Digitalisierung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse (DZP)

Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung;

Implementierung einer (ATLAS-zertifizierten) Softwarelösung zur systemgestützten Abwicklung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-06-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-04-30 Auftragsbekanntmachung
2024-08-20 Auftragsbekanntmachung
2024-10-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2024-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Digitalisierung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse (DZP)
Referenznummer: 2204.0102.00-01.0303_13/23
Kurze Beschreibung:
Implementierung einer (ATLAS-zertifizierten) Softwarelösung zur systemgestützten Abwicklung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
s. Kap. 1.6.2 Volumina: Es wird darauf hingewiesen, dass die dargestellten Mengengerüste als Annahme und damit fiktives, nur zu Kalkulationszwecken dienende Mengenangaben zu verstehen sind. Diese sollen dem Bieter als Hilfestellung bei der Kalkulation der Einzelpreise sowie als Grundlage für eine einheitliche Wertung dienen. Zur Abrechnung kommen nur tatsächlich von der MPG beauftragte und vom Dienstleister erbrachte Leistungen. 1. Die Leistungen im Rahmen der Feinkonzeption und Implementierung in der agilen Projektorganisation, bei welchen ein Projektleiter und mind. zwei (2) weitere IT-Mitarbeiter des AN zum Einsatz kommen. Folgende Preispositionen: 1.1 - Projektleiter (inkl. Vertreter) für Phase Feinkonzeption und Implementierung (Einmalaufwand) Schätzmenge: 140, Höchstmenge: 150 Beratertage 1.2 - IT-Mitarbeiter (mind. 2 MA in arbeitsintensive Phasen inkl. Vertreter) für Phase Feinkonzeption und Implementierung (Einmalaufwand) Schätzmenge: 200, Höchstmenge: 220 Beratertage 1.3 - Modul Import und Export: Anbindung eines zusätzlichen SAP-Mandanten / -Systems, Menge: 2, Mengeneinheit:Je zusätzlicher Mandant 1.4 -Modul Sanktionslistenprüfung: Anbindung eines zusätzlichen SAP-Mandanten / -Systems und eines SAP-fremden HR-Systems, Menge: 3, Mengeneinheit je zusätzlicher Mandant 2. Die Leistungen, welche in Zusammenhang mit der Betriebsphase stehen. Diese umfassen Softwarelizenz(en), Nutzungsgebühren sowie einen Helpdesk (vgl. Service Level Agreement) zum reibungslosen Betrieb. Folgende Preispositionen: 2.1 - Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr für Modul: Import-Abwicklung Schätzmenge: 14.5000, Höchstmenge: 15.000, Mengeneinheit: Anzahl Vorgänge p.a. 2.2 - Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr für Modul: Export-Abwicklung Schätzmenge: 5.500, Höchstmenge: 6.000, Mengeneinheit: Anzahl Vorgänge p.a. 2.3 - Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr (Unternehmenslizenz ohne Nutzereinschränkung) für Modul: Sanktionslistenprüfung (inkl. obligatorischer Prüflisten vgl. Anforderungskatalog, PA_17), Festpreis p.a./Pauschal 2.4 - Zusätzliche Bereitstellung von optionalem Sanktionslistenpaket (vgl. Anforderungskatalog, PA_18), Festpreis, mandanten-unabhängig p.a., Mengeneinheit: Pauschal 2.5 - Helpdesk, Festpreis p.a., Mengeneinheit: Pauschal 3. Umfangreiche Schulungen sind ebenfalls Bestandteil des Leistungsumfangs. Es müssen sowohl Key-User als auch Bedarfsträger entsprechend dem zukünftigen Rollenkonzept geschult werden. Aufgrund der Vielzahl an Bedarfsträgern sind u.a. Schulungsvideos vorgesehen. Darüber hinaus sind regelmäßige Schulung im Fall des Wechsels von Key-Usern und Bedarfsträgern vorgesehen. Folgende Preispositionen: 3.1 - Schulungskosten für Key-User zur operativen Zollabwicklung für die Module Import, Export und Sanktionslistenprüfung (Einmalaufwand), Schätzmenge: 10, Höchstmenge: 15 Beratertage 3.2 - Schulungskosten für Bedarfsträger mit Fokus auf Schulungsvideos für Erfassungsformulare für den Roll- out in der Gesamt-MPG (Einmalaufwand) Schätzmenge: 2, Höchstmenge: 3 Beratertage 3.3 - Schulungskosten für den Wechsel von Key-Usern und Bedarfsträger Schätzmenge: 10, Höchstmenge: 15 Beratertage p.a. 4. Darüber hinaus sind als zusätzlich abrufbare Leistungen die Programmierung der dynamischen, webbasierten Erfassungsformulare für Importe ohne SAP-Bestellbezug, Export und Versand, die Durchführung von spezifischen Anpassungen/Weiterentwicklungen (Change Request) sowie Serviceleistungen enthalten. Folgende Preispositionen: 4.1 - Programmierung dynamisches, webbasiertes Erfassungsformular für Importe ohne SAP-Bestellbezug (Anlage 13) (Einmalaufwand), Festpreis/Pauschal 4.2 - Programmierung dynamisches, webbasiertes Erfassungsformular für Export und Versand (Anlage 14) (Einmalaufwand), Festpreis /Pauschal 4.3 - Service Manager (Qualifikationsniveau: IT-Mitarbeiter), Schätzmenge: 12, Höchstmenge: 15 Beratertage p.a. 4.4 - Spezifische Anpassungen/Weiterentwicklung (Change Request) Schätzmenge: 12, Höchstmenge: 15 Beratertage p.a.
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Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl: 80539
Stadt: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2024-08-01 📅
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Ein Ende der Vertragslaufzeit wird nicht vereinbart. Die Mindestvertragsdauer beträgt zwei (2) Jahre (nachfolgend "Mindestvertragsdauer"). Der AG kann den Vertrag erstmals zum Ende der Mindestvertragsdauer und danach zum Ablauf eines jeden Vertragsjahres kündigen. Ab dem sechsten (6.) Vertragsjahr, d.h. ab dem 01.08.2029 besteht ein beiderseitiges Kündigungsrecht dergestalt, dass neben dem AG auch der AN ein Kündigungsrecht zum Ende des jeweils aktuellen Vertragsjahres hat. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Vertragsjahr. Die Kündigungsfrist beträgt sechs (6) Monate zum Vertragsjahresende. Die Kündigung dieses Vertrages hat in Schriftform (§ 126 BGB) zu erfolgen. Das Recht beider Vertragsparteien, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, ist hiervon unbenommen.
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Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): einfache Richtwertmethode nach UfAB (Z=L/P)
Kostenkriterium (Gewichtung): 100.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-06-06 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-06-06 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2024-06-06 12:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
s. Kap. 1.11 der VU! Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des gemäß § 56 Abs. 2 und 3 VgV Zulässigen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen binnen einer angemessenen Frist nachzufordern.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Alle Kapitel- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlagen (VU)! Kap. 3.3.2.1 Unternehmensdarstellung (EK-02-A) Verlangt werden folgende Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer: - Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, USt-ID-Nummer, Gründungsjahr, Kontaktperson und -daten (Telefon, E-Mail, ggf. Internetadresse) - Angaben zur Unternehmensgröße (Vorliegen eines Kleinstunternehmens, eines kleinen Unternehmens oder eines mittleren Unternehmens i.S.d. der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen [ABl. L 124 vom 20.05.2003, S. 36]) - sowie - falls gegeben - die Angabe des amtlichen Verzeichnisses bzw. Präqualifizierungssystems, in dem der Wirtschaftsteilnehmer erfasst ist (dann Bezeichnung Verzeichnis und Eintragungs- bzw. Zertifizierungsnummer; Angaben zum möglichen Abruf der Dokumente). - Leistungsspektrum, Haupttätigkeitsgebiet sowie die organisatorische Gliederung des Unternehmens. Die Angaben sind unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 2 "Unternehmensdarstellung" vorzunehmen. Kap. 3.3.2.2 Berufs- oder Handelsregistereintragung (EK-03-A) Der Bieter hat unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 3 "Berufs- oder Handelsregistereintragung" zu erklären, dass er in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, eingetragen ist, oder über eine gleichwertige Erlaubnis der Berufsausübung verfügt, sofern der Bieter nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Kap. 3.3.3.1 Versicherungsschutz (EK-04-A ) Der Auftraggeber fordert, dass für das hier in den Wettbewerb gestellte Vorhaben (Projekt) eine adäquate Deckung des Betriebshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sichergestellt ist/wird. Mindestens folgende Deckungssummen werden dabei erwartet: - für Personen- und Sachschäden mindestens fünf (5) Mio. EUR (zweifach maximiert je Versicherungsjahr oder Projektdeckung) sowie - für Vermögensschäden mindestens eine (1) Mio. EUR (einfach maximiert je Versicherungsjahr oder Projektdeckung) Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung (bei Projektversicherung/Excedentendeckung genügt eine 1-fache Maximierung für alle Schäden), alternativ eine für die Vertragslaufzeit bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den o. g. Deckungssummen. Hierzu hat der Bieter die entsprechende Eigenerklärung unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 4 "Versicherungsschutz" abzugeben. Hinweise: Es wird auf die korrespondierende vertragliche Verpflichtung des künftigen Auftragnehmers zum Abschluss und Nachweis bzw. Aufrechterhalten einer entsprechenden Versicherung im Vertrag (Anlage 1) hingewiesen. Im Falle einer BG bzw. Eignungsleihe hat jedes Mitglied der BG bzw. jede beteiligte Person an der Eignungsleihe das Vorliegen der genannten Mindestdeckung zu erklären und nachzuweisen. Es wird insoweit nicht auf die gemeinschaftlich addierten Werte abgestellt. Kann ein Unternehmen den Nachweis nicht führen, führt dies zum Ausschluss des Angebots. Im Falle eines "bloßen" Unterauftragnehmereinsatzes behält sich der AG vor, vor Zuschlagserteilung von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, ebenfalls den Nachweis eines entsprechenden Versicherungsschutzes für den jeweiligen Unterauftragnehmer zu fordern. Kap. 3.3.3.2 Umsatzdarstellung (EK-05-A, EK-06-A) Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter eine Erklärung über - den Gesamtjahresumsatz des Unternehmens (EK-05-A) sowie - die spezifische Aufstellung des Jahresumsatzes aus Nutzungsgebühren der "Software für Zollvorgänge (Import, Export)" sowie der "Software für Sanktionslistenprüfung" (EK-06.1-A) - die spezifische Aufstellung des Jahresumsatzes aus Implementierungen sowie Wartung und Support (EK-06.2-A) jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre [2021- 2023] abzugeben, sofern die entsprechenden Angaben verfügbar sind. Sofern für das letzte Jahr noch keine abschließenden Zahlen vorliegen, sind vorläufige sorgfältige Schätzungen anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen. Mindestanforderung: Hinsichtlich der geforderten Umsatzzahlen gelten folgende Mindestanforderungen, bei deren Nichterfüllung Bieter als ungeeignet ausgeschlossen werden: - Gesamtjahresumsatz des Unternehmens (EK-05-A) mindestens: 3,5 Mio. EUR Die Angaben sind unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 5 "Umsatzdarstellung" zu tätigen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Kap. 3.3.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Soweit nichts anderes geregelt ist, kommt es hinsichtlich der Beurteilung der unter diesem Kapitel geforderten Eignungsnachweise auf die der BG und den an der Eignungsleihe beteiligten Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte. Kap. 3.3.4.1 ATLAS-Zertifizierung (EK-07-A) Der Bieter hat unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 6 die "ATLAS-Zertifizierung" nachzuweisen! - ATLAS-Einfuhr (EK-07.1-A) - ATLAS-Ausfuhr (EK-07.2-A) Kap. 3.3.4.2 Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl (EK-08-A, EK-09-A) Um sicherzustellen, dass der Bieter über die erforderlichen personellen Mittel verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können, muss er Angaben zur Anzahl seiner Beschäftigten in den letzten drei Geschäftsjahren (2021-2023) mit dem Angebot vorlegen. Die Angaben müssen sich auf die folgenden Beschäftigtenkategorien beziehen: a) Gesamt-Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) (EK-08-A) b) IT-Mitarbeiter (EK-09-A) Mindestanforderung: Hinsichtlich der Beschäftigtenzahlen der letzten drei Geschäftsjahre muss mindestens die folgende Anzahl an Mitarbeitern je Kategorie beschäftigt gewesen sein (Mindestanforderung, bei deren Nichtbeachtung Bewerber als ungeeignet ausgeschlossen werden): - mindestens [50] Gesamt-Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) (EK-08-A) - mindestens [20] IT-Mitarbeiter (EK-09-A) Die entsprechenden Angaben sind unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 7 "Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl" vorzunehmen. Kap. 3.3.4.3 Unternehmensreferenzen (EK-10-A) Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird vorausgesetzt, dass der Bieter über Erfahrungen im Zusammenhang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen verfügt. Der Bieter ist spezialisiert auf Software-Dienstleistungen als SaaS-Leistung zur Optimierung und Digitalisierung von Zoll- und Außenwirtschaftsprozessen. Diese sind durch die Darstellung von geeigneten Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Leistungen des Bieters nachzuweisen. Die dargestellten Referenzen müssen die umfassenden Erfahrungen des Bieters in Bezug auf die Ausführung von Leistungen der hier ausgeschriebenen Art belegen, d.h. hinsichtlich Aufgaben, Umfang und Anforderung dem hier beschriebenen Vergabegegenstand möglichst nahe kommen, insbesondere im Hinblick auf die in Kapitel 5 ausgeführten Charakteristika der zu vergebenen Leistungen. Der Bieter hat hierzu entsprechende Referenzen aus den letzten drei Jahren in Bezug auf die nachfolgend genannten Leistungsbereiche anzugeben. Diese müssen jeweils folgende Angaben enthalten: - Leistungsempfänger inkl. Referenzansprechpartnern und Telefonnummern (ggf. anonymisiert), - Angaben zum Auftragszeitraum, - aussagekräftige Angaben, welche konkreten Leistungen der Bieter erbracht hat, - Auftragsvolumen (Auftragswert und zeitlicher Umfang in Beratertagen), - Angaben, wie viele Mitarbeiter mit der Leistungserbringung beschäftigt waren, - Angabe, über die Anzahl der Vorgänge, die im Referenzprojekt abgebildet wurde. Der Bieter hat zum Nachweis seiner Erfahrungen in dem gegenständlichen Auftrag folgende Referenzen einzureichen (Mindestanforderung, bei deren Nichtbeachtung Bewerber als ungeeignet ausgeschlossen werden): - Drei (3) Referenzen für den Leistungsbereich "Implementierung von Zoll- und Außenwirtschaftssoftware" idealerweise in Gesellschaften aus der Wissenschaft, Lehre und/oder der öffentlichen Verwaltung. Alternativ eignen sich auch Referenzen der Industrie. Im Falle von BG werden die Referenznachweise der Mitgliedunternehmen zusammen betrachtet ("addiert"). Die Referenzen dürfen nicht älter als 3 Jahre sein. Bei den Referenzen darf es sich auch um laufende Projekte handeln, welche bis zum 30.04.2024 noch nicht abgeschlossen, allerdings begonnen sind. Die jeweils erbrachten Leistungen sind kurz darzustellen. Die ausführliche Darstellung jeder Referenz im oben beschriebenen Sinne hat neben den Angaben in Anlage 5 Abschnitt 8 sowie unter Verwendung des Deckblattes (Anhang zur Anlage 5), auf jeweils ca. einer (1) DIN-A4-Seite inkl. Abbildungen zu erfolgen. Angebote, die nicht die vorgenannten Mindestanforderungen aufweisen, werden ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft werden die Referenznachweise der Mitgliedsunternehmen zusammen betrachtet ("addiert"). Eine Addition erfolgt ausschließlich hinsichtlich der Anzahl der Referenznachweise. Eine inhaltliche Addition der Referenznachweise findet nicht statt. Die vorgelegten Referenznachweise müssen daher für sich genommen jeweils die Mindestanforderung erfüllen. Kap. 3.3.4.4 Zertifizierung nach ISO 27001 (EK-11-A ) Der Bieter erfüllt die Anforderungen an die Norm ISO 27001 zum Management und der Minimierung von Informationssicherheitsrisiken. Dies ist unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 9 nachzuweisen. Ein C5-Testat gemäß Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (Basiskriterien) des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik ist nicht erforderlich.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 20 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Konkurs
Korruption
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Vergleichsverfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Es gelten alle Ausschlussgründe gem. Vergabeunterlage Kap. 3 und 4

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung;
Nationale Registrierungsnummer: t:08921080
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: EK2 Team IT-Vergabe
E-Mail: it-vergabe@gv.mpg.de 📧
Telefon: +498921080 📞
Fax: +498921081367 📠
URL: https://www.mpg.de 🌏
Federführendes Mitglied
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Bildung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-18f09a56cda-61e7102608675b2b 🌏
Teilnahme-URL: https://www.tender24.de 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Zulässig

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Achtung, bitte Kap. 2.2. "Einsatz anderer Unternehmen und Selbstausführungsgebot" beachten!
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Nationale Registrierungsnummer: t:08921760
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +498921762411 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Auf die bei Einreichung eines Nachprüfungsantrags bei der zuständigen Vergabekammer einzuhaltenden Fristen und Zulässigkeitsvoraussetzungen wird ausdrücklich hingewiesen. Der Bieter hat etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung unter IV.2.2 genannten Frist gegenüber den Auftraggebern (bei der oben unter I.1 benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Etwaige sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften haben Bieter innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gegenüber der Auftraggeberin (bei der oben unter I.1 benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Hilft die Auftraggeberin dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, kann der Bieter innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bei Nichteinhaltung der vorgenannten Fristen ist der Bieter mit seiner Rüge präkludiert und ein etwaiger darauf gestützter Nachprüfungsantrag unzulässig.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-30+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 086-262564 (2024-04-30)
Auftragsbekanntmachung (2024-08-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2204.0102.00-01.0303_13/23a
Kurze Beschreibung:
Implementierung einer (ATLAS-zertifizierten) Softwarelösung zur systemgestützten Abwicklung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse Das zuvor durchgeführte Offene Verfahren "Digitalisierung der Zoll- und Außenwirtschaftsprozesse (DZP)" (Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 262564-2024, ABl. S - Nummer der Ausgabe: 86/2024 vom 2.05.2024) wurde gem. § 63 Abs. 1 Nr. 1 VgV aufgehoben (Bekanntm. Nr. 393394-2024, ABl. S - Nummer der Ausgabe: 127/2024 vom 2.07.2024) und steht nun mit diesem Vergabeverfahren erneut im Wettbewerb!
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Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
s. Kap. 1.6.2 (Volumina) der VU: Auf Grundlage der Erfahrungen des AG umfasst das Auftragsvolumen folgende Leistungen: 1. Die Leistungen im Rahmen der Feinkonzeption und Implementierung in der agilen Projektorganisation, bei welchen ein Projektleiter und mind. zwei (2) weitere IT-Mitarbeiter des AN zum Einsatz kommen. 2. Die Leistungen, welche in Zusammenhang mit der Betriebsphase stehen. Diese umfassen Softwarelizenz(en), Nutzungsgebühren, die zusätzliche Bereitstellung von einem optionalem Sanktionslistenpaket sowie einen Helpdesk (vgl. Service Level Agreement) zum reibungslosen Betrieb. 3. Umfangreiche Schulungen sind ebenfalls Bestandteil des Leistungsumfangs. Es müssen sowohl Key-User als auch Bedarfsträger entsprechend dem zukünftigen Rollenkonzept geschult werden. Aufgrund der Vielzahl an Bedarfsträgern sind u.a. Schulungsvideos vorgesehen. Darüber hinaus sind regelmäßige Schulung im Fall des Wechsels von Key-Usern und Bedarfsträgern vorgesehen. 4. Darüber hinaus sind als zusätzlich abrufbare Leistungen die Programmierung der dynamischen, webbasierten Erfassungsformulare für Importe ohne SAP-Bestellbezug, Export und Versand, die Durchführung von spezifischen Anpassungen/Weiterentwicklungen (Change Request) sowie Serviceleistungen enthalten. Ergänzend ist die potenzielle Auslaufphase und Übergabe enthalten. Die detaillierte Aufschlüsselung der oben genannten Leistungspositionen ist den nachfolgenden Tabellen 1-4 zu entnehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass die dargestellten Mengengerüste als Annahme und damit fiktives, nur zu Kalkulationszwecken dienende Mengenangaben zu verstehen sind. Diese sollen dem Bieter als Hilfestellung bei der Kalkulation der Einzelpreise sowie als Grundlage für eine einheitliche Wertung dienen. Zur Abrechnung kommen nur tatsächlich von der MPG beauftragte und vom Dienstleister erbrachte Leistungen. 1.) Mengengerüst für die Feinkonzeption und Implementierung in der agilen Projektorganisation (Tabelle 1: Prognostiziertes Mengengerüst Phase Feinkonzeption und Implementierung (12 Monate ab Leistungsbeginn): (1.1) Projektleiter (inkl. Vertreter) für Phase Feinkonzeption und Implementierung (Einmalaufwand): (PT = Personentag) Schätzmenge: 142 PT Höchstmenge: 152 PT (1.2) IT-Mitarbeiter (mind. 2 MA in arbeitsintensive Phasen inkl. Vertreter) für Phase Feinkonzeption und Implementierung (Einmalaufwand) Schätzmenge: 205 PT Höchstmenge: 225 PT (1.3) Modul Import und Export: Anbindung eines zusätzlichen SAP-Mandanten / -Systems (Einmalaufwand), Menge je zusätzlicher Mandant: 2 (1.4) Modul Sanktionslistenprüfung: Anbindung zwei zusätzlicher SAP-Mandanten / -Systeme und eines SAP-fremden HR-Systems (Einmalaufwand), Menge je zusätzlicher Mandant: 3 2.) Mengengerüst für die Betriebsphase: (2.1) Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr für Modul: Import-Abwicklung (Menge, Anzahl Vorgänge p.a.) Schätzmenge: 10.000 Höchstmenge: 12.000 (2.2) Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr für Modul: Export-Abwicklung Schätzmenge: 2.500 Höchstmenge: 4.000 (2.3) Softwarelizenzen / Nutzungsgebühr (Unternehmens-lizenz ohne Nutzereinschränkung) für Modul: Sanktionslistenprüfung (inkl. obligatorischer Prüflisten vgl. Anforderungskatalog, PA_17) (Mengen/Einheit: Festpreis p.a./pauschal) (2.4) Zusätzliche Bereitstellung von optionalem Sanktionslistenpaket (vgl. Anforderungskatalog, PA_18) (Mengen/Einheit: Festpreis mandantenunabhängig p.a./pauschal) (2.5) Helpdesk (Mengen/Einheit: Festpreis p.a./pauschal) 3.) Mengengerüst für Schulungen: (3.1) Schulungskosten für Key-User zur operativen Zollabwicklung für die Module Import, Export und Sanktionslistenprüfung (Einmalaufwand) Schätzmenge: 10 PT Höchstmenge: 15 PT (3.2) Schulungskosten für Bedarfsträger mit Fokus auf Schulungsvideos für Erfassungsformulare für den Roll-out in der Gesamt-MPG (Einmalaufwand) Schätzmenge: 2 PT Höchstmenge: 3 PT (3.3) Schulungskosten für den Wechsel von Key-Usern und Bedarfsträger Schätzmenge: 10 PT Höchstmenge: 15 PT 4.) Zusätzlich abrufbare Leistungen (4.1) Programmierung dynamisches, webbasiertes Erfassungsformular für Importe ohne SAP-Bestellbezug (Anlage 13) (Einmalaufwand), Festpreis/pauschal (4.2) Programmierung dynamisches, webbasiertes Erfassungsformular für Export und Versand (Anlage 14) (Einmalaufwand), Festpreis/pauschal (4.3) Service Manager (Qualifikationsniveau: IT-Mitarbeiter) Schätzmenge: 12 PT Höchstmenge: 15 PT (4.4) Spezifische Anpassungen/Weiterentwicklung (Change Request) Schätzmenge: 12 PT Höchstmenge: 15 PT (4.5) Auslaufphase und Übergabe (Einmalaufwand), Festpreis/pauschal
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Dauer
Datum des Beginns: 2024-10-16 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Der AG behält sich vor, innerhalb der ersten 3 Jahre dieses Vertrages neue Leistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen wie der ausgeschriebenen bestehen, gem. § 14 Abs. 4 Nr. 9 VgV im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne vorherigen Teilnahmewettbewerb an den AN dieses Hauptauftrages zu vergeben. Für diese Leistungen gelten die vertraglichen Bedingungen dieses Vergabeverfahrens.
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Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
Ein Ende der Vertragslaufzeit wird nicht vereinbart. Die Mindestvertragsdauer beträgt drei (3) Jahre, gerechnet ab dem Leistungsbeginn (nachfolgend "Mindestvertragsdauer"). Die Basisvertragsdauer beträgt sechs (6) Jahre (Basis für Budgetkalkulation, vgl. Anlage 6, Preisblatt). Die Vertragspartner können den Vertrag erstmals zum Ende der Mindestvertragsdauer, mithin erstmals zum 16.10.2027 und danach zum Ablauf eines jeden Vertragsjahres ordentlich kündigen (beiderseitiges, jährliches Kündigungsrecht). Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Vertragsjahr. Die Kündigungsfrist beträgt sechs (6) Monate zum jeweiligen Vertragsjahresende. Die Kündigung des Vertrages hat in Schriftform (§ 126 BGB) zu erfolgen. Das Recht beider Vertragsparteien, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, ist hiervon unbenommen.
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Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-09-20 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-09-20 12:05:00 📅
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Eröffnungstermin: 2024-09-20 12:05:00 📅
Zusätzliche Informationen:
s. Kap. 1.11 der Vergabeunterlage: Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des gemäß § 56 Abs. 2 und 3 VgV Zulässigen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen binnen einer angemessenen Frist nachzufordern.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Alle Kapitel- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlagen (VU)! Die in diesem Kapitel geforderten Angaben und Nachweise sind zwingend von jedem Unternehmen (außer einem bloßen Unterauftragunternehmer) einzureichen. Kap. 3.3.2.1 Unternehmensdarstellung (EK-02-A) Verlangt werden folgende Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer: - Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, USt-ID-Nummer, Gründungsjahr, Kontaktperson und -daten (Telefon, E-Mail, ggf. Internetadresse) - Angaben zur Unternehmensgröße (Vorliegen eines Kleinstunternehmens, eines kleinen Unternehmens oder eines mittleren Unternehmens i.S.d. der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen [ABl. L 124 vom 20.05.2003, S. 36]) - sowie - falls gegeben - die Angabe des amtlichen Verzeichnisses bzw. Präqualifizierungssystems, in dem der Wirtschaftsteilnehmer erfasst ist (dann Bezeichnung Verzeichnis und Eintragungs- bzw. Zertifizierungsnummer; Angaben zum möglichen Abruf der Dokumente). - Leistungsspektrum, Haupttätigkeitsgebiet sowie die organisatorische Gliederung des Unternehmens. Die Angaben sind unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 2 "Unternehmensdarstellung" vorzunehmen. Kap. 3.3.2.2 Berufs- oder Handelsregistereintragung (EK-03-A) Der Bieter hat unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 3 "Berufs- oder Handelsregistereintragung" zu erklären, dass er in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, eingetragen ist, oder über eine gleichwertige Erlaubnis der Berufsausübung verfügt, sofern der Bieter nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Soweit nichts anderes geregelt ist, kommt es hinsichtlich der Beurteilung der unter diesem Kapitel 3.3.3 geforderten Eignungsnachweise auf die der BG und den an der Eignungsleihe beteiligten Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte. Kap. 3.3.3.1 Versicherungsschutz (EK-04-A) Der Auftraggeber fordert, dass für das hier in den Wettbewerb gestellte Vorhaben (Projekt) eine adäquate Deckung des Betriebshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sichergestellt ist/wird. Mindestens folgende Deckungssummen werden dabei erwartet: - für Personen- und Sachschäden mindestens fünf (5) Mio. EUR (zweifach maximiert je Versicherungsjahr oder Projektdeckung) sowie - für Vermögensschäden mindestens eine (1) Mio. EUR (einfach maximiert je Versicherungsjahr oder Projektdeckung) Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung (bei Projekt-versicherung/Excedentendeckung genügt eine 1-fache Maximierung für alle Schäden), alternativ eine für die Vertragslaufzeit bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den o. g. Deckungssummen. Hierzu hat der Bieter die entsprechende Eigenerklärung unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 4 "Versicherungsschutz" abzugeben.   Hinweise: Es wird auf die korrespondierende vertragliche Verpflichtung des künftigen Auftragnehmers zum Abschluss und Nachweis bzw. Aufrechterhalten einer entsprechenden Versicherung im Vertrag (Anlage 1) hingewiesen. Im Falle einer BG bzw. Eignungsleihe hat jedes Mitglied der BG bzw. jede beteiligte Person an der Eignungsleihe das Vorliegen der genannten Mindestdeckung zu erklären und nachzuweisen. Es wird insoweit nicht auf die gemeinschaftlich addierten Werte abgestellt. Kann ein Unternehmen den Nachweis nicht führen, führt dies zum Ausschluss des Angebots. Im Falle eines "bloßen" Unterauftragnehmereinsatzes behält sich der AG vor, vor Zuschlagserteilung von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, ebenfalls den Nachweis eines entsprechenden Versicherungsschutzes für den jeweiligen Unterauftragnehmer zu fordern. Kap. 3.3.3.2 Umsatzdarstellung (EK-05-A - EK-06-A) Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter eine Erklärung über - den Gesamtjahresumsatz des Unternehmens (EK-05-A) sowie - die spezifische Aufstellung des Jahresumsatzes aus Nutzungsgebühren der "Software für Zollvorgänge (Import, Export)" sowie der "Software für Sanktionslistenprüfung" (EK-06.1-A) - die spezifische Aufstellung des Jahresumsatzes aus Implementierungen sowie Wartung und Support (EK-06.2-A) jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre [2021- 2023] abzugeben, sofern die entsprechenden Angaben verfügbar sind. Sofern für das letzte Jahr noch keine abschließenden Zahlen vorliegen, sind vorläufige sorgfältige Schätzungen anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen. Mindestanforderung: Hinsichtlich der geforderten Umsatzzahlen gelten folgende Mindestanforderungen, bei deren Nichterfüllung Bieter als ungeeignet ausgeschlossen werden: - Gesamtjahresumsatz des Unternehmens (EK-05-A) mindestens: 3,3 Mio. EUR Die Angaben sind unter Verwendung der Anlage 5 Abschnitt 5 "Umsatzdarstellung" zu tätigen
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Soweit nichts anderes geregelt ist, kommt es hinsichtlich der Beurteilung der unter diesem Kapitel geforderten Eignungsnachweise auf die der BG und den an der Eignungsleihe beteiligten Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte. Kap. 3.3.4.1 ATLAS-Zertifizierung (EK-07-A) Der Bieter hat unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 6 die "ATLAS-Zertifizierung" nachzuweisen! - ATLAS-Einfuhr (EK-07.1-A) - ATLAS-Ausfuhr (EK-07.2-A) Kap. 3.3.4.2 Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl (EK-08-A, EK-09-A) Um sicherzustellen, dass der Bieter über die erforderlichen personellen Mittel verfügt, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können, muss er Angaben zur Anzahl seiner Beschäftigten in den letzten drei Geschäftsjahren (2021-2023) mit dem Angebot vorlegen. Die Angaben müssen sich auf die folgenden Beschäftigtenkategorien beziehen: a) Gesamt-Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) (EK-08-A) b) IT-Mitarbeiter (EK-09-A) Mindestanforderung: Hinsichtlich der Beschäftigtenzahlen der letzten drei Geschäftsjahre müssen mindestens die folgenden Anzahlen an Mitarbeitern je Kategorie beschäftigt gewesen sein (Mindestanforderung, bei deren Nichtbeachtung Bewerber als ungeeignet ausgeschlossen werden): - mindestens [50] Gesamt-Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) (EK-08-A) - mindestens [20] IT-Mitarbeiter (EK-09-A) Die entsprechenden Angaben sind unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 7 "Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl" vorzunehmen. Kap. 3.3.4.3 Unternehmensreferenzen (EK-10-A) Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird vorausgesetzt, dass der Bieter über Erfahrungen im Zusammenhang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen verfügt. Der Bieter ist spezialisiert auf Software-Dienstleistungen Leistungen als SaaS-Leistung zur Optimierung und Digitalisierung von Zoll- und Außenwirtschaftsprozessen. Diese sind durch die Darstellung von geeigneten Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Leistungen des Bieters nachzuweisen. Die dargestellten Referenzen müssen die umfassenden Erfahrungen des Bieters in Bezug auf die Ausführung von Leistungen der hier ausgeschriebenen Art belegen, d.h. hinsichtlich Aufgaben, Umfang und Anforderung dem hier beschriebenen Vergabegegenstand möglichst nahe kommen, insbesondere im Hinblick auf die in Kapitel 5 ausgeführten Charakteristika der zu vergebenen Leistungen. Der Bieter hat hierzu entsprechende Referenzen aus den letzten drei Jahren in Bezug auf die nachfolgend genannten Leistungsbereiche anzugeben. Diese müssen jeweils folgende Angaben enthalten: - Leistungsempfänger inkl. Referenzansprechpartnern und Telefonnummern (ggf. anonymisiert), - Angaben zum Auftragszeitraum, - aussagekräftige Angaben, welche konkreten Leistungen der Bieter erbracht hat, - Auftragsvolumen (Auftragswert und zeitlicher Umfang in Beratertagen), - Angaben, wie viele Mitarbeiter mit der Leistungserbringung beschäftigt waren, - Angabe, über die Anzahl der Vorgänge, die im Referenzprojekt abgebildet wurde. Der Bieter hat zum Nachweis seiner Erfahrungen in dem gegenständlichen Auftrag folgende Referenzen einzureichen (Mindestanforderung, bei deren Nichtbeachtung Bewerber als ungeeignet ausgeschlossen werden): - Drei (3) Referenzen für den Leistungsbereich "Implementierung von Zoll- und Außenwirtschaftssoftware" idealerweise in Gesellschaften aus der Wissenschaft, Lehre und/oder der öffentlichen Verwaltung. Alternativ eignen sich auch Referenzen der Industrie. Im Falle von BG werden die Referenznachweise der Mitgliedunternehmen zusammen betrachtet ("addiert"). Die Referenzen dürfen nicht älter als 3 Jahre sein. Bei den Referenzen darf es sich auch um laufende Projekte handeln, welche bis zum 20.09.2024 noch nicht abgeschlossen, allerdings begonnen sind. Die jeweils erbrachten Leistungen sind kurz darzustellen. Die ausführliche Darstellung jeder Referenz im oben beschriebenen Sinne hat neben den Angaben in Anlage 5 Abschnitt 8 sowie unter Verwendung des Deckblattes (Anhang zur Anlage 5), auf jeweils ca. einer (1) DIN-A4-Seite inkl. Abbildungen zu erfolgen. Angebote, die nicht die vorgenannten Mindestanforderungen aufweisen, werden ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft werden die Referenznachweise der Mitgliedsunternehmen zusammen betrachtet ("addiert"). Eine Addition erfolgt ausschließlich hinsichtlich der Anzahl der Referenznachweise. Eine inhaltliche Addition der Referenznachweise findet nicht statt. Die vorgelegten Referenznachweise müssen daher für sich genommen jeweils die Mindestanforderung erfüllen. Kap. 3.3.4.4 Zertifizierung nach ISO 27001 (EK-11-A) Der Bieter erfüllt die Anforderungen an die Norm ISO 27001 zum Management und der Minimierung von Informationssicherheitsrisiken. Dies ist unter Verwendung von Anlage 5 Abschnitt 9 nachzuweisen. Ein C5-Testat gemäß Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (Basiskriterien) des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik ist nicht erforderlich.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Fax: +49 8921081367 📠
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1914a3f8df4-1ad50839abdb522f 🌏
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 262564-2024

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bitte Kap. 2.2 bzgl. Einsatz anderer Unternehmen und Selbstausführungsgebot beachten!
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Auf die bei Einreichung eines Nachprüfungsantrags bei der zuständigen Vergabekammer einzuhaltenden Fristen und Zulässigkeitsvoraussetzungen wird ausdrücklich hingewiesen. Der Bieter hat etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung genannten Angebotsfrist gegenüber den Auftraggebern (bei der oben benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Etwaige sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften haben Bieter innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gegenüber der Auftraggeberin (bei der oben benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Hilft die Auftraggeberin dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, kann der Bieter innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bei Nichteinhaltung der vorgenannten Fristen ist der Bieter mit seiner Rüge präkludiert und ein etwaiger darauf gestützter Nachprüfungsantrag unzulässig.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-08-20+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 162-500751 (2024-08-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-10-17)
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-10-15 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 1
Leiter der anbietenden Partei
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: MIC Datenverarbeitung GmbH
Nationale Registrierungsnummer: ATU23224909
Postanschrift: Hafenstraße 24
Postleitzahl: 4020
Postort: Linz
Region: Linz-Wels 🏙️
Land: Österreich 🇦🇹
E-Mail: michaela.bayer@mic-cust.com 📧
Telefon: +43 732778496 📞
Fax: +43 732778496 📠
Staatsangehörigkeit des Eigentümers: Österreich 🇦🇹
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Großunternehmen

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-10-17+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 204-633317 (2024-10-17)