Planungsleistungen Bauphysik Planung im Bereich Bauphysik für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens.
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung, Tierhaltung und Anatomische Präparation, bzw. Prosektur. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Zur Unterbringung bestimmter Nutzungen während der Bauzeit ist ein Interimsgebäude vorgesehen. Die NRF (R) des Flächenbedarfs beträgt ca. 5.510 m². Der Ministerrats-Beschluss vom 18. April 2023 „Künftiger energetischer Standard im Staatlichen Hochbau“ ist zu beachten: Alle Sanierungsmaßnahmen werden grundsätzlich mindestens im Standard Effizienzgebäude Bund 55 (EGB 55) konzipiert. Bei geeigneten Maß- nahmen wird zudem eine Gebäudehülle in Passivhausqualität angestrebt. Im Rahmen der Projektunterlage (LPH 2 – 3, HOAI) ist zu prüfen, ob und wie die oben genannten Anforderungen erreicht werden können. Flächenbedarf: NUF 1-6: 2603 m² NUF 7: 351 m² TF: 976 m² VF: 1580 m² Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Interimsgebäude (z.B. als Modulbau) für bestimmte Nutzungen des Hauptgebäudes errichtet - ca. 5.200m³ BRI. Nach dem Freizug des Hauptgebäudes wird dieses saniert. Nach Fertigstellung wird das Interimsgebäude rückgebaut. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-12-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-11-24.
Auftragsbekanntmachung (2023-11-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen Bauphysik
Planung im Bereich Bauphysik für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens.
Referenznummer: 23D0585
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen.
Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt.
Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen.
Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden.
Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut.
Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung, Tierhaltung und Anatomische Präparation, bzw. Prosektur. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Zur Unterbringung bestimmter Nutzungen während der Bauzeit ist ein Interimsgebäude vorgesehen.
Die NRF (R) des Flächenbedarfs beträgt ca. 5.510 m².
Der Ministerrats-Beschluss vom 18. April 2023 „Künftiger energetischer Standard im Staatlichen Hochbau“ ist zu beachten: Alle Sanierungsmaßnahmen werden grundsätzlich mindestens im Standard Effizienzgebäude Bund 55 (EGB 55) konzipiert. Bei geeigneten Maß-
nahmen wird zudem eine Gebäudehülle in Passivhausqualität angestrebt.
Im Rahmen der Projektunterlage (LPH 2 – 3, HOAI) ist zu prüfen, ob und wie die oben genannten Anforderungen erreicht werden können.
Flächenbedarf:
NUF 1-6: 2603 m²
NUF 7: 351 m²
TF: 976 m²
VF: 1580 m²
Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Interimsgebäude (z.B. als Modulbau) für bestimmte Nutzungen des Hauptgebäudes errichtet - ca. 5.200m³ BRI. Nach dem Freizug des Hauptgebäudes wird dieses saniert. Nach Fertigstellung wird das Interimsgebäude rückgebaut.
Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen.
Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen.
Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt.
Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen.
Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden.
Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut.
Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung, Tierhaltung und Anatomische Präparation, bzw. Prosektur. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Zur Unterbringung bestimmter Nutzungen während der Bauzeit ist ein Interimsgebäude vorgesehen.
Die NRF (R) des Flächenbedarfs beträgt ca. 5.510 m².
Der Ministerrats-Beschluss vom 18. April 2023 „Künftiger energetischer Standard im Staatlichen Hochbau“ ist zu beachten: Alle Sanierungsmaßnahmen werden grundsätzlich mindestens im Standard Effizienzgebäude Bund 55 (EGB 55) konzipiert. Bei geeigneten Maß-
nahmen wird zudem eine Gebäudehülle in Passivhausqualität angestrebt.
Im Rahmen der Projektunterlage (LPH 2 – 3, HOAI) ist zu prüfen, ob und wie die oben genannten Anforderungen erreicht werden können.
Flächenbedarf:
NUF 1-6: 2603 m²
NUF 7: 351 m²
TF: 976 m²
VF: 1580 m²
Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Interimsgebäude (z.B. als Modulbau) für bestimmte Nutzungen des Hauptgebäudes errichtet - ca. 5.200m³ BRI. Nach dem Freizug des Hauptgebäudes wird dieses saniert. Nach Fertigstellung wird das Interimsgebäude rückgebaut.
Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen.
Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 168067.23 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 23D0585
Titel: 15008 E 0001 - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Anatomie 1, Gesamtsanierung, 23D0585 Planungsleistungen Bauphysik
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 680 623 EUR 💰
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für:freelance#
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen:
Postleitzahl: 91054
Stadt: Erlangen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Erlangen, Kreisfreie Stadt
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-04-01 📅
Datum des Endes: 2031-10-31 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss
beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung,
dass der Auftraggeber sie später abruft.
Mit Vertragsschluss wird die Leistungsstufe 1 beauftragt.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf
Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der
Baumaßnahme zu beschränken.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss
beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung,
dass der Auftraggeber sie später abruft.
Mit Vertragsschluss wird die Leistungsstufe 1 beauftragt.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf
Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der
Baumaßnahme zu beschränken.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 30
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2023-12-21 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2023-12-21 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 70 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2023-12-21 10:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2023-12-15 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Ergänzend: Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eignungskriterien - siehe (Link):
https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=255579
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters zu
III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche
Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten
Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche
Berufsangehörige juristischer Personen, die die
entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines
anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die
fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der
Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und
berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen
nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen
aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie
2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu
tragen oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind
und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie
2005/36/EG angezeigt haben.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters
und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens,
insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen
Personen durch Nachweis der
• Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z.
B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt,
Ingenieur, Stadtplaner)
Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters zu
III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche
Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten
Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche
Berufsangehörige juristischer Personen, die die
entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines
anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die
fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der
Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und
berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen
nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen
aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie
2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu
tragen oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind
und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie
2005/36/EG angezeigt haben.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters
und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens,
insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen
Personen durch Nachweis der
• Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z.
B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt,
Ingenieur, Stadtplaner)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Eignungskriterien - siehe (Link):
https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=255579
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Es sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus
den letzten 5 Jahren (Fertigstellung innerhalb der
letzten 5 Jahre ab Tag der Veröffentlichung), abzugeben.
Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren
Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der
zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung
vergleichbar sind. Über die Angaben in der
Eigenerklärung hinaus sind max. 2 DIN A4 Seiten als
Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den
Referenzen zulässig und werden in der Wertung
berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den
Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt.
Es sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus
den letzten 5 Jahren (Fertigstellung innerhalb der
letzten 5 Jahre ab Tag der Veröffentlichung), abzugeben.
Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren
Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der
zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung
vergleichbar sind. Über die Angaben in der
Eigenerklärung hinaus sind max. 2 DIN A4 Seiten als
Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den
Referenzen zulässig und werden in der Wertung
berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den
Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt.
Bedingungen für die Teilnahme
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine
Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die
Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine
Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die
Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Als Sicherheit für die Vertragserfüllung, insbesondere die vertragsgemäße Ausführung der Leistung einschließlich der Abrechnung, Mängelansprüche und Schadensersatz, Vertragsstrafen, Rückzahlung von Überzahlungen, Ansprüche auf vertragsgemäße Erbringung von geänderten und zusätzlichen Leistungen und Ansprüche bei Nichtabführung von Beiträgen an die Sozialversicherungsträger, behält der Auftraggeber von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der Auftragnehmer kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen. Die Bankbürgschaft ist als selbstschuldnerische Bürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers unter Ausschluss der Hinterlegung und unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage, zudem ohne Befristung, auszustellen. Einbehalte bzw.
Sicherheiten nach Satz 1 und 2 für Leistungen des Auftragnehmers aus den Leistungsstufen
1 - 4 sind spätestens nach erfolgter Teilabnahme dieser Leistungen nach § 9 Nummer 9.1 Abs. 2, 1. oder 2. Variante, auszuzahlen bzw. zurückzugeben, soweit der Auftraggeber nicht zu diesem Zeitpunkt bereits Ansprüche in Bezug auf diese Leistungen geltend gemacht hat.
Als Sicherheit für die Vertragserfüllung, insbesondere die vertragsgemäße Ausführung der Leistung einschließlich der Abrechnung, Mängelansprüche und Schadensersatz, Vertragsstrafen, Rückzahlung von Überzahlungen, Ansprüche auf vertragsgemäße Erbringung von geänderten und zusätzlichen Leistungen und Ansprüche bei Nichtabführung von Beiträgen an die Sozialversicherungsträger, behält der Auftraggeber von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der Auftragnehmer kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen. Die Bankbürgschaft ist als selbstschuldnerische Bürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers unter Ausschluss der Hinterlegung und unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage, zudem ohne Befristung, auszustellen. Einbehalte bzw.
Sicherheiten nach Satz 1 und 2 für Leistungen des Auftragnehmers aus den Leistungsstufen
1 - 4 sind spätestens nach erfolgter Teilabnahme dieser Leistungen nach § 9 Nummer 9.1 Abs. 2, 1. oder 2. Variante, auszuzahlen bzw. zurückzugeben, soweit der Auftraggeber nicht zu diesem Zeitpunkt bereits Ansprüche in Bezug auf diese Leistungen geltend gemacht hat.
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer
Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw.
schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose
Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer
Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw.
schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose
Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen
einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“
Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127)
auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages
abzugeben. Diese Erklärung ist auch für
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher
gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der
Teilnahmeantrag besteht aus der Eigenerklärung zur Eignung
(Formblatt III.106.1) und Nachweisen.
Sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der
Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO
tender) eingestellt.
Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf
den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern.
Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten
Bietern über die Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform
eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal
gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform
hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform
muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene
oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt
ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das
Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in
Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden
im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf
der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw.
iTWOtender) unter:
http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben.html
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen
einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“
Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127)
auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages
abzugeben. Diese Erklärung ist auch für
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher
gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der
Teilnahmeantrag besteht aus der Eigenerklärung zur Eignung
(Formblatt III.106.1) und Nachweisen.
Sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der
Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO
tender) eingestellt.
Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf
den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern.
Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten
Bietern über die Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform
eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal
gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform
hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform
muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene
oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt
ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das
Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in
Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden
im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf
der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw.
iTWOtender) unter:
http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben.html
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer
Nationale Registrierungsnummer: 09-0358002-61
Abteilung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
91522 Ansbach
Postleitzahl: 91522
Postort: Ansbach
Region: Ansbach, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer Nordbayern
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Telefon: +49 981 531 277📞
Fax: +49 981 531 837 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg, Technische Geschäftsleitung
Nationale Registrierungsnummer: 09-0995209-19
Abteilung: Technische Geschäftsleitung
Postanschrift: Bohlenplatz 18
91054 Erlangen
Postleitzahl: 91054
Postort: Erlangen
Region: Erlangen, Kreisfreie Stadt
🏙️
Kontaktperson: Technische Geschäftsleitung
E-Mail: vergabe@stbaer.bayern.de📧
Telefon: 0911 3507 199📞
Fax: 0911 3507 294 📠
URL: https://www.stbaer.bayern.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist
von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist
von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2023/S 228-719741 (2023-11-24)