EU-weite Ausschreibung der Übernahme und Verwertung von Grüngut aus dem Hohenlohekreis

Abfallwirtschaft Hohenlohekreis

Die zu vergebenden Leistungen werden in einem Los vergeben. Unter Ziffer 5.1 sind die wesentlichen vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen und die wichtigsten Rahmenbedingungen dargestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-06-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-05-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-05-03 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-05-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: EU-weite Ausschreibung der Übernahme und Verwertung von Grüngut aus dem Hohenlohekreis
Kurze Beschreibung:
Die zu vergebenden Leistungen werden in einem Los vergeben. Unter Ziffer 5.1 sind die wesentlichen vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen und die wichtigsten Rahmenbedingungen dargestellt.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: E14661436
Titel: Übernahme und Verwertung von Grüngut aus dem Hohenlohekreis
Beschreibung der Beschaffung:
Aufbereitung und Transport von Reisig (ca. 4.500 – 5.500 Mg/a) - Zerkleinerung von holzigem Grüngut (Reisig) an 12 Standorten (Grüngutplätze) und nachfolgende Absiebung (inkl. Transport von Teilmengen zu anderen Grüngutplätzen). - Transport des holzigen Anteils in einer Menge von bis zu 4.000 Mg (nach jährlicher Anlieferplanung) zur thermischen Verwertung nach Bad Mergentheim. - Die bei der Absiebung anfallende Feinfraktion sowie der nicht thermisch verwertete holzige Anteil ist dem Auftraggeber zu überlassen (Optional: Transport der Feinfraktion zu verschiedenen Plätzen nach Aufwand). Optional: Wurzelstöcke (ca. 150 – 250 Mg/a) - Übernahme der Wurzelstöcke an den Standorten Öhringen/Michelbach und Künzelsau/Schnaihof und anschließende Verwertung durch den Auftragnehmer. „Nasses“ Grüngut (ca. 4.500 – 5.000 Mg/a) Recyclinghöfe und Grüngutplätze: - Containergestellung auf sechs Recyclinghöfen (sechs Container) - Containergestellung auf zwölf Grüngutplätzen (sechszehn Container) Grüngut aus Lagerboxen (3.400 – 3.800 Mg/a): - Übernahme des Grüngutes an den Standorten Bretzfeld/Scheppach, Schöntal/Bierlingen, Forchtenberg/Raubusch und Mulfingen/Hohenrot. Für alle Mengen „Nasses“ Grüngut: - Abtransport des Grüngutes innerhalb von zwei Arbeitstagen (Montag – Samstag) nach Anforderung. - Shreddern des Grüngutes und Aufsetzen zu Mieten an den Standorten Michelbach, Schnaihof und Hohebach (inkl. Siebung des gerotteten Materials. - Verwertung des sonstigen Grünguts durch den Auftragnehmer (Übergabe der Störstoffe an den Auftraggeber zur Entsorgung).
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Hohenlohekreis 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2025-01-01 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Der Vertrag verlängert sich einmalig um ein Jahr (bis zum 31.12.2028), sofern der Vertrag nicht spätestens bis zum 01.02.2027 durch den Auftraggeber schriftlich gekündigt wird (Verlängerungsoption).
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
1. Vertragsverlängerungsoption (siehe Ziffer 5.1.4). 2. Übernahme, Transport und Verwertung von Wurzelstöcken: Übernahme der Wurzelstöcke an den Standorten Öhringen/Michelbach und Künzelsau/Schnaihof durch den Auftragnehmer und anschließende Verwertung.
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Vergabekriterien
Preis
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-06-10 11:00:00.000 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-06-10 11:00:00.000 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Bei der Öffnung der Angebote sind nach § 55 Abs. 2 VgV keine Bieter zugelassen.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-06-10 11:00:00.000 📅
Zusätzliche Informationen: Bei der Öffnung der Angebote sind nach § 55 Abs. 2 VgV keine Bieter zugelassen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
Angebote von Bietern, die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht alle geforderten Unterlagen enthalten, werden nicht zwingend von der Wertung ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 56 Abs. 2 VgV vor, Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, sofern sie nicht die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen (§ 56 Abs. 3 VgV), innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen oder zu vervollständigen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
- Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Verwertung von Grünabfall. - Nutzungsnachweis für die vorgesehene Behandlungsanlage/-n.: - Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Verwertung von mind. 3.000 Mg Grünabfall pro Jahr. Die Referenz/-en ist/sind für mindestens zwei Jahre in den Kalenderjahren 2021 bis 2023 durch eine Auflistung der Auftraggeber mit Angabe der Beauftragungszeiträume und Mengen vorzulegen (für die Menge gilt die Summe der Referenzen). - Nutzungsnachweis für die vorgesehene Behandlungsanlage/-n für „nasses“ Grüngut. Soweit der Bieter selbst Eigentümer oder Betreiber der Behandlungsanlage/-n ist, ist die Vorlage einer Eigenerklärung ausreichend. Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, die ggf. vertraglichen Vereinbarungen zur Anlagennutzung vor Zuschlagerteilung durch den Bieter vorlegen zu lassen. Ebenso behält sich der Auftraggeber vor, während der Angebotsbewertung Unterlagen zur Genehmigungssituation der zur Nutzung vorgesehene Anlagen nachzufordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz. - Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung. - Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung.: - Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den Jahren 2021 bis 2023 für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre. - Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung: Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung Bilanzen oder Bilanzauszüge aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren oder andere geeignete Nachweise für diesen Zeitraum (z. B. Erklärung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters oder der Hausbank), welche die Solvenz des Bieters nachweisen, vom Bieter ergänzend zu fordern. - Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Mio. EUR. Hinweis: Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung den Versicherungsschein vom Bieter ergänzend zu fordern.
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Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
- Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg. - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014.: - Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden, zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG). - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023.
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Ausschlussgrund: Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in § 123 Abs. 1 und 4 GWB, in § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 und Nr. 8 GWB sowie in § 124 Abs. 2 GWB genannten Tatbestände.

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Abfallwirtschaft Hohenlohekreis
Nationale Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00003250
Postanschrift: Oberer Bach 13
Postleitzahl: 74653
Postort: Künzelsau
Region: Hohenlohekreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Hohenlohekreis
E-Mail: ausschreibung.abfallwirtschaft@hohenlohekreis.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Umwelt
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E14661436 🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E14661436 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Nationale Registrierungsnummer: 0204:08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: 0721 926-8730 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der in Ziff. 5.1.16 benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren (Überprüfungsstelle) einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg zehn Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit • der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-05-05+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 089-269991 (2024-05-03)