Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Auftrags
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4 und 5 in Anlehnung an §§ 53 ff. HOAI 2021
AnlG 4: Starkstromanlagen
AnlG 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen;
Lph 3 + Bau- und Ausstattungsplanung (Stufe 1), Lph 5 (Stufe 2), Lph 6+7 + Verfahrensbetreuung (Stufe 3), Lph 8 (Stufe 4), stufenweise Beauftragung
für den
Umbau und Sanierung sowie kleinere Rückbauarbeiten im Zuge der Umbaumaßnahmen der Bettenstationen im 1. bis 3. Obergeschoss des Artemed Klinikums München Süd.
Besondere Leistungen:
in Stufe 1: Bau- und Ausstattungsplanung
in Stufe 3: Verfahrensbetreuung öffentliche Ausschreibung (Begleitend unterstützt der Planer den Bauherrn im öffentlichen Vergabeverfahren, insbesondere bei der Veröffentlichung, Dokumentation und allgemeinen Betreuung bis zur Vergabe der Bauleistungen.)
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Projekteckdaten
BGF: Nicht förderfähig (NFF): ca. 5.100 m², Förderfähig (FF): ca. 360 m²
Zu ertüchtigende Geschosse: 3 Vollgeschosse (1. – 3. Obergeschoss)
Förderung: Kommunale Förderung der Regierung von Oberbayern
Bauweise: Mischbauart: Skelettstützenbau mit Ausfachungen, Massivkerne im Innenbereich (z.B. Aufzugsschächte), Fertigstellung in den 70er Jahren
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Schätzkosten (netto)
- KGR 300: ca. 5,64 Mio. € (netto)
- KGR 410-430,470,480: ca. 2,294 Mio. € (netto)
- KGR 440,450,490: ca. 2,267 Mio. € (netto)
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Termine
- Mai 2023 -> vsl. Auftragsbeginn
- Sep 2023 -> gepl. Baubeginn
- Jun 2025 -> gepl. Fertigstellung
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Bestandssituation
Die Bettenstationen des Artemed Klinikums München Süd befinden sich im 1. bis 3. Obergeschoss. In ihrer ursprünglichen Bauweise verfügen diese mit vorwiegend 3-Betzimmern über 79 Betten je Geschoss.
Jeweils zwei Zimmer teilen sich eine Nasszelle, was abgesehen von einem Bedarf nach Erneuerung der vorhandenen und mittlerweile veralteten Installationen, nicht mehr akzeptabel ist.
Darüber hinaus sind nicht genug Einzelzimmer für isolationspflichtige Patienten vorhanden und in den Bettenstationen gibt es keine ausreichende Lagerfläche.
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Projektziele
Im Laufe der Umbaumaßnahmen der Bettenstationen sollen die Zimmer und die medizinische Ausstattung an die zeitgemäßen Standards und Bedürfnisse der Patienten angepasst werden, es soll eine optimale Wegeführung des klinischen Personals erzeugt werden.
Jedes Zimmer erhält eine eigene Nasszelle. Der erhöhte Raumbedarf für die Nasszellen wird durch die Umgestaltung der 3 in 2-Bettzimmer geschaffen. Dabei wird sich die Bettenzahl pro Geschoss auf 57 Betten reduzieren.
Derzeit gibt es drei Stützpunkte, die sich jeweils an den Flurenden befinden. Diese werden durch einen zentralen Hauptstützpunkt in der unmittelbaren Nähe des Haupttreppenhauses und der Aufzüge sowie einen Nebenstützpunkt mit Personalaufenthaltsräumen im Bereich des zweiten Treppenhauses ersetzt.
Es soll Platz für Lagerräume und einen dezentralen Aufbereitungsraum für die Betten im Innenkern der Station durch den Rückbau der alten Stützpunkte und der ungenutzten Stationsbäder geschaffen werden.
Zudem werden Sanierungsarbeiten, wie z.B. der Fensteraustausch und notwendige brandschutztechnische Maßnahmen, durchgeführt. Dabei werden die Geschosse in drei Brandabschnitte aufgeteilt.
Neben den Umbaumaßnahmen wird eine Erneuerung der Technischen Ausstattung und Technik notwendig.