Der Kreis Gütersloh beabsichtigt die Errichtung von zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Ziel ist es, an beiden Standorten weitgehend gleiche Gebäude nach einheitlichen Anforderungen bauen zu lassen. Eine einheitliche, funktionale Planung der Abläufe in den Rettungswachen ist vorzusehen. Bei der Rettungswache am Standort Halle (Westfalen) sollen zusätzlich Einrichtungen für einen Krankentransportwagen vorgesehen werden. Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen) und 3 (Lufttechnische Anlagen) nach § 53 Abs. 2 Nr. 1, 3 HOAI sowie die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) nach § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-11-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-10-07.
Auftragsbekanntmachung (2024-10-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: 13377 - Neubau Rettungswachen, Halle (Westf.) und Steinhagen, Vergabeverfahren TGA HLS
Referenznummer: 1.4-24-J-13377
Kurze Beschreibung:
“Der Kreis Gütersloh beabsichtigt die Errichtung von zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Ziel ist es, an beiden...”
Kurze Beschreibung
Der Kreis Gütersloh beabsichtigt die Errichtung von zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Ziel ist es, an beiden Standorten weitgehend gleiche Gebäude nach einheitlichen Anforderungen bauen zu lassen. Eine einheitliche, funktionale Planung der Abläufe in den Rettungswachen ist vorzusehen. Bei der Rettungswache am Standort Halle (Westfalen) sollen zusätzlich Einrichtungen für einen Krankentransportwagen vorgesehen werden.
Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen) und 3 (Lufttechnische Anlagen) nach § 53 Abs. 2 Nr. 1, 3 HOAI sowie die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) nach § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 582 558 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 0001
Geschätzter Wert ohne MwSt: 95 968 EUR 💰
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Kreis Gütersloh liegt in Nordrhein-Westfalen (Ostwestfalen-Lippe). Der Kreis Gütersloh plant die Errichtung von zwei Rettungswachen an den Standorten...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Kreis Gütersloh liegt in Nordrhein-Westfalen (Ostwestfalen-Lippe). Der Kreis Gütersloh plant die Errichtung von zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Das Grundstück am Standort Halle (Westfalen) liegt unmittelbar nördlich an der Osnabrücker Straße im Hessler Feld (Postleitzahl 33790) und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der geplante Standort für die Rettungswache Steinhagen liegt an der Bahnhof-/Liebigstraße in der Gemeinde Steinhagen (Postleitzahl 33803). Es handelt sich um Hof-, Frei-, und Wirtschaftsflächen. Ziel ist es, an beiden Standorten weitgehend gleiche Gebäude nach einheitlichen Anforderungen bauen zu lassen. Für den Standort Halle (Westfalen) sind zusätzliche Einrichtungen für einen Krankentransportwagen vorgesehen. Oberster Planungsgrundsatz des Kreis Gütersloh ist es, die Summe aus Investitions- und Betriebskosten über die Lebensdauer des Gebäudes zu minimieren. Ein minimaler Energieverbrauch, minimale Kosten bei voller Versorgung und Aufrechterhaltung des Nutzerkomforts sowie die nachhaltige Reduzierung der Umweltbelastungen sind wichtige Ziele. Künftige Bau- und Nutzungskosten sind möglichst gering zu halten. Baukosten dürfen nicht mit der Folge eingespart werden, dass die Einsparungen durch absehbare höhere Nutzungskosten (insbesondere Betriebs- und Instandsetzungskosten) aufgezehrt werden.
Die hier abgefragten Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung betreffen - vorbehaltlich der stufenweisen Vergabe - Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen) und 3 (Lufttechnische Anlagen) des § 53 Abs. 2 Nr. 1, 3 HOAI sowie die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) des § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen.
Honorarabrechnungen des Auftragnehmers werden die vertraglichen Regelungen und nachrangig die HOAI 2021 zu Grunde gelegt. Es erfolgen getrennte Abrechnungen des Honorars je Standort unter Beachtung der nachstehenden sowie im Vertrag vorgesehenen Einzelheiten. Es werden grundsätzlich je Standort die Prozentwerte nach § 55 Abs. 1 HOAI vergütet. Ausnahmen: Da bei Anlagengruppe 2 in der LPH 2 die Grundleistung e) Vorverhandlungen mit Behörden über die Genehmigungsfähigkeit und mit den zu beteiligenden Stellen zur Infrastruktur und bei der LPH 3 die Grundleistung e) Verhandlungen mit Behörden und mit anderen zu beteiligenden Stellen über die Genehmigungsfähigkeit entfallen, hat die Vergabestelle hier moderate Abschläge vorgesehen. LPH 4 ist bei Anlagengruppe 2 nicht erforderlich. Bei LPH 7 wird bei allen Anlagengruppen ein Abzug von 2 % vorgenommen, da hier die Grundleistungen Einholen von Angeboten, Führen von Bietergesprächen und Mitwirken bei der Auftragsvergabe durch den Auftraggeber durchgeführt werden. Die ausgenommenen Grundleistungen müssen daher vom Auftragnehmer nicht erbracht werden. Für den Standort Steinhagen wird ferner eine Minderung der Prozentsätze für die Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 54 Abs. 3 i.V.m. § 11 Abs. 3 HOAI vorgenommen. Diese Anpassung beruht darauf, dass im Wesentlichen gleiche Anlagen unter weitgehend vergleichbaren Bedingungen für im Wesentlichen gleiche Objekte errichtet werden sollen.
Planung und Umsetzung der beiden Rettungswachen sollen sich an dem vom Kreis Gütersloh beispielhaft erstellten Grundriss einer Rettungswache orientieren. Die vorläufigen Raumplanungen sehen für den Standort Halle (Westfalen) eine BGF von 755,46 qm vor, für den Standort Steinhagen von 539,70 qm. Die DIN 13049 I 2023-03 für Rettungswachen ist einzuhalten.
Die vorläufig geschätzten Baukosten (je netto) belaufen sich für den Standort Halle für die Kostengruppe (KG) 400 (Technische Anlagen) auf EUR 422.441,40 netto, davon KG 410 EUR 90.402,46, KG 420 EUR 76.461,89 sowie KG 430 EUR 34.217,75 und für den Standort Steinhagen für die KG 400 auf EUR 300.635,09 netto, davon KG 410 EUR 64.335,91, KG 420 EUR 54.414,95 sowie KG 430 EUR 24.351,44.
Der Kreis Gütersloh strebt nach Möglichkeit Zuwendungen an. Sollten Zuwendungen bewilligt werden, informiert der Auftraggeber den Auftragnehmer unverzüglich. Der Auftragnehmer wird in diesem Fall die sich aus Zuwendungen ergebende Anforderungen beachten.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders geeignet für:freelance#”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Haustechnik📦 Heizungsplanung📦 Beratung im Bereich Sanitärinstallation📦 Beratung im Bereich Belüftung📦
Ort der Leistung: Gütersloh🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-01-13 📅
Datum des Endes: 2027-03-19 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
“Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist ein Schätzwert. Das tatsächliche Leistungsende für den Auftragnehmer ist vom Abschluss der...”
Weitere Informationen zur Verlängerung
Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist ein Schätzwert. Das tatsächliche Leistungsende für den Auftragnehmer ist vom Abschluss der beauftragten Leistungen abhängig und kann auch nach dem genannten Termin liegen
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Qualität der zu erwartenden Leistung gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufserfahrung Projektleiter (w/m/d) gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Honorarangebot gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 40
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Haustechnik📦 Heizungsplanung📦 Beratung im Bereich Sanitärinstallation📦 Beratung im Bereich Belüftung📦 Beschreibung
Land: Deutschland 🇩🇪
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-11-07 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-11-07 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Die Eröffnung erfolgt aufgrund der Form der Angebotsabgabe "elektronisch in Textform" ohne Bieter.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2024-11-07 11:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
“Die Eröffnung erfolgt aufgrund der Form der Angebotsabgabe "elektronisch in Textform" ohne Bieter.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
“Auf Nachforderung besteht kein Anspruch des Bieters. Die Vergabestelle entscheidet nach §56 VgV über Nachforderungen.”
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschaftlichen Verknüpfungen,
2. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschaftlichen Verknüpfungen,
2. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
3. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Handels- oder Partnerschaftsregister,
4. Eigenerklärung zur Berufsqualifikation.
MINDESTANFORDERUNG: Ingenieur (m/w/d) Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbare Fachrichtung), § 75 Abs. 2, Abs. 3 VgV. Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person mit Angabe zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur (m/w/d) Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbare Fachrichtung) nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zu tragen oder in Deutschland als Ingenieur (w/m/d), Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbare Fachrichtung) tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der eine der vorgenannten Voraussetzungen erfüllt.
Einzelunternehmer und Freiberufler geben eine entsprechende Person an.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit dem Angebot alle vorgenannten Erklärungen abgeben.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung des Bieters zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen.
Bei Bietergemeinschaften ist jeweils eine der vorgenannten Eigenerklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (TGA-HLS) der letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Beabsichtigt die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebots kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten. Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Die Haftungserklärung ist mit dem Angebot vorzulegen (vgl. Anlage 5 der Vergabeunterlagen).
MINDESTANFORDERUNG:
Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung des Bieters zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen.
Bei Bietergemeinschaften ist jeweils eine der vorgenannten Eigenerklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
“1. Einzureichen ist vorzugsweise der in Anlage 4 der Vergabunterlagen unter Ziffer 10 zur Verfügung gestellte Vordruck für Referenzprojekte, die alle...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Einzureichen ist vorzugsweise der in Anlage 4 der Vergabunterlagen unter Ziffer 10 zur Verfügung gestellte Vordruck für Referenzprojekte, die alle nachstehenden Kriterien erfüllen:
a) Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, umfassend mindestens Anlagengruppen 1 und 3 nach § 53 Abs. 2 HOAI, jeweils mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI sowie Anlagengruppe 2 nach § 53 Abs. 2 HOAI, mindestens LPH 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI (oder jeweils vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,
b) für den Neubau oder die Erweiterung einer Feuer- und/oder Rettungswache oder eines Objekts mit vergleichbaren Sozial- und Fahrzeugbereichen,
c) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB,
d) Abschluss der LPH 8 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2019,
e) das Projekt war in den genannten Anlagengruppen jeweils mindestens in Honorarzone II einzuordnen,
f) mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 150.00,00 netto in Kostengruppen 410, 420 und 430 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Pflichtangaben: Erforderlich ist für jede Referenz mindestens jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Anlagengruppen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 8, der Honorarzonen nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 410, 420 und 430 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.
3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter/die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen. Allerdings müssen nicht alle Mitglieder Referenzen einreichen, solange die Bietergemeinschaft insgesamt die Anforderungen erfüllt. Beabsichtigt ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebotes kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten.
MINDESTANFORDERUNGEN:
Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt, das alle nachstehenden Kriterien erfüllt:
a) Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, umfassend mindestens Anlagengruppen 1 und 3 nach § 53 Abs. 2 HOAI, jeweils mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI sowie Anlagengruppe 2 nach § 53 Abs. 2 HOAI, mindestens LPH 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI (oder jeweils vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,
b) für den Neubau oder die Erweiterung einer Feuer- und/oder Rettungswache oder eines Objekts mit vergleichbaren Sozial- und Fahrzeugbereichen,
c) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB,
d) Abschluss der LPH 8 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2019,
e) das Projekt war in den genannten Anlagengruppen jeweils mindestens in Honorarzone II einzuordnen,
f) mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 150.00,00 netto in Kostengruppen 410, 420 und 430 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Pflichtangaben: Erforderlich ist mindestens die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Anlagengruppen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 8, der Honorarzonen nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 410, 420 und 430 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Beschreibung der Ausschlussgründe:
“Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens”
“Insolvenz” Mehr anzeigen (20) “Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren”
“Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung”
“Bildung krimineller Vereinigungen”
“Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen”
“Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen”
“Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung”
“Betrug oder Subventionsbetrug”
“Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung”
“Zahlungsunfähigkeit”
“Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen”
“Rein nationale Ausschlussgründe”
“Interessenkonflikt”
“Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung”
“Schwere Verfehlung”
“Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags”
“Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen”
“Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen”
“Einstellung der beruflichen Tätigkeit”
“Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben”
“OPTIONEN: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal drei Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des...”
Zusätzliche Informationen
OPTIONEN: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal drei Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des Zuschlags in dem vorliegenden Vergabeverfahren werden in Beauftragungsstufe 1 zunächst jeweils Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 1, 2 und 3 nach § 53 Abs. 2 Nr. 1-3 HOAI jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen beauftragt In den weiteren Beauftragungsstufen wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung zu erbringen:
- Leistungsphasen 4 bis 7 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 1 und 3 nach § 53 Abs. 2 Nr. 1, 3 HOAI sowie Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppe 2 nach § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen (Beauftragungsstufe 2)
- sowie Leistungsphasen 8 und 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 1, 2 und 3 nach § 53 Abs. 2 Nr. 1-3 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen (Beauftragungsstufe 3).
Der Abruf der weiteren Beauftragungsstufen steht seitens des Auftraggebers unter der Voraussetzung, dass der Auftraggeber entscheidet, das Projekt zu realisieren. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen über die mit Zuschlagserteilung beauftragte Beauftragungsstufe 1 hinaus, auch dann nicht, wenn die vorstehend genannte Voraussetzung erfüllt ist. Der Auftraggeber kann vielmehr einseitig in jeweils freier Entscheidung die Beauftragungsstufen 2 und 3 im Wege der Vertragserweiterung beauftragen.
Zu erbringen sind ferner jeweils Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung (Ziffer 3.5) und Vertrag.
Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine zusätzlichen Ansprüche herleiten.
// Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten.
// ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
1. Angebote sind in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe des Angebotes schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist ausgeschlossen. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht wurden. Für die Angebotsabgabe ist eine Registrierung im Vergabeportal erforderlich.
2. Macht der Bieter von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für die Abgabe der Angebote zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.
3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollen. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.
4. Bieterfragen stellen Sie bitte ausschließlich über das Vergabeportal.
5. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zulässig.
6. Es findet ein einstufiges offenes Verfahren statt. Es finden keine Verhandlungen über die Angebote und keine Präsentationstermine statt.
7. Bei technischen Problemen mit dem Vergabeportal wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline des Vergabeportals bzw. den dortigen Support.
8. Während des laufenden Vergabeverfahrens sind Bieter im Interesse der Gleichbehandlung gehalten, nicht auf andere Weise (zum Beispiel mündlich oder telefonisch) mit der Vergabestelle Kontakt aufzunehmen.
9. Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen.
Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen: -Eigenerklärung zu Ausschlussgründen, - Eigenerklärung Russland-Sanktionen, - Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz. Formulare für die Eigenerklärungen sind mit den Vergabeunterlagen abrufbar
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Nationale Registrierungsnummer: ad3ec03e-fdc4-4d38-a661-490ac25e8400
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Postort: Münster
Region: Gütersloh🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Telefon: +49 2514111691📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur wirksamen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-10-07+00:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 196-604161 (2024-10-07)