Der Landkreis Märkisch-Oderland, Eigentümer und Betreiber der Gedenkstätte "Brecht-Weigel-Haus Buckow", beabsichtigt die Vergabe erforderlicher Planungsleistungen der Objekt- und Fachplanung (Gesamtplanung) für die denkmalgerechte Sanierung der sogenannten "Eisernen Villa", Wohnhaus des Künstlerpaars Brecht / Weigel, von 1952 - 1971 Sommerresidenz und künstlerischer Rückzugsort. Gegenstand der im vorliegenden Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen sind die notwendigen Objekt- und Fachplanungsleistungen zur fachgerechten Sanierung der denkmalgeschützten Villa mit folgenden Leistungsbildern (stufenweise Beauftragung): - Objektplanung gem. § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI (LP 1-9) - Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 HOAI in Verbringung mit Anlage 15 HOAI (LP 1-9) Für die Technische Ausrüstung wird der Auftraggeber gem. Erfordernis der Bauaufgabe und zu entwickelndem Sanierungskonzept die Grundleistungen für folgenden Anlagengruppen übertragen: Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Verfahrenstechnische Anlagen - Restauratorische Untersuchung von Wandfassungen und baugebundenen Ausstattungselementen (Stratigraphie) in Ergänzung vorhandener Untersuchungen als vorbereitende Sondierung. Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden geeignete Fachplaner*innen als Generalplaner*innen für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe gesucht. Es werden sowohl Bewerber*innen zugelassen, die alle Planungsleistungen im eigenen Unternehmen oder als Bewerber-/Bietergemeinschaft erbringen können. Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 119 Abs. 5 GWB, §§ 74, 17, 14 Abs. 3, VgV in der seit dem 18.04.2016 geltenden Fassung der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung vom 12.04.2016 vergeben. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag ggf. auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§17 Abs. 11 VgV).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-12-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-11-10.
Auftragsbekanntmachung (2023-11-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Denkmalgerechte Sanierung Brecht-Weigel-Haus (Buckow)
Kurze Beschreibung:
“Der Landkreis Märkisch-Oderland, Eigentümer und Betreiber der Gedenkstätte "Brecht-Weigel-Haus Buckow", beabsichtigt die Vergabe erforderlicher...”
Kurze Beschreibung
Der Landkreis Märkisch-Oderland, Eigentümer und Betreiber der Gedenkstätte "Brecht-Weigel-Haus Buckow", beabsichtigt die Vergabe erforderlicher Planungsleistungen der Objekt- und Fachplanung (Gesamtplanung) für die denkmalgerechte Sanierung der sogenannten "Eisernen Villa", Wohnhaus des Künstlerpaars Brecht / Weigel, von 1952 - 1971 Sommerresidenz und künstlerischer Rückzugsort. Gegenstand der im vorliegenden Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen sind die notwendigen Objekt- und Fachplanungsleistungen zur fachgerechten Sanierung der denkmalgeschützten Villa mit folgenden Leistungsbildern (stufenweise Beauftragung): - Objektplanung gem. § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI (LP 1-9) - Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 HOAI in Verbringung mit Anlage 15 HOAI (LP 1-9) Für die Technische Ausrüstung wird der Auftraggeber gem. Erfordernis der Bauaufgabe und zu entwickelndem Sanierungskonzept die Grundleistungen für folgenden Anlagengruppen übertragen: Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Verfahrenstechnische Anlagen - Restauratorische Untersuchung von Wandfassungen und baugebundenen Ausstattungselementen (Stratigraphie) in Ergänzung vorhandener Untersuchungen als vorbereitende Sondierung. Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden geeignete Fachplaner*innen als Generalplaner*innen für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe gesucht. Es werden sowohl Bewerber*innen zugelassen, die alle Planungsleistungen im eigenen Unternehmen oder als Bewerber-/Bietergemeinschaft erbringen können. Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 119 Abs. 5 GWB, §§ 74, 17, 14 Abs. 3, VgV in der seit dem 18.04.2016 geltenden Fassung der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung vom 12.04.2016 vergeben. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag ggf. auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§17 Abs. 11 VgV).
Der Landkreis Märkisch-Oderland, Eigentümer und Betreiber der Gedenkstätte "Brecht-Weigel-Haus Buckow", beabsichtigt die Vergabe erforderlicher Planungsleistungen der Objekt- und Fachplanung (Gesamtplanung) für die denkmalgerechte Sanierung der sogenannten "Eisernen Villa", Wohnhaus des Künstlerpaars Brecht / Weigel, von 1952 - 1971 Sommerresidenz und künstlerischer Rückzugsort. Gegenstand der im vorliegenden Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen sind die notwendigen Objekt- und Fachplanungsleistungen zur fachgerechten Sanierung der denkmalgeschützten Villa mit folgenden Leistungsbildern (stufenweise Beauftragung): - Objektplanung gem. § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI (LP 1-9) - Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 HOAI in Verbringung mit Anlage 15 HOAI (LP 1-9) Für die Technische Ausrüstung wird der Auftraggeber gem. Erfordernis der Bauaufgabe und zu entwickelndem Sanierungskonzept die Grundleistungen für folgenden Anlagengruppen übertragen: Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Verfahrenstechnische Anlagen - Restauratorische Untersuchung von Wandfassungen und baugebundenen Ausstattungselementen (Stratigraphie) in Ergänzung vorhandener Untersuchungen als vorbereitende Sondierung. Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden geeignete Fachplaner*innen als Generalplaner*innen für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Planungsaufgabe gesucht. Es werden sowohl Bewerber*innen zugelassen, die alle Planungsleistungen im eigenen Unternehmen oder als Bewerber-/Bietergemeinschaft erbringen können. Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 119 Abs. 5 GWB, §§ 74, 17, 14 Abs. 3, VgV in der seit dem 18.04.2016 geltenden Fassung der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung vom 12.04.2016 vergeben. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag ggf. auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§17 Abs. 11 VgV).
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2023-12-11 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 6
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie am Tage der Bekanntmachung berechtigt sind, die geforderte Berufsbezeichnung zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die dem Auftragsgegenstand entsprechen. Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber*innen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt*in" bzw. "Ingenieur*in" oder "beratende/r Ingenieur*in" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in bzw. Ingenieur*in tätig zu werden. Juristische Personen werden gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Betriebsangehörige benennen, die die oben beschriebene Zulassungs-voraussetzung erfüllen und über entsprechende Referenzen im Sinne der zu vergebenden Aufträge verfügen. Der Nachweis der Kammermitgliedschaft ist erforderlich, Referenzen der fachlichen Qualifikation sind nachzuweisen. Mehrfachbewerbungen in unterschiedlichen Planungsteams (Bewerber-/Bietergemeinschaften) sind nicht zugelassen. Sie führen zum Ausschluss der beteiligten Bewerber(gemeinschaften) und Nicht-Wertung von Teilnahmeantrag / Angeboten . Der öffentliche Auftraggeber verlangt, dass Bewerber*innen oder Bieter*innen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. (vgl. § 44 VgV).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Geeignet sind nur Bewerber*innen, die ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit anhand von Referenzen, die mit dem zu vergebenden Auftrag...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Geeignet sind nur Bewerber*innen, die ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit anhand von Referenzen, die mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind, nachweisen können. Der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird durch Angaben zur personellen Ausstattung des/der Bewerber*in / der Bewerbergemeinschaft und durch Referenzprojekte, die mit der hier vorliegenden Aufgabenstellung vergleichbar sind, erbracht. Angaben zur personellen Ausstattung des/der Bewerber*in / der Bewerbergemeinschaft im Durchschnitt der letzten drei Jahre (Beschäftigte im Sinne von § 46 Abs. 3 Punkt 8 VgV) in den Bereichen a) Mitarbeiter Objektplanung "Gebäude und Innenräume" (HOAI § 34), b) Mitarbeiter Fachplanung "Technische Ausrüstung" (HOAI § 55) gesondert nach HLS und ELT c) Mitarbeiter Restaurierung - restauratorische Untersuchungen (wissenschaftliche Mitarbeiter) Der/die Bewerber*in / Bewerbergemeinschaft stellt zum Nachweis seiner/ihrer technischen Leistungsfähigkeit die geforderten Referenzen zusammenfassend als Auflistung (differenziert nach Fachbereichen) in den vergangenen 10 Jahren realisierter Projekte vergleichbarer Aufgabenstellung dar. Alle Referenzenprojekte erfüllen folgende Mindestanforderungen. Referenzprojekte, die die genannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, können nicht gewertet werden. - Eingetragenes Einzeldenkmal - die jeweilige Referenz ist abgeschlossen (Stichtag 15.11.2023) und dem Auftraggeber übergeben. Der Zeitraum der Leistungserbringung lag in den vergangenen zehn Jahren (15.11.2013 - 14.11.2023) - Der Referenznehmer erbrachte Planungsleistungen in den Leistungsphasen 2-8 gem. § 34/53 HOAI.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Es finden maßgebende Mindeststandards Berücksichtigung, die vom Bewerber zu erfüllen sind. Die Leistungsfähigkeit des/der Bewerber*in / der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Es finden maßgebende Mindeststandards Berücksichtigung, die vom Bewerber zu erfüllen sind. Die Leistungsfähigkeit des/der Bewerber*in / der Bewerbergemeinschaft ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistungen für die letzten drei Jahre nachzuweisen. Für die Bewerber*innen, die sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind die Erklärungen zu Unteraufträgen / Eignungsleihe und Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen gefordert. Die nachfolgenden Angaben sind erforderlich, um die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen (im Detail siehe Bewerbungsbogen) a) Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen der Objektplanung "Gebäude und Innenräume" (HOAI § 34) im Durchschnitt der letzten drei Jahre. b) Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen im Bereich Fachplanung "Technische Ausrüstung" (HOAI § 55) im Durchschnitt der letzten drei Jahre, gesondert nach HLS / ELT. c) Berufshaftpflicht: Nachweis einer Haftpflichtversicherung in folgender Höhe: mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der öffentliche Auftraggeber verlangt, dass Bewerber*innen oder Bieter*innen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind,...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der öffentliche Auftraggeber verlangt, dass Bewerber*innen oder Bieter*innen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. (vgl. § 44 VgV).
“Bekanntmachungs-ID: CXP9YHR6NWQ” Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg bei beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Nationale Registrierungsnummer: DE123456789
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mwae.brandenburg.de📧
Telefon: +49 331 866161-0📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag einer Bewerber*in / Bieter*in bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag einer Bewerber*in / Bieter*in bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb bestimmter Fristen gerügt oder der Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch denAuftraggeber nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt wird. § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehnKalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt., 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2023/S 219-691899 (2023-11-10)