Auftragsbekanntmachung (2024-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSM Schwarze Pockau in Pockau Baulos 7.2 und Baulos 8.3
Referenznummer: FMZ-2024-44
Kurze Beschreibung:
“HWSM Schwarze Pockau in Pockau Baulos 7.2 und Baulos 8.3”
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Flussufermauern📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Baulos 7.2:
• Bauschutt und Abbruchmaterial sowie Erdstoffentsorgung/-wiederverwertung nach LAGA und Ersatzbaustoffverordnung (EBV) von ca. 500...”
Beschreibung der Beschaffung
Baulos 7.2:
• Bauschutt und Abbruchmaterial sowie Erdstoffentsorgung/-wiederverwertung nach LAGA und Ersatzbaustoffverordnung (EBV) von ca. 500 to;
• Umleitungsstrecke entlang der Olbernhauer Straße in Asphaltbauweise, ca. 280 m²;
• Aufbau und Erweiterung der Baustraße im Gewässer mittels Grobschlag (ca. 280 m³) und Betonblöcke (100 m);
• Umsetzung Holzschuppen ca. 3x7m, Höhe First 3,0 m;
• Herstellung Hochwasserschutzwände aus Stahlbeton mit beidseitiger Strukturmatrize, Gründung auf be- und unbewehrt tangierten Bohrpfählen, ca. 180 m³ Tiefe bis 5,50 m davon 2 m im Fels;
• Herstellung Hochwasserschutzwände als Winkelstützwand aus Stahlbeton, mit beidseitiger Strukturmatrize, ca. 420 m³;
• Herstellung der Binnenentwässerung, Länge ca. 170,0 m (Pump – und Entwässerungsschächte), Herstellung eines Unterhaltungsweges mit Betonpflaster, Breite 1,0 m Länge ca. 175 m;
• Brückenabbruch BW 2, Stahlbeton ca. 95 m³.
Baulos 8.3:
• Bauschutt und Abbruchmaterial sowie Erdstoffentsorgung/-wiederverwertung nach LAGA und Ersatzbaustoffverordnung (EBV) von ca. 300 to;
• Aufbau und Erweiterung der Baustraße im Gewässer mittels Grobschlag (ca. 300 m³) und Betonblöcke (140 m);
• Herstellung Hochwasserschutzwände aus Stahlbeton mit beidseitiger Strukturmatrize, Gründung auf be- und unbewehrt tangierten Bohrpfählen, ca. 90 m³ Tiefe bis 6,00 m davon 2 m im Fels;
• Herstellung der Binnenentwässerung, Länge ca. 170,0 m (Pump – und Entwässerungsschächte), Herstellung eines Unterhaltungsweges mit Betonpflaster, Breite 1,0 m Länge ca. 170 m;
• Erhöhung der Winkelstützwände mit beidseitiger Strukturschalung, Höhe ca. 0,80 m, Länge 70 m;
• Herstellung der Binnenentwässerung, Länge ca. 100,0 m (Pump – und Entwässerungsschächte);
• Ersatzneubau und Umsetzung von Gartenschuppen.
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Ort der Leistung: Erzgebirgskreis🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-11-04 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Vergabekriterien
Preis ✅ Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-09-04 13:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-09-04 13:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau, Am Roten Turm 1, 09496 Marienberg
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Es sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zur elektronischen Angebotsöffnung zugelassen.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 54
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Nachweis gemäß VOB/A § 6a EU Nr. 1.
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist die Eintragung in das Berufs- und Handelsregister oder der Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes mit dem Angebot vorzulegen.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Soweit die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen nicht oder nicht in geforderter Anzahl mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind bzw. nicht die bekannt gemachten Anforderungen an die Referenzen erfüllen, sind mit dem Angebot zusätzliche vergleichbare bzw. den Mindestanforderungen entsprechende Referenzen einzureichen, andernfalls ist das Angebot auszuschließen. Sofern der AG bereits im Besitzentsprechender Referenzen ist, ist hierauf durch den Bieter mit dem Angebot hinzuweisen und die Referenzen zu benennen.
Von den Bietern der engeren Wahl wird soweit nicht im PQ hinterlegt, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. die Bescheinigung in Steuersachen nachgefordert.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung mit dem Angebot:
- entweder die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung", ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise,
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.
Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Nachweise gemäß VOB/A EU § 6a Nr.: 2c. Eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Nachweise gemäß VOB/A EU § 6a Nr.: 2c. Eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Drei (3) Referenzen (in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren), die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, davon:
- 1 Referenz...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Drei (3) Referenzen (in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren), die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, davon:
- 1 Referenz Tiefgründung/Großbohrpfahlgründung ggf. Nachweis Nachunternehmer 250.000,00 € (brutto),
- 1 Referenz Herstellung von Stahlbetonwänden mit Strukturschalung 1.000.000,00 € (brutto),
- 1 Referenz Kleinbohrpfähle / Rückverankerungen ggf. Nachweis NAN 100.000,00 € (brutto),
- Entsorgungskonzept,
- Grobablaufplan.
Die oben genannten drei (3) Referenzen, das Entsorgungskonzept und der Grobablaufplan sind mit dem Angebot vorzulegen.
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind - zusätzlich zu den Teilnahmebedingungen EU genannt - mit dem Angebot einzureichen:
- Eigenerklärung Eignung MiLoG,
- Erklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten,
- Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 (Hinweis: Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird.),
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind - zusätzlich zu den Teilnahmebedingungen EU genannt - auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
- bei inländischen Bietern Zertifikat bzw. Einzelnachweis entsprechend der Erklärung im Formblatt 248; bei ausländischen Bietern wird ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis verlangt:
- Bescheinigung über erweiterte betontechnologische Kenntnisse im Sinne der Abschnitte 9.6.1 von DIN 1045-2:2008/08 und B.1(1) von DIN 1045-3: 2008/08
- Bescheinigung des Ausbildungsbeirates „Verarbeiten von Kunststoffen im Betonbau“ beim Deutschen Beton - und Bautechnik - Verein E.V (SIVV - Schein: Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken) und eine Düsenführerbescheinigung; bei ausländischen Bietern wird ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis verlangt.
- Urkalkulation
- Nachweis gemäß VOB/A § 6a EU Nr. 3g. Anzahl über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leistungspersonal,
- Nachweis gemäß VOB/A § 6a EU Nr. 3h. eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt,
- Nachweis Güteschutz Kanalbau AK 3.
Bei Angeboten, die aufgrund des Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen sowie auf die Prüfung der Eignung des Unternehmens verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
“Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.”
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“Siehe Vergabeunterlagen.”
“Geforderte Mindestanforderungen Siehe Vergabeunterlagen.” Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Nationale Registrierungsnummer: t:03419773800
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl: 04107
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de📧
Telefon: +493419771040📞
Fax: +493419771049 📠
URL: https://www.lds.sachsen.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 150-466021 (2024-08-01)