Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtbahnzentralwerkstatt (STZW) befindet sich auf einem 81.019 qm großen Areal auf
der Heerstraße 305, im Stadtteil Rödelheim, in Frankfurt am Main, neben einem Pförtnerge-
bäude mit angebautem Raum für das FIZ, einer Schrankenanlage, Parkplätzen und mehreren
kleineren Nebengebäuden.
Das Hauptgebäude der STZW hat eine Grundfläche von 23.220,00 qm und wurde im Jahr
1978 fertiggestellt und im gleichen Jahr in Betrieb genommen. Es dient der Durchführung von
Haupt- und Zwischenuntersuchungen, Wartungen und sämtlicher Reparaturen am gesamten
schienengebundenen Fahrzeugpark der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt. In der
Halle gibt es außerdem einen Verwaltungsbereich mit Büroräumen und entsprechenden Ne-
benräumen im Obergeschoss und eine Kantine im Erdgeschoss. Das Gebäude wurde als In-
dustriebau errichtet und erfuhr bisher keine Umnutzung - es genießt somit im Wesentlichen
Bestandsschutz.
Im Laufe der vergangenen 11 Jahre wurden verschiedene (Teil-)Projekte durchgeführt, die es
gilt zu harmonisieren bzw. die es nun im Sinne der Gesamtentwicklung der Liegenschaft zu
konsolidieren gilt. Ferner sind bereits geplante weitere Arbeiten zu betreuen. Das gesamte
Projekt gliedert sich in verschiedene Teilprojekte. Sämtliche Teilprojekte sind im laufenden
Betrieb durchzuführen. Dies ist entsprechend zu berücksichtigen.
Neben den laufenden und geplanten Teilprojekten werden durch die VGF (Bereich Straßen-
bahnwerkstätten NT36) im Rahmen der Instandhaltung sowie zur Unterstützung der Arbeits-
prozesse Maßnahmen im laufenden Betrieb geplant und durchgeführt. Sofern diese Schnitt-
stellen mit Teilprojekten aufweisen, sind sie zu berücksichtigen und in das Projektmanagement
und in die Schnittstellenkoordination zu integrieren. Die Maßnahmen werden bereits ausge-
führt. Es kann daher sein, dass einige dieser Maßnahmen bereits vor Vertragsschluss erledigt
sind. Es ist auch immer möglich, dass weitere Maßnahmen kurzfristig erforderlich werden.
Daher ist bei der Ausführung der Leistungen des AN immer vorab mit dem AG und den ande-
ren Beteiligten abzuklären, wann welche Arbeiten in dem Projekt anstehen, wie diese zu ko-
ordinieren sind und welche weiteren Schnittstellen zu koordinieren sind.