Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Einzureichen ist vorzugsweise der in Anlage 4 der Vergabeunterlagen unter Ziffer 10 zur Verfügung gestellte Vordruck für Referenzprojekte, die alle nachstehenden Kriterien erfüllen:
a) Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, umfassend mindestens Anlagengruppen 4 und 5 nach § 53 Abs. 2 HOAI, jeweils mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI (oder jeweils vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,
b) für den Neubau oder die Erweiterung einer Feuer- und/oder Rettungswache oder eines Objekts mit vergleichbaren Sozial- und Fahrzeugbereichen,
c) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB,
d) Abschluss der LPH 8 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2019,
e) das Projekt war in den genannten Anlagengruppen jeweils mindestens in Honorarzone II einzuordnen,
f) mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 150.00,00 netto in Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Pflichtangaben: Erforderlich ist für jede Referenz mindestens jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Anlagengruppen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 8, der Honorarzonen nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.
3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter/die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen. Allerdings müssen nicht alle Mitglieder Referenzen einreichen, solange die Bietergemeinschaft insgesamt die Anforderungen erfüllt. Beabsichtigt ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebotes kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten.
MINDESTANFORDERUNG:
Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt, das alle nachstehenden Kriterien erfüllt:
a) Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, umfassend mindestens Anlagengruppen 4 und 5 nach § 53 Abs. 2 HOAI, jeweils mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 HOAI (oder jeweils vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,
b) für den Neubau oder die Erweiterung einer Feuer- und/oder Rettungswache oder eines Objekts mit vergleichbaren Sozial- und Fahrzeugbereichen,
c) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB,
d) Abschluss der LPH 8 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2019,
e) das Projekt war in den genannten Anlagengruppen jeweils mindestens in Honorarzone II einzuordnen,
f) mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 150.00,00 netto in Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Pflichtangaben: Erforderlich ist mindestens die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Anlagengruppen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 8, der Honorarzonen nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).