Gegenstand des zu vergebenen Auftrags ist die Beschaffung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ inkl. Aufbau und Anwendung eines Verkehrsmodells auf Grundlage des Landesverkehrsmodells NRW.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-11-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-10-18.
Auftragsbekanntmachung (2024-10-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG (BEG); Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+
Referenznummer: BEG Herne
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand des zu vergebenen Auftrags ist die Beschaffung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand des zu vergebenen Auftrags ist die Beschaffung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ inkl. Aufbau und Anwendung eines Verkehrsmodells auf Grundlage des Landesverkehrsmodells NRW.
Die Stadt Herne verfolgt die Projektidee, auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks General Blumenthal XI die Techno Ruhr International - TRI - Herne zu entwickeln. Das ehemalige Bergwerksareal "General Blumenthal XI" liegt seit 2001 brach und stellt mit ca. 23,5 ha die größte Flächenreserve der Stadt Herne dar. Das Areal besitzt dennoch aufgrund seiner zentralen Lage großes Potenzial für die Herner Stadtentwicklung und war daher bereits in der Vergangenheit Gegenstadt städtebaulicher Projektskizzen. Daraus ist die Vision der "Techno Ruhr International"- einem modernen, integrierten High- und Green-Tech-Quartier mit einem breiten Spektrum an wissens-, technologie-orientierten und höherwertigen Dienstleistungen, einem hohen Grünanteil und einer Seilbahnanbindung zum Hauptbahnhof Wanne-Eickel entstanden. Hinsichtlich der Erschließung des Areals folgt die Projektidee einem innovativen und zukunftsgerichteten Gesamtansatz. So ist geplant, die TRI mittels einer urbanen Seilbahn klimafreundlich direkt an den Hauptbahnhof Wanne-Eickel und damit an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr anzubinden. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt Herne die Verwaltung beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzungsfähigkeit einer urbanen Seilbahn oder Hochbahn zur Erschließung der TRI durchzuführen. In einem ersten Schritt wurde die technische Machbarkeit überprüft und im Anschluss ein technischer Längenschnitt erarbeitet. Daraufhin wurde eine vereinfachte Standardisierte Bewertung durchgeführt. Als Ergebnis dieser ersten Untersuchungen lässt sich festhalten, dass eine urbane Seilbahn zum einen technisch möglich ist und zum anderen durch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,53 förderfähig scheint. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Untersuchung gilt es nun eine Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierte Bewertung 2016+ durchzuführen, um die Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan im Übergangsverfahren bis Mitte 2025 umzusetzen. Die Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung für das Projekt Techno Ruhr International umfasst insbesondere folgende Aufgaben: - Erstellung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. der aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ inkl. Aufbau und Anwendung eines Verkehrsmodells auf Grundlage des Landesverkehrsmodells 2024 NRW - Begleitung und Vorbereitung des formalen Abstimmungsprozesses mit den Zuwendungsgebern - Konkretisierung der Standardisierten Bewertung entsprechend des Abstimmungsprozesses mit den Zuwendungsgebern - Aufbereitung der Unterlagen für die Anmeldung des Vorhabens für den ÖPNV-Bedarfsplan im Rahmen des Übergangsverfahrens bis 31.05.2025 in Form eines Berichts, der die Herangehensweise, Methodik und Ergebnisse umfassend darstellt - Folgekostenrechnung nach der dann aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung (2016+) - Durchführung von Sensitivitätsbetrachtungen nach der dann aktuell gültigen Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung (2016+) und den Anforderungen der Zuwendungsgeber - Erstellung eines Erläuterungsberichts über alle durchgeführten Verfahrensschritte und einer Abschlusspräsentation - Aufbereitung der Unterlagen zur Nutzen-Kosten-Untersuchung gem. Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung in der dann aktuell gültigen Fassung für die Förderantragstellung Einzelheiten über den Leistungsumfang, insbesondere auch über die stufenweise Beauftragung, werden in den Vergabeunterlagen näher bestimmt.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#”
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Teilweise sind Vorort-Termine in Düsseldorf und Berlin wahrzunehmen”
Ort der Leistung: Herne, Kreisfreie Stadt🏙️
Dauer: 94 (MONTH)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Die Leistungsstufen Nr. 1-4 gemäß Leistungsbeschreibung werden mit der Zuschlagserteilung fest beauftragt (Phase 1). Die Leistungen Nr. 5-8 werden in Phase...”
Beschreibung der Optionen
Die Leistungsstufen Nr. 1-4 gemäß Leistungsbeschreibung werden mit der Zuschlagserteilung fest beauftragt (Phase 1). Die Leistungen Nr. 5-8 werden in Phase 2 jeweils optional durch den Auftraggeber beauftragt, wenn und soweit das Verfahren fortgeführt wird. Es wird auf den Vertrag verwiesen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 80.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität (Durchführungskonzept)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-11-18 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eignung...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für die Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bietergemeinschaft" zu verwenden; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden; 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die unter diesem Abschnitt "wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die unter diesem Abschnitt "wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen / Nachweise sind: 1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500.000 EUR für Sachschäden (2-fach maximiert), 2 Mio. EUR für Personenschäden (2-fach maximiert) und 500.000 EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden. 2. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, zusätzlich Angabe über den Umsatz im Bereich "Erstellung von Nutzen-Kosten-Untersuchungen gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ oder 2016". Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Mindeststandards: Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 200.000,- EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Ein jährlicher Mindestumsatz von 100.000 EUR muss im Bereich "Erstellung von Nutzen-Kosten-Untersuchungen gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+ oder 2016" im Mittel erreicht oder überschritten worden. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die unter diesem Abschnitt "technische und berufliche Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die unter diesem Abschnitt "technische und berufliche Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 1. Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte: Firma, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters, Geschäftsfelder, Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen. Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden. Soweit erforderlich sind die darin geforderten Angaben auf separaten Anlagen selbst zu erstellen. 2. Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen: Mindestens zwei Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Durchführung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016 oder 2016+, (b.) unter Beteiligung der Zuwendungsgeber, (c.) in den letzten 8 Jahren (seit dem 01.01.2016). Es reicht aus, wenn ein Teil der Leistung seit 01.01.2016 erbracht worden ist. Mindestens eine weitere Referenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Durchführung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016+, (b.) unter Beteiligung der Zuwendungsgeber, (c.) in den letzten 2 Jahren und 4 Monaten (seit dem 01.07.2022) inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. Es reicht aus, wenn ein Teil der Leistung seit 01.07.2022 erbracht worden ist. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Angaben zur maßgeblichen Verfahrensanleitung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Angaben zu Umfang einer etwaigen Beteiligung an einer Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft, Zuwendungsgeber, Name, Abteilung und Kontaktdaten (Telefon, Mail) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber. Zu verwenden ist das Formular VIII "Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen". Dieses ist vollständig auszufüllen. 5. Eigenerklärung über die für den Auftrag vorgesehene Projektleitung bzw. stv. Projektleitung und deren Referenzen. Sowohl für die Projektleitung als auch die stv. Projektleitung für das vertragsgegenständliche Projekt muss je eine persönliche Referenz eingereicht werden. Die persönliche Referenz muss folgende Mindestanforderungen umfassen: (a) Durchführung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016 oder 2016+, (b.) unter Beteiligung der Zuwendungsgeber, (c.) in den letzten 8 Jahren (seit dem 01.01.2016). Ferner muss eine der mindestens einzureichenden persönlichen Referenzen (d.h. entweder diejenige des Projektleiters oder des stellv. Projektleiters) die folgende Anforderung erfüllen: Durchführung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung für Seilbahnen gemäß Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung 2016 oder 2016+. Zu verwenden sind die Formulare IX "Eigenerklärung Projektleitung" sowie Formular X "Eigenerklärung stellvertretende Projektleitung" Diese sind vollständig auszufüllen. 6. Eigenerklärung zur Kommunikation in deutscher Sprache. Hierfür ist das Formular XI "Eigenerklärung deutsche Sprache" zu verwenden. 7. Eigenerklärung der sofortigen Einsatzfähigkeit der Projektleitung. Hierfür ist das Formular XII "Eigenerklärung sofortige Einsatzfähigkeit" zu verwenden. Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular XIII...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular XIII zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XIV. Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) Formular VI gemäß Abschnitt "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" der EU-weiten Bekanntmachung, (ii) die unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XV. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Werkvertrag über die Erbringung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung, TVgG NRW”
“Bekanntmachungs-ID: CXP4D6VH1PX” Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Nationale Registrierungsnummer: 02514111604
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Postort: Münster
Region: Münster, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Telefon: +49 2514113514📞
Fax: +49 2514112165 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 206-640188 (2024-10-18)