Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beabsichtigt, mit Zuwendungsmitteln des Bundes eine Technologieplattform für Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffe (TPP) zu errichten und an ihr Forschung und Entwicklung zu betreiben. Bei PtL-Kraftstoffen handelt es sich um klimaneutrale flüssige Kraftstoffe, die vor allem in schwer elektrifizierbaren Sektoren, wie z. B. der Luft- und Schifffahrt eingesetzt werden können, um auch diese Sektoren klimaneutral zu gestalten. Ziel der TPP ist es, in einem semi-industriellen Maßstab die Herstellung von PtL-Kraftstoffen zu demonstrieren, zu optimieren und weiterzuentwickeln. Die Anlage muss aus einem sogenannten Demonstrationsstrang bestehen mit einer angestrebten Kapazität von etwa 2.000 - 3.000 t/a PtL (bezogen auf 8.000 Betriebsstunden pro Jahr). Ferner muss die Anlage über die Möglichkeiten verfügen, einen Forschungsstrang optional nachzurüsten. Die vom AG angestrebte Kapazität des optionalen Forschungsstrangs beträgt bis zu 100 t/a PtL. Für den Demonstrationsstrang muss die gesamte Prozesskette beginnend mit den Rohstoffen RED II-CO2 und -H2 über die Kraftstoff-Synthese bis hin zur Aufarbeitung zu normgerechten Kraftstoffen aufgebaut werden. Beim optional nachzurüstenden Forschungsstrang beabsichtigt der AG sowohl einzelne Prozessschritte für sich allein als auch integriert in die Prozesskette zu untersuchen. Dabei wird für beide Stränge ein modulares Anlagenkonzept verfolgt, so dass einzelne Prozess-Schritte zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden können. Ein Zuwendungsbescheid für die Errichtung des Demonstrationsstrangs liegt vor. Eine Beauftragung aller als optional bezeichneten Leistungen kommt in der Regel nur dann in Betracht, wenn zuvor eine Bewilligung weiterer Zuwendungsmittel erfolgt oder eine Finanzierung über weitere Drittmittel vorliegt. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens soll der - teils optionale - Auftrag betreffend Planung, Errichtung, Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau der Gesamtanlage an einen Generalunternehmer vergeben werden. Der Auftrag besteht dabei aus den beiden übergreifenden Leistungspaketen „Errichtung“ und „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“. Der Auftragnehmer wird zunächst fest beauftragt, im Rahmen des Leistungspakets „Errichtung“ sämtliche Planungsleistungen auf Basis der vom Auftraggeber stammenden Wünsche hinsichtlich der Forschungskomponenten sowie die Errichtung der Gesamtanlage einschließlich Demonstrationsstrang zu erbringen (Design + Built). Hierzu zählen insbesondere auch die Beschaffung der Rohstoffe sowie die Erbringung von Inbetriebnahme, Probebetrieb und Leistungsfahrt. Optional sind hingegen die Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage sowie sämtliche Bestandteile des Leistungspakets „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“ (Einzelheiten unter Beschreibung der Optionen). Bei allen Leistungen ist ausschlaggebend, dass die jeweils zugeteilten Fördermittel nicht überschritten werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-08-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-07-10.
Auftragsbekanntmachung (2024-07-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planung, Errichtung, Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau, Rückbau einer Technologieplattform für Power-to-Liquid-Kraftstoffe
Referenznummer: E45966795
Kurze Beschreibung:
“Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beabsichtigt, mit Zuwendungsmitteln des Bundes eine Technologieplattform für Power-to-Liquid...”
Kurze Beschreibung
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beabsichtigt, mit Zuwendungsmitteln des Bundes eine Technologieplattform für Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffe (TPP) zu errichten und an ihr Forschung und Entwicklung zu betreiben. Bei PtL-Kraftstoffen handelt es sich um klimaneutrale flüssige Kraftstoffe, die vor allem in schwer elektrifizierbaren Sektoren, wie z. B. der Luft- und Schifffahrt eingesetzt werden können, um auch diese Sektoren klimaneutral zu gestalten.
Ziel der TPP ist es, in einem semi-industriellen Maßstab die Herstellung von PtL-Kraftstoffen zu demonstrieren, zu optimieren und weiterzuentwickeln. Die Anlage muss aus einem sogenannten Demonstrationsstrang bestehen mit einer angestrebten Kapazität von etwa 2.000 - 3.000 t/a PtL (bezogen auf 8.000 Betriebsstunden pro Jahr). Ferner muss die Anlage über die Möglichkeiten verfügen, einen Forschungsstrang optional nachzurüsten. Die vom AG angestrebte Kapazität des optionalen Forschungsstrangs beträgt bis zu 100 t/a PtL.
Für den Demonstrationsstrang muss die gesamte Prozesskette beginnend mit den Rohstoffen RED II-CO2 und -H2 über die Kraftstoff-Synthese bis hin zur Aufarbeitung zu normgerechten Kraftstoffen aufgebaut werden. Beim optional nachzurüstenden Forschungsstrang beabsichtigt der AG sowohl einzelne Prozessschritte für sich allein als auch integriert in die Prozesskette zu untersuchen. Dabei wird für beide Stränge ein modulares Anlagenkonzept verfolgt, so dass einzelne Prozess-Schritte zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden können.
Ein Zuwendungsbescheid für die Errichtung des Demonstrationsstrangs liegt vor. Eine Beauftragung aller als optional bezeichneten Leistungen kommt in der Regel nur dann in Betracht, wenn zuvor eine Bewilligung weiterer Zuwendungsmittel erfolgt oder eine Finanzierung über weitere Drittmittel vorliegt.
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens soll der - teils optionale - Auftrag betreffend Planung, Errichtung, Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau der Gesamtanlage an einen Generalunternehmer vergeben werden. Der Auftrag besteht dabei aus den beiden übergreifenden Leistungspaketen „Errichtung“ und „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“. Der Auftragnehmer wird zunächst fest beauftragt, im Rahmen des Leistungspakets „Errichtung“ sämtliche Planungsleistungen auf Basis der vom Auftraggeber stammenden Wünsche hinsichtlich der Forschungskomponenten sowie die Errichtung der Gesamtanlage einschließlich Demonstrationsstrang zu erbringen (Design + Built). Hierzu zählen insbesondere auch die Beschaffung der Rohstoffe sowie die Erbringung von Inbetriebnahme, Probebetrieb und Leistungsfahrt. Optional sind hingegen die Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage sowie sämtliche Bestandteile des Leistungspakets „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“ (Einzelheiten unter Beschreibung der Optionen). Bei allen Leistungen ist ausschlaggebend, dass die jeweils zugeteilten Fördermittel nicht überschritten werden.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Industrieanlagen📦 Beschreibung
Interne Kennung: E45966795
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beabsichtigt, mit Zuwendungsmitteln des Bundes eine Technologieplattform für Power-to-Liquid...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beabsichtigt, mit Zuwendungsmitteln des Bundes eine Technologieplattform für Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffe (TPP) zu errichten und an ihr Forschung und Entwicklung zu betreiben. Bei PtL-Kraftstoffen handelt es sich um klimaneutrale flüssige Kraftstoffe, die vor allem in schwer elektrifizierbaren Sektoren, wie z. B. der Luft- und Schifffahrt eingesetzt werden können, um auch diese Sektoren klimaneutral zu gestalten.
Ziel der TPP ist es, in einem semi-industriellen Maßstab die Herstellung von PtL-Kraftstoffen zu demonstrieren, zu optimieren und weiterzuentwickeln. Die Anlage muss aus einem sogenannten Demonstrationsstrang bestehen mit einer angestrebten Kapazität von etwa 2.000 - 3.000 t/a PtL (bezogen auf 8.000 Betriebsstunden pro Jahr). Ferner muss die Anlage über die Möglichkeiten verfügen, einen Forschungsstrang optional nachzurüsten. Die vom AG angestrebte Kapazität des optionalen Forschungsstrangs beträgt bis zu 100 t/a PtL.
Für den Demonstrationsstrang muss die gesamte Prozesskette beginnend mit den Rohstoffen RED II-CO2 und -H2 über die Kraftstoff-Synthese bis hin zur Aufarbeitung zu normgerechten Kraftstoffen aufgebaut werden. Beim optional nachzurüstenden Forschungsstrang beabsichtigt der AG sowohl einzelne Prozessschritte für sich allein als auch integriert in die Prozesskette zu untersuchen. Dabei wird für beide Stränge ein modulares Anlagenkonzept verfolgt, so dass einzelne Prozess-Schritte zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden können.
Ein Zuwendungsbescheid für die Errichtung des Demonstrationsstrangs liegt vor. Eine Beauftragung aller als optional bezeichneten Leistungen kommt in der Regel nur dann in Betracht, wenn zuvor eine Bewilligung weiterer Zuwendungsmittel erfolgt oder eine Finanzierung über weitere Drittmittel vorliegt.
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens soll der - teils optionale - Auftrag betreffend Planung, Errichtung, Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau der Gesamtanlage an einen Generalunternehmer vergeben werden. Der Auftrag besteht dabei aus den beiden übergreifenden Leistungspaketen „Errichtung“ und „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“. Der Auftragnehmer wird zunächst fest beauftragt, im Rahmen des Leistungspakets „Errichtung“ sämtliche Planungsleistungen auf Basis der vom Auftraggeber stammenden Wünsche hinsichtlich der Forschungskomponenten sowie die Errichtung der Gesamtanlage einschließlich Demonstrationsstrang zu erbringen (Design + Built). Hierzu zählen insbesondere auch die Beschaffung der Rohstoffe sowie die Erbringung von Inbetriebnahme, Probebetrieb und Leistungsfahrt. Optional sind hingegen die Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage sowie sämtliche Bestandteile des Leistungspakets „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“ (Einzelheiten unter Beschreibung der Optionen). Bei allen Leistungen ist ausschlaggebend, dass die jeweils zugeteilten Fördermittel nicht überschritten werden.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Industrieanlagen📦
Stadt: Leuna
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Saalekreis🏙️ Dauer
Datum des Endes: 2032-12-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“1) Im Leistungspaket „Errichtung“ besteht die Option Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage.
2) Das Leistungspaket...”
Beschreibung der Optionen
1) Im Leistungspaket „Errichtung“ besteht die Option Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage.
2) Das Leistungspaket „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“ ist insgesamt optional. Mit Abruf des Leistungspakets werden zunächst nur die Betriebsbereithaltung, Schulungen, Ersatzteilbevorratung, weitere Leistungen, Verbesserungen für den Betrieb der Gesamtanlage beauftragt. Zudem können mehrfache Umbauten der Gesamtanlage auf Grundlage zusätzlicher Beauftragungen des Auftragnehmers durch den Auftraggeber erfolgen.
3) Im optionalen Leistungspaket „Betriebsbereithaltung und Kampagnenbetrieb, Umbau und Rückbau“ bestehen zudem die folgenden Unteroptionen: (a) Unteroption (mehrfach abrufbar): sämtliche Leistungen des Kampagnenbetriebs der Gesamtanlage mit Ausnahme eines etwaig errichteten Forschungsstrangs nach Vorgaben der wissenschaftlichen Leitung des Auftraggebers; (b) Unteroption: Planung und Errichtung eines Forschungsstrangs als Teil der Gesamtanlage, soweit nicht bereits im Leistungspaket Errichtung abgerufen; (c) Unteroption: Betriebsbereithaltung, Schulungen, Ersatzteilbevorratung, weitere Leistungen,
Verbesserungen für den Betrieb des Forschungsstrangs; (d) Unteroption (mehrfach abrufbar): sämtliche Leistungen des Kampagnenbetriebs des Forschungsstrangs nach Vorgaben der wissenschaftlichen Leitung des Auftraggebers; (e) Unteroption: Rückbau der Gesamtanlage.
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Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-08-15 11:00:00.000 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-08-15 11:00:00.000 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 92
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eröffnungstermin: 2024-08-15 11:00:00.000 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2024-08-07 11:00:00.000 📅
Zusätzliche Informationen:
“Der Auftraggeber kann eine Aufklärung über Inhalte der Angebote und Eignungsunterlagen betreiben und Unterlagen nachfordern. Die Grundsätze der...”
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber kann eine Aufklärung über Inhalte der Angebote und Eignungsunterlagen betreiben und Unterlagen nachfordern. Die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung werden dabei beachtet.
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Begründung der Verfahrenswahl:
“1) Der Bewerber muss sein Angebot unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter erstellen. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von...”
Begründung der Verfahrenswahl
1) Der Bewerber muss sein Angebot unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter erstellen. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann auch durch eine Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis oder durch Einreichung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung geführt werden, soweit die dortigen Angaben den festgelegten Anforderungen inhaltlich umfassend entsprechen. Eine elektronische Abgabe der Angebotsunterlagen ist zwingend erforderlich. Das Angebot ist in Textform (§ 126b BGB) abzugeben. Das bedeutet, dass der Name der zeichnungsberechtigten Person in Klarschrift an den jeweils erforderlichen Stellen (Unterschriftszeilen) anzugeben ist.
2) Das Vergabeverfahren wird ausschließlich über die weitgehend browserunabhängige Anwendung der Vergabeplattform subreport ELViS abgewickelt. Dies gilt insbesondere auch für die Stellung von Bieterfragen und die Abgabe von Angeboten.
3) Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot jeweils alle Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Verfahrens sowie des Vertrages zu benennen. Hierfür ist das bereitgestellte Formular „Erklärung Bewerbergemeinschaft“ zu verwenden. Die Bildung einer Bietergemeinschaft darf keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellen. Mit dem Angebot ist für jedes Mitglied das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen. Zum Nachweis der Eignung sind für jedes Mitglied entsprechend seinem Leistungsumfang zudem die geforderten Nachweise zur Eignung mit dem Angebot einzureichen.
4) Ein Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Hierfür ist das bereitgestellte Formblatt „Erklärung zur Eignungsleihe“ zu verwenden. Von den Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch genommen werden, sind mit dem Angebot die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und zu den entsprechenden Eignungskriterien unter Verwendung des bereitgestellten Formblatts vorzulegen. Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmer für die berufliche Befähigung oder die berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
5) Die Bindefrist endet am 15.11.2024. Dies entspricht der obigen Angabe zur Gültigkeit des Angebots von 92 Tagen.
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Vertraulichkeitsvereinbarung erforderlich ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1) Der Bieter verfügte im Jahr 2023 durchschnittlich über mindestens 300 technische Fachkräfte oder technische Stellen im Bereich Planung und Errichtung von...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Der Bieter verfügte im Jahr 2023 durchschnittlich über mindestens 300 technische Fachkräfte oder technische Stellen im Bereich Planung und Errichtung von Verfahrensanlagen, von denen das Führungspersonal auf C2-Sprachniveau nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen die deutsche Sprache beherrscht.
2) Der Bieter besitzt ein Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2015 oder ein vergleichbares Qualitätsmanagementsystem.
3) Der Bieter hat kein eigenes wirtschaftliches Interesse an einer eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von Power-to-Liquid-Prozessen, insbesondere stellt der Bieter keine Power-to-Liquid-Industrieprodukte her.
4) Der Bieter verfügt über zwei Referenzen jeweils über die kumulative und erfolgreiche Planung und Errichtung einer Power-to-Liquid- und/oder H2-Anlage. Als Mindestanforderung für diese Referenzen gilt, dass der Bieter jeweils in Form einer Eigenerklärung a) den Namen und die Anschrift des Referenzgebers, b) die Bezeichnung und den konkreten Leistungsort des Referenzprojekts, c) einen Erbringungszeitraum mit einem Erbringungsbeginn nach dem 31.01.2014 und d) einen Netto-Leistungswert von mindestens 2 Millionen Euro nachweist. Der Auftraggeber behält sich vor, die benannten Referenzen selbst beim Referenzgeber zu verifizieren. Der Bieter hat auf Anforderung des Auftraggebers einen persönlichen Kontakt zu einem verantwortlichen Ansprechpartner des jeweiligen Referenzgebers zu vermitteln.
5) Der Bieter verfügt über zwei Referenzen jeweils über die kumulative und erfolgreiche Planung und Errichtung einer verfahrenstechnischen Anlage auf dem Gelände eines Chemieparks und/oder einer Raffinerie. Als Mindestanforderung für diese Referenzen gilt, dass der Bieter jeweils in Form einer Eigenerklärung a) den Namen und die Anschrift des Referenzgebers, b) die Bezeichnung und den konkreten Leistungsort des Referenzprojekts, c) einen Erbringungszeitraum mit einem Erbringungsbeginn nach dem 31.01.2009, d) den gleichzeitigen Einsatz von mindestens in der Regel 100 Mitarbeitern im Projekt und e) einen Netto-Leistungswert von mindestens 10 Millionen Euro nachweist. Der Auftraggeber behält sich vor, die benannten Referenzen selbst beim Referenzgeber zu verifizieren. Der Bieter hat auf Anforderung des Auftraggebers einen persönlichen Kontakt zu einem verantwortlichen Ansprechpartner des jeweiligen Referenzgebers zu vermitteln.
6) Der Bieter verfügt über zwei Referenzen jeweils über Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen im Bereich Power-to-Liquid- und/oder H2-Anlagen für eine Forschungseinrichtung. Als Mindestanforderung für diese Referenzen gilt, dass der Bieter jeweils in Form einer Eigenerklärung a) den Namen und die Anschrift des Referenzgebers, b) die Bezeichnung und den konkreten Leistungsort des Referenzprojekts, c) einen Erbringungszeitraum mit einem Erbringungsbeginn nach dem 31.01.2019 und d) den gleichzeitigen Einsatz von mindestens in der Regel 4 Mitarbeitern im Projekt nachweist. Der Auftraggeber behält sich vor, die benannten Referenzen selbst beim Referenzgeber zu verifizieren. Der Bieter hat auf Anforderung des Auftraggebers einen persönlichen Kontakt zu einem verantwortlichen Ansprechpartner des jeweiligen Referenzgebers zu vermitteln.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: nati-ground
Beschreibung der Ausschlussgründe:
“Der Katalog der zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe ergibt sich aus dem GWB und zwar aus § 123 und § 124 GWB.”
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Nationale Registrierungsnummer: Leitweg-ID 992-03005-81
Postanschrift: Linder Höhe
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: evergabe@dlr.de📧
Telefon: 000📞
URL: https://www.dlr.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E45966795🌏
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist beschränkt
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
“Aus Gründen des Schutzes der Vertraulichkeit der konzipierten Gesamtanlage werden die Vergabeunterlagen in zwei Teilen zur Verfügung gestellt:
1) Der erste...”
Zusätzliche Informationen
Aus Gründen des Schutzes der Vertraulichkeit der konzipierten Gesamtanlage werden die Vergabeunterlagen in zwei Teilen zur Verfügung gestellt:
1) Der erste Teil der Vergabeunterlagen, der keinem gesonderten Vertraulichkeitsschutz unterliegt, wird direkt auf der Vergabeplattform zum Download bereitgestellt (unter anderem übergreifende Funktionsbeschreibung, Leistungsbeschreibungen, Vertragsbedingungen).
2) Der zweite Teil der Vergabeunterlagen, der einem gesonderten Vertraulichkeitsschutz unterliegt, wird nur für die Bieter auf der Vergabeplattform zum Download bereitgestellt, die zuvor eine Vertraulichkeitserklärung abgegeben haben. Dazu ist das direkt bereitgestellte Dokument „Vertraulichkeitserklärung“ vollständig auszufüllen und in Textform über die Funktion „Nachrichten“ einzureichen. Im Anschluss werden die schutzbedürftigen Dokumente freigeschaltet (Basic Engineering mit Änderungsplanung und Unterlagen zum Grundstück).
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: t:022894990
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +492289499163📞
URL: https://www.bundeskartellamt.de🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: t:022894990
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +492289499163📞
URL: https://www.bundeskartellamt.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn
• der Antragsteller von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn
• der Antragsteller von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gerügt hat,
• der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
• der Antragsteller Verstöße, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
• nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-07-12+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 135-418500 (2024-07-10)
Auftragsbekanntmachung (2024-07-19) Objekt Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“1) Der Bewerber muss sein Angebot unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter erstellen. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von...”
Zusätzliche Informationen
1) Der Bewerber muss sein Angebot unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter erstellen. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann auch durch eine Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis oder durch Einreichung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung geführt werden, soweit die dortigen Angaben den festgelegten Anforderungen inhaltlich umfassend entsprechen. Eine elektronische Abgabe der Angebotsunterlagen ist zwingend erforderlich. Das Angebot ist in Textform (§ 126b BGB) abzugeben. Das bedeutet, dass der Name der zeichnungsberechtigten Person in Klarschrift an den jeweils erforderlichen Stellen (Unterschriftszeilen) anzugeben ist.
2) Das Vergabeverfahren wird ausschließlich über die weitgehend browserunabhängige Anwendung der Vergabeplattform subreport ELViS abgewickelt. Dies gilt insbesondere auch für die Stellung von Bieterfragen und die Abgabe von Angeboten.
3) Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot jeweils alle Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Verfahrens sowie des Vertrages zu benennen. Hierfür ist das bereitgestellte Formular „Erklärung Bewerbergemeinschaft“ zu verwenden. Die Bildung einer Bietergemeinschaft darf keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellen. Mit dem Angebot ist für jedes Mitglied das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen. Zum Nachweis der Eignung sind für jedes Mitglied entsprechend seinem Leistungsumfang zudem die geforderten Nachweise zur Eignung mit dem Angebot einzureichen.
4) Ein Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Hierfür ist das bereitgestellte Formblatt „Erklärung zur Eignungsleihe“ zu verwenden. Von den Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch genommen werden, sind mit dem Angebot die Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und zu den entsprechenden Eignungskriterien unter Verwendung des bereitgestellten Formblatts vorzulegen. Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmer für die berufliche Befähigung oder die berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
5) Die Bindefrist endet am 15.11.2024. Dies entspricht der obigen Angabe zur Gültigkeit des Angebots von 92 Tagen.
Ergänzende Informationen Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-07-21+02:00 📅
Änderungen Information about modifications
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 5ac58936-8321-4e7a-8370-c53f5ebc165f-01
Quelle: OJS 2024/S 141-437691 (2024-07-19)