und die Unterlagen auch für diese einzureichen. Empfohlen wird, für die Angaben und Erklärungen die hierfür vorgesehenen Formblätter zu verwenden, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Für in ausländischer Sprache abgefasste Nachweise ist eine Übersetzung ins Deutsche beizufügen. ---- a) Referenzen (Eigenerklärungen) in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren vom Bieter erbrachten wesentlichen Leistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (einschließlich Kontaktdaten der dortigen Ansprechperson). Angegeben werden können auch Referenzen über zeitlich davor erbrachte wesentliche Leistungen, sofern diese ab dem Kalenderjahr 2018 oder später erbracht worden sind.
b) Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenanzahl und die Zahl der Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren. ---- c) Angabe der beruflichen Qualifikation und Erfahrung des folgenden Personals, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll. Es ist für jede der nachstehend genannten Funktionen mindestens eine jeweils eine individuelle Person (d/m/w) einzusetzen. Eine Vereinigung von Funktionsausübungen in einer Person ist nicht zugelassen. ----aa) Wissenschaftliche Grabungsleitung: Mindestqualifikation: Magister, Master of Arts oder Promotion der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte. Mindestens 12 Monate Grabungserfahrung in leitender Stellung oder mindestens 2-jährige Erfahrung als wissenschaftliche Assistenz bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten und abgeschlossenen Projekten. ---- bb) Technische Grabungsleitung für Oberbodenabtrag und für denkmalfachliche Grabung: Mindestqualifikation und -erfahrung: Bachelor of Arts der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie oder Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit mindestens 12 Monaten Grabungserfahrung bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten Projekten.
cc) Dokumentationsassistenz:
Mindestqualifikation und -erfahrung: Bachelor of Arts der Fachrichtungen Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie oder Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit mit mindestens 12 Monaten Grabungserfahrung bei mindestens drei im Freistaat Bayern - oder gleichwertigen außerhalb des Freistaats Bayern - durchgeführten Projekten. ---- Ein Referenzprojekt ist im Sinne der vorstehenden Bestimmungen aa) bis cc) abgeschlossen, sofern es mindestens durch die jeweilige Denkmalfachbehörde abgenommen worden ist oder als abgenommen gilt. ---- c) Angabe der Anzahl der Grabungsfacharbeiter (d/m/w) mit mindestens sechsmonatiger Grabungserfahrung, die für die Auftragserfüllung zur Verfügung stehen, sowie die Anzahl der Grabungshilfsarbeiter. Die Anzahl eingesetzter Hilfskräfte darf die Anzahl der Grabungsfacharbeiter nicht überschreiten. ---- d) Sofern der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen wird (Eignungsleihe): Nachweis des Bieters, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
“a) Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Nachgang der Umstellung auf eForms für vorübergehend IT-technische Probleme bei der Erzeugung der...”
a) Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Nachgang der Umstellung auf eForms für vorübergehend IT-technische Probleme bei der Erzeugung der elektronischen Adresse (Link) zum unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Abruf der Vergabeunterlagen auftreten. Daher wird die ausschreibende Stelle erforderlichenfalls erneut eine elektronische Adresse zum unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Abruf der Vergabeunterlagen der vorliegenden Vergabenummer KR-Subm-2023-0022 auf der Vergabeplattform der Landeshauptstadt München https://vergabe.muenchen.de (über eine entsprechende ergänzende Bekanntmachung) veröffentlichen.---Ergänzung: Diese Adresse lautet: https://vergabe.muenchen.de/NetServer/PublicationControllerServlet?function=Detail&TOID=54321-NetTender-18bf27c6a99-636c6d0503859c52&csrt=1446454474031322175 ---b) Der Auftraggeber führt die Kommunikation mit den Unternehmen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt München, soweit nicht andere Kommunikationsformen rechtlich zulässig sind.
Die ausschreibende Stelle wird dementsprechend auch rechtserhebliche Erklärungen, die an ein bestimmtes Unternehmen oder an mehrere Unternehmen gerichtet sind, dadurch an das betreffende oder die betreffenden Unternehmen übermitteln, dass die Erklärung ausschließlich in dem jeweiligen Bietercockpit des Unternehmens bereitgestellt wird, das dem Unternehmen nach dessen Registrierung über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt München zur Verfügung steht. Bitte informieren Sie sich daher selbstständig über neu im Bietercockpit eingestellte Dokumente und sonstige Informationen und beachten Sie insbesondere die entsprechenden Nachrichten, die darauf hinweisen, dass neue Informationen zur Verfügung stehen. Ungeachtet dessen behält sich die ausschreibende Stelle vor, Erklärungen oder andere Dokumente (beispielsweise die Information nach § 134 GWB) den Bietern jeweils nicht nur über die Vergabeplattform, sondern zusätzlich per E-Mail an deren jeweils angegebene oder im Vergabeverfahren verwendete E-Mail-Adresse zu übermitteln. --- c) Auskünfte zu den Vergabeunterlagen oder sonstige zusätzliche Informationen sind so rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle anzufordern, dass die ausschreibende Stelle diese spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote anonymisiert für alle Unternehmen über die eVergabePlattform bereitstellen kann. Werden Informationen nach dieser Maßgabe verspätet angefordert, insbesondere Fragen verspätet gestellt, werden diese unter Umständen nicht mehr erteilt und Fragen unter Umständen nicht mehr beantwortet. Hinweise und sonstige Informationen zum Verfahrensablauf teilt die ausschreibende Stelle gegebenenfalls auch später als sechs Kalendertage vor dem Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote mit. Bitte informieren Sie sich selbstständig auf der Vergabeplattform über den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens und aktuelle zusätzliche Informationen.---d) Das Angebot muss elektronisch in Textform mittels der für die Angebotsabgabe vorgesehenen Funktion des Bietercockpits der Vergabeplattform eingereicht werden. Verwenden Sie für die Angebotsabgabe NICHT die Funktion Nachrichten des Bietercockpits und reichen Sie das Angebot NICHT per E-Mail oder per Fax ein. Schriftliche Angebotsabgabe ist nicht zugelassen.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein Vertrag (Zuschlag) kann erst abgeschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gem. § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern der Auftraggeber einer Rüge in seinem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
“- a) Korrektur dahingehend , dass Angebote ausschließlich elektronisch eingereicht werden dürfen (Eingabefeld BT-17) ---- b) Eingabefeld BT-67:...”
- a) Korrektur dahingehend , dass Angebote ausschließlich elektronisch eingereicht werden dürfen (Eingabefeld BT-17) ---- b) Eingabefeld BT-67: Klarstellung, dass die dort bezeichneten Angaben mit dem Angebot einzureichen sind und dass im Falle einer Bietergemeinschaft alle Mitglieder die dort bezeichneten Angaben einreichen müssen - c) BT-300: -- aa) Ersatzweise Angabe des Links zum unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Abruf der Vergabeunterlagen --bb) Ergänzende Klarstellung gemäß Buchstabe d) neu zur Angebotseinreichung
- d) Für verbesserte Lesbarkeit händische Behebung des IT-technischen Formatierungsfehlers (statt Absatz erscheint jeweils Zeichenfolge \n) durch Einfügung von Bindestrichen anstelle der bisherigen Absatzformatierung durch Entertaste in BT-24, BT-67, BT-99, BT-300 und in BT-747/750 - e) Behelfsweise Aufnahme der vom System nicht in die simap-Auftragsbekanntmachung übernommenen Angaben zu BT-70 (Bedingungen für die Ausführung des Auftrags) in das Feld BT-300 (Zusätzliche Informationen) - f) BT-747/BT-750 - Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Klarstellung, dass sich die Regelung über die Erfüllung der Mindestanforderungen bei Bietergemeinschaften oder bei Inanspruchnahme der Kapazitäten eines anderen Unternehmens auf den Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis bezieht - g) Klarstellung, dass etwaige zusätzliche Informationen ebenfalls durch die in der Auftragsbekanntmachung bezeichnete Kontaktstelle zur Verfügung gestellt werden
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Quelle: OJS 2023/S 229-722433 (2023-11-24)