Stadt Laupheim - Europaweite Vergabe von Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung für Sanierung und Erweiterung des Kindergartens "Radstraße"

Stadt Laupheim

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Tragwerksplanung für Sanierung und Erweiterung des Kindergartens "Radstraße".

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-04-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-03-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-03-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadt Laupheim - Europaweite Vergabe von Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung für Sanierung und Erweiterung des Kindergartens "Radstraße"
Referenznummer: 2023/3739
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Tragwerksplanung für Sanierung und Erweiterung des Kindergartens "Radstraße".
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Beschreibung
Interne Kennung: 2023/3739
Beschreibung der Beschaffung:
1.1 Gegenstand der Gesamtbaumaßnahme Im Jahr 1914 errichtet, ist der Kindergarten "Radstraße" (Radstraße 42, 88471 Laupheim) der älteste der Stadt. Nun beabsichtigt die Stadt Laupheim, den Kindergarten in der Kernstadt zu sanieren und durch einen neuen Anbau zu erweitern. Grund für Sanierung und Erweiterung ist, dass die Einrichtung nicht ohne bauliche Veränderungen die besonders gefragten Ganztagesplätze und verlängerten Öffnungszeiten anbieten kann. In den vergangenen Jahren konnten daher im Schnitt 20 der 75 Plätze des dreigruppigen Kindergartens nicht belegt werden. Der Betrieb wird während der Bauphase ausgelagert. Vorgesehen sind u.a. folgende Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen: - Bestandsgebäude: o Abbruch des bestehenden Anbaus. o Entkernung und Sanierung des Dachgeschoßes im Bestandsgebäude, sowie gegebenenfalls Neuordnung der Räume im Erd- und Obergeschoß. o Teilweise Techniksanierung im Bestandsgebäude (Sanitärinstallation, Heizung, Elektroinstallation). o Bewegungsraum mit Stuhllager, sowie Gruppen- und anschließenden Nebengruppenräumen für 3 Gruppen o Spielflur und ausreichende Garderobe, sofern möglich. - Anbau: o Essbereich mit Nebenräumen im Erdgeschoß. o Sanitärräume im Erd- und Obergeschoß. o Vertikale Erschließung per Aufzug. o Schlaf-/Ruheraum (auch mehrere möglich bzw. wünschenswert), Werkraum (auch im Bestandsgebäude möglich), 1 Gruppen- mit Nebengruppenraum. o Personalräume, Leitungsbüro, Teamzimmer, Besprechungsraum o Spielflur und ausreichende Garderobe, sofern möglich. - Außenbereich: o Separate Zugänglichkeit zu den Küchennebenräumen (Andienung). o Überdachte Kinderwagenabstellmöglichkeit, Außengeräteraum o Erhalt der Bestandsbäume im südlichen Bereich o Voraussichtlich Fällen der Bestandsbäume im nordöstlichen Grundstücksteil. Bestehende Grünstrukturen und Bewuchs soll wenn möglich weitestgehend erhalten und geschont werden. o Hauptzugang zum Gebäude soll im Bestandsgebäude (von Seite Radstraße) bleiben. o Sanierung der nordöstlichen Stützmauer (Höhenversatz zur Straße, 3. Bauabschnitt). Die Stadt Laupheim geht nach derzeitiger Planung von vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 2,0 bis 2,2 Mio. netto (KG 200 bis 500 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Für die Maßnahme stehen der Stadt Laupheim voraussichtlich Fördergelder zur Verfügung. 1.2 Projektziele Zu den Projektzielen im Zuge der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahme im Kindergarten "Radstraße" zählen insbesondere: - Wirtschaftlichkeit: Realisierung der Baumaßnahme unter Einhaltung des vorgesehenen Budgets - Terminsicherheit: Termingerechte Fertigstellung der Planung und Bauausführung - Anpassung des Kindergartens an den modernen Standard für Kindertageseinrichtungen. Auf die Flucht- und Rettungswegmöglichkeiten ist besonders zu achten. - Angemessene Betreuungsräume für den Betrieb einer viergruppigen KiTa sowie die notwendigen weiteren Räume, Personal- und Besprechungsräume. - Unterbringung einer o Ganztagesgruppe mit 20 Kindern, o einer Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (7-14 Uhr) mit 25 Kindern, o 1 Gruppe mit Regel/Flexibetreuung mit 28 Kindern, o 1 Krippengruppe 2-3 Jahre ganztags mit 12 Kindern. - Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (u.a. niedrige Betriebskosten, Langlebigkeit der Materialien etc.) - Minimierung der Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Baustellenbetrieb 1.3 Ausgeschriebener Leistungsumfang Gegenstand des vorliegenden Verfahrens für Sanierung und Erweiterung des Kindergartens "Radstraße" ist die Vergabe von folgenden Planungsleistungen: - Grundleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1, LPH 1 bis 6. Die zu erbringenden Leistungen umfassen ebenfalls den Abbruch des Bestandsanbaus sowie den Rückbau im Bestand. Überdies sind nach Bedarf des Auftraggebers auch die Besonderen Leistungen im o.g. Leistungsbild (ggfs. bis LPH 9) zu erbringen. Neben der Fachplanung Tragwerksplanung werden parallel in gesonderten Verfahren die erforderlichen Fachplanungsleistungen (HLS / Elektro) sowie Objektplanungsleistungen für dieses Projekt vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung sowie dem Vertrag . 1.4 Leistungszeitraum Die Planungsleistungen sollen unmittelbar nach Vertragsschluss beginnen. Geplant ist der Leistungsbeginn im 3. Quartal 2024. Der Beginn der baulichen Maßnahmen ist für 2025 angestrebt. Die Fertigstellung soll im ersten Halbjahr 2026 erfolgen, sodass der vollständige Kindergartenbetrieb zum neuen Kindergartenjahr 2026 in Betrieb genommen werden kann. Der Auftraggeber behält sich vor, den Leistungszeitraum anzupassen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Postanschrift: Stadt Laupheim
Postleitzahl: 88471
Stadt: Laupheim
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Biberach 🏙️
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 30.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personalkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-04-22 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-04-22 12:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-04-22 12:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2024-04-12 00:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
1. Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen. Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" und "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" entsprechend. 2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen, (2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB, (3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG), (4) Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung). (2) Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
(1) Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich (2021, 2022, 2023) sind. (2) Angabe von Referenzen: Es gelten folgende Mindestanforderungen: - Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung für Sanierung ((Teil-)Abbruch eines Gebäudeteils und Umbau / Modernisierung / Erweiterung) einer Kindertageseinrichtung oder eines vergleichbaren Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber mit anrechenbaren Herstellkosten in den Kostengruppen 300 bis 400 von mindestens EUR 2,0 Mio. netto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI erbracht worden sein. Die Inbetriebnahme und Abnahme muss in den letzten fünf Jahren und bis zum Ablauf der Angebotsfrist (frühestens 1. Januar 2019) erfolgt sein. Hinweise: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Die Erklärungen über das Referenzprojekt muss jeweils folgende Angaben enthalten: - Bezeichnung des Auftrags, - Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer), - Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI, - Zeitraum der Leistungserbringung, - Zeitpunkt des Fertigstellungdatums (Inbetriebnahme und Abnahme), - Herstellkosten in EUR netto, - Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild Die Vorlage von mehr als einer Referenz ist nicht erwünscht.
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Vergabeunterlagen.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 20 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Konkurs
Korruption
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Vergleichsverfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Laupheim
Nationale Registrierungsnummer: 073927040
Postleitzahl: 88471
Postort: Laupheim
Region: Biberach 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: laupheim_tragwerksplanung@menoldbezler.de 📧
Telefon: 0711 8604000 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZH9JC/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZH9JC 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZH9JC 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZH9JC (1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten; (2) Die Teilnahmeformulare sind unter der für den Abruf der Unterlagen angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Nationale Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721926-8730 📞
Fax: +49 721926-3985 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-03-20+01:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 058-171722 (2024-03-20)