Beratung für Geotechnik inkl. Boden- und Entsorgungsmanagement für den Neubau der Baustufe 2 der Universität Göttingen

Baugesellschaft UMG mbH

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von Beratungsleistungen für Geotechnik inkl. Boden- und Entsorgungsmanagement für den Neubau der Baustufe 2 "Eltern-Kind-Zentrum" der Universitätsmedizin Göttingen. Die Auftraggeberin beabsichtig, mit dieser Ausschreibungen die Beratungs- und Untersuchungsleistungen für die erforderlichen geotechnischen Arbeiten an der Baustufe 2 zu beauftragen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-05-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-04-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-04-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung für Geotechnik inkl. Boden- und Entsorgungsmanagement für den Neubau der Baustufe 2 der Universität Göttingen
Referenznummer: 24E71332BS2008
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von Beratungsleistungen für Geotechnik inkl. Boden- und Entsorgungsmanagement für den Neubau der Baustufe 2 "Eltern-Kind-Zentrum" der Universitätsmedizin Göttingen. Die Auftraggeberin beabsichtig, mit dieser Ausschreibungen die Beratungs- und Untersuchungsleistungen für die erforderlichen geotechnischen Arbeiten an der Baustufe 2 zu beauftragen.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik 📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Beschreibung
Interne Kennung: 24E71332BS2008
Beschreibung der Beschaffung:
Der Auftragnehmer soll über den kompletten Projektverlauf die ganzheitliche Beratungs- und Untersuchungsleistungen für die erforderlichen geotechnischen Arbeiten an der Baustufe (BS) 2 übernehmen. Hierbei sollen neben den hierfür vorgesehenen Leistungen nach HOAI auch weitere Leistungen im Bereich des Boden- und Entsorgungsmanagements mit abgedeckt werden. Auch die ausführungstechnischen Untersuchungsleistungen (mit Ausnahme der Baggerschürfen und evtl. Untersuchungsbohrungen zur Geothermie) sind ebenfalls durch den Auftragnehmer zu erbringen. Der Auftragnehmer soll hierbei die neu eingeführte Ersatzbaustoffverordnung (EBV), die nun bundesweit einheitlichen Regelungen, für die AG rechtssicher umsetzen. Des Weiteren sollen die erforderlichen Anschlusspunkte zum Bestand mit untersucht werden. Bei all diesen Arbeiten ist durch den Auftragnehmer ein entsprechend akkreditiertes Labor für die erforderlichen Untersuchungen mit einzubeziehen. i.Ü. siehe Anlage 03 Leistungsbild in den Vergabeunterlagen
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Postanschrift: Baugesellschaft UMG mbH
Robert-Koch-Straße 34
Postleitzahl: 37075
Stadt: Göttingen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Göttingen 🏙️
Vergabekriterien
Preis
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-05-21 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-05-21 11:01:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Hamburg/Göttingen
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Baugesellschaft UMG mbH und Leinemann & Partner mbB
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-05-21 11:01:00 📅
Ort des Eröffnungstermins: Hamburg/Göttingen
Zusätzliche Informationen: Baugesellschaft UMG mbH und Leinemann & Partner mbB
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
Auf die Regelung des § 56 VgV wird verwiesen, insbesondere: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 VgV)
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Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Umsatz mit vergleichbaren Leistungen: Der mittlere Jahresumsatz, den der Bewerber/Bieter/Bietergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen (Beratungs- und Untersuchungsleistungen für Geotechnik nach HOAI, insbesondere im Bereich des Boden- und Entsorgungsmanagements) [vgl. Anlage 03, Leistungsbild]) erwirtschaftet hat, muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021-2023) mindestens 50.000 Euro p. a. netto betragen. i.Ü. siehe Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Berufshaftpflichtversicherung: Die Bieter/Bietergemeinschaft haben nachzuweisen, dass sie im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 Mio. Euro, 2-fach maximiert und für sonstige Schäden (insbes. primäre Vermögensschäden und Sachschäden) in Höhe von 2 Mio. Euro, 2-fach maximiert abschließen werden oder bereits abgeschlossen haben. Eine entsprechende Zusicherung der Versicherung bzw. ein entsprechender Versicherungsnachweis ist als Anlage beizufügen. i.Ü. siehe Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Nachweis von Referenzprojekten: Die Bieter/Bietergemeinschaft haben mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte (Unternehmensbezogen) betreffend der Beratungs- und Untersuchungsleistungen für Geotechnik nach HOAI, insbesondere im Bereich des Boden- und Entsorgungsmanagements) [vgl. Anlage 03, Leistungsbild] im Krankenhausbau (bzw. hinsichtlich eines vergleichbar komplexen Objekts mit vergleichbarer Kubatur zur Baustufe 2 und einer Gebäudehöhe von mind. 25m über OK Gelände) in den letzten zehn Jahren (Stichtag: Ende der Angebotsfrist) mit einer Bausumme i. H. v. mindestens 80 Mio. Euro netto (KG 200-600 gemäß DIN 276). Für die Darstellung der Referenzen ist das ANG_FB_03 zu nutzen. i.Ü. siehe Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Mit dem Angebot ist die Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft (im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens, im Falle einer Unterauftragsvergabe auch durch den Unterauftragnehmer) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Anlage 04, Erklärung Ausschlussgründe). i.Ü. siehe Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Erklärung EU-Sanktionen: Im Hinblick auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und der in diesem Zusammenhang erlassenen EU-Sanktionen, ist die Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft (im Falle der Eignungsleihe des eignungsleihenden Unternehmens, im Falle einer Unterauftragsvergabe auch durch den Unterauftragnehmer) gemäß der Anlage 05, Erklärung EU-Sanktionen ausgefüllt einzureichen. i.Ü. siehe Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Handles- bzw. Berufsregister: Mit dem Angebot hat der Bieter einen Auszug (eine Kopie) aus dem Handels- bzw. Berufsregister oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens einzureichen. Der jeweilige Nachweis darf nicht älter als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist sein. Als im Handles- und Berufsregister nicht eingetragener bzw. ausländischer Bieter ist es gestattet, vergleichbare, gleichwertige Nachweise vorzulegen; die Gleichwertigkeit ist gleichzeitig mit der Vorlage nachzuweisen. Der jeweilige Nachweis ist diesem Formblatt beizufügen. i.Ü. siehe Formblatt 02 Eigenerklärung Umsatz u.a. und Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Besonderer Berufsstand: Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag weitere Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen: Soweit Architekten. und Ingenieurleistungen ausgeführt werden, ist für die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, dass diese Leistungen von Architekten und Ingenieure erbracht werden, die zu dieser Tätigkeit bzw. zum Tragen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. i.Ü. siehe Formblatt 02 Eigenerklärung Umsatz u.a. und Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Landesrechtliche Vorgaben (Niedersachsen) - Verpflichtungserklärung gemäß Niedersächsischem Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG): Der Bieter hat sich zur Einhaltung des § 4 NTVergG zu erklären. Der Bieter verpflichtet sich, im Fall der Auftragserteilung den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des § 22 Mindestlohngesetz (MiLoG) in seinem Unternehmen bei der Ausführung der beauftragten Leistung, die innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erbracht wird, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes zu zahlen und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Regelungen nach § 1 Abs. 3 MiLoG erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben dieser Regelungen zu zahlen. Diese können sich ergeben aus: - den Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) - den Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) - der auf Grundlage des AEntG oder AÜG erlassenen Rechtsverordnungen sowie - aus einem auf der Grundlage von § 5 des Tarifvertragsgesetzes für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag im Sinne von § 4 Absatz 1 Nummer 1 sowie §§ 5 und 6 Absatz 2 des AEntG Die Pflicht des Bewerbers zur Zahlung des Mindestentgelts erstreckt sich auch auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Sinne des Gesetzes zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung entliehen sind und bei der Ausführung der Leistung eingesetzt werden. In diesem Fall ist der Bewerber verpflichtet, die Zahlung von Mindestentgelten auch den Verleihunternehmen aufzuerlegen, die Abgabe der entsprechenden Verpflichtungserklärungen mit diesen zu vereinbaren, von diesen einzufordern und der AG vorzulegen. Das Mindestentgelt erfasst nur solche Entgeltzahlungen, die zur Abgeltung der im Rahmen der Auftragsausführung erbrachten Arbeitsleistung regelmäßig zu zahlen sind. Nicht von dem Mindestentgelt erfasst sind vermögenswirksame Leistungen oder Sonderleistungen, die nicht mit der Arbeitsleistung in einem funktionalen Zusammenhang stehen. Auf die entsprechende Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) wird verwiesen, vgl. BAG, Urteil vom 18.04.2012 - 4 AZR 139/10; BAG E 109, 244 und Urteil vom 25.05.2016 - 5 AZR 135/16. i.Ü. siehe Formblatt 02 Eigenerklärung Umsatz u.a. und Aufforderung Angebotsabgabe in den Vergabeunterlagen
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Für Bedingungen des Auftrags siehe
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 20 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Konkurs
Korruption
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Vergleichsverfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Baugesellschaft UMG mbH
Nationale Registrierungsnummer: DE2020506372
Postanschrift: Robert-Koch-Straße 34
Postleitzahl: 37075
Postort: Göttingen
Region: Göttingen 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Leinemann & Partner mbB
E-Mail: andreas.rosenauer@leinemann-partner.de 📧
Telefon: +49 40-4689920 📞
URL: https://www.dbh-niedersachsen.de/ueber-uns/organisation/umg-baugesellschaft 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.dbh-niedersachsen.de/ueber-uns/organisation/umg-baugesellschaft 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Gesundheit
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y2WHA34/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y2WHA34 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y2WHA34 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y2WHA34
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Nationale Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postleitzahl: 21339
Postort: Lüneburg
Region: Lüneburg, Landkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 4131-153306 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist: § 160 Abs. 3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-19+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 079-237572 (2024-04-19)