Auftragsbekanntmachung (2024-09-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: VOB offenes Verfahren, Europaweite Vergabe
Kurze Beschreibung:
“Herstellung Probepfähle und Durchführung Pfahlzugversuch”
Art des Vertrags: works
Produkte/Dienstleistungen: Pfahlrammung📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“1.4 Durchzuführende Arbeiten· Herstellen von drei Mikropfählen als gesonderte Probepfähle, DSI GEWI 50 mm, L bis maximal ca.15,0 m· durchführen von drei...”
Beschreibung der Beschaffung
1.4 Durchzuführende Arbeiten· Herstellen von drei Mikropfählen als gesonderte Probepfähle, DSI GEWI 50 mm, L bis maximal ca.15,0 m· durchführen von drei kraftgesteuerten Pfahlzugversuchen1.6 Besonderheiten der Bauausführung· Kampfmittel Freigabe durch Oberflächenmessung durch den AN· Pfahlherstellung größtenteils im Grundwasser· Konstruktiver Ausschluss der Mantelreibung in den oberen bis zu ca. 8,0 m durch Einbau vonKunststoffrohren· Wartezeit zwischen Pfahlherstellung und Durchführung der Zugversuche: ca. vier Wochen· beengte Platzverhältnisse, Zugänglichkeit der Anwohner ist sicherzustellen· Baustrom und Bauwasser sind durch den AN zu stellen2.3 Durchzuführende Arbeiten2.3.1 Vor- und nachbereitende ArbeitenDie Herstellung der Probepfähle erfolgt im Bereich eines gepflasterten Innenhofes. Das Pflaster im Bereichder Bohrungen muss vorher rückgebaut werden. Nach Fertigstellung der Arbeiten müssen die Überständeder Probepfähle bis ca. 30 cm unter OK Pflaster abgelängt und die Pflasteroberfläche auf ursprünglicheHöhe wiederhergestellt werden Diese Leistungen sind in gesonderten Positionen ausgeschrieben.2.3.2 KampfmittelfreigabeDie Bohrpunkte sind durch den AN vor Beginn der Bohrarbeiten mit Magnetometer freizumessen. Sollten dieAufschlusspunkte durch die Sondierungen nicht freigegeben werden können, erfolgt einekampfmitteltechnische Baubegleitung.Die Leistungen sind in entsprechenden Positionen ausgeschrieben2.3.3 Herstellung ProbepfähleDie Probepfähle sollen in einer Reihe im Bereich des Innenhofes an der Coburger Straße hergestellt werden.Der Lastabtrag der Mikropfahlgründung soll im Fels erfolgen, der in bis zu ca. 8,0 m Tiefe erkundet wurde.Bei der Durchführung der Zugversuche ist es daher erforderlich, die Mantelreibung im Bereich derÜberlagerungsschichten weitestgehend auszuschalten. Hierfür sind im Zuge der Pfahlherstellung auf derLänge der Bohrstrecke bis zur Felsoberkante Kunststoffrohre einzubauen. Diese Leistung ist in einergesonderten Position ausgeschrieben.Die Lage sowie Systemschnitte der Probepfähle sind im Plan der Anlage A 2 dargestellt.Bei der Erstellung der Bohrpfähle ist chromatarmes Verpressgut zu verwenden. Das Filtrat derBindemittelsuspension des einzubringenden Verpressguts darf einen Chromatgehalt [Cr(VI)] von max. 20 pg/laufweisen. Dies ist mittels eines Schnelltests vorab nachzuweisen (siehe gesonderte Position). Soweitnotwendig ist der Chromatgehalt durch Zugabe von Eisen(ll)-sulfat entsprechend einzustellen.ProtokollierungDie Herstellung der Pfähle ist zu protokollieren. Die Protokolle sind am folgenden Arbeitstag nachFertigstellung der entsprechenden Bohrung der Bauüberwachung des Auftraggebers zu übergeben.Der Informationsgehalt der Protokolle muss den Anforderungen an ein Herstellungsprotokoll gem. derentsprechenden Normen genügen. Die Protokolle dienen neben der der Qualitätssicherung und Abrechnungauch als Grundlage zukünftiger Planungsleistungen und sind daher mit der notwendigen Sorgfalt zu führen.2.3.4 Durchführung PfahlzugversucheZwischen Fertigstellung des letzten Probepfahls und Ausführung der Zugversuche ist eine Wartezeit von ca.vier Wochen einzuhalten.Die Versuchsdurchführung, Aufzeichnung, Dokumentation und Auswertung erfolgt gemäß den Vorgaben der„Empfehlungen des Arbeitskreises „Pfähle“ (EA Pfähle)“, 2. Aufl., Abs. 9.4.Die Zugversuche werden als kraftgesteuerte Versuche nach den Belastungsstufen des Systems Bdurchgeführt.Für die Lastabtragung der Pressenkräfte sind jeweils zwei lastverteilende Auflager nach Wahl des ANvorzusehen (z. B. Hölzer, Betonplatten o. Ä.). Der Unterbau ist direkt auf die Pflasterfläche zu stellen, dieLasteinleitung der Pressenkraft in die Auflager erfolgt über zwei Stahlträger. Die Konstruktion muss soausgeführt werden, dass ein Bemessungswert des Sohldruckes von 375 kN/m² nicht überschritten wird.
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Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Kirschbaummuehle, Coburger Strasse 43, 96215 Lichtenfels”
Ort der Leistung: Lichtenfels🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-10-28 📅
Datum des Endes: 2024-12-20 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Eignungskriterien und qualitative Leistungsfähigkeit
Preis ✅ Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-10-17 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-10-17 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Lichtenfels
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Direkter Link zur Eigenerklärung -- siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=300482”
“Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127)...”
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebotes abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.
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Name: FADZ Zweckverband
Nationale Registrierungsnummer: 921221211450565
Postanschrift: FADZ ZweckverbandMarktplatz 1 + 5
Postleitzahl: 96215
Postort: Lichtenfels
Region: Lichtenfels🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: bestellwesen@fadz-lichtenfels.de📧
Telefon: +49 9571795560📞
URL: https://www.fadz-lichtenfels.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2024/S 175-540356 (2024-09-06)