Umweltbaubegleitung zur Kampfmittelräumung und Bodenabtragung auf dem Erweiterungsgrundstück der Betriebswerkstatt Britz-Süd

Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft

Überwachung der Konzepterstellung und Räummaßnahmen auf Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorschriften und Regelwerke zur Vermeidung von Umweltschäden. Mögliche Konflikte mit der dort befindlichen Flora und Fauna sollen möglichst vermieden werden

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-05-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-04-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-04-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Umweltbaubegleitung zur Kampfmittelräumung und Bodenabtragung auf dem Erweiterungsgrundstück der Betriebswerkstatt Britz-Süd
Referenznummer: FG2-0285-2024
Kurze Beschreibung:
Überwachung der Konzepterstellung und Räummaßnahmen auf Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorschriften und Regelwerke zur Vermeidung von Umweltschäden. Mögliche Konflikte mit der dort befindlichen Flora und Fauna sollen möglichst vermieden werden
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Die BVG beabsichtigt im Rahmen der Umsetzung des Projektes Neubau-, Erweiterungs- Umbaumaßnahmen der U-Bahn-Betriebswerkstatt Berlin Britz-Süd eine Flächenerweiterung durch Zukauf eines angrenzenden Grundstücks. Die Erweiterungsfläche befindet sich im Randbereich einer Bombenabwurfzone sowie im Bereich vermuteter Bodenkämpfe. Um die Sicherheit auf dem Grundstück für zukünftige Bauvorhaben herzustellen, soll eine Kampfmittelräumung erfolgen. Im Zuge der Kampfmittelräumung, des erforderlichen Bodenabtrages sowie der Baumaßnahmen wird es zu Fällungen von Bäumen sowie ggf. zu Schädigungen dieser oder dessen Wurzeln kommen. Im Rahmen der hier ausgeschriebenen Leistung beauftragt die BVG eine Umweltbaubegleitung, welche die Konzepterstellung sowie die Räummaßnahmen (Kampfmittelräumung und Bodenabtragung) auf dem Erweiterungsgrundstück auf Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorschriften, Normen und Regelwerke sowie zur Vermeidung von Umweltschäden begleitet. Dadurch sollen mögliche Konflikte mit der dort befindlichen Flora und Fauna besser beurteilt und möglichst im Vorfeld vermieden werden. Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für:freelance#
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Berlin 🏙️
Maximale Verlängerungen: 0
Weitere Informationen zur Verlängerung: nicht relevant
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-05-28 13:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-05-28 13:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-05-28 13:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Zusätzliche Informationen:
Die Prüfung und Wertung der Angebote erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Angebote wird folgendes System zugrunde gelegt: 1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Angebote summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Angebote unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bieter im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bieter einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. 2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Angeboten eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern. 3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Angebote auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bieters erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bieters erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus dem Datenblock "Ausschreibungbedingungen" dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung "Fachkundenachweis" (Formblatt) ergeben. 4. Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bieter eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bieter bei der Bewertung zu berücksichtigen. 5. Alle Bieter, die die vorgenannten Eignungskriterien erfüllt haben, werden zur Angebotswertung zugelassen. Die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bieter/der Bietergemeinschaft erfolgt anhand der nachfolgend vorgegebenen Anforderungen. Dazu sind im Rahmen der Einreichung der Angebote folgende Unterlagen einzureichen: 1. Eigenerklärung zur Eignung für EU-Vergaben 2. Eigenerklärung Fachkundenachweis 3. Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft im Falle einer Bietergemeinschaft (falls zutreffend) 4. Verzeichnis der Leistung/Kapazitäten anderer Nachunternehmer (falls zutreffend) 5. Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe (falls zutreffend) 6. Formblatt Frauenförderung 7. Eigenerklärung_AN_Art 5k 8. UBB_Preisblatt Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bietergemeinschaften (BieGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BieGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bieterunternehmens mit Firma und Anschrift. 2. Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie - soweit anwendbar - § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister vorliegt. Sowie Erklärung zur Höhe der der Haftpflichtversicherung (Personen-, Sach-, Vermögens- und Umweltschäden). Der AG stellt hierzu ein Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung für EU-Vergaben) zur Verfügung. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bieter zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen. 3. Eigenerklärung Sanktionen 5k EU-Verordnung 576/2022 (Formblatt stellt AG zur Verfügung) 4. Sofern ein Angebot als BieGe erfolgt, s. "Zusätzliche Informationen" (Kooperationsformen) Ziff. 5.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: II. Erklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. Bekanntmachung: 1. Erklärung zu Umsätzen - Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren - Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegenden Leistungen vergleichbar sind. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen. Das Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Folgende Nachweise/Erklärungen, zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung für EU-Vergaben) mit dem Angebot vorzulegen: 1. Unternehmensreferenzen des Bieters über vergleichbare Leistungen gemäß Eigenerklärung Fachkundenachweis. Es sind mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen einzureichen. - Referenz 1: Umweltbaubegleitung bzgl. der Erstellung eines Kampfmittelräumkonzeptes sowie der Begleitung der Kampfmittelräumung - Referenz 2: Umweltbegleitung bzgl. Bodenabtrag Der Bieter ist angehalten für den Nachweis das von der Vergabestelle zur Verfügung gestellte Formular Eigenerklärung Fachkundenachweis zu verwenden. 2.) Es sind Mindestanforderungen hinsichtlich der einzureichenden Referenzen vorgegeben: Der Bieter /die Bietergemeinschaft muss mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, welches die folgenden Kriterien erfüllt: - Referenz 1: Umweltbaubegleitung bzgl. der Erstellung eines Kampfmittelräumkonzeptes sowie der Begleitung der Kampfmittelräumung 2.1) Es muss sich bei der Referenz um eine Umweltbaubegleitung bei der Erstellung eines Kampfmittelräumkonzeptes (nach TRGS 524, DGUV Regel 101-004) handeln. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.2) Es muss sich bei der Referenz um eine Umweltbaubegleitung während einer Kampfmittelräumung handeln. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.3) Die Referenz muss eine Maßnahmenfläche ≥ 30.000 m² umfassen. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.4) Die Referenz darf nicht vor 2014 abgeschlossen worden sein. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. Der Bieter /die Bietergemeinschaft muss ein weiteres Referenzprojekt nachweisen, welches die folgenden Kriterien erfüllt: - Referenz 2: Umweltbegleitung bzgl. Bodenabtrag 2.5) Es muss sich bei der Referenz um eine Umweltbaubegleitung im Zuge der Abtragung von Boden handeln. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.6) Die Referenz muss einen Bodenabtrag von≥ 10.000 m³ umfassen. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.7) Die Referenz muss einen Bodenabtrag von ≥ 1,50 m Tiefe nachweisen. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. 2.8) Die Referenz darf nicht vor 2014 abgeschlossen worden sein. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, kann das Angebot nicht gewertet werden und wird vom Verfahren ausgeschlossen. Sollten die aufgestellten Mindestanforderungen nicht erfüllt werden, erfolgt ein zwingender Ausschluss des Bieters. 2.9) Die fachliche Expertise sowie der Einsatz von qualifizierten Fachpersonal mit entsprechenden Erfahrungen und Kenntnissen wird für die Auftragsannahme vorausgesetzt. So sind Kenntnisse des Natur- und Umweltrechts, naturschutzfachliches Wissen, bodenkundlicher Sachverstand, bauvertragliches und bautechnisches Grundwissen, Kommunikationsfähigkeiten, Verhandlungsgeschick und praktische Baustellenerfahrung sowie Erfahrungen im Projektmanagement und der Koordination erforderlich. 3.) Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter - durchschnittliche Gesamtanzahl an Mitarbeitern der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren - durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern, welche zum zu vergebenden Leistungsgegenstand vergleichbare Leistungen erbringen, hatte/n bzw. habe/n in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Hinweis: Für alle unter dem Punkt "Auswahlkriterien" genannten Nachweise /Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/ Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden. Das Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung für EU-Vergaben und Eigenerklärung Fachkundenachweis) liegen den Vergabeunterlagen bei.
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Bedingungen für die Teilnahme
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: gesamtschuldnerisch haftend
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
- Der Auftragnehmer muss über die Laufzeit des Auftrags eine deutschsprachige Projektleitung zur Verfügung stellen. - Des Weiteren sind jegliche Kommunikation sowie alle Dokumentationen in deutscher Sprache zu erstellen, ggf. durch zertifizierte Übersetzung. - Der Auftragnehmer hat gem. Frauenförderverordnung während des Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten. Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur Frauenförderung i.S.d. Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt hierzu ebenfalls ein Formular zur Verfügung. - Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) sind einzuhalten.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft
Nationale Registrierungsnummer: 0204:11-2000016000-38
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: einkauf.fg2@bvg.de 📧
Telefon: +493025628962 📞
URL: https://vergabekooperation.berlin 🌏
Federführendes Mitglied
Haupttätigkeit
S-Bahn-, U-Bahn-, Straßenbahn-, O-Bus- oder Busdienste
Kommunikation
Dokumente URL: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-18ee16f1f48-378c927c588b2db 🌏
Teilnahme-URL: https://vergabekooperation.berlin 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Zulässig

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
1. Der AG ist Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 1 GWB und führt hier ein Offenes Verfahren durch. Der AG unterliegt neben dem GWB und der SektVO insbesondere dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz. 2. Durch diese Bekanntmachung wird zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Unternehmen müssen mit dem Angebot die in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweise einreichen. Erst eine erfolgreiche Eignungsprüfung und -bewertung durch den AG führt zur Wertung des Angebotes. 3. Die Übermittlung von Bieterfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme u. des Aktenzeichens FG2-0285-2024 zu erfolgen. Die Bieter sollen das hierfür vom AG zur Verfügung gestellte Formular verwenden und über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform dem AG übermitteln. Auskünfte während der Angebotsphase werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 22.05.2024 an die bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform eingegangen sind. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bietern sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Vergabekooperation Berlin veröffentlichen. Der AG empfiehlt daher allen Bietern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bieterfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. 4. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bieter/BieGe der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu. Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren (s. auch Datenfeld "Ausschreibungsbedigungen"). 5. Sofern ein Angebot als BieGe abgegeben wird, ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der BieGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Datenblock "Informationen über verspätete Einreichungen") im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BieGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bieterauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. BieGe dürfen nur ein Angebot einreichen. Die unter "Ausschreibungsbedingungen" benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft in einem gesonderten Formular vorzulegen. Zur Erfüllung von Mindestanforderungen gem. den "Ausschreibungsbedingungen" werden die Umsätze von Mitgliedern einer BieGe addiert und aus allen Erklärungen der Mitglieder einer BieGe gesamthaft ausgewertet. BieGe haben darüber hinaus eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder der BieGe bzw. der Vertreter der BieGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BieGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben. Der AG stellt hierzu ein Formblatt (Bewerbergemeinschaftserklärung) zur Verfügung. Es kann auf Anlagen verwiesen werden. 6. Beabsichtigt der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft, sich hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen (Dritter /Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) zu berufen (Eignungsleihe), so sind die unter "Ausschreibungsbedingungen" benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem gesonderten Formular vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bieter gesondert mit dem Angebot die Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird. Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bieter im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet. Beabsichtigt der Bieter, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise/Angaben/Erklärungen für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. 7. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Angebote Formulare erstellt, die über die Vergabeplattform herunterzuladen sind. Diese Formulare sind für die Einreichung der Angebote zu verwenden und durch die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen / Angebote ist nicht ausreichend. Die Angebote müssen fristgerecht über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. 8. Datenschutz: Der Bieter hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber trägt der Bieter die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen). 9. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 30-9013-8316 📞
Fax: +49 30-9013-7613 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
§ 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-19+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 079-236760 (2024-04-19)