„Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Stendal und Rogätz“

Landesamt für Umweltschutz

Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Stendal und Rogätz. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Amphibieninventars sowie der an den Laichgewässern vorhandenen Prädatoren (insbes. Waschbär) an insgesamt mindestens 3 Begehungsterminen. Sie umfasst zudem eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2025. Die Leistung wird in zwei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Nordosten Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Stendal im Norden und Rogätz im Süden (vgl. Abb. 1). Das UG befindet sich größtenteils im Landkreis Stendal und zu kleinen Anteilen im Landkreis Börde. Es wird im Osten durch den Verlauf der Elbe begrenzt und reicht im Westen bis an die Colbitz Letzlinger Heide heran. Innerhalb dieses UG erfolgt eine räumliche Aufteilung in insgesamt zwei Lose.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-11-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-11-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-11-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: „Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Stendal und Rogätz“
Referenznummer: 43.151-06-2024
Kurze Beschreibung:
Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Stendal und Rogätz. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Amphibieninventars sowie der an den Laichgewässern vorhandenen Prädatoren (insbes. Waschbär) an insgesamt mindestens 3 Begehungsterminen. Sie umfasst zudem eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2025. Die Leistung wird in zwei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Nordosten Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Stendal im Norden und Rogätz im Süden (vgl. Abb. 1). Das UG befindet sich größtenteils im Landkreis Stendal und zu kleinen Anteilen im Landkreis Börde. Es wird im Osten durch den Verlauf der Elbe begrenzt und reicht im Westen bis an die Colbitz Letzlinger Heide heran. Innerhalb dieses UG erfolgt eine räumliche Aufteilung in insgesamt zwei Lose.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Umweltschutz 📦
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt

1️⃣
Interne Kennung: 43.151-06-2024, Los 1
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Los 1 - Zwischen Vinzelberg und Tangermünde Das UG umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 238,53 km2, was einer Fläche von ca. 1,87 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 2, Tab. 1). Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Stendal und Rogätz. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Amphibieninventars sowie der an den Laichgewässern vorhandenen Prädatoren (insbes. Waschbär) an insgesamt mindestens 3 Begehungsterminen. Sie umfasst zudem eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2025. Die Leistung wird in zwei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Nordosten Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Stendal im Norden und Rogätz im Süden (vgl. Abb. 1). Das UG befindet sich größtenteils im Landkreis Stendal und zu kleinen Anteilen im Landkreis Börde. Es wird im Osten durch den Verlauf der Elbe begrenzt und reicht im Westen bis an die Colbitz Letzlinger Heide heran. Innerhalb dieses UG erfolgt eine räumliche Aufteilung in insgesamt zwei Lose.
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Zusätzliche Informationen:
#Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Postanschrift: Reideburger Str. 47
Postleitzahl: 06116
Stadt: Halle (Saale)
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2025-03-01 📅
Datum des Endes: 2025-11-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium:
Preis: 60 % Fachliche Qualifikation und Erfahrung: 40 %
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

2️⃣
Interne Kennung: 43.151-06-2024, Los 2
Beschreibung der Beschaffung:
Los 2 - Zwischen Burgstall und Grieben Das UG umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 281,65 km2, was einer Fläche von ca. 2,21 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 3, Tab. 2). Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Stendal und Rogätz. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Amphibieninventars sowie der an den Laichgewässern vorhandenen Prädatoren (insbes. Waschbär) an insgesamt mindestens 3 Begehungsterminen. Sie umfasst zudem eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2025. Die Leistung wird in zwei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Nordosten Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Stendal im Norden und Rogätz im Süden (vgl. Abb. 1). Das UG befindet sich größtenteils im Landkreis Stendal und zu kleinen Anteilen im Landkreis Börde. Es wird im Osten durch den Verlauf der Elbe begrenzt und reicht im Westen bis an die Colbitz Letzlinger Heide heran. Innerhalb dieses UG erfolgt eine räumliche Aufteilung in insgesamt zwei Lose.
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Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-01-22 23:59:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-01-23 09:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 36 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-01-23 09:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen: Nachforderung nach Maßgabe des § 56 VgV

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Befähigung zur Berufsausübung einschl. Auflagen und hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister: Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft: ODER Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes (siehe Anlage 08 Eigenerklärung zur Eignung)
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (siehe Anlage 08 Eigenerklärung zur Eignung)
Technische und berufliche Fähigkeiten
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: • Personelle Leistungsfähigkeit o Für die fachliche Bearbeitung des Projektes sind Bearbeiter mit einschlägiger herpetologischer Erfahrung verbindlich zu benennen • Personenbezogene Referenzen o Für alle zur Bearbeitung des Projektes vorgesehenen Bearbeiter liegen personenbezogene Referenzen in Bezug auf die Erfassung von Lurchen sowie die Bewertung von Erhaltungszuständen entsprechend BFN & BLAK (2017) vor. o Die Referenzen sind in die vom AG vorgegebene Excel-Vorlage (Anlage 12-1) fortlaufend für alle vorgesehenen Bear-beiter einzutragen und mit dem Angebot zu übermitteln • Organisatorisches Konzept o Es ist eine tabellarische Übersicht beizufügen, welche eine verbindliche Zuordnung von Erfassern zu den jeweiligen MTB enthält (Anlage 12-2). (siehe Anlage 08 Eigenerklärung zur Eignung)
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Bedingungen für die Teilnahme
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es ist zu beachten, dass die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel noch nicht freigegeben sind. Sobald eine Mittelfreigabe erfolgt ist, werden wir Sie hierüber benachrichtigen. Für den Fall, dass die Mittelfreigabe nicht erfolgt, wird das Verfahren aufgehoben.
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Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Zahlungsunfähigkeit: Der Bieter erklärt, dass für sein Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß den §§ 123 und 124 GWB vorliegen, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen. Der Bieter erklärt weiterhin, dass ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Hinweis: Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber von den Bewerbern, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen bzw. von dem Bieter, auf dessen Ange-bot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. (siehe Anlage 08 Eigenerklärung zur Eignung)
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landesamt für Umweltschutz
Nationale Registrierungsnummer: 15-1803-07
Postanschrift: Reideburger Str. 47
Postleitzahl: 06116
Postort: Halle (Saale)
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle-fub@lau.mwu.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://lau.sachsen-anhalt.de/landesamt-fuer-umweltschutz-sachsen-anhalt-lau 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Umwelt
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=733902 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe-online.de 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt (LVwA)
Nationale Registrierungsnummer: t:03455141536
Postanschrift: Ernst-Kamith-Str. 2
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: 000 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Dieses Vergabeverfahren unterliegt der Möglichkeit einer Nachprüfung durch eine Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt (LVwA), § 159 Abs. 2 GWB. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-11-28+01:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 234-734449 (2024-11-28)