Sanierung der Stadthalle
1. Allgemeine Informationen Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Umbau und zur Sanierung der Stadthalle haben gezeigt, dass eine hohe Nutzungsdichte von unterschiedlichen Gruppen eine Sanierung dringend erforderlich macht. Die in die Stadthalle integrierte Schwimmhalle ist dabei aufgrund der technischen Ausstattung an vorderster Stelle zu nennen. Hohe Energieeinsatz und allgemeine Abnutzungserscheinungen nach 50 Jahren Betriebsdauer fordern ein rasches Handeln. Es sollen sobald als möglich Energiekosten eingespart und durch eine Anpassung und Reduzierung des Raumprogramms eine verträgliche Gebäudebetriebskostenbilanz erreicht werden. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Städtebauförderung (Regierung von Oberfranken) vereinbart den ersten von (voraussichtlich) insgesamt drei Bauabschnitten vertieft zu untersuchen und dabei die Gesamtentwicklung des Gebäudekomplexes im Blick zu behalten. Hierzu wurden eine Bestandsvermessung, eine statische Einschätzung, eine Energie- und Haustechnikbestandserfassung und -bewertung durchgeführt, deren Ergebnisse in der anliegenden Machbarkeitsstudie zusammengefasst wurden. 2. (Geplante) Bauabschnitte und Verfahrensgegenstand Aufgrund der Untersuchungsergebnisse der Projektanten zur Gebäudeplanung ergibt sich ein modifiziertes Bild der Vorgehensweise. 2.1. Bauabschnitt 1 Die Bauabschnitte 1 hat den Abbruch und die Neuschaffung eines barrierefreien Eingangsbereichs zum Gegenstand. Bei diesem Abschnitt ist die Neugestaltung des Eingangsbereiches mit barrierefreien Zugängen und die Anpassung der Freianlagen zwingend notwendig. 2.2. Bauabschnitt 2 Bauabschnitt 2 hat den Bau der technischen Anlagen der Energiezentrale zusammen mit der Umrüstung der Schwimmhallentechnologie und Energieversorgung sowie die Umsetzung der geplanten Aufwertung des Schwimmbadbereichs um die Komponenten Eltern/Kind-Bereich, Sauna und Kiosk/Café zum Gegenstand. 2.3. Bauabschnitt 3 Bauabschnitt 3 wird die Modernisierung der Mehrzweck-/Turnhalle einschließlich deren Verknüpfung mit den übrigen Gebäudeteilen zum Gegenstand haben. 2.4. Verfahrensgegenstand Gegenstand des verfahrensgegenständlichen Auftrages ist die Realisierung des Bauabschitts 1 sind folgende Maßnahmen: - Abbruch des Gastronomiegebäudes und des bisherigen Haupteinganges - herstellen eines neuen Foyers mit barrierefreiem Eingang und Anpassung der Freianlagen im Außenbereich - Herstellen der Gebäudehülle für die Energiezentrale im Bereich des Abbruchgeländes mit Geländemodellierungen - Anpassung und Sanierung der Kegelanlage Ein Bauantrag wurde bislang noch nicht gestellt. Um die volle Fördersumme zu erhalten, muss bis zum 31.12.2025 eine Summe in Höhe von 1.000.000,00 € für Planungs- und/oder Bauleistungen verbraucht worden sein.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-01-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-12-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung