Mit der U5 plant die HOCHBAHN eine neue U-Bahn-Linie, die als Verkehrsader quer durch die Stadt verläuft. Die Neubaustrecke beginnt im Stadtteil Bramfeld, verläuft östlich der Alster über die Innenstadt und dann westlich der Alster über das UKE bis zu den Arenen im Stadtteil Bahrenfeld. Im Abschnitt U5 Ost (Bramfeld - City Nord) sind auf einer Strecke von rund 5,8 Kilometern insgesamt vier Neubauhaltestellen geplant. Der Abschnitt der U5 Mitte schließt an die Haltestelle City Nord an und führt über die Innenstadt bis zu den Arenen. Auf einer Strecke von ca. 19,1 Kilometern Länge sind hier mit Stand Vorplanung insgesamt 18 Haltestellen geplant. Mit Blick auf das übergeordnete Ziel, einen bahnsteiggleichen und barrierefreien Umstieg zwischen der U5 und den bestehenden Linien der U2 und U4 zu ermöglichen, wird ein Umbau der bestehenden U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof Nord geplant. Die U-Bahn-Haltestelle befindet sich nördlich des Hauptgebäudes des Hamburger Hauptbahnhofes, ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet und unterquert die Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Der Haltestellenkopf im Osten (Halle A) liegt im Bereich des Heidi-Kabel-Platzes. Der Haltestellenkopf im Westen (Halle B) endet vor dem Glockengießerwall und dem Wallringtunnel. Die U5 soll die bislang ungenutzten äußeren Bahnsteigröhren der Station Hauptbahnhof Nord nutzen. Bei der Bearbeitung der Aufgabe sind bestimmte vorgegebene Rahmenbedingungen zu beachten. Dazu zählt z. B. der automatisierte Betrieb der U5 mit Bahnsteigtüren (Platform Screen Doors) an den Bahnsteigen. Das grundsätzliche Ziel der Haltestellengestaltung ist die schlüssige Einfügung in die durchgehende Linienidentität der U5. Hierfür wurden durch die HOCHBAHN in Zusammenarbeit mit Hadi Teherani Architects, Hamburg, und in enger Abstimmung mit der Freien und Hansestadt Hamburg grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien für die raumbildenden Ausbauten aller Stationen der U5 erarbeitet und in einem zweiteiligen Gestaltungshandbuch zusammengefasst. Diese Prinzipien bilden den gestalterischen Rahmen für die Neubauhaltestellen der U5 und sollen von den Planern in konkrete Entwürfe übersetzt werden. Sie bieten den Planern dabei angemessene Freiheiten und Spielräume für eigene Gestaltungsideen und Interpretationen. Die Haltestelle Hauptbahnhof Nord ist im Streckenverlauf der U5 die einzige Haltestelle, bei der es sich nicht um einen Neubau handelt, sondern die bestehende Bausubstanz durch einen internen Umbau weiter genutzt wird. Die Aufgabe besteht somit darin, mit dem bestehenden Rohbau umzugehen. Die oben beschriebenen Grundsätze aus dem Gestaltunghandbuch lassen sich aufgrund der vorhandenen Kubatur der Bestandshaltestelle an vielen Stellen nicht anwenden. Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die architektonische Gestaltung, der öffentlichen Bereiche der Haltestelle. Dies sind alle durch Fahrgäste zugängliche Bereiche wie Bahnsteigköpfe W/O, inkl. der Treppenaufgänge und Aufzüge, die vier Bahnsteigröhren, die Schalterhallen W/O mit allen Verbindungswegen zu den Ausgangslagen sowie die Zwischenebene Ost. Das Gestaltungshandbuch kann in der Wettbewerbsbearbeitung Anwendung finden, dies ist aber keine Vorgabe. Die Ausloberin und die Freie und Hansestadt Hamburg erwarten eine Lösung, die ein hohes Maß an Nutzerfreundlichkeit und Komfort und eine hohe Gestaltungsqualität mit hoher Wirtschaftlichkeit und dem bei öffentlichen Bauten gebotenen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzmitteln verbindet. Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. SektVO. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 8 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden. Die Beurteilung der Beiträge durch das Preisgericht erfolgt im Rahmen der Preisgerichtssitzung nach den nachfolgenden Kriterien: - Gestalterisches Konzept - Unterhaltung - Funktionales Konzept - Ökologie und Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien ist im Verfahrensteil der Auslobung aufgeführt, der den ausgewählten Planungsteams im weiteren Verlauf übermittelt wird. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger des Wettbewerbs zur Abgabe eines Angebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach bekanntgegebenen Zuschlagskriterien. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 15 (4) SektVO)). Die geschätzten Kosten der KG 300+400 betragen für diese Maßnahme rund 40 Mio. Euro (netto). Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: Vertragsstufe 1 (vgl. Ziffer 5.4.1. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 1: Entwurfsplanung - Lichtplanung als Bestandteil der Projektphase 1 (vgl. Ziffer 5.5.1 der Projekt- und Leistungsbeschreibung) - Projektphase 2: Genehmigungsplanung Vertragsstufe 2 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 3: Ausführungsplanung Vertragsstufe 3 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.3. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 4: Erstellen von Ausschreibungen Weitere optionale Leistungen gem. Ziffer 5.5.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-02-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-01-16.
Auftragsbekanntmachung (2024-01-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Architektonische Gestaltung der U5 Mitte-Haltestelle Hauptbahnhof Nord (HX) (BIM-Projekt)
Kurze Beschreibung:
“Mit der U5 plant die HOCHBAHN eine neue U-Bahn-Linie, die als Verkehrsader quer durch die Stadt verläuft. Die Neubaustrecke beginnt im Stadtteil Bramfeld,...”
Kurze Beschreibung
Mit der U5 plant die HOCHBAHN eine neue U-Bahn-Linie, die als Verkehrsader quer durch die Stadt verläuft. Die Neubaustrecke beginnt im Stadtteil Bramfeld, verläuft östlich der Alster über die Innenstadt und dann westlich der Alster über das UKE bis zu den Arenen im Stadtteil Bahrenfeld. Im Abschnitt U5 Ost (Bramfeld - City Nord) sind auf einer Strecke von rund 5,8 Kilometern insgesamt vier Neubauhaltestellen geplant. Der Abschnitt der U5 Mitte schließt an die Haltestelle City Nord an und führt über die Innenstadt bis zu den Arenen. Auf einer Strecke von ca. 19,1 Kilometern Länge sind hier mit Stand Vorplanung insgesamt 18 Haltestellen geplant. Mit Blick auf das übergeordnete Ziel, einen bahnsteiggleichen und barrierefreien Umstieg zwischen der U5 und den bestehenden Linien der U2 und U4 zu ermöglichen, wird ein Umbau der bestehenden U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof Nord geplant. Die U-Bahn-Haltestelle befindet sich nördlich des Hauptgebäudes des Hamburger Hauptbahnhofes, ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet und unterquert die Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Der Haltestellenkopf im Osten (Halle A) liegt im Bereich des Heidi-Kabel-Platzes. Der Haltestellenkopf im Westen (Halle B) endet vor dem Glockengießerwall und dem Wallringtunnel. Die U5 soll die bislang ungenutzten äußeren Bahnsteigröhren der Station Hauptbahnhof Nord nutzen. Bei der Bearbeitung der Aufgabe sind bestimmte vorgegebene Rahmenbedingungen zu beachten. Dazu zählt z. B. der automatisierte Betrieb der U5 mit Bahnsteigtüren (Platform Screen Doors) an den Bahnsteigen. Das grundsätzliche Ziel der Haltestellengestaltung ist die schlüssige Einfügung in die durchgehende Linienidentität der U5. Hierfür wurden durch die HOCHBAHN in Zusammenarbeit mit Hadi Teherani Architects, Hamburg, und in enger Abstimmung mit der Freien und Hansestadt Hamburg grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien für die raumbildenden Ausbauten aller Stationen der U5 erarbeitet und in einem zweiteiligen Gestaltungshandbuch zusammengefasst. Diese Prinzipien bilden den gestalterischen Rahmen für die Neubauhaltestellen der U5 und sollen von den Planern in konkrete Entwürfe übersetzt werden. Sie bieten den Planern dabei angemessene Freiheiten und Spielräume für eigene Gestaltungsideen und Interpretationen. Die Haltestelle Hauptbahnhof Nord ist im Streckenverlauf der U5 die einzige Haltestelle, bei der es sich nicht um einen Neubau handelt, sondern die bestehende Bausubstanz durch einen internen Umbau weiter genutzt wird. Die Aufgabe besteht somit darin, mit dem bestehenden Rohbau umzugehen. Die oben beschriebenen Grundsätze aus dem Gestaltunghandbuch lassen sich aufgrund der vorhandenen Kubatur der Bestandshaltestelle an vielen Stellen nicht anwenden. Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die architektonische Gestaltung, der öffentlichen Bereiche der Haltestelle. Dies sind alle durch Fahrgäste zugängliche Bereiche wie Bahnsteigköpfe W/O, inkl. der Treppenaufgänge und Aufzüge, die vier Bahnsteigröhren, die Schalterhallen W/O mit allen Verbindungswegen zu den Ausgangslagen sowie die Zwischenebene Ost. Das Gestaltungshandbuch kann in der Wettbewerbsbearbeitung Anwendung finden, dies ist aber keine Vorgabe. Die Ausloberin und die Freie und Hansestadt Hamburg erwarten eine Lösung, die ein hohes Maß an Nutzerfreundlichkeit und Komfort und eine hohe Gestaltungsqualität mit hoher Wirtschaftlichkeit und dem bei öffentlichen Bauten gebotenen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzmitteln verbindet. Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. SektVO. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 8 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden. Die Beurteilung der Beiträge durch das Preisgericht erfolgt im Rahmen der Preisgerichtssitzung nach den nachfolgenden Kriterien: - Gestalterisches Konzept - Unterhaltung - Funktionales Konzept - Ökologie und Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien ist im Verfahrensteil der Auslobung aufgeführt, der den ausgewählten Planungsteams im weiteren Verlauf übermittelt wird. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger des Wettbewerbs zur Abgabe eines Angebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach bekanntgegebenen Zuschlagskriterien. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 15 (4) SektVO)). Die geschätzten Kosten der KG 300+400 betragen für diese Maßnahme rund 40 Mio. Euro (netto). Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: Vertragsstufe 1 (vgl. Ziffer 5.4.1. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 1: Entwurfsplanung - Lichtplanung als Bestandteil der Projektphase 1 (vgl. Ziffer 5.5.1 der Projekt- und Leistungsbeschreibung) - Projektphase 2: Genehmigungsplanung Vertragsstufe 2 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 3: Ausführungsplanung Vertragsstufe 3 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.3. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 4: Erstellen von Ausschreibungen Weitere optionale Leistungen gem. Ziffer 5.5.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Mit der U5 plant die HOCHBAHN eine neue U-Bahn-Linie, die als Verkehrsader quer durch die Stadt verläuft. Die Neubaustrecke beginnt im Stadtteil Bramfeld, verläuft östlich der Alster über die Innenstadt und dann westlich der Alster über das UKE bis zu den Arenen im Stadtteil Bahrenfeld. Im Abschnitt U5 Ost (Bramfeld - City Nord) sind auf einer Strecke von rund 5,8 Kilometern insgesamt vier Neubauhaltestellen geplant. Der Abschnitt der U5 Mitte schließt an die Haltestelle City Nord an und führt über die Innenstadt bis zu den Arenen. Auf einer Strecke von ca. 19,1 Kilometern Länge sind hier mit Stand Vorplanung insgesamt 18 Haltestellen geplant. Mit Blick auf das übergeordnete Ziel, einen bahnsteiggleichen und barrierefreien Umstieg zwischen der U5 und den bestehenden Linien der U2 und U4 zu ermöglichen, wird ein Umbau der bestehenden U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof Nord geplant. Die U-Bahn-Haltestelle befindet sich nördlich des Hauptgebäudes des Hamburger Hauptbahnhofes, ist in Ost-West-Richtung ausgerichtet und unterquert die Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Der Haltestellenkopf im Osten (Halle A) liegt im Bereich des Heidi-Kabel-Platzes. Der Haltestellenkopf im Westen (Halle B) endet vor dem Glockengießerwall und dem Wallringtunnel. Die U5 soll die bislang ungenutzten äußeren Bahnsteigröhren der Station Hauptbahnhof Nord nutzen. Bei der Bearbeitung der Aufgabe sind bestimmte vorgegebene Rahmenbedingungen zu beachten. Dazu zählt z. B. der automatisierte Betrieb der U5 mit Bahnsteigtüren (Platform Screen Doors) an den Bahnsteigen. Das grundsätzliche Ziel der Haltestellengestaltung ist die schlüssige Einfügung in die durchgehende Linienidentität der U5. Hierfür wurden durch die HOCHBAHN in Zusammenarbeit mit Hadi Teherani Architects, Hamburg, und in enger Abstimmung mit der Freien und Hansestadt Hamburg grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien für die raumbildenden Ausbauten aller Stationen der U5 erarbeitet und in einem zweiteiligen Gestaltungshandbuch zusammengefasst. Diese Prinzipien bilden den gestalterischen Rahmen für die Neubauhaltestellen der U5 und sollen von den Planern in konkrete Entwürfe übersetzt werden. Sie bieten den Planern dabei angemessene Freiheiten und Spielräume für eigene Gestaltungsideen und Interpretationen. Die Haltestelle Hauptbahnhof Nord ist im Streckenverlauf der U5 die einzige Haltestelle, bei der es sich nicht um einen Neubau handelt, sondern die bestehende Bausubstanz durch einen internen Umbau weiter genutzt wird. Die Aufgabe besteht somit darin, mit dem bestehenden Rohbau umzugehen. Die oben beschriebenen Grundsätze aus dem Gestaltunghandbuch lassen sich aufgrund der vorhandenen Kubatur der Bestandshaltestelle an vielen Stellen nicht anwenden. Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die architektonische Gestaltung, der öffentlichen Bereiche der Haltestelle. Dies sind alle durch Fahrgäste zugängliche Bereiche wie Bahnsteigköpfe W/O, inkl. der Treppenaufgänge und Aufzüge, die vier Bahnsteigröhren, die Schalterhallen W/O mit allen Verbindungswegen zu den Ausgangslagen sowie die Zwischenebene Ost. Das Gestaltungshandbuch kann in der Wettbewerbsbearbeitung Anwendung finden, dies ist aber keine Vorgabe. Die Ausloberin und die Freie und Hansestadt Hamburg erwarten eine Lösung, die ein hohes Maß an Nutzerfreundlichkeit und Komfort und eine hohe Gestaltungsqualität mit hoher Wirtschaftlichkeit und dem bei öffentlichen Bauten gebotenen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzmitteln verbindet. Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. SektVO. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 8 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden. Die Beurteilung der Beiträge durch das Preisgericht erfolgt im Rahmen der Preisgerichtssitzung nach den nachfolgenden Kriterien: - Gestalterisches Konzept - Unterhaltung - Funktionales Konzept - Ökologie und Nachhaltigkeit - Wirtschaftlichkeit Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien ist im Verfahrensteil der Auslobung aufgeführt, der den ausgewählten Planungsteams im weiteren Verlauf übermittelt wird. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger des Wettbewerbs zur Abgabe eines Angebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach bekanntgegebenen Zuschlagskriterien. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 15 (4) SektVO)). Die geschätzten Kosten der KG 300+400 betragen für diese Maßnahme rund 40 Mio. Euro (netto). Folgende Leistungen werden ausgeschrieben: Vertragsstufe 1 (vgl. Ziffer 5.4.1. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 1: Entwurfsplanung - Lichtplanung als Bestandteil der Projektphase 1 (vgl. Ziffer 5.5.1 der Projekt- und Leistungsbeschreibung) - Projektphase 2: Genehmigungsplanung Vertragsstufe 2 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 3: Ausführungsplanung Vertragsstufe 3 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) (vgl. Ziffer 5.4.3. der Projekt- und Leistungsbeschreibung): - Projektphase 4: Erstellen von Ausschreibungen Weitere optionale Leistungen gem. Ziffer 5.5.2. der Projekt- und Leistungsbeschreibung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Mehr anzeigen
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten📦
Ort der Leistung: Hamburg🏙️ Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 1
Maximale Anzahl: 8
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wettbewerbsergebnis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40.0
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 35.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachliche Leistungsfähigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung und Kundendienst
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Eingeschränktes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-02-16 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Formale Kriterien: Folgende Formale Kriterien sind zu erfüllen: - ausgefüllter Bewerberbogen - Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem....”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Formale Kriterien: Folgende Formale Kriterien sind zu erfüllen: - ausgefüllter Bewerberbogen - Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB (Vordruck) - Anlage 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen / zur Zusammenarbeit und Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung (Vordruck), - Anlage 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck), - Anlage 1D: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck), - Anlage 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben (Vordruck) - Anlage 1F: Eigenerklärung gem. 5. RUS-Sanktionspaket (Vordruck), - Anlage 1G: Eigenerklärung des Bieters über im Unternehmen getroffene Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption (Compliance-Erklärung) (Vordruck) - Anlage 1H: Eigenerklärung zur Nicht-Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs (Vordruck) - Anlage 1I: Bevollmächtigung des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck), - Anlage 1J: Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck), - Anlage 1K: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck). Für weitere Angaben s. Bewerberbogen, Auswahlbogen und Verfahrenshinweise. Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis und Referenzschreiben), nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen: - Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,0 Mio....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen: - Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 1,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert). - Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers im Durchschnitt der letzten 3 Jahre für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI: mind. 400.000 Euro (netto) Für weitere Angaben s. Bewerberbogen, Auswahlbogen und Verfahrenshinweise.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen: - Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre inkl. Büroinhaber,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen: - Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI: mind. 7 festangestellte Architekten oder Absolventen der Fachrichtung Architektur - Nachweis der Qualifikation hinsichtlich der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Maßnahmen anhand von Referenzprojekten Für weitere Angaben s. Bewerberbogen, Auswahlbogen und Verfahrenshinweise.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Folgende Mindestanforderung ist zu erfüllen: - Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Erbringung der Leistung...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Folgende Mindestanforderung ist zu erfüllen: - Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI: Architekt (Nachweis durch Kammereintrag) Für weitere Angaben s. Bewerberbogen, Auswahlbogen und Verfahrenshinweise.
Mehr anzeigen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Auswahlkriterien für die einzureichenden Referenzprojekte: Es werden die vom Bewerber benannten 2 besten Referenzen für den Leistungsbereich Objektplanung...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Auswahlkriterien für die einzureichenden Referenzprojekte: Es werden die vom Bewerber benannten 2 besten Referenzen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI zzgl. einer Denkmalschutz-Zusatzreferenz, einer BIM-Zusatzreferenz und einer Zusatzreferenz, die für einen öffentlichen Auftraggeber oder mit öffentlichen Fördermitteln durchgeführt wurde in der vom Bewerber selbst bestimmten Reihenfolge bewertet. Die jeweilige Referenz muss vom Bewerber eine deutlich sichtbare Nummerierung erhalten (z.B. Referenz 1, Referenz 2, Zusatzreferenz "Denkmalschutz", Zusatzreferenz "BIM", Zusatzreferenz "öffentlicher AG" etc.), deren Reihenfolge Ausdruck des Stellenwertes dieser Referenz für den Bewerber ist. Für die Wertung werden die Referenzen in der numerischen Reihenfolge aufsteigend, so wie vom Bewerber selbst nummeriert, bewertet. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 10 Jahre (Stichtag 01.01.2014) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) (davon mind. LPH 2-5 in Eigenleistung erbracht) abgeschlossen worden sein. Weitere Angaben zur Bewertung der Referenzen sind dem Auswahlbogen (s. Seiten 4-6) zu entnehmen.
“Bekanntmachungs-ID: CXP4YE3HDEZ
Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 8 Büros als Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. ...”
Bekanntmachungs-ID: CXP4YE3HDEZ
Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen 8 Büros als Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, eine Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen. Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig. Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post. Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen. Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten "Verfahrenshinweise", "Auswahlbogen" und "Bewerbungsbogen" zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen! Der Wettbewerbsausschuss der Hamburger Architekten- und Ingenieurkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer Nr. . NO-01-24-HRW mit Datum vom 10.01.2024 vergeben. Voraussichtliche Termine des Verfahrens: Woche der Bekanntmachung: 2. KW 2024; Bewerberauswahl: vsl. ab 10. KW 2024; Versand Auslobung: ab 15. KW 2024; Rückfragenkolloquium: 16. KW 2024; Abgabe Pläne: 22. KW 2024; Preisgericht: ab 27. KW 2024. Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 188.000,- Euro (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 92.000,- Euro (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen drei Preise vergeben werden: 1. Preis: 46.000,- Euro (netto) 2. Preis: 27.500,- Euro (netto) 3. Preis: 18.500,- Euro (netto) Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 96.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Planungsteams ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung definierten Leistungen erfüllt wurden. Das Preisgericht ist berechtigt durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Verfahrenssumme vorzunehmen. Alle mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 (3) RPW 2015 Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jedem Teilnehmenden erhalten.
Mehr anzeigen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb
Nationale Registrierungsnummer: 000-0000000000-00
Postanschrift: Rue de Loi
Postleitzahl: 1048
Postort: Brüssel
Region: Arr. de Bruxelles-Capitale/Arr. Brussel-Hoofdstad 🏙️
Land: Belgien 🇧🇪
E-Mail: olivier.guersent@ec.europa.eu📧
Telefon: +32 2991111📞
Fax: +32 2950138 📠 Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Nationale Registrierungsnummer: 02000000-KFB0000001-20
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postleitzahl: 20354
Postort: Hamburg
Region: Hamburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@fb.hamburg.de📧
Telefon: +49 (0) 40 42823-1491📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Nationale Registrierungsnummer: 02000000-KFB0000001-20
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postleitzahl: 20354
Postort: Hamburg
Region: Hamburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@fb.hamburg.de📧
Telefon: +49 (0) 40 42823-1491📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2024/S 012-032052 (2024-01-16)