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Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
- Erklärung, ob und in wieweit der Bewerber mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG /verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied:
Los 1 betreffend: Vössing Ingenieurgesellschaft mbH
Los 2 betreffend: Emch und Berger GmbH
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
- Erklärung zur kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention und, dass sich der Bewerber/Bieter einem unbeschränkten Wettbewerb bekennt und sichergestellt hat, dass sich die Unternehmensführung der Bedeutung bewusst ist, die der Beachtung aller geltenden Wettbewerbs- und Korruptionsgesetze zukommt;
- Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist;
- Erklärung, dass der Bewerber/Bieter zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens
a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,
b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder
c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnten bzw. dies versucht hat.
- Erklärung, dass der Bewerber / Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (
http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (
https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_deutsch.pdf) oder einen eigenen
Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich festlegt, welche eingehalten werden.
Diese Erklärung ist im Falle der Auftragserteilung von jedem vorgesehenen Nachunternehmer vor dessen Beauftragung einzuholen und diese dem Auftraggeber unverzüglich
und unaufgefordert vorlegen. Bei fehlender Erklärung kann der Einsatz des vorgesehenen Nachunternehmers untersagt werden.
- Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.
- Erklärung, dass der Bewerber im Rahmen des hier vorliegenden Projektes keine Bauleistungen und damit im Zusammenhang stehenden Arch./Ing.-Leistungen erbracht hat.
Nur Los 1 betreffend: Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung
Allgemeine Hinweise: Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten: Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion
Für folgende Funktionen ist die Qualifikation nachzuweisen: Projektsteuerer
Qualifikationsanforderung vorgesehener Projektsteuerer:
1. Abschluss: Abgeschlossenes technisches Studium
2. Mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Projektsteuerung / Projektmanagement von Infrastrukturanlagen
3. Mind. 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Steuerung (PM/PS-Leistungen) von Projekten der Eisenbahn-Infrastruktur Unternehmen „Ausrüstungstechnik/Oberbau (LST, 50 Hz, OLA, TK)“
4. Erfahrung mit IZ-Plan (Bestandsplanrückführung)
5. Erfahrungen im Bau unter rollendem Rad
6. Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektsteuerer tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
1. Projekt elektronisches Ablaufstellwerk und rangiertechnische Einrichtungen mit einer Gesamtbausumme von ≥ 40 Mio. €
2. Abgeschlossenen Leistungsphasen des Projektes umfassen die Leistungsstufen 2 und 3
3. Die Dauer der Ausübung der Projektsteuerungstätigkeit im Projekt ist ≥ 2 Jahre
7. Eine weitere vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektsteuerer tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
1. Oberbauprojekt (Erneuerung des kompletten Oberbaus: Schienen/Schwellen/Weichen/Fahrbahnaufbau oder Trassierung oder Spurplananpassung) mit einer Gesamtbausumme von ≥ 3,5 Mio. €
2. Abgeschlossenen Leistungsphasen des Projektes umfassen die Leistungsstufen 2 und 3
3. Die Dauer der Ausübung der Projektsteuerungstätigkeit im Projekt ist ≥ 2 Jahre
Nur Los 2 betreffend: Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung
Allgemeine Hinweise: Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten: Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion
Für folgende Funktionen ist die Qualifikation nachzuweisen: Projektsteuerer
Qualifikationsanforderung vorgesehener Projektsteuerer:
1. Abschluss: Abgeschlossenes technisches Studium
2. Mind. 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich Projektsteuerung / Projektmanagement von Infrastrukturanlagen
3. Mind. 2 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Steuerung (PM/PS-Leistungen) von Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen Projekte „Ausrüstungstechnik/ESTW (LST)“
4. Erfahrung mit IZ-Plan (Bestandsplanrückführung)
5. Erfahrungen im Bau unter rollendem Rad
6. Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektsteuerer tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
1. KIB-Bauprojekt (Bestandsbauwerk oder Stützwand oder Stumpfgleisverlängerung)
2. Abgeschlossene Leistungsphasen des Projektes umfassen mind. die Leistungsstufen 2 und 3
3. Die Dauer der Ausübung der Projektsteuerungstätigkeit im Projekt ist ≥ 2 Jahre
7. Eine weitere vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektsteuerer tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
1. Projekt elektronisches Stellwerk mit einer Gesamtbausumme von ≥ 15 Mio. €
2. Abgeschlossene Leistungsphasen des Projektes umfassen mind. die Leistungsstufen 2 und 3
3. Die Dauer der Ausübung der Projektsteuerungstätigkeit im Projekt ist ≥ 2 Jahre
Vorgesehene Mitarbeiter, welche für den Nachweis der Eignung im Bereich zusätzliche Angaben (AbschnittVI.3) herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch der Mitarbeiter, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch von den genannten Mitarbeitern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag sind zudem sämtliche Formblätter aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Mitarbeiter beizulegen. Der Austausch ist nur nach den Vorgaben der hiesigen Teilnahmebedingungen geeignete Mitarbeiter zulässig.
Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus.
Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist nicht zulässig.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.