Die Gemeinde Gosheim beabsichtigt den Neubau des städtischen Bauhofs. Das Baugrundstück liegt in Gosheim südlich der Wehinger Straße L433 in exponierter Lage am Ortseingang im unbeplanten Innenbereich (§34BauGB). Aufgrund der Lage und markanten Gestaltung besteht an Planung und Ausführung ein hoher gestalterischer Anspruch. Aufgrund des einzuhaltenden Abstands zur Landesstraße L433 sowie funktionalen Anforderungen wird der Neubau in zwei getrennten freistehenden Baukörpern in südlicher Grenzlage des Grundstücks erstellt. Das Baugrundstück weist eine von Nord nach Süd ansteigende Hanglage mit Höhenunterschieden bis zu 3m auf. Die Gebäudeteile werden daher als Hybridkonstruktion mit erdberührten, massiven Bauteilen in Stahlbeton (eventuell mit begrenztem Wasserzementwert) / WU-Beton und in Holzkonstruktionsweise der aufgehenden Bauteile geplant. Im westlichen Hauptgebäude (Warmhalle) sind der Verwaltungs- und Mitarbeiterbereich inkl. Teeküche, WC-Anlagen, Duschen und Umkleiden sowie die Fahrzeughalle mit Werkstatt untergebracht. Die Dachfläche der Warmhalle wird mit einer vollflächigen Dachbegrünung geplant, der Einbau einer Aufzugsanlage ist nicht geplant. Im östlichen Gebäude (Kalthalle) sind Lagerflächen und zwei Salzsilos untergebracht, vom Hof aus sind die Salzsilos mit Fahrzeugen an- und unterfahrbar. Die Dachfläche der Kalthalle soll vollflächig mit einer PV-Anlage belegt werden. Der Verwaltungsbereich der Warmhalle ist in Holzrahmenbauweise mit Holzdecken, die Hallenbereiche als stützenfreie Holzskelettkonstruktionen vorgesehen. Die Fassade wird als hinterlüftete vertikale Holzverschalung ausgeführt. Um das natürliche Licht optimal für die Hallen zu nutzen, werden im Bereich der Tore und auf der Rückseite in Lichtbändern transluzente Flächen aus Mehrkammer-Polycarbonatplatten aus recyceltem Kunststoff vorgesehen. Als Energieträger zur Deckung des Heizwärmebedarfs sind regenerative Energieträger vorgesehen, die Be- und Entlüftung soll soweit möglich als natürliche, freie Lüftung erfolgen. Es handelt sich um 2 Objekte mit folgenden Flächen: Warmhalle mit Verwaltungsbereich (2-geschossig) und Fahrzeughalle (1-geschossig) Grundfläche ca. 13 x 54m, inkl. Hangstützbauwerke Lagerhalle mit Silos Grundfläche ca. 13m x 60m, Höhe Siloturm ca. 12m, BGF gesamt ca. 1.800qm., inkl. Hangstützbauwerke Die Baukosten KG 300 + KG 400 des Projektes werden unter Zugrundelegung von Vergleichsobjekten auf ca. 4,6 Mio EUR brutto geschätzt. Die geschätzten Baukosten der KG 300 + 400 verteilen sich wie folgt auf die Objekte: Warmhalle KG 300: 2.164 TEUR, KG 400: 7EUR TEUR, und Kalthalle KG 300: 1.500 TEUR, KG 400: 222 TEUR, jeweils brutto geschätzt. Geplante Termine: Planung ab August 2024, Baubeginn ab 1. Quartal 2026, Fertigstellung Ende 2026.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-05-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-11.
Auftragsbekanntmachung (2024-04-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Neubau Bauhof Gosheim - Los 04
Referenznummer: 24-05-15-1200-04
Kurze Beschreibung:
“Die Gemeinde Gosheim beabsichtigt den Neubau des städtischen Bauhofs. Das Baugrundstück liegt in Gosheim südlich der Wehinger Straße L433 in exponierter...”
Kurze Beschreibung
Die Gemeinde Gosheim beabsichtigt den Neubau des städtischen Bauhofs. Das Baugrundstück liegt in Gosheim südlich der Wehinger Straße L433 in exponierter Lage am Ortseingang im unbeplanten Innenbereich (§34BauGB). Aufgrund der Lage und markanten Gestaltung besteht an Planung und Ausführung ein hoher gestalterischer Anspruch. Aufgrund des einzuhaltenden Abstands zur Landesstraße L433 sowie funktionalen Anforderungen wird der Neubau in zwei getrennten freistehenden Baukörpern in südlicher Grenzlage des Grundstücks erstellt. Das Baugrundstück weist eine von Nord nach Süd ansteigende Hanglage mit Höhenunterschieden bis zu 3m auf. Die Gebäudeteile werden daher als Hybridkonstruktion mit erdberührten, massiven Bauteilen in Stahlbeton (eventuell mit begrenztem Wasserzementwert) / WU-Beton und in Holzkonstruktionsweise der aufgehenden Bauteile geplant. Im westlichen Hauptgebäude (Warmhalle) sind der Verwaltungs- und Mitarbeiterbereich inkl. Teeküche, WC-Anlagen, Duschen und Umkleiden sowie die Fahrzeughalle mit Werkstatt untergebracht. Die Dachfläche der Warmhalle wird mit einer vollflächigen Dachbegrünung geplant, der Einbau einer Aufzugsanlage ist nicht geplant. Im östlichen Gebäude (Kalthalle) sind Lagerflächen und zwei Salzsilos untergebracht, vom Hof aus sind die Salzsilos mit Fahrzeugen an- und unterfahrbar. Die Dachfläche der Kalthalle soll vollflächig mit einer PV-Anlage belegt werden. Der Verwaltungsbereich der Warmhalle ist in Holzrahmenbauweise mit Holzdecken, die Hallenbereiche als stützenfreie Holzskelettkonstruktionen vorgesehen. Die Fassade wird als hinterlüftete vertikale Holzverschalung ausgeführt. Um das natürliche Licht optimal für die Hallen zu nutzen, werden im Bereich der Tore und auf der Rückseite in Lichtbändern transluzente Flächen aus Mehrkammer-Polycarbonatplatten aus recyceltem Kunststoff vorgesehen. Als Energieträger zur Deckung des Heizwärmebedarfs sind regenerative Energieträger vorgesehen, die Be- und Entlüftung soll soweit möglich als natürliche, freie Lüftung erfolgen. Es handelt sich um 2 Objekte mit folgenden Flächen: Warmhalle mit Verwaltungsbereich (2-geschossig) und Fahrzeughalle (1-geschossig) Grundfläche ca. 13 x 54m, inkl. Hangstützbauwerke Lagerhalle mit Silos Grundfläche ca. 13m x 60m, Höhe Siloturm ca. 12m, BGF gesamt ca. 1.800qm., inkl. Hangstützbauwerke Die Baukosten KG 300 + KG 400 des Projektes werden unter Zugrundelegung von Vergleichsobjekten auf ca. 4,6 Mio EUR brutto geschätzt. Die geschätzten Baukosten der KG 300 + 400 verteilen sich wie folgt auf die Objekte: Warmhalle KG 300: 2.164 TEUR, KG 400: 7EUR TEUR, und Kalthalle KG 300: 1.500 TEUR, KG 400: 222 TEUR, jeweils brutto geschätzt. Geplante Termine: Planung ab August 2024, Baubeginn ab 1. Quartal 2026, Fertigstellung Ende 2026.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Beschreibung
Interne Kennung: 24-05-15-1200-04
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung nach dem Leistungsbild § 51 ff HOAI...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung nach dem Leistungsbild § 51 ff HOAI aktuelle Fassung 2021 sowie (tlw. optionale) Besondere Leistungen fu?r den Neubau des Bauhofs in Gosheim. Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung in 2 Stufen, mit Stufe 1 (LPH 1 - 4), Stufe 2 (LPH 5 + 6). Auf die Beauftragung der Stufe 2 und der besonderen Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungsstufen werden optional vergeben.
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung nach dem Leistungsbild § 51 ff HOAI aktuelle Fassung 2021 sowie (tlw. optionale) Besondere Leistungen fu?r den Neubau des Bauhofs in Gosheim. Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung in 2 Stufen, mit Stufe 1 (LPH 1 - 4), Stufe 2 (LPH 5 + 6). Auf die Beauftragung der Stufe 2 und der besonderen Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungsstufen werden optional vergeben.
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Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätsmanagement im Rahmen der Planung und Ausführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden und Maßnahmen zur Förderung eines wirtschaftlichen Planungsergebnisses für das Tragwerk
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30.0
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 50.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-05-15 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-05-15 12:01:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Der Öffnungstermin wird elektronisch durchgeführt.
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Bieter und deren Bevollmächtigte sind bei der Angebotsöffnung nicht zugelassen.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 61
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2024-05-15 12:01:00 📅
Ort des Eröffnungstermins:
“Der Öffnungstermin wird elektronisch durchgeführt.”
Zusätzliche Informationen:
“Bieter und deren Bevollmächtigte sind bei der Angebotsöffnung nicht zugelassen.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Zusätzliche Informationen:
“Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.” Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben, die mit dem Angebot...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 3.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. -- 4.) Eigenerklärung des Bieters, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. -- 5.) Eigenerklärung des Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- 6.) Nachweis des Bieters über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder) --- Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Eignungsnachweise vorzulegen wie Bescheinigung des Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen/der Berufsgenossenschaft. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). --- 2.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen (z.B. Bilanzen, EÜ-Rechnungen, BWAs), zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. Der Bieter hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen, deren Deckungssumme - für Personenschäden mindestens 3.000.000,00 EUR und - für Sach- und Vermögenschäden mindestens 2.000.000,00 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Die vorgenannten Mindestdeckungssummen müssen für die Personen-, Sach- und Vermögensschäden mind. zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Es ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen.
“I. Allgemeine Anforderungen: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
I. Allgemeine Anforderungen: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 6 VgV); --- 2.) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV); --- 3.) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bieter unter Umständen an Dritte vergeben will. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
“II. Mindestanforderung an die Bürogröße: Fachplaner Tragwerk und dessen Stellvertretung: Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Planers über die...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
II. Mindestanforderung an die Bürogröße: Fachplaner Tragwerk und dessen Stellvertretung: Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Planers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in diesem Planungsbereich der Tragwerksplanung nachweisen. Der Bieter muss darüber hinaus über mindestens einen Vertreter von gleicher Qualifikation verfügen, wobei eine Berufserfahrung von mind. 8 Jahren im vorstehend benannten Planungsbereich für den Vertreter nachzuweisen ist. Die jeweils geforderten Qualifikationen müssen zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und sind mit dem Angebot durch geeignete Unterlagen nachzuweisen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen.
Mehr anzeigen Mehr anzeigen (1) “III. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Tragwerksplanung für vergleichbare Objekte durch...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
III. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Tragwerksplanung für vergleichbare Objekte durch mindestens 3 geeignete Referenzen nachzuweisen, die die nachfolgenden Anforderungen erfüllen: - davon müssen alle Referenzen die Planungsleistungen für Tragwerksplanungen, und zwar die Leistungsphasen 1-6, beinhalten, - davon muss bei allen Referenzen die Fertigstellung (Abschluss der Leistungsphase 6) nach dem 1.1.2015 erfolgt sein. - davon muss bei mind. einer Referenz ein Holzrahmenbau / eine Holzskelettbauweise nachgewiesen werden. - davon muss mind. eine Referenz anrechenbare Kosten für die Tragwerksplanung in Höhe von 1 Mio. EUR netto ausweisen, Die Referenzen sind dann mit der Leistung vergleichbar, wenn sie hinsichtlich der Größenordnung, der technischen Ausführung und Organisation einen ähnlichen oder höheren Schwierigkeitsgrad ausweisen wie die beschriebenen Leistungen. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Die vorgenannten Angaben sind mit dem Angebot einzureichen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftraggeber wendet das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden- Württemberg an. --- Die Erbringung der Dienstleistung ist...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftraggeber wendet das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden- Württemberg an. --- Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden ingenieur benennen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: bankr-nat
bankruptcy
corruption
cred-arran
crime-org
distorsion
envir-law
finan-laund
fraud
human-traffic
insolvency
labour-law
liq-admin
misrepresent
partic-confl
prep-confl
prof-misconduct
sanction
socsec-law
socsec-pay
susp-act
tax-pay
terr-offence
Beschreibung der Ausschlussgründe:
“Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB”
“Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVHF1F
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen...”
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVHF1F
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters. --- 2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. --- 3.) Anfragen von Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. --- 4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen und sonstigem Schriftverkehr. --- 5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. --- 6.) Die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die angegebene Vergabeplattform einzureichen. - 7.) Ausländische Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. --- 8.) Die Abgabe von schriftlichen Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. --- 9.) Der Auftraggeber wendet das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden- Württemberg an.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Nationale Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 721 9268730📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der in dieser Auftragsbekanntmachung benannten Vergabekammer einen Nachprüfungsantrag zustellen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-11+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 073-216731 (2024-04-11)