Die Stadt Alzey beabsichtigt, das städtische Rathaus in der Ernst-Ludwig-Straße 42 in Alzey zu sanieren und in ein zeitgemäßes Gebäude zu überführen. Dabei stehen besonders bauphysikalische, bautechnische und brandschutztechnische Mängel im Fokus der Sanierung unter Beachtung denkmalschutzrechtlicher Anforderungen. Das städtische Rathaus-Verwaltungsgebäude (ca. 3.700 m²) besteht aus dem historischen Kreisamt Baujahr 1896 und dem Erweiterungsbau aus dem 20. Jahrhundert. Das Rathaus ist freistehend errichtet, der Altbau von 1894-96 und der Erweiterungsbau von 1959-60 sind über ein gemeinsames Treppenhaus verbunden. Unterschiedliche Geschosshöhen werden durch Split-Level-Treppen organisiert. Ein dritter Gebäudeteil von 1988 bildet den neusten Teil des Rathauses und beherbergt WC-Anlagen und die Zugänge zu den Kellerbereichen. Bei den Projektzielen handelt es sich um die Optimierung der räumlichen Bestandsstrukturen im Sinne der Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit. Aufgrund der gewachsenen Strukturen wird beabsichtigt, die entstandenen Strukturen in ein klares und schlüssiges Raumkonzept zu überführen, Räume multifunktional auszubilden (Besprechungsräume - Pausenräume), Desksharing-Bereiche einzuführen, WC Bereiche zu sanieren, den Eingangsbereich/Empfang entsprechend den aktuellen Anforderungen und Bedürfnissen umzugestalten. Die brandschutztechnischen erforderlichen Maßnahmen sind in ein neues Brandschutzkonzept eingearbeitet worden und müssen entsprechend in die Planung einfließen. Näheres ist dem Brandschutzkonzept zu entnehmen. Die Elektroanlagen des Gebäudes befinden sich zum größten Teil in einem veralteten, nicht mehr normgerechten Zustand. Insbesondere die Ausstattung des passiven Netzes ist nicht zeitgemäß und verursacht im Betrieb erhebliche Probleme. Die bauseits vorhandenen elektrotechnischen Komponenten (z.B. Niederspannungshauptverteilung, Unterverteilungen, Sicherheitsbeleuchtung, Installationsgeräte, Lampen) sind veraltet und müssen erneuert werden. Durch zusätzliche Energien für Fremdgewerke Heizung, Sanitär, Lüftung kann eine Verstärkung des Hausanschlusses erforderlich werden. Außerdem sind arbeitsschutzrechtliche Anforderungen gem. der Unfallkasse aufzuarbeiten und anzupassen (Handläufe, Umwehrungen, u.v.m). Der Auftraggeber hat im Vorfeld eine Bestandsanalyse und Zustandsdiagnose zur Sanierung erstellen lassen. Dabei wurden die Themenpunkte Denkmalschutz, Brandschutz, Barrierefreiheit, Bausubstanz, technische Gebäudeausrüstung und zukünftige Nutzung und Raumanforderungen zusammengetragen. Zudem wurden Untersuchungen zur energetischen Ertüchtigung veranlasst - diese befinden sich noch in Bearbeitung und werden nach Fertigstellung zur Verfügung gestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-10-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-09-04.
Auftragsbekanntmachung (2024-09-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierung des Rathauses in Alzey Los 03 Elektro
Referenznummer: 24-10-04-1230
Kurze Beschreibung:
“Die Stadt Alzey beabsichtigt, das städtische Rathaus in der Ernst-Ludwig-Straße 42 in Alzey zu sanieren und in ein zeitgemäßes Gebäude zu überführen. Dabei...”
Kurze Beschreibung
Die Stadt Alzey beabsichtigt, das städtische Rathaus in der Ernst-Ludwig-Straße 42 in Alzey zu sanieren und in ein zeitgemäßes Gebäude zu überführen. Dabei stehen besonders bauphysikalische, bautechnische und brandschutztechnische Mängel im Fokus der Sanierung unter Beachtung denkmalschutzrechtlicher Anforderungen. Das städtische Rathaus-Verwaltungsgebäude (ca. 3.700 m²) besteht aus dem historischen Kreisamt Baujahr 1896 und dem Erweiterungsbau aus dem 20. Jahrhundert. Das Rathaus ist freistehend errichtet, der Altbau von 1894-96 und der Erweiterungsbau von 1959-60 sind über ein gemeinsames Treppenhaus verbunden. Unterschiedliche Geschosshöhen werden durch Split-Level-Treppen organisiert. Ein dritter Gebäudeteil von 1988 bildet den neusten Teil des Rathauses und beherbergt WC-Anlagen und die Zugänge zu den Kellerbereichen. Bei den Projektzielen handelt es sich um die Optimierung der räumlichen Bestandsstrukturen im Sinne der Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit. Aufgrund der gewachsenen Strukturen wird beabsichtigt, die entstandenen Strukturen in ein klares und schlüssiges Raumkonzept zu überführen, Räume multifunktional auszubilden (Besprechungsräume - Pausenräume), Desksharing-Bereiche einzuführen, WC Bereiche zu sanieren, den Eingangsbereich/Empfang entsprechend den aktuellen Anforderungen und Bedürfnissen umzugestalten. Die brandschutztechnischen erforderlichen Maßnahmen sind in ein neues Brandschutzkonzept eingearbeitet worden und müssen entsprechend in die Planung einfließen. Näheres ist dem Brandschutzkonzept zu entnehmen. Die Elektroanlagen des Gebäudes befinden sich zum größten Teil in einem veralteten, nicht mehr normgerechten Zustand. Insbesondere die Ausstattung des passiven Netzes ist nicht zeitgemäß und verursacht im Betrieb erhebliche Probleme. Die bauseits vorhandenen elektrotechnischen Komponenten (z.B. Niederspannungshauptverteilung, Unterverteilungen, Sicherheitsbeleuchtung, Installationsgeräte, Lampen) sind veraltet und müssen erneuert werden. Durch zusätzliche Energien für Fremdgewerke Heizung, Sanitär, Lüftung kann eine Verstärkung des Hausanschlusses erforderlich werden. Außerdem sind arbeitsschutzrechtliche Anforderungen gem. der Unfallkasse aufzuarbeiten und anzupassen (Handläufe, Umwehrungen, u.v.m). Der Auftraggeber hat im Vorfeld eine Bestandsanalyse und Zustandsdiagnose zur Sanierung erstellen lassen. Dabei wurden die Themenpunkte Denkmalschutz, Brandschutz, Barrierefreiheit, Bausubstanz, technische Gebäudeausrüstung und zukünftige Nutzung und Raumanforderungen zusammengetragen. Zudem wurden Untersuchungen zur energetischen Ertüchtigung veranlasst - diese befinden sich noch in Bearbeitung und werden nach Fertigstellung zur Verfügung gestellt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 224126.20 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4 + 5, sowie...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4 + 5, sowie für die in diesem Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen. --- Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 2 bis 4 für Leistungen nach § 55 HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden. In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 55 HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen. --- Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Gegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4 + 5, sowie für die in diesem Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen. --- Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 2 bis 4 für Leistungen nach § 55 HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden. In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 55 HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen. --- Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
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Qualitätskriterium (Bezeichnung): Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): QM im Rahmen der Planung und Ausführung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Intensität und Organisation der örtlichen Bauüberwachung
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 40.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-10-04 12:30:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-10-04 12:31:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Der Öffnungstermin wird elektronisch durchgeführt.
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Bieter und deren Bevollmächtigte sind bei der Angebotsöffnung nicht zugelassen.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 57
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben, die mit dem Angebot...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 3.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. -- 4.) Eigenerklärung des Bieters, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. -- 5.) Eigenerklärung des Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- 6.) Nachweis des Bieters über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder) --- Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Eignungsnachweise vorzulegen wie Bescheinigung des Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen/der Berufsgenossenschaft. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). --- 2.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen (z.B. Bilanzen, EÜ-Rechnungen, BWAs), zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. Der Bieter hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen, deren Deckungssumme - für Personenschäden mindestens 3.000.000,00 EUR und - für Sach- und Vermögenschäden mindestens 3.000.000,00 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Die vorgenannten Mindestdeckungssummen müssen für die Personen-, Sach- und Vermögensschäden mind. zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Es ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“I. Allgemeine Anforderungen: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
I. Allgemeine Anforderungen: Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 6 VgV); --- 2.) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV); --- 3.) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bieter unter Umständen an Dritte vergeben will. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“II. Mindestanforderung an die Bürogröße: Planung - Bauüberwachung: --- Der Bieter muss ein Planungsteam aus mindestens zwei Personen für die Fachplanung...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
II. Mindestanforderung an die Bürogröße: Planung - Bauüberwachung: --- Der Bieter muss ein Planungsteam aus mindestens zwei Personen für die Fachplanung und die Bauüberwachung anbieten. Dabei muss der Planer über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums des Ingenieurwesens und über eine Berufserfahrung von mindestens 8 Jahren in diesem Planungsbereich verfügen sowie einen Vertreter von mind. gleicher Qualifikation und einer Berufserfahrung von mind. 4 Jahren in diesem Planungsbereich nachweisen. Gleichwertig für den Vertreter und für weitere Personen des Projektteams wird die Qualifikation als staatl. gepr. Techniker oder Meister mit mind. 4 Jahren Berufserfahrung in diesem Planungsbereich anerkannt. -- Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure/Techniker/Meister benennen. Die Eignung muss zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und ist mit dem Angebot nachzuweisen (Diplomurkunden, Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen, Referenzen oder sonstigen vergleichbaren Belegen). --
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“III. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung der Technischen...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
III. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung der Technischen Ausrüstung bei dem Neubau, der Erweiterung oder Sanierung von Gebäuden mit vergleichbarer Nutzung durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden. Es sind mindestens zwei Referenzobjekte für die Fachplanung Technische Ausrüstung anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen: Alle Referenzen müssen die Sanierung oder die Erweiterung von Gebäuden mit vergleichbaren Anforderungen (Kategorie: Verwaltungsgebäude oder Bürogebäude, o.ä.) zum Inhalt haben. Werden Referenzen anderer Kategorien vorgelegt, ist die Vergleichbarkeit im Rahmen der Referenzangaben nachvollziehbar zu erläutern. -- Von den vor genannten Referenzen muss mindestens eine Referenz in den relevanten Anlagengruppen (AG 4 + 5) eine Summe von mindestens 400.000 EUR netto ausweisen, -- Von den vor genannten Referenzen muss mindestens eine Referenz die Sanierung eines vergleichbaren Gebäudes im laufenden Betrieb betreffen, -- Von den vor genannten Referenzen muss mindestens 1 Referenz vorliegen, bei deren Realisierung die Bauleistung nach den Regelungen der VOB bzw. VOB/EU vergeben und realisiert wurde. Mit den Referenzen ist die Erbringung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der ausgeschriebenen Anlagengruppen für jede Anlagengruppe mind. zweimal nachzuweisen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-6 und 8 erbracht worden sein, wobei der Abschluss der Leistungsphase 8 (alternativ die Inbetriebnahme) nach dem 1.1.2016 erfolgt sein muss. Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphasen 3, 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten (Telefonnummer) des Referenzgebers mitzuteilen. Die vorgenannten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an. --- Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an. --- Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden ingenieur benennen.
“Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVHPZ5
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen...”
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVHPZ5
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters. --- 2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. --- 3.) Anfragen von Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. --- 4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen und sonstigem Schriftverkehr. --- 5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. --- 6.) Die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die angegebene Vergabeplattform einzureichen. - 7.) Ausländische Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. --- 8.) Die Abgabe von schriftlichen Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. --- 9.) Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Nationale Registrierungsnummer: DE355604198
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Region: Mainz, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Telefon: +49 6131162234📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der in dieser Auftragsbekanntmachung benannten Vergabekammer einen Nachprüfungsantrag zustellen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2024/S 174-536119 (2024-09-04)