Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Port Authority (HPA) haben beschlossen, die im Stadtteil Steinwerder gelegenen Flächen des Hansaterminals und des Roßterminals - zusammen als Steinwerder Süd bezeichnet - umzustrukturieren. Die im mittleren Freihafen liegenden Terminals sind renovierungsbedürftig und teilweise baufällig. Sie bieten mit ihren vorhandenen Flächenstrukturen nur noch wenig Potential für nach aktuellen Gesichtspunkten konzipierte Hafennutzungen. Zur Herrichtung neuer, bedarfsgerechter und effizient nutzbarer Hafenflächen sollen die vorhandenen Kaizungen aus Gründen des Hochwasserschutzes auf ein Niveau von derzeit rd. NHN +5,5 m auf rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Die Höftspitzen Roßhöft und Oderhöft sollen zurückgebaut und der dazwischenliegende Bereich des Oderhafens soll ebenfalls auf ein Niveau von rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Hierdurch wird im Rahmen einer sog. "Vorbereitungsmaßnahme" eine rd. 26,4 ha große, zusammenhängende Fläche geschaffen, die nach Norden und Osten mit Uferböschungen abschließt, während im Westen die Bestandskaimauer erhalten bleibt. Es ist beabsichtigt, die Gesamtmaßnahme in Rahmen von 12 Vergabeeinheiten (VE) differenziert auszuschreiben und baulich umzusetzen. Die vorliegende Vergabeeinheit VE05 - Rückbau Stahlbrücken umfasst u.a. folgenden Hauptleistungen:
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-10-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-09-11.
Auftragsbekanntmachung (2024-09-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Steinwerder Süd - Rückbau Stahlbrücken (VE05)
Referenznummer: SWS - 045
Kurze Beschreibung:
“Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Port Authority (HPA) haben beschlossen, die im Stadtteil Steinwerder gelegenen Flächen des...”
Kurze Beschreibung
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Port Authority (HPA) haben beschlossen, die im Stadtteil Steinwerder gelegenen Flächen des Hansaterminals und des Roßterminals - zusammen als Steinwerder Süd bezeichnet - umzustrukturieren. Die im mittleren Freihafen liegenden Terminals sind renovierungsbedürftig und teilweise baufällig. Sie bieten mit ihren vorhandenen Flächenstrukturen nur noch wenig Potential für nach aktuellen Gesichtspunkten konzipierte Hafennutzungen. Zur Herrichtung neuer, bedarfsgerechter und effizient nutzbarer Hafenflächen sollen die vorhandenen Kaizungen aus Gründen des Hochwasserschutzes auf ein Niveau von derzeit rd. NHN +5,5 m auf rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Die Höftspitzen Roßhöft und Oderhöft sollen zurückgebaut und der dazwischenliegende Bereich des Oderhafens soll ebenfalls auf ein Niveau von rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Hierdurch wird im Rahmen einer sog. "Vorbereitungsmaßnahme" eine rd. 26,4 ha große, zusammenhängende Fläche geschaffen, die nach Norden und Osten mit Uferböschungen abschließt, während im Westen die Bestandskaimauer erhalten bleibt. Es ist beabsichtigt, die Gesamtmaßnahme in Rahmen von 12 Vergabeeinheiten (VE) differenziert auszuschreiben und baulich umzusetzen. Die vorliegende Vergabeeinheit VE05 - Rückbau Stahlbrücken umfasst u.a. folgenden Hauptleistungen:
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Produkte/Dienstleistungen: Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“- Rückbau Straßenbrücke BW 33c (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 190 t, Länge rd. 47,30 m, Breite rd. 11,00 m, Korrosionsschutzanstrich PAK-, PCB- und...”
Beschreibung der Beschaffung
- Rückbau Straßenbrücke BW 33c (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 190 t, Länge rd. 47,30 m, Breite rd. 11,00 m, Korrosionsschutzanstrich PAK-, PCB- und bleihaltig) - Rückbau Bahnbrücke BW 33d (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 250 t, Länge rd. 54,35 m, Breite rd. 7,80 m, Korrosionsschutzanstrich Asbest-, PAK- und bleihaltig, as-besthaltige Korrosionsschutzfläche: ca. 1.410 m - Rückbau Bahnbrücke BW 33e (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 380 t, Länge rd. 75,24 m, Breite rd. 9,40m, Korrosionsschutzanstrich PAK- und bleihaltig) - Rückbau Straßenbrücke BW 34 (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 100 t, Länge rd. 47,00 m, Breite rd. 4,90 m, Korrosionsschutzanstrich Asbest-, PAK-, PCB- und bleihal-tig, asbesthaltige Korrosionsschutzfläche: ca. 550 m²). - Transport am Stück und Rückbau Straßenbrücke BW 186, genannt Travehafenbrücke (Stahlbrücke, Gesamtgewicht Stahl rd. 290 t, Länge rd. 68 m, Breite rd. 13,30 m, Korro-sionsschutzanstrich Asbest-, PAK-, blei- und chromhaltig, asbesthaltige Korrosions-schutzfläche: ca. 3.290 m²). - Entschichtung asbestbelasteter Korrosionsschutzanstrich rückgebauter Teile in freiste-hender Einhausung / Unterdruckkammer auf dem versiegelten Rodewischhafen, Ent-sorgung entfernte Beschichtung und Strahlmittel - Konfektionierung von Stahlschrott für die Verwertung über ein Recyclingunternehmen mit Rahmenvertrag mit dem AG
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Abbrucharbeiten📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten für Stahlbrücken📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Baustahlmontagearbeiten📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Asbestbeseitigungsarbeiten📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Metallbauarbeiten📦
Ort der Leistung: Hamburg🏙️
Dauer: 43 (WEEK)
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 70.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Rückbaukonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Entschichtungskonzept
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-10-18 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-10-18 11:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Sachkunde zum Umgang mit Gefahrstoffen: Nachweis der Sachkunde über Asbest - Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten gem. TRGS 519 Nachweis der...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Sachkunde zum Umgang mit Gefahrstoffen: Nachweis der Sachkunde über Asbest - Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten gem. TRGS 519 Nachweis der Sachkunde Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen gem. TRGS 524
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Referenzprojekte: Angaben vergleichbaren Referenzprojekten aus den nachfolgenden zwei Referenzbereichen: - Rückbau von Stahlbaukonstruktionen (davon mind....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Referenzprojekte: Angaben vergleichbaren Referenzprojekten aus den nachfolgenden zwei Referenzbereichen: - Rückbau von Stahlbaukonstruktionen (davon mind. eine Brücke) - Entschichtungsarbeiten schadstoffbelasteter Stahlbauteile Ein Referenzprojekt kann mehrere Referenzbereiche erfüllen. Die vorgelegten Referenzen dürfen nicht älter als 8 Jahre sein. Die Vergleichbarkeit der Projekte bemisst sich nach Art und Größe; weiterhin ist der Anteil der Eigenleistung des Bieters im Rahmen dieser vergleichbaren Projekte darzulegen. Die besonderen Eignungsanforderungen können über den Nachweis aus mehreren Referenzprojekten erbracht werden. Es sind zwei Nachweise je Referenzbereich von vergleichbaren Referenzprojekten zu erbringen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“keine” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für die Dauer der Bauzeit und bis zum Ablauf der Verjährungszeit für Mängelansprüche auf seine Kosten eine...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für die Dauer der Bauzeit und bis zum Ablauf der Verjährungszeit für Mängelansprüche auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den folgenden Mindestdeckungssummen für das vorliegende Bauvorhaben abzuschließen und zu unterhalten: a) Personenschäden EUR 5.000.000,00, 2fach-jahresmaximiert b) Sach- und Vermögensschäden EUR 1.500.000,00 2fach-jahresmaximiert
“Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6GHBPN” Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Nationale Registrierungsnummer: T:040428403230
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postleitzahl: 21109
Postort: Hamburg
Region: Hamburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de📧
Telefon: +49 4042840-3230📞
Fax: +49 4042794-0997 📠 Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Nationale Registrierungsnummer: T:040428403230
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postleitzahl: 21109
Postort: Hamburg
Region: Hamburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de📧
Telefon: +49 4042840-3230📞
Fax: +49 4042794-0997 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Nationale Registrierungsnummer: T:040428403230
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postleitzahl: 21109
Postort: Hamburg
Region: Hamburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de📧
Telefon: +49 4042840-3230📞
Fax: +49 4042794-0997 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: "Der Antrag ist unzulässig, soweit 1....”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: "Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2024/S 179-550816 (2024-09-11)