Patienten- und Zuweiserportal

Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH

Gegenstand der Ausschreibung sind: - Einführung eines Patientenportals (Aufnahme- und Behandlungsmanagement) - Einführung eines Zuweiserportals - Einführung eines Bildportals - Beschaffung des Tumorboards (optional) für das Klinikum Garmisch-Partenkirchen inkl. Serviceleistungen für 36 Monate. Es wird eine On Premises Lösung ausgeschrieben. Bei dem Auftraggeber ist das Krankenhausinformationssystem iMedOne implementiert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-01-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-12-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-12-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Patienten- und Zuweiserportal
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind: - Einführung eines Patientenportals (Aufnahme- und Behandlungsmanagement) - Einführung eines Zuweiserportals - Einführung eines Bildportals - Beschaffung des Tumorboards (optional) für das Klinikum Garmisch-Partenkirchen inkl. Serviceleistungen für 36 Monate. Es wird eine On Premises Lösung ausgeschrieben. Bei dem Auftraggeber ist das Krankenhausinformationssystem iMedOne implementiert.
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Produkte/Dienstleistungen: Softwarepaket und Informationssysteme 📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Beschreibung
Interne Kennung: #1
Beschreibung der Beschaffung:
Aufgrund des Auftragswerts wurde Vergabeverordnung VgV (EU-weit) gewählt. Der Auftraggeber beabsichtigt den Auftrag im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zu vergeben, weil der Auftrag eine innovative und komplexe Lösung umfasst. Im Rahmen der Förderung des Krankenhauszukunftsfonds (§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV) soll ein tief in die bestehenden Primärsysteme integriertes, modernes, zukunftsorientiertes Patientenportal eingeführt werden. "Das Patientenportal soll den Patienten vor (Digitales Aufnahmemanagement) und während (Digitales Behandlungsmanagement) seines Klinikaufenthaltes begleiten. Hierzu wurden im Rahmen der Fördermittelrichtlinie nach § 21 Abs.2 KHSFV Fördertatbestand 2 funktionale Anforderungen an die Systeme festgelegt, welche jeweils über eine verpflichtende und eine freiwillige Ausprägung verfügen. Die Portallösung muss die MUSS-Kriterien des KHZG-Fördertatbestands 2 (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV) zwingend erfüllen wie auch die Erfüllung der KANN-Kriterien aufzeigen." Dabei soll das Gesamtsystem eine integrative Lösung mit dem bereits vorhandenen und einzubindenden Krankenhausinformationssystem (iMedOne) sowie Subsystemen bilden. Die Integrationstiefe muss allen am Behandlungsprozess Beteiligten ein unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglichen, sodass ein Informationsaustausch zwischen allen Behandlungsgruppen möglich ist. Im Behandlungs- und Patientenkontext müssen Schnittstellenverluste vermieden werden, um eine größtmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten. Um einen strukturierten Datenaustausch zu gewährleisten, muss die Integration aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die Umsetzung eines lückenlosen, sicheren, strukturierten und digitalen Austauschs von Behandlungsdaten und -dokumenten zwischen Klinik und Patienten bzw. berechtigten Dritten (z.B. gesetzlicher Vormund, niedergelassene Fachärzten, Personal in Pflegeheimen und Rehabilitationseinrichtungen). Der intersektorale Datenaustausch sowie die Bereitstellung von Dokumenten unterliegen dabei dem Grundsatz, dass das klinikinterne KIS das primäre System ist.
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Art des Vertrags: Lieferungen
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Innovative Beschaffung
Innovationsfördernde Auftragsvergabe: Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Prozessinnovationen.
Postanschrift: Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH
Auenstraße 6
Postleitzahl: 82467
Stadt: Garmisch-Partenkirchen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Garmisch-Partenkirchen 🏙️
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Der Auftraggeber erhält eine Option, spätestens 6 Monate vor Vertragsende den jeweiligen Vertrag: 1. Um mindestens weitere 12 Monate zu verlängern. Diese Option kann zwei Mal durchgeführt werden. Soweit der Auftraggeber die Verlängerungsoption um ein Jahre ausübt, darf die erste Erhöhung der Serviceleistungen frühestens nach 45 Monaten angekündigt werden. 2. Einmal um zwei Jahre zu verlängern Soweit der Auftraggeber die Verlängerungsoption um zwei Jahre ausübt, darf die erste Erhöhung der Serviceleistungen frühestens nach 57 Monaten angekündigt werden. Eine Erhöhung wird drei Monate nach der Ankündigung wirksam. Die Erhöhung hat angemessen und marküblich sein zu sein und darf maximal 3 % der zum Zeitpunkt der Ankündigung der Erhöhung geltenden Vergütung betragen
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Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 8
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 60%
Preis
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-01-17 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Das elektronische Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig eingegangen sein. Bei Ausschreibungen auf digitalen Plattformen (DTVP) reichen die Bieter ihre Angebote (Submissionen) in elektronischer Form ein. Bei der E-Vergabe erfolgt auch der Submissionstermin in elektronischer Form. Erst zum Submissionstermin dürfen die elektronischen Angebote eingesehen werden. Mit dem erstmaligen Öffnen eines Angebotes wird eine elektronische Signatur erzeugt, die unter anderem Datum, Uhrzeit und Benutzerangaben enthält. Diese Signatur ist unwiderruflich mit dem elektronischen Angebot verbunden.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 6
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Ort des Eröffnungstermins:
Das elektronische Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig eingegangen sein. Bei Ausschreibungen auf digitalen Plattformen (DTVP) reichen die Bieter ihre Angebote (Submissionen) in elektronischer Form ein. Bei der E-Vergabe erfolgt auch der Submissionstermin in elektronischer Form. Erst zum Submissionstermin dürfen die elektronischen Angebote eingesehen werden. Mit dem erstmaligen Öffnen eines Angebotes wird eine elektronische Signatur erzeugt, die unter anderem Datum, Uhrzeit und Benutzerangaben enthält. Diese Signatur ist unwiderruflich mit dem elektronischen Angebot verbunden.
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Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
Im Ramen der Angebotsaufklärung können die Unterlagen nachgefordert werden. Bindefrist ist bis zum 30.06.2024.
Bei der Zahl handelt sich um eine Gewichtung: Gewichtung (Punkte, genau)
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, indem das Unternehmen ansässig ist - entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates (in nicht beglaubigter Kopie) oder durch Nachweis auf andere Weise. Ausschlusskriterium.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Umsatz: Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers für mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung gilt, dass der hierauf bezogene Umsatz in den letzten drei Geschäftsjahren jährlich im Durchschnitt mind. 500.000,00 EUR ohne Umsatzsteuer betragen muss. Ausschlusskriterium.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Qualifikationsprofil: Nachweis der Qualifikationen: - Systemspezialist - Projektleiter - zertifizierte Systempartner des Systems
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschlussgründe: 1. Zwingende Ausschlussgründe, § 123 GWB. 2. Fakultative Ausschlussgründe, § 124 GWB. 3. Datenschutzrechtliche Anforderungen 4. Kein Ausschlussgrund nach § 23 AEntG, § 21 MiLoG, § 98c Abs. 1 AufenthG, § 22 LkSG oder § 21 SchwArbG 5. Steuern, Abgaben der Beiträgen zur Sozialversicherung. 6. Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket (RUS-Sanktionen)
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Referenzen: Der Bewerber bzw. Bietergemeinschaft hat durch Eigenerklärung vergleichbare Referenzaufträge (Digitales Aufnahme- und Behandlungsmanagement) - On Premises Installationen - der letzten drei Jahre anzugeben.
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Haftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und 2 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden zweifach maximiert pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht und dass diese Versicherung während der Vertragsausführung beibehalten wird. Sollte der Bewerber über keinen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen, erklärt er sich hiermit unwiderruflich und unbedingt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen. Einen entsprechenden Nachweis wird der Bewerber vor Erteilung des Zuschlags vorlegen. Ausschlusskriterium.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Technische Anforderungen: - Technische Anforderungen an die Lösung - Interoperabilität
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bewertung der Angebote erfolgt gem. UfAB - die Unterlagen für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen: 60% Leistung und 40% Preis. Nach dem Eingang und der Auswertung der Angebote kann der Auftraggeber Verhandlungen über die Leistung und/oder den Preis mit den Bietern führen. Der Auftraggeber kann auch den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Der Auftraggeber behält sich vor nach Abschluss des Hauptverfahrens mit 2-5 Bewerbern Bietergespräche zu führe
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 20 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Konkurs
Korruption
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Vergleichsverfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE 239 131 448
Postleitzahl: 82467
Postort: Garmisch-Partenkirchen
Region: Garmisch-Partenkirchen 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: h.roeder@it-gpc.de 📧
Telefon: +496218509326 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Gesundheit
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YALHH95/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YALHH95 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YALHH95 🌏
Die Höchstzahl der Bewerber, die zur zweiten Stufe des Verfahrens eingeladen werden, ist festgelegt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6
Maximale Verlängerungen: 2
Objekt
Art des Vertrags: Lieferungen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YALHH95
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Nationale Registrierungsnummer: DE 811335517
Postanschrift: Regierung von Oberbayern
Postleitzahl: 80534
Postort: München
Region: München, Landkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 892176-0 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren: § 160 ABs. 3 GWB
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2023-12-18+01:00 📅
Quelle: OJS 2023/S 244-768990 (2023-12-18)