Die Grundschule in der Ortsgemeinde Birresborn soll komplett saniert und um rd. 50 m² erweitert werden. Desweiteren soll ein Nahwärmenetz errichtet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-01-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-12-17.
Auftragsbekanntmachung (2024-12-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierung u. Erweiterung Grundschule in 54574 Birresborn - Los 2 Technische Gebäudeausrüstung
Referenznummer: 51110-060-08-04
Kurze Beschreibung:
“Die Grundschule in der Ortsgemeinde Birresborn soll komplett saniert und um rd. 50 m² erweitert werden. Desweiteren soll ein Nahwärmenetz errichtet werden.”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Ausschreibung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen erfolgt in zwei Losen:
Los 1 Gebäudeplanungsleistungen,
Los 2 Technische...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Ausschreibung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen erfolgt in zwei Losen:
Los 1 Gebäudeplanungsleistungen,
Los 2 Technische Ausrüstung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Los 2 - Technische Ausrüstung.
Träger der einzügigen Grundschule in der Ortsgemeinde 54574 Birresborn ist die Verbandsgemeinde Gerolstein. Da das Gebäude einen sehr schlechten energetischen Standard aufweist, soll das Bestandsgebäude saniert werden. Außerdem ist der Anbau eines Mehrzweckraumes in CLT Holzbauweise im EG vorgesehen. Im Zuge der Arbeiten sollen neben der energetischen Sanierung auch Missstände im Bereich Barrierefreiheit, Unfallschutz und Brandschutz behoben werden.
Als Ersatz für die Nachspeicherheizung ist ein Nahwärmenetz geplant. Die Heizzentrale besteht aus einer Wärmepumpenkaskade und soll in einem Raum der Sporthalle untergebracht werden. Das Netz versorgt neben der zu sanierenden Schule, auch den geplanten Schulanbau, die bestehende Sporthalle, die vorhandene KiTa, sowie ein noch vorgesehener Küchenbau (s. Schema). Im ersten Bauabschnitt beheizt das Nahwärmenetz die neu sanierte Grundschule samt Anbau zu 100 %. Für die Turnhalle und KiTa werden die vorhandenen Ölkessel so lange weiter als Spitzenlastkessel genutzt, bis auch deren Gebäudehüllen thermisch saniert sind. Anschließend sollen auch diese zu 100 % über die WP Kaskade beheizt werden.
Die von Ihnen insoweit zu berücksichtigenden geschätzten Nettobaukosten betragen voraussichtlich insgesamt rund 1.334.000 €.
- KG 410: 91.000,00 € (netto)
- KG 420: 819.000,00 € (netto)
- KG 430: 122.000,00 € (netto)
- KG 440: 196.000,00 € (netto)
- KG 450: 56.000,00 € (netto)
- KG 480: 50.000,00 € (netto)
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 beauftragt werden. (§ 55 HOAI).
Die Auftraggeberin orientiert sich wegen der Inhalte und der Reihenfolge der zur erbringenden Leistungen sowie des Anteils der jeweiligen Leistungsphasen am Gesamthonorar an den Regelungen des § 55 i. V. m. Anlage 15
HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9. Näheres regelt der Vertrag.
Eine bauliche Realisierung der Maßnahme soll bis Ende Oktober 2026 erfolgen.
Eine Entwurfsplanung des Vorhabens wurde bereits erstellt.
Diese liegt zur weiteren Einsicht den Vergabeunterlagen bei.
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Bieterfragen beantworten wir gerne bis zum 20.12.2024.
Im neuen Jahr stehen wir wieder ab dem 06.01.2025 für Ihre Fragen zur Verfügung.
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Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-01-20 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-01-20 11:05:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Angebotsöffnung erfolgt elektronisch”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 59
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 124, 123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind.
2. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
3. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
4. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Angebot einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
5. Die vorgenannten Auskünfte sind mit der Angebotsabgabe zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 4 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1,5 Mio. EUR beträgt. Dies kann durch eine Bescheinigung der Versicherung nachgewiesen werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB).
2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit der Angebotsabgabe zu erklären.
5. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
I. Mindestanforderung an die Bürogröße
Das Büro muss neben dem Projektleiter über mindestens einen Vertreter mit vergleichbarer Qualifikation verfügen. Kleinen Büros wird mit Hinblick darauf empfohlen, eine Bewerbergemeinschaft einzugehen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung der Technischen Gebäudeausstattung vergleichbarer Gebäude durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden:
Es sind mindestens zwei Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen: Planungsleistungen einer Technischen Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI mit Baukosten für die TGA von mindestens 300.000 € netto. Gegenstand der Planungsleistungen muss sich auf Leistungen in den Anlagengruppen Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen; Wärmeversorgungsanlagen; Lüftungstechnische Anlagen und Starkstromanlagen; Fernmelde- und informationstechnische Anlagen; Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken beziehen.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2 bis 3, 8 und 9 erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln über öffentliche Ausschreibungen erfolgt sein und die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 01.01.2020 erfolgt sein. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu den Referenzen hat der Bewerber mitzuteilen, inwieweit sie von den zur Ausführung vorgesehenen Personen erbracht worden sind; ebenso Namen, Anschrift und Kontaktdaten des Referenzgebers. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DIN A4-Seiten). Zusätzliche Referenzen erhöhen die Beurteilung der Eignung. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.
Mehr anzeigen Informationen über reservierte Verträge
Die Ausführung des Vertrags ist auf den Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Nationale Registrierungsnummer: e2b6fe27-8112-4096-afdd-5d5b704c98f1
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Region: Vulkaneifel🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Telefon: +49 6131162234📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 247-781242 (2024-12-17)