Die redundante Neuverlegung der Riedleitung ist ein Infrastrukturprojekt, das in vier Teilprojekten bis zum Jahr 2030 angelegt ist. Der erste Abschnitt zwischen Raunheim und Rüsselsheim-Haßloch ist im Jahr 2018 in Betrieb gegangen. Für den jetzt anstehenden zweiten, südlichen Teil vom Wasserwerk Allmendfeld bis zum Kupplungsbauwerk bei Riedstadt-Wolfskehlen mit einer Länge von 18,4 km hat das Regierungspräsidium Darmstadt Ende Dezember 2022 den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Die bestehende Riedleitung versorgt seit fast 60 Jahren das Rhein-Main-Gebiet mit Trinkwasser. Um die rd. 34 Kilometer lange Bestandsleitung zu sanieren und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bedarf es des redundanten Ausbaus. Mit dem südlichen Teil der neuen Riedleitung wird außerdem das Wasserwerk Eschollbrücken in den Leitungsverbund integriert. Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte untergliedert: - Nordabschnitt einschließlich Stichleitung Eschollbrücken vom WW Eschollbrücken bis zum Kupplungsbauwerk Wolfskehlen einschl. Errichtung des Kupplungsbauwerks (Länge ca. 8 km). - Südabschnitt von der Stichleitung Eschollbrücken bis zum Anschluss an das WW Allmendfeld (Länge ca. 10,2 km).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-01-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-12-05.
Auftragsbekanntmachung (2023-12-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Redundante Neuverlegung Riedleitung, Süd-Teil (R2S)
Kurze Beschreibung:
Die redundante Neuverlegung der Riedleitung ist ein Infrastrukturprojekt, das in vier Teilprojekten bis zum Jahr 2030 angelegt ist. Der erste Abschnitt zwischen Raunheim und Rüsselsheim-Haßloch ist im Jahr 2018 in Betrieb gegangen. Für den jetzt anstehenden zweiten, südlichen Teil vom Wasserwerk Allmendfeld bis zum Kupplungsbauwerk bei Riedstadt-Wolfskehlen mit einer Länge von 18,4 km hat das Regierungspräsidium Darmstadt Ende Dezember 2022 den Planfeststellungsbeschluss erlassen.
Die bestehende Riedleitung versorgt seit fast 60 Jahren das Rhein-Main-Gebiet mit Trinkwasser. Um die rd. 34 Kilometer lange Bestandsleitung zu sanieren und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bedarf es des redundanten Ausbaus. Mit dem südlichen Teil der neuen Riedleitung wird außerdem das Wasserwerk Eschollbrücken in den Leitungsverbund integriert.
Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte untergliedert:
- Nordabschnitt einschließlich Stichleitung Eschollbrücken vom WW Eschollbrücken bis zum Kupplungsbauwerk Wolfskehlen einschl. Errichtung des Kupplungsbauwerks (Länge ca. 8 km).
- Südabschnitt von der Stichleitung Eschollbrücken bis zum Anschluss an das WW Allmendfeld (Länge ca. 10,2 km).
Die redundante Neuverlegung der Riedleitung ist ein Infrastrukturprojekt, das in vier Teilprojekten bis zum Jahr 2030 angelegt ist. Der erste Abschnitt zwischen Raunheim und Rüsselsheim-Haßloch ist im Jahr 2018 in Betrieb gegangen. Für den jetzt anstehenden zweiten, südlichen Teil vom Wasserwerk Allmendfeld bis zum Kupplungsbauwerk bei Riedstadt-Wolfskehlen mit einer Länge von 18,4 km hat das Regierungspräsidium Darmstadt Ende Dezember 2022 den Planfeststellungsbeschluss erlassen.
Die bestehende Riedleitung versorgt seit fast 60 Jahren das Rhein-Main-Gebiet mit Trinkwasser. Um die rd. 34 Kilometer lange Bestandsleitung zu sanieren und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bedarf es des redundanten Ausbaus. Mit dem südlichen Teil der neuen Riedleitung wird außerdem das Wasserwerk Eschollbrücken in den Leitungsverbund integriert.
Das Vorhaben ist in zwei Abschnitte untergliedert:
- Nordabschnitt einschließlich Stichleitung Eschollbrücken vom WW Eschollbrücken bis zum Kupplungsbauwerk Wolfskehlen einschl. Errichtung des Kupplungsbauwerks (Länge ca. 8 km).
- Südabschnitt von der Stichleitung Eschollbrücken bis zum Anschluss an das WW Allmendfeld (Länge ca. 10,2 km).
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅ Beschreibung
Interne Kennung: #1
Beschreibung der Beschaffung:
Die Errichtung der insgesamt ca. 18,4 km langen Trinkwassertransportleitung (Riedleitung Süd-Teil (R2S) umfasst im Wesentlichen:
- Trinkwasserfernleitung als Stahlrohr mit einer Länge von ca. 16,9 km in den Dimensionen DN 1000 bzw. DN 1200 im Bereich von Vortriebsabschnitten (Verlegung im Schutzrohr).
- Trinkwasserleitung als Stahlrohr zur Anbindung des WW Eschollbrücken auf einer Länge von ca. 1,5 km in den Dimensionen DN 800 bzw. DN 1000 im Bereich eines Vortriebsabschnittes (Verlegung im Schutzrohr).
- Notanbindung des WW Pfungstadt über eine bestehende Trinkwasserleitung DN 400 nördlich der Ortslage Hahn an der B 426.
- Trinkwasserleitung mit Rohren aus Stahl (S 235 JR) bei einem max. Systembetriebsdruck von MDPc = 16 bar, mit PE-Umhüllung, Zementmörtel-Auskleidung
- Errichtung eines kathodischen Korrosionsschutz-Systems(KKS)einschließlich Anodenfeld für die gesamte Leitungstrasse einschließlich Nebeneinrichtungen.
- Richtungsänderungen aus Rohrbögen mit einem Radius von R = 3 x DN; Einsatz von Rohrbögen bis 22,5° Abwinklung als werkseitig hergestellte Einzelbögen; Ausbildung von größeren Richtungsänderungen durch Hintereinanderschaltung von Einzelbögen.
- Rohrverbindungen in der Regel als längskraftschlüssige Schweißverbindung (Stumpfschweißnähte); bei Armaturen und im Anlagenbau Verwendung von Flanschverbindungen.
- Herstellung der Trinkwasserfernleitung überwiegend in offener Bauweise mit einer Mindestüberdeckung von 1,20-1,30 m; Rohrgräben geböscht oder abschnittsweise verbaut (bei Grabentiefen > 3-4 m).
- Ausführung von 24 Kreuzungen, davon 8 Kreuzungen (Gewässer, Gräben, Verkehrsanlagen) in offener Bauweise und 16 Kreuzungen in geschlossener Bauweise durch Vortrieb eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 bzw. DN 1400; Durchführung der Vortriebsarbeiten über wasserdicht ausgeführte Press- und Bergegruben
- Herstellung von insgesamt 45 Schachtbauwerken in Fertigteilbauweise für verschiedene betriebliche Zwecke (Be-/Entlüftung, Entleerung, Messung, Abzweigbauwerk, etc.)
- Errichtung Kupplungsbauwerk Wolfskehlen in Ortbetonbauweise mit Betriebsgebäude (Hochbau) und Anlage eines Betriebsgeländes.
- Verlegung LWL-Kabelschutzrohre und Kabelschächte, Signalkabel sowie teilweise Energiekabel für die betriebliche Steuerung und Überwachung der R2S-Leitung.
- Wasserhaltungsarbeiten offen und geschlossen
- Rohrleitungsbau innerhalb der Schachtbauwerke sowie innerhalb des Kupplungsbauwerks mit Sonderformteilen bis DN 1400 einschließlich Schweißnähte und Flanschverbindungen
- Umverlegungsarbeiten von (Beregnungs-)Leitungen mit unterschiedlicher Nennweite und Werkstoff
Aus Gründen des Bodenschutzes ergeben sich spezielle Anforderungen an die Bauausführung für Erdarbeiten. Die R2S-Trasse liegt in weiten Teilen im Bereich von Wasserschutzgebieten. Bodendenkmäler müssen durchgängig bauvorlaufend überprüft werden. Aus dem Planfeststellungsbescheid ergeben sich Anforderungen an den Bauablauf und Bauverfahren, die in der Leistungsbeschreibung im Einzelnen dargelegt sind.
Die Errichtung der insgesamt ca. 18,4 km langen Trinkwassertransportleitung (Riedleitung Süd-Teil (R2S) umfasst im Wesentlichen:
- Trinkwasserfernleitung als Stahlrohr mit einer Länge von ca. 16,9 km in den Dimensionen DN 1000 bzw. DN 1200 im Bereich von Vortriebsabschnitten (Verlegung im Schutzrohr).
- Trinkwasserleitung als Stahlrohr zur Anbindung des WW Eschollbrücken auf einer Länge von ca. 1,5 km in den Dimensionen DN 800 bzw. DN 1000 im Bereich eines Vortriebsabschnittes (Verlegung im Schutzrohr).
- Notanbindung des WW Pfungstadt über eine bestehende Trinkwasserleitung DN 400 nördlich der Ortslage Hahn an der B 426.
- Trinkwasserleitung mit Rohren aus Stahl (S 235 JR) bei einem max. Systembetriebsdruck von MDPc = 16 bar, mit PE-Umhüllung, Zementmörtel-Auskleidung
- Errichtung eines kathodischen Korrosionsschutz-Systems(KKS)einschließlich Anodenfeld für die gesamte Leitungstrasse einschließlich Nebeneinrichtungen.
- Richtungsänderungen aus Rohrbögen mit einem Radius von R = 3 x DN; Einsatz von Rohrbögen bis 22,5° Abwinklung als werkseitig hergestellte Einzelbögen; Ausbildung von größeren Richtungsänderungen durch Hintereinanderschaltung von Einzelbögen.
- Rohrverbindungen in der Regel als längskraftschlüssige Schweißverbindung (Stumpfschweißnähte); bei Armaturen und im Anlagenbau Verwendung von Flanschverbindungen.
- Herstellung der Trinkwasserfernleitung überwiegend in offener Bauweise mit einer Mindestüberdeckung von 1,20-1,30 m; Rohrgräben geböscht oder abschnittsweise verbaut (bei Grabentiefen > 3-4 m).
- Ausführung von 24 Kreuzungen, davon 8 Kreuzungen (Gewässer, Gräben, Verkehrsanlagen) in offener Bauweise und 16 Kreuzungen in geschlossener Bauweise durch Vortrieb eines Stahlbeton-Schutzrohres DN 1600 bzw. DN 1400; Durchführung der Vortriebsarbeiten über wasserdicht ausgeführte Press- und Bergegruben
- Herstellung von insgesamt 45 Schachtbauwerken in Fertigteilbauweise für verschiedene betriebliche Zwecke (Be-/Entlüftung, Entleerung, Messung, Abzweigbauwerk, etc.)
- Errichtung Kupplungsbauwerk Wolfskehlen in Ortbetonbauweise mit Betriebsgebäude (Hochbau) und Anlage eines Betriebsgeländes.
- Verlegung LWL-Kabelschutzrohre und Kabelschächte, Signalkabel sowie teilweise Energiekabel für die betriebliche Steuerung und Überwachung der R2S-Leitung.
- Wasserhaltungsarbeiten offen und geschlossen
- Rohrleitungsbau innerhalb der Schachtbauwerke sowie innerhalb des Kupplungsbauwerks mit Sonderformteilen bis DN 1400 einschließlich Schweißnähte und Flanschverbindungen
- Umverlegungsarbeiten von (Beregnungs-)Leitungen mit unterschiedlicher Nennweite und Werkstoff
Aus Gründen des Bodenschutzes ergeben sich spezielle Anforderungen an die Bauausführung für Erdarbeiten. Die R2S-Trasse liegt in weiten Teilen im Bereich von Wasserschutzgebieten. Bodendenkmäler müssen durchgängig bauvorlaufend überprüft werden. Aus dem Planfeststellungsbescheid ergeben sich Anforderungen an den Bauablauf und Bauverfahren, die in der Leistungsbeschreibung im Einzelnen dargelegt sind.
Postanschrift: Hessenwasser gmbh & co. kg
TAUNUSSTRASSE 100
Postleitzahl: 64521
Stadt: Gross-gerau / dornheim
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Groß-Gerau
🏙️
Maximale Verlängerungen: 0
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-01-23 14:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 188 Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen, Erklärungen, Bescheinigungen und sonstigen Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen.
Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen, Erklärungen, Bescheinigungen und sonstigen Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, Nachweise, Erklärungen und sonstige Formalitäten, die mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden
müssen und erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Angaben über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; nur zur Information (Formblatt);
b) Angaben über die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenen technischem Leitungspersonal; nur zur Information (Formblatt);
c) Eigenerklärung zum Versicherungsschutz mit den Deckungssummen:
1. Betriebshaftpflichtversicherung: mind. 20 Mio. EURO je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
2. Umwelthaftpflichtversicherung: 10 Mio. EURO je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
3. Umweltschadenversicherung: 10 Mio. EURO je Schadensfall
jeweils zweifach maximiert pro Versicherungsjahr.
Nähere Anforderungen sind dem Teilnahmeantrag bzw. den dazugehörigen Unterlagen und Formblättern zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, Nachweise, Erklärungen und sonstige Formalitäten, die mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden
müssen und erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Angaben über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; nur zur Information (Formblatt);
b) Angaben über die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenen technischem Leitungspersonal; nur zur Information (Formblatt);
c) Eigenerklärung zum Versicherungsschutz mit den Deckungssummen:
1. Betriebshaftpflichtversicherung: mind. 20 Mio. EURO je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
2. Umwelthaftpflichtversicherung: 10 Mio. EURO je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
3. Umweltschadenversicherung: 10 Mio. EURO je Schadensfall
jeweils zweifach maximiert pro Versicherungsjahr.
Nähere Anforderungen sind dem Teilnahmeantrag bzw. den dazugehörigen Unterlagen und Formblättern zu entnehmen.
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Sonstiges: Alle geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben sind zwingend erforderlich. Werden die vorstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen, Erklärungen, Bescheinigungen und sonstigen Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen.
Alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind innerhalb der Bewerbungsfrist zusammen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge des weiteren Verfahrens vom Bewerber bzw. Bieter behördliche Bescheinigungen zu fordern.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Sonstiges: Alle geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben sind zwingend erforderlich. Werden die vorstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig erbracht, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen, Erklärungen, Bescheinigungen und sonstigen Nachweisen vor. Diese sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen.
Alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind innerhalb der Bewerbungsfrist zusammen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.
Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im Zuge des weiteren Verfahrens vom Bewerber bzw. Bieter behördliche Bescheinigungen zu fordern.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eignung zur Berufsausübung: Angaben, Nachweise, Erklärungen und sonstige Formalitäten, die mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden müssen, und erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Nachweis (Formblatt) über Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder im Register der Industrie- und Handelskammer des Firmen- oder Wohnsitzes durch Vorlage eines entsprechenden Registerauszugs (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Versendung der Auftragsbekanntmachung) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes;
b) Bestätigung (Formblatt), dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft oder gleichwertigen ausländischen Organisation angemeldet hat;
c) Erklärung zur Zuverlässigkeit bzw. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §123 / 124 GWB (Formblatt):
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt;
- Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde;
- Eigenerklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde;
- Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
d) Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (Formblatt).
Ausländische Bewerber können anstelle der o. g. Eignungsnachweise vergleichbare Nachweise vorlegen; ggf. in deutscher Übersetzung. Soweit vergleichbare behördliche Bescheinigungen eines EU-Mitgliedstaats für den jeweiligen ausländischen Bewerber nicht erhältlich sind, ist diesem die Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung gestattet.
Nähere Anforderungen sind dem Teilnahmeantrag bzw. den dazugehörigen Unterlagen und Formblättern zu entnehmen.
Eignung zur Berufsausübung: Angaben, Nachweise, Erklärungen und sonstige Formalitäten, die mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden müssen, und erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Nachweis (Formblatt) über Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder im Register der Industrie- und Handelskammer des Firmen- oder Wohnsitzes durch Vorlage eines entsprechenden Registerauszugs (nicht älter als 6 Monate ab Datum der Versendung der Auftragsbekanntmachung) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes;
b) Bestätigung (Formblatt), dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft oder gleichwertigen ausländischen Organisation angemeldet hat;
c) Erklärung zur Zuverlässigkeit bzw. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §123 / 124 GWB (Formblatt):
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt;
- Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde;
- Eigenerklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde;
- Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
d) Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (Formblatt).
Ausländische Bewerber können anstelle der o. g. Eignungsnachweise vergleichbare Nachweise vorlegen; ggf. in deutscher Übersetzung. Soweit vergleichbare behördliche Bescheinigungen eines EU-Mitgliedstaats für den jeweiligen ausländischen Bewerber nicht erhältlich sind, ist diesem die Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung gestattet.
Nähere Anforderungen sind dem Teilnahmeantrag bzw. den dazugehörigen Unterlagen und Formblättern zu entnehmen.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Für die Berücksichtigung zur Angebotsaufforderung kommen nur Bewerber in Frage, die nachweisbar vergleichbare Arbeiten nach Art und Umfang bereits durchgeführt haben und die folgenden Nachweise und Unterlagen für die Beurteilung der Eignung vorlegen können:
a) Nachweise über die Ausführung von Leistungen in den letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: Der Bewerber hat zu den u. g. Anforderungsprofilen R1 bis R11 eine vergleichbare Referenz mit folgenden Angaben vorzulegen (Formblatt):
- kurze Beschreibung der Leistung, aus der insbesondere die Erfüllung der beschriebenen Anforderung hervorgeht
- Ausführungszeitraum sowie Ort der Bauleistung
- Ansprechpartner des Auftraggebers mit Kontaktdaten
R1: Neubau Leitungsprojekt im Trinkwasserbereich mit einer Leitung aus Stahl größer/gleich DN 800 und einer Länge größer/gleich 100 m
R2: Neubau Leitungsprojekt mit einer Leitung aus Stahl größer/gleich DN 800 und einer Länge größer/gleich 800 m
R3: Neubau Leitungsprojekt mit einer Leitung größer/gleich DN 600 und einer Länge größer/gleich 3.000 m
R4: Neubau Leitungsprojekt in offener Bauweise mit einer Leitung größer/gleich DN 200 innerhalb eines Trinkwasserschutzgebietes Zone II
R5: Neubau Leitungsprojekt mit Unterquerung von Straßen/Gewässern mittels Rohrvortrieb mit Außendurchmesser größer/gleich DN 1400 und einer Länge größer/gleich 30 m
R6: Neubau Leitungsprojekt mit Unterquerung einer Gleisanlage (DB) mittels Rohrvortrieb mit Außendurchmesser größer/gleich DN 1000 und einer Länge größer/gleich 20 m
R7: Herstellen eines wasserdichten Verbaus einschließlich wasserdichter Sohle aus Unterwasserbeton unterhalb des Grundwasserspiegels für die Press- oder Bergegruben beim Rohrvortrieb
R8: Neubau Leitungsprojekt mit Herstellung von mindestens 5 begehbaren Schachtbauwerken in Fertigteilbauweise zur Unterbringung von Rohrleitungen und Armaturen
R9: Neubau der Bautechnik eines begehbaren Anlagenbauwerks zur Unterbringung von Rohrleitungen und EMSR-Technik einschließlich Keller- und Erdgeschoss in
Ortbetonbauweise mit Brutto-Rauminhalt größer/gleich 1.000 m3
R10: Anlagenbau innerhalb von Schachtbauwerken von Rohrleitungen/Armaturen größer/gleich DN 800 mit einer Länge größer/gleich 10 m
R11: Neubau Leitungsprojekt mit linienförmiger, geschlossener Grundwasserhaltung (z.B. über Entnahme- und Schluckbrunnen) mit einer Haltungslänge von größer/gleich 200 m
b) Qualifizierung des Personals und Betriebsorganisation (Formblatt), wie sie zur Zertifizierung im DVGW-Arbeitsblatt GW 301, W1 st, ge, pe beschrieben ist.
Die Vorlage einer gültigen Zertifizierung nach DVGW GW 301 W1 st, ge, pe ersetzt die Vorlage umfangreicher Nachweise für die Unternehmensprüfung mit betrieblichem Managementsystem, Fachgespräche mit verantwortlicher Fachaufsicht sowie Schweißaufsicht, Baustellen- und Betriebsbesichtigung, die Prüfungsnachweise für den Zertifizierer und die Experten des Zertifizierers.
Das DVGW-Arbeitsblatt GW 301 ist kostenpflichtig abrufbar unter der Internet-Adresse: www.dvgw.de.
Weiterhin sind folgende Nachweise zu Qualifizierung des Personals beizufügen:
- Nachweis für Schweißfachingenieurin/-ingenieur (Schweißaufsicht)
- DIN EN ISO 14731 / DVGW GW 350
- Prüfungsbescheinigung Schweißer für Anlagen- und Rohrleitungsbau gem. DIN EN 287-1 / DVGW GW 350
- DVGW-Nachweise GW 15 (Nachumhüllungen von Rohrleitungen - Qualifikationsanforderungen an den Umhüller) für das vorgesehene Rohrbaupersonal des Bewerbers
- Gütezeichen RAL-GZ 961 - Ausführungsbereich VM (Grabenloser unbemannter Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen mit steuerbaren Verfahren im Mikrotunnelbau mit Schnecken- und Spülförderung)
- Zertifikat DVGW-Fachunternehmen GW 11 (Qualifikationsanforderungen für Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS)) oder Zertifikat der fkks-Richtlinie Güteüberwachung
- Sachkundenachweis gem. TRGS 519 (Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten) für das für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers
Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft,
- dass im Auftragsfall für die zu vergebende Leistung qualifiziertes Personal eingesetzt wird, welches bereits Projekte ausgeführt hat, die den Anforderungen R1 bis R11 entsprechen.
- dass folgende Nachweise vorhanden sind bzw. rechtzeitig vor Baubeginn erlangt werden. Sie sind spätestens bis 8 Wochen vor Baubeginn nachzureichen
- Fachkundenachweis DGUV Grundsatz 313-002 (Auswahl, Ausbildung und Beauftragung von Fachkundigen zum Freimessen ach DGUV Regel 113-004) für das für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers
- DVGW-Nachweise GW 129 (Sicherheit bei Arbeiten im Bereich von Netzanlagen - Ausführende, Aufsichtspersonen und Arbeitsvorbereitende: Anforderungen und Qualifikation) für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers.
Falls der Bewerber sich zum Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten eines Nachunternehmers beruft, muss er für diesen die entsprechenden Zertifizierungen/Referenzen einreichen. Die Nachunternehmer mit dem vorgesehenen Leistungsbereich sind in das Formblatt "Nachunternehmerverzeichnis" einzutragen. Der AG behält sich vor, entsprechende Verpflichtungserklärungen der jeweiligen Nachunternehmer im Zuge der Angebotsaufforderung zu verlangen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Für die Berücksichtigung zur Angebotsaufforderung kommen nur Bewerber in Frage, die nachweisbar vergleichbare Arbeiten nach Art und Umfang bereits durchgeführt haben und die folgenden Nachweise und Unterlagen für die Beurteilung der Eignung vorlegen können:
a) Nachweise über die Ausführung von Leistungen in den letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: Der Bewerber hat zu den u. g. Anforderungsprofilen R1 bis R11 eine vergleichbare Referenz mit folgenden Angaben vorzulegen (Formblatt):
- kurze Beschreibung der Leistung, aus der insbesondere die Erfüllung der beschriebenen Anforderung hervorgeht
- Ausführungszeitraum sowie Ort der Bauleistung
- Ansprechpartner des Auftraggebers mit Kontaktdaten
R1: Neubau Leitungsprojekt im Trinkwasserbereich mit einer Leitung aus Stahl größer/gleich DN 800 und einer Länge größer/gleich 100 m
R2: Neubau Leitungsprojekt mit einer Leitung aus Stahl größer/gleich DN 800 und einer Länge größer/gleich 800 m
R3: Neubau Leitungsprojekt mit einer Leitung größer/gleich DN 600 und einer Länge größer/gleich 3.000 m
R4: Neubau Leitungsprojekt in offener Bauweise mit einer Leitung größer/gleich DN 200 innerhalb eines Trinkwasserschutzgebietes Zone II
R5: Neubau Leitungsprojekt mit Unterquerung von Straßen/Gewässern mittels Rohrvortrieb mit Außendurchmesser größer/gleich DN 1400 und einer Länge größer/gleich 30 m
R6: Neubau Leitungsprojekt mit Unterquerung einer Gleisanlage (DB) mittels Rohrvortrieb mit Außendurchmesser größer/gleich DN 1000 und einer Länge größer/gleich 20 m
R7: Herstellen eines wasserdichten Verbaus einschließlich wasserdichter Sohle aus Unterwasserbeton unterhalb des Grundwasserspiegels für die Press- oder Bergegruben beim Rohrvortrieb
R8: Neubau Leitungsprojekt mit Herstellung von mindestens 5 begehbaren Schachtbauwerken in Fertigteilbauweise zur Unterbringung von Rohrleitungen und Armaturen
R9: Neubau der Bautechnik eines begehbaren Anlagenbauwerks zur Unterbringung von Rohrleitungen und EMSR-Technik einschließlich Keller- und Erdgeschoss in
Ortbetonbauweise mit Brutto-Rauminhalt größer/gleich 1.000 m3
R10: Anlagenbau innerhalb von Schachtbauwerken von Rohrleitungen/Armaturen größer/gleich DN 800 mit einer Länge größer/gleich 10 m
R11: Neubau Leitungsprojekt mit linienförmiger, geschlossener Grundwasserhaltung (z.B. über Entnahme- und Schluckbrunnen) mit einer Haltungslänge von größer/gleich 200 m
b) Qualifizierung des Personals und Betriebsorganisation (Formblatt), wie sie zur Zertifizierung im DVGW-Arbeitsblatt GW 301, W1 st, ge, pe beschrieben ist.
Die Vorlage einer gültigen Zertifizierung nach DVGW GW 301 W1 st, ge, pe ersetzt die Vorlage umfangreicher Nachweise für die Unternehmensprüfung mit betrieblichem Managementsystem, Fachgespräche mit verantwortlicher Fachaufsicht sowie Schweißaufsicht, Baustellen- und Betriebsbesichtigung, die Prüfungsnachweise für den Zertifizierer und die Experten des Zertifizierers.
Das DVGW-Arbeitsblatt GW 301 ist kostenpflichtig abrufbar unter der Internet-Adresse: www.dvgw.de.
Weiterhin sind folgende Nachweise zu Qualifizierung des Personals beizufügen:
- Nachweis für Schweißfachingenieurin/-ingenieur (Schweißaufsicht)
- DIN EN ISO 14731 / DVGW GW 350
- Prüfungsbescheinigung Schweißer für Anlagen- und Rohrleitungsbau gem. DIN EN 287-1 / DVGW GW 350
- DVGW-Nachweise GW 15 (Nachumhüllungen von Rohrleitungen - Qualifikationsanforderungen an den Umhüller) für das vorgesehene Rohrbaupersonal des Bewerbers
- Gütezeichen RAL-GZ 961 - Ausführungsbereich VM (Grabenloser unbemannter Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen mit steuerbaren Verfahren im Mikrotunnelbau mit Schnecken- und Spülförderung)
- Zertifikat DVGW-Fachunternehmen GW 11 (Qualifikationsanforderungen für Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS)) oder Zertifikat der fkks-Richtlinie Güteüberwachung
- Sachkundenachweis gem. TRGS 519 (Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten) für das für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers
Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft,
- dass im Auftragsfall für die zu vergebende Leistung qualifiziertes Personal eingesetzt wird, welches bereits Projekte ausgeführt hat, die den Anforderungen R1 bis R11 entsprechen.
- dass folgende Nachweise vorhanden sind bzw. rechtzeitig vor Baubeginn erlangt werden. Sie sind spätestens bis 8 Wochen vor Baubeginn nachzureichen
- Fachkundenachweis DGUV Grundsatz 313-002 (Auswahl, Ausbildung und Beauftragung von Fachkundigen zum Freimessen ach DGUV Regel 113-004) für das für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers
- DVGW-Nachweise GW 129 (Sicherheit bei Arbeiten im Bereich von Netzanlagen - Ausführende, Aufsichtspersonen und Arbeitsvorbereitende: Anforderungen und Qualifikation) für das vorgesehene Baustellenpersonal des Bewerbers.
Falls der Bewerber sich zum Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten eines Nachunternehmers beruft, muss er für diesen die entsprechenden Zertifizierungen/Referenzen einreichen. Die Nachunternehmer mit dem vorgesehenen Leistungsbereich sind in das Formblatt "Nachunternehmerverzeichnis" einzutragen. Der AG behält sich vor, entsprechende Verpflichtungserklärungen der jeweiligen Nachunternehmer im Zuge der Angebotsaufforderung zu verlangen.
Bedingungen für die Teilnahme
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter zum Wettbewerb zugelassen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist mit der Bewerbung um Teilnahme eine Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen.
Für Bewerbergemeinschaften sind ebenfalls alle geforderten Unterlagen, Angaben und Nachweisen einzureichen, siehe auch diesbezügliche Anweisungen in den jeweiligen Formblättern.
Erforderliche Rechtsform bei der Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischen Recht vergleichbaren Rechtsform, bei der:
- alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und
- ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich als bevollmächtigter Vertreter vertritt und berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahren uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zu handeln.
Die gesamtschuldnerische Haftung bleibt nach Auflösung der Arbeitsgemeinschaft bestehen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter zum Wettbewerb zugelassen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist mit der Bewerbung um Teilnahme eine Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen.
Für Bewerbergemeinschaften sind ebenfalls alle geforderten Unterlagen, Angaben und Nachweisen einzureichen, siehe auch diesbezügliche Anweisungen in den jeweiligen Formblättern.
Erforderliche Rechtsform bei der Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischen Recht vergleichbaren Rechtsform, bei der:
- alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und
- ein Mitglied der Bietergemeinschaft die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich als bevollmächtigter Vertreter vertritt und berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahren uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zu handeln.
Die gesamtschuldnerische Haftung bleibt nach Auflösung der Arbeitsgemeinschaft bestehen.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber ist berechtigt, Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung und/oder zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche zu verlangen. Die Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung beträgt 10 v. H. der vertraglich vereinbarten Bruttoauftragssumme, die Sicherheitsleistung zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche beträgt 5 v. H. der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme gemäß Vertragsbedingungen der Hessenwasser GmbH & Co. KG für Verträge über die Ausführung von Bauleistungen.
Der Auftraggeber ist berechtigt, Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung und/oder zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche zu verlangen. Die Sicherheitsleistung zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Ausführung der Bauleistung beträgt 10 v. H. der vertraglich vereinbarten Bruttoauftragssumme, die Sicherheitsleistung zur Erfüllung der Mängelbeseitigungsansprüche beträgt 5 v. H. der geprüften Bruttoschlussrechnungssumme gemäß Vertragsbedingungen der Hessenwasser GmbH & Co. KG für Verträge über die Ausführung von Bauleistungen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlungen erfolgen gemäß § 16 VOB/B und gemäß Vertragsbedingungen der Hessenwasser GmbH & Co. KG für Verträge über die Ausführung von Bauleistungen.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags und ggfs. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift siehe Vergabeunterlagen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YB9Y10GLKGL3
Alle Bewerber, die einen vollständigen Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden anschließend auf Ihre Eignung geprüft. Sofern keine Ausschlussgründe vorliegen und alle Mindestanforderungen erfüllt sind, wird der Bewerber zur Angebotsabgabe zugelassen.
Die Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Alle geeigneten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Falls sich zu den von Bewerbern bzw. Bietern im Teilnahmeantrag oder im Angebot sowie ggf. auch während des weiteren Verhandlungsverfahrens gemachten Angaben bis zu einer evtl. Vertragsunterzeichnung wesentliche Änderungen ergeben, sind die Bewerber bzw. Bieter verpflichtet, diese dem AG unverzüglich in Schriftform mitzuteilen.
Sämtliche im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gestellten Anforderungen müssen auch während der Durchführung des Auftrags erfüllt sein. Ggf. hat daher im weiteren Verfahren eine entsprechende Aktualisierung der Angaben im Teilnahmewettbewerb bzw. Vorlage aktualisierter Nachweise (Zertifikate etc.) zu erfolgen, sofern die bislang vorliegenden Angaben und Nachweise nicht mehr aktuell sind.
Zum Schutz der Vertraulichkeit sensibler Informationen weißt der Auftraggeber darauf hin, dass von § 41 Abs. 4 SektVO Gebrauch gemacht wird. Der als vertraulich eingestufte Teil der Vergabeunterlagen wird dem Bewerber erst nach Vorlage einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung ausgehändigt.
Dazu ist das Formblatt (4) "Vertraulichkeitsvereinbarung" von einem bevollmächtigten Vertreters des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Die Einhaltung der Vertraulichkeitsverpflichtung auch durch die vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft einzusetzenden Nachunternehmer ist sicher zu stellen. Es ist nicht gestattet, zusätzliche oder vertrauliche Informationen über das Ausschreibungsverfahren direkt von Mitarbeitern des Auftraggebers oder dessen Beratern zu erlangen. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind. Der Auftraggeber behält sich vor, Unternehmen, die gegen diese Regelungen verstoßen, vom Verfahren auszuschließen.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Durchführung des Vorhabens "Redundante Neuverlegung Riedleitung, Süd-Teil (R2S)" noch von zu beschaffenden Grundstücknutzungsrechten abhängig ist, die bisher nicht abgeschlossen wurden, sowie der noch ausstehenden Erteilung einzelner Genehmigungen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass sowohl die Grundstücksbeschaffung wie auch die Genehmigungserteilungen bis zum Start des Vorhabens erfolgreich abgeschlossen sein werden. Ungeachtet dessen behält sich Hessenwasser die entschädigungslose Aufhebung des Verfahrens vor, sollten die Grundstücksbeschaffung oder Genehmigungserteilungen scheitern. Zudem ist beabsichtigt, in den Verhandlungsgesprächen eine vertragliche Regelung mit den Bietern zu verhandeln, um den Auftraggeber vor Mehrkosten durch Verzögerungen/Störungen im Bauablauf zu schützen, die aufgrund zeitweise fehlender Genehmigungen, Grundstücks- oder Betretungsrechte entstehen.
Alle Bewerber, die einen vollständigen Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden anschließend auf Ihre Eignung geprüft. Sofern keine Ausschlussgründe vorliegen und alle Mindestanforderungen erfüllt sind, wird der Bewerber zur Angebotsabgabe zugelassen.
Die Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Alle geeigneten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Falls sich zu den von Bewerbern bzw. Bietern im Teilnahmeantrag oder im Angebot sowie ggf. auch während des weiteren Verhandlungsverfahrens gemachten Angaben bis zu einer evtl. Vertragsunterzeichnung wesentliche Änderungen ergeben, sind die Bewerber bzw. Bieter verpflichtet, diese dem AG unverzüglich in Schriftform mitzuteilen.
Sämtliche im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gestellten Anforderungen müssen auch während der Durchführung des Auftrags erfüllt sein. Ggf. hat daher im weiteren Verfahren eine entsprechende Aktualisierung der Angaben im Teilnahmewettbewerb bzw. Vorlage aktualisierter Nachweise (Zertifikate etc.) zu erfolgen, sofern die bislang vorliegenden Angaben und Nachweise nicht mehr aktuell sind.
Zum Schutz der Vertraulichkeit sensibler Informationen weißt der Auftraggeber darauf hin, dass von § 41 Abs. 4 SektVO Gebrauch gemacht wird. Der als vertraulich eingestufte Teil der Vergabeunterlagen wird dem Bewerber erst nach Vorlage einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung ausgehändigt.
Dazu ist das Formblatt (4) "Vertraulichkeitsvereinbarung" von einem bevollmächtigten Vertreters des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Die Einhaltung der Vertraulichkeitsverpflichtung auch durch die vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft einzusetzenden Nachunternehmer ist sicher zu stellen. Es ist nicht gestattet, zusätzliche oder vertrauliche Informationen über das Ausschreibungsverfahren direkt von Mitarbeitern des Auftraggebers oder dessen Beratern zu erlangen. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind. Der Auftraggeber behält sich vor, Unternehmen, die gegen diese Regelungen verstoßen, vom Verfahren auszuschließen.
Der Auftraggeber weist daraufhin, dass die Durchführung des Vorhabens "Redundante Neuverlegung Riedleitung, Süd-Teil (R2S)" noch von zu beschaffenden Grundstücknutzungsrechten abhängig ist, die bisher nicht abgeschlossen wurden, sowie der noch ausstehenden Erteilung einzelner Genehmigungen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass sowohl die Grundstücksbeschaffung wie auch die Genehmigungserteilungen bis zum Start des Vorhabens erfolgreich abgeschlossen sein werden. Ungeachtet dessen behält sich Hessenwasser die entschädigungslose Aufhebung des Verfahrens vor, sollten die Grundstücksbeschaffung oder Genehmigungserteilungen scheitern. Zudem ist beabsichtigt, in den Verhandlungsgesprächen eine vertragliche Regelung mit den Bietern zu verhandeln, um den Auftraggeber vor Mehrkosten durch Verzögerungen/Störungen im Bauablauf zu schützen, die aufgrund zeitweise fehlender Genehmigungen, Grundstücks- oder Betretungsrechte entstehen.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06-22630029-17
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64295
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 6151126603📞
Fax: +49 6151125816 📠 Körper überprüfen Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2023/S 236-742676 (2023-12-05)