Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Auflistung von Referenzaufträgen der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre, für mit den angebotenen Leistungen vergleichbare Leistungen. Zu benennen sind die durchgeführte Leistung, der Durchführungszeitraum und der Auftraggeber (Ansprechpartner und Telefonnummer);
- Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (gegliedert nach Firmenleitung, Kaufmännische- und Technische Angestellte);
- Ggf. soweit bereits bekannt, welche Teile des Auftrags der Bieter als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (unter Verwendung des Formblattes); Vorlage von Eignungsnachweisen für die vorgesehenen Unterauftragnehmer;
- Ggf. bei Eignungsleihe Angabe des dritten Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bieter in Anspruch nehmen will (unter Verwendung des Formblatts) und Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des dritten Unternehmens (unter Verwendung des Formblatts), (bei Eignungsleihe hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit inkl. Haftungsübernahme);
- Ggf. bei Bietergemeinschaften Vorlage einer Erklärung der Bietergemeinschaft unter Verwendung des Formblatts;
- Nachweis und Darstellung der Anzahl der Transportfahrzeuge, sowie Darstellung der Art und Weise des vorgesehenen Transportes (wie und mit welchem Fahrzeug soll der Transport erfolgen);
- Nachweis über das Vorhandensein einer Genehmigung für Transport des genannten Abfalls;
- Darstellung und Angaben zur Aufbereitungsanlage (Ort, Genehmigung, Anlagendaten, Kapazitäten, Lagerkapazitäten, Fließschema, usw.);
- Darstellung und Angaben zur Verwertungs- / Entsorgungsanlage, wo die aufbereitete Schlacke endabgelagert werden soll (Endbestimmung) hinsichtlich Ort, Genehmigung, Anlagendaten, Kapazitäten, freie Restkapazitäten usw.;
- Darstellung und Beschreibung der Transportkette von der Abholung in Schwandorf bis zur Verwertung / Entsorgung der Müllverbrennungsschlacke und dass die erforderliche Transportkapazität gesichert ist;
- Transparente und vollständige / lückenlose Darstellung des Stoffstromflusses vom Stoffeingang bis zur endgültigen Verwertung / Beseitigung sämtlicher aufbereiteter Fraktionen der Müllverbrennungsschlacke, u. a. unter Angabe der konkreten Örtlichkeiten;
- Zertifizierung nach EfbV oder gleichwertiger Nachweis;
- Für den Fall der Auslandsverwertung: Angaben zur Notifizierung(en) und entsprechende weitere Genehmigung(en) gemäß den für die Abfallverbringung geltenden Vorschriften;
- Angaben zur Möglichkeit der Annahme, Behandlung, Endablagerung und Konsequenzen für den AG für den Fall, dass die Schlacke im Laufe des Auftragszeitraums als gefährlich einzustufen ist;
- Annahmeerklärung der entsprechenden Endverwerter bzgl. der behandelten Schlacke, einschließlich der zugesagten Mengen sowie der beseitigungspflichtigen Reststoffe;
- Nachweis über die Erzeugung von Ersatz- und Straßenbaustoffen aus aufbereiteter Rost- und Kesselasche.
Als Mindestanforderungen werden festgelegt:
- Nachweis von mindestens drei Referenzen (unter Verwendung des Formblattes) für vergleichbare, zufriedenstellende Leistungen unter Bezeichnung von Transportmengen, Transportfrequenzen, sowie Abfallschlüsselnummer und Auftraggeber (Ansprechpartner und Telefonnummer) in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren, davon mindestens eine Referenz über die Abholung, den Transport, die Aufbereitung und die Verwertung / Absteuerung von Müllverbrennungsschlacke mit vergleichbarer Jahresmenge.