Generalplanung zum Neubau einer Messezentrale (Verwaltungsgebäude)

Koelnmesse GmbH

Die Koelnmesse GmbH plant den Neubau der Zentralverwaltung für rd. 750 Mitarbeiter. Dafür soll die jetzige Messehalle 3 ersatzlos abgebrochen werden. Für den Neubau ist für die Funktionsfläche Büro von einem Open Space Büroraumkonzept mit Activity Based Working und DeskSharing auszugehen. Vor diesem Hintergrund werden bei v.g. Mitarbeiterzahl rd. 400 Arbeitsplätze notwendig. Weitere Funktionen sind Empfang & Foyer, Konferenzbereich, Küchen & Kantine, Anlieferung, Sonstiges. Das Gebäude soll nach Nachhaltigkeitsaspekten geplant werden, CO2-neutral sein und nach DGNB-Gold (ggf. Platin) zertifiziert werden. Die Methode BIM kommt zur Anwendung. In der Bauphase ist der Messerbetrieb der umliegenden Halle und Verbindungsbauwerke aufrechtzuerhalten. Die angrenzenden Messehallen bzw. Verbindungsbauwerke sind in den Neubau zu integrieren bzw. z.T. zu sanieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-02-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-01-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-01-16 Auftragsbekanntmachung
2023-09-14 Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-01-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Koelnmesse GmbH plant den Neubau der Zentralverwaltung für rd. 750 Mitarbeiter. Dafür soll die jetzige Messehalle 3 ersatzlos abgebrochen werden. Für den Neubau ist für die Funktionsfläche Büro von einem Open Space Büroraumkonzept mit Activity Based Working und DeskSharing auszugehen. Vor diesem Hintergrund werden bei v.g. Mitarbeiterzahl rd. 400 Arbeitsplätze notwendig. Weitere Funktionen sind Empfang & Foyer, Konferenzbereich, Küchen & Kantine, Anlieferung, Sonstiges. Das Gebäude soll nach Nachhaltigkeitsaspekten geplant werden, CO2-neutral sein und nach DGNB-Gold (ggf. Platin) zertifiziert werden. Die Methode BIM kommt zur Anwendung. In der Bauphase ist der Messerbetrieb der umliegenden Halle und Verbindungsbauwerke aufrechtzuerhalten. Die angrenzenden Messehallen bzw. Verbindungsbauwerke sind in den Neubau zu integrieren bzw. z.T. zu sanieren.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Koelnmesse GmbH
Postanschrift: Messeplatz 1
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.koelnmesse.de 🌏
E-Mail: b.eu-beschaffung@koelnmesse.de 📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E42231974 🌏
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E42231974 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-16 📅
Einreichungsfrist: 2023-02-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-20 📅
Datum des Beginns: 2023-09-01 📅
Datum des Endes: 2024-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 015-037670
ABl. S-Ausgabe: 15
Zusätzliche Informationen
Die Koelnmesse behält sich vor, allen Bietern, die ein zuschlagfähiges Angebot abgegeben haben, eine einmalige Aufwandsentschädigung (die Höhe ist in der Projektbeschreibung ersichtlich) zu zahlen. Beim obsiegenden Bieter wird die Entschädigung mit dem Honorar verrechnet. Weitere Aufwendungen werden nicht erstattet. Die Koelnmesse schreibt den Abschluss des Vertrags hiermit nach transparenten, wettbewerblichen Kriterien und unter Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung freiwillig EU-weit aus. Das Verfahren wird zweistufig und in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (einschl. parallelem Fassadengestaltungswettbewerb) durchgeführt. Hinweis: Die Koelnmesse GmbH weist darauf hin, dass diese Auftragsbekanntmachung freiwillig erfolgt. Die Koelnmesse GmbH ist kein öffentlicher Auftraggeber, der in Anwendung von EU-Vergaberecht nach GWB, VgV, etc. ausschreiben muss. Die Koelnmesse GmbH wird indes wesentliche Bestimmungen des Vergaberechts freiwillig anwenden, sie teilt hierzu Näheres in der Projekt- und Verfahrensbeschreibung mit. Die Koelnmesse GmbH weist ferner darauf hin, dass die freiwillige Anwendung von Vergaberecht nicht dazu führt, dass der Rechtsweg zur Vergabekammer eröffnet wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Koelnmesse GmbH plant den Neubau der Zentralverwaltung für rd. 750 Mitarbeiter. Der Neubau der Zentralverwaltung soll auf der Fläche die jetzige Messehalle 3 erfolgen, die dazu ersatzlos abgebrochen werden soll. Der Neubau soll in der Funktionsfläche Büro für rd. 400 Arbeitsplätze moderne Bürokonzepte anbieten und zugleich flexibel und offen für zukünftige Veränderungen sein. Weitere Funktionen sind Empfang & Foyer, Konferenzbereich, Küchen & Kantine, Anlieferung sowie sonstige Nutzflächen. Das Gebäude soll nach Nachhaltigkeitsaspekten geplant werden, CO2-neutral sein und nach DGNB-Gold (ggf. Platin) zertifiziert werden. Die Methode BIM kommt zur Anwendung. In der Bauphase ist der Messerbetrieb der umliegenden Halle und Verbindungsbauwerke aufrechtzuerhalten. Die angrenzenden Messehallen bzw. Verbindungsbauwerke sind in den Neubau zu integrieren bzw. z.T. zu sanieren.
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Der Auftraggeber beabsichtigt hierzu die erforderlichen Generalplanerleistungen stufenweise zu vergeben. Zu den Leistungen des Generalplaners zählen insbesondere nachfolgende Leistungsbilder:
- Gebäude und Innenräume
- Tragwerksplanung
- Technische Ausrüstung
Der AG erwartet von den Bietern im Vergabeverfahren Vorschläge, wie die Bauaufgabe gelöst werden soll. Diese "Studienentwicklung" betrifft im Wesentlichen Leistungen im Bereich Objektplanung. Die über die Studienentwicklung erarbeiteten Lösungsvorschläge der Bieter werden mit Hilfe eines Fachgremiums bewertet. Bieter, die ein wertungsfähiges Angebot abgeben, erhalten eine Entschädigung für die Teilnahme am Verfahren (vgl. Ziffer VI.3).
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Generalplanungsvertrag wird als Stufenabruf/-beauftragung erfolgen (1. Auftragsstufe beinhaltet nur LP1 + LP2).
Der Gesamtplanungszeitraum (LP1 bis LP8/9 Planung und Ausführung) beläuft sich vsl. von 09/2023 bis 12/2029 (s. Projektbeschreibung Ziffer 2):
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Auf dem Messegelände der Koelnmesse GmbH

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 12 Monate), oder gleichwertiges Dokument des Herkunftslandes in deutscher Sprache (Kopie einer beglaubigten Übersetzung ist mit einzureichen)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die vollständigen Eignungskriterien sind der Projekt- und Verfahrensbeschreibung zu entnehmen; hier ein Auszug:
- Vertraulichkeitserklärung
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
- Eigenerklärung Betriebshaftpflicht (BHV mit Deckungssummen je Schadensfall 5.000.000,00 EUR für Personen- und Sachschäden. Näheres gem. Ausschreibungsunterlagen, hier Ausführungsvertrag).
Mindeststandards:
Mindestanforderung, sonst Nichtberücksichtigung:
- Bonitätsindex: nach Creditreform besser 302 bzw. nach creditsafe besser 3,45 oder gleichwertig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die vollständigen Eignungskriterien sind der Anlage 09 "Wertungsmatrix" in den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Mindeststandards:
3 Referenzen Objektplanung "Architektur", 2 Referenzen Technische Ausrüstung "TGA" sowie 2 Referenzen Tragwerksplanung "TWP".
Alle vergleichbaren Referenzen müssen den beschriebenen Mindestanforderungen (Art, Größe/Komplexität, Gesamtbaukosten KG300+400, Ausführungsbeginn/-dauer etc.) gem. Anlage Wertungsmatrix Stufe 1 entsprechen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
siehe Vergabe- bzw. Vertragsunterlagen, wie z.B. Einhaltung Tariftreue nach TVgG NRW (aktuellste Fassung)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Beschleunigtes Verfahren:
mindestens 20 Kalendertage für Bewerbung zum Teilnahmewettbewerb (Frist Teilnahmeantrag) aus Dringlichkeitsgründen und elektronischer Verfahrensdurchführung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Messegesellschaft
Kontakt
Internetadresse: www.koelnmesse.de 🌏
Dokumente URL: www.subreport.de/E42231974 🌏
URL der Teilnahme: www.subreport.de/E42231974 🌏
Internetadresse: www.subreport.de 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E42231974 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Koelnmesse behält sich vor, allen Bietern, die ein zuschlagfähiges Angebot abgegeben haben, eine einmalige Aufwandsentschädigung (die Höhe ist in der Projektbeschreibung ersichtlich) zu zahlen. Beim obsiegenden Bieter wird die Entschädigung mit dem Honorar verrechnet. Weitere Aufwendungen werden nicht erstattet.
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Die Koelnmesse schreibt den Abschluss des Vertrags hiermit nach transparenten, wettbewerblichen Kriterien und unter Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung freiwillig EU-weit aus. Das Verfahren wird zweistufig und in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (einschl. parallelem Fassadengestaltungswettbewerb) durchgeführt.
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Hinweis: Die Koelnmesse GmbH weist darauf hin, dass diese Auftragsbekanntmachung freiwillig erfolgt. Die Koelnmesse GmbH ist kein öffentlicher Auftraggeber, der in Anwendung von EU-Vergaberecht nach GWB, VgV, etc. ausschreiben muss. Die Koelnmesse GmbH wird indes wesentliche Bestimmungen des Vergaberechts freiwillig anwenden, sie teilt hierzu Näheres in der Projekt- und Verfahrensbeschreibung mit. Die Koelnmesse GmbH weist ferner darauf hin, dass die freiwillige Anwendung von Vergaberecht nicht dazu führt, dass der Rechtsweg zur Vergabekammer eröffnet wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstrasse 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 0221/147-2120 📞
Fax: +49 0221/147-2889 📠
Internetadresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/ 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstrasse 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 0221/147-2120 📞
Fax: +49 0221/147-2889 📠
Internetadresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/ 🌏
Quelle: OJS 2023/S 015-037670 (2023-01-16)
Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung (2023-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2023/S 015-037670
Kurze Beschreibung:
Die Koelnmesse GmbH plant den Neubau der Zentralverwaltung für rd. 750 Mitarbeiter. Dafür soll die jetzige Messehalle 3 ersatzlos abgebrochen werden. Für den Neubau ist für die Funktionsfläche Büro von einem Open Space Büroraumkonzept mit Activity Based Working und DeskSharing auszugehen. Vor diesem Hintergrund werden bei v.g. Mitarbeiterzahl rd. 400 Arbeitsplätze notwendig. Weitere Funktionen sind Empfang & Foyer, Konferenzbereich, Küchen & Kantine, Anlieferung, Sonstiges. Das Gebäude soll nach Nachhaltigkeitsaspekten geplant werden, CO2-neutral sein und nach DGNB-Gold (ggf. Platin) zertifiziert werden. Die Methode BIM kommt zur Anwendung. In der Bauphase ist der Messerbetrieb der umliegenden Halle und Verbindungsbauwerke aufrechtzuerhalten. Die angrenzenden Messehallen bzw. Verbindungsbauwerke sind in den Neubau zu integrieren bzw. z.T. zu sanieren.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 180-562799
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 015-037670
ABl. S-Ausgabe: 180

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
- Gebäude und Innenräume
- Tragwerksplanung
- Technische Ausrüstung
Der AG erwartet von den Bietern im Vergabeverfahren Vorschläge, wie die Bauaufgabe gelöst werden soll. Diese "Studienentwicklung" betrifft im Wesentlichen Leistungen im Bereich Objektplanung. Die über die Studienentwicklung erarbeiteten Lösungsvorschläge der Bieter werden mit Hilfe eines Fachgremiums bewertet.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium Nr. 1: Qualität der Studienentwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45%
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium Nr. 2: Personaleinsatzkonzept: Darstellung der Struktur, Zusammensetzung, Qualifikation und Auftreten des vorgesehenen Projektteams sowie Redundanz und Präsenz vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25%
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium Nr. 3: Projektorganisation: Darstellung der Arbeitsstruktur und Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf Kosten, Termine und Qualitäten im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15%
Kostenkriterium (Name): Kriterium Nr. 4: Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 15%

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-09-13 📅
Name: Generalplaner-ARGE KMZ ASTOC-HPP (Federführung: ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH)
Postanschrift: Maria-Hilf-Straße 15
Postort: Köln
Postleitzahl: 50677
Land: Deutschland 🇩🇪
Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Bestimmungen des EU-Vergaberechts finden vorliegend keine Anwendung.
Der Vertrag wird gem. § 135 Abs. 3 Nr. 3 GWB nicht vor Ablauf von 10 Kalendertage ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung geschlossen; wird nicht innerhalb dieser Frist ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet, kann die Wirksamkeit des Vertrages eintreten.
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Ohne, dass hierzu daher eine Rechtspflicht bestünde, weist der Auftraggeberin außerdem auf die betreffende Fristenregelung hin. § 160 GWB lautet:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Auftragsunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2023/S 180-562799 (2023-09-14)