Auftragsbekanntmachung (2024-12-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Liegenschaftssanierung Straßenmeisterei Pforzheim, Fachplanung Heizung, Lüftung und Sanitär
Kurze Beschreibung:
“Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) und Anlagengruppe 3...”
Kurze Beschreibung
Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) und Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen) nach §§ 53 ff. HOAI
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Straßenmeisterei in der Karlsruher Straße 52 in Pforzheim wurde 2008 als Liegenschaft aus dem Landeseigentum erworben. Im Zuge...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Straßenmeisterei in der Karlsruher Straße 52 in Pforzheim wurde 2008 als Liegenschaft aus dem Landeseigentum erworben. Im Zuge von
Bestandsfeststellungen in den Jahren 2011 und 2016 wurde das Gesamtkonzept der Straßenmeisterei in Pforzheim überarbeitet. Hierbei wurde die Notwendigkeit für eine vollumfängliche Überplanung der baulichen Infrastruktur festgestellt. Nachfolgende Planungsvorgaben werden gestellt:
• Das ehemalige Hausmeisterwohngebäude (Bürogebäude) im westlichen Teil des Grundstücks soll abgebrochen werden. An diesem Standort soll der Neubau des Pausenraums für die Verwaltung entstehen.
• Die Lagerhalle im Osten soll abgebrochen und durch einen Neubau am gleichen Standort ersetzt werden.
• Die Wagenhalle im Hof soll abgebrochen werden, sodass an diesem Standort die beheizte Halle gebaut werden kann.
• Der Neubau der beiden Hallen (beheizte Halle in der Mitte und Lagerhalle im Osten) sollen auf den aktuellen Bedarf des Betriebshofs angepasst und auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.
• Alle anderen Gebäude (Salzhalle und Wagenhalle/Werkstatt) sind zu erhalten.
• Die Optimierung der Betriebsabläufe durch kurze Wege und Vermeidung gegenseitiger Behinderung.
• Ein energetisches Gesamtkonzept unter Berücksichtigung von Infrastrukturen, wie z.B. Elektromobilität, und den energetischen Vorgaben des Landratsamts zu Neubauten und Sanierungen von Gebäuden müssen umgesetzt werden.
• Die Liegenschaftssanierung muss in die betrieblichen Abläufe (z.B. Winterdienst) eingebunden werden.
• Die Parkplätze der Mitarbeiter und Gäste sollen so positioniert werden, dass sie den Betriebsablauf nicht stören.
Bei den zu vergebenden Planungsleistungen handelt es sich um Ingenieursleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen) und Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen) nach §§ 53 ff. HOAI 2021 für die Liegenschaftssanierung der Straßenmeisterei in Pforzheim.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
- Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 1 bis einschl. 3 HOAI)
- Leistungsstufe 2 (Leistungsphase 4 bzw. 5 bis einschl. 9 HOAI)
Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso behält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders geeignet für:selbst#”
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Ort der Leistung: Pforzheim, Stadtkreis🏙️ Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 20.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität Bietererklärung insgesamt 80%
Dies setzt sich zusammen aus:
- Projektorganisation: 30 %
- Projekteinschätzung und Vorgehensweise: 30 %
- Projektmanagement: 20 %
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-01-21 10:00:00.000 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-01-21 10:00:00.000 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1) Auszug aus dem Handelsregister oder eine diesbezügliche Kopie, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handelsregister...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1) Auszug aus dem Handelsregister oder eine diesbezügliche Kopie, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handelsregister eingetragen ist; anderenfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens. Der Auszug aus dem Handelsregister bzw. der vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.
2) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Teil des Angebotsformblatts). Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem
Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Bietergemeinschaft erklärt ist,
- in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird,
- in der bestätigt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder - auch im Vergabeverfahren - rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen als Gesamtschuldner haften.
Beabsichtigt der Bieter keine Bietergemeinschaft zu bilden, zum Nachweis seiner Eignung aber dennoch auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beispielsweise im Wege einer Unterbeauftragung oder in sonstiger Weise zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bieter auch für den jeweiligen Eignungsleihgeber die erforderlichen Erklärungen und Unterlagen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmern durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 VgV).
Mehrfachangebote, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig Gesellschafter einer Bietergemeinschaft werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet es nicht als unzulässige Doppelangebote, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. In diesem Fall ist durch rechtsverbindliche Erklärung des Nachunternehmers, die Unkenntnis der Angebotspreise der relevanten Bieter gem. /des relevanten Bieters zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Angebote summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Angebote unvollständig sind, kann der Auftraggeber die betreffenden Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern,
entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bieter einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem
Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bieter vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Angebote. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen.
Jeder Bieter bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Angebots allein verantwortlich. Soweit Eigenerklärungen abgegeben werden, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise/Bestätigungen der zuständigen Stellen nachzufordern. Die Angaben und Erklärungen zur Eignung sind von den Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Ausländischen
Bietern oder Bietergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; die Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Geforderte
Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen:
1) Eigenerklärung über den...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen:
1) Eigenerklärung über den Netto-Gesamtjahresumsatz des Bieters/der Bietergemeinschaft bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre, sofern
entsprechende Angaben verfügbar sind. Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags in Höhe von 150.000,00 EUR/Jahr, gebildet aus den hier angegebenen Gesamtumsätzen der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre. Mit Blick auf OLG München, Beschl. V. 21.09.2018 – Verg. 4/18 wird klargestellt, dass der Mindestumsatz nicht zwingend in
jedem Jahr erreicht worden sein muss.
2) Nachweis über das Bestehen und die Höhe einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe der Mindestdeckungssummen (jeweils jährlich zweifachmaximiert) 3 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen abzuschließen. Mindestkriterium: Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen
alternativ eine entsprechende Versicherungsbestätigung
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen:
Zur Darstellung der Referenz hat der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bietern bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen:
Zur Darstellung der Referenz hat der Bieters/der Bietergemeinschaft die in der Anlage befindlichen Formblätter "Referenzen" digital vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Für den Nachweis ist mindestens eine Referenz für Fachplanungsleistungen Heizung, Lüftung und Sanitär vorgesehen, welche die definierten Mindestanforderungen allesamt erfüllt. Eine Kombination verschiedener Referenzen zur Erfüllung der Mindestkriterien ist nicht möglich.
Hinweis Mindestanforderung an die eingereichte Referenz:
a) Leistungszeitraum: Abschluss (LPH 8) innerhalb der letzten 5 Jahre (nicht vor 2019)
b) Leistungsumfang: Die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 HOAI des Referenzobjekts müssen durch den Bewerber erbracht und
abgeschlossen sein
c) Mindestgröße KGR 300/400 von 1,5 Mio. Euro netto
d) Die Leistung wurde für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Nationale Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 721 9268730📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus §§ 134, 135...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus §§ 134, 135 und 160 GWB. Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens
vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist die
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe. Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 241-757839 (2024-12-09)