Vorbereitende Tiefbauarbeiten, die insbesondere auch zur Herstellung der Baufreiheit des neuen Meerwasserschwimmbades "AquaFöhr" erforderlich sind: (1) Erdarbeiten in großem Umfang (u.a. ca. 10.000 m³ Aushub für Regenrückhaltebecken, zusätzlich Baugruben für Pumpwerke); (2) Rohrvortrieb (Stahlschutzrohr DN 300 und DN 900), jeweils ca. 25 m; (3) Stahlbetonarbeiten, u.a. zur Herstellung eines neuen RW-Pumpwerks (reiner Rohbau ohne Ausrüstung); (4) umfangreiche Kanalbau- und Leitungsbauarbeiten (u.a. PP DN/OD 500, B DN 500, B DN 600, B DN 1000, PE da 355, PE da 800, Stahlschutzrohre DN 200-500, etc.); (5) Spundwandherstellung (ca. 845 m² "AZ 26-700" und 415 m² "PAL 3050"); (6) 3 x Meerwasserbrunnen, seeseitig (Bohrung DN 500 im Direktspülbohrverfahren); (7) umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-06-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-30.
Auftragsbekanntmachung (2024-04-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Vorbereitende Tiefbauarbeiten
Referenznummer: LIE-24-02
Kurze Beschreibung:
Vorbereitende Tiefbauarbeiten, die insbesondere auch zur Herstellung der Baufreiheit des neuen Meerwasserschwimmbades "AquaFöhr" erforderlich sind:
(1) Erdarbeiten in großem Umfang (u.a. ca. 10.000 m³ Aushub für Regenrückhaltebecken, zusätzlich Baugruben für Pumpwerke); (2) Rohrvortrieb (Stahlschutzrohr DN 300 und DN 900), jeweils ca. 25 m; (3) Stahlbetonarbeiten, u.a. zur Herstellung eines neuen RW-Pumpwerks (reiner Rohbau ohne Ausrüstung); (4) umfangreiche Kanalbau- und Leitungsbauarbeiten (u.a. PP DN/OD 500, B DN 500, B DN 600, B DN 1000, PE da 355, PE da 800, Stahlschutzrohre DN 200-500, etc.); (5) Spundwandherstellung (ca. 845 m² "AZ 26-700" und 415 m² "PAL 3050"); (6) 3 x Meerwasserbrunnen, seeseitig (Bohrung DN 500 im Direktspülbohrverfahren); (7) umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen
Vorbereitende Tiefbauarbeiten, die insbesondere auch zur Herstellung der Baufreiheit des neuen Meerwasserschwimmbades "AquaFöhr" erforderlich sind:
(1) Erdarbeiten in großem Umfang (u.a. ca. 10.000 m³ Aushub für Regenrückhaltebecken, zusätzlich Baugruben für Pumpwerke); (2) Rohrvortrieb (Stahlschutzrohr DN 300 und DN 900), jeweils ca. 25 m; (3) Stahlbetonarbeiten, u.a. zur Herstellung eines neuen RW-Pumpwerks (reiner Rohbau ohne Ausrüstung); (4) umfangreiche Kanalbau- und Leitungsbauarbeiten (u.a. PP DN/OD 500, B DN 500, B DN 600, B DN 1000, PE da 355, PE da 800, Stahlschutzrohre DN 200-500, etc.); (5) Spundwandherstellung (ca. 845 m² "AZ 26-700" und 415 m² "PAL 3050"); (6) 3 x Meerwasserbrunnen, seeseitig (Bohrung DN 500 im Direktspülbohrverfahren); (7) umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Ingenieur- und Hochbauarbeiten📦 Beschreibung
Interne Kennung: W-21-20
Titel: Arealentwicklung Lüttmarsch
Beschreibung der Beschaffung: Erd-, Kanal- und Spezialtiefbau
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen:
Postleitzahl: 25938
Stadt: Wyk auf Föhr
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Nordfriesland
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-09-02 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Informationen über Varianten
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Vergabekriterien
Preis ✅ Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001 Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Insellage; Erreichbarkeit ausschließlich mit Fähre bzw. Frachtschiff
Postanschrift: südlich vom Rebbelstieg, nördlich vom Stockmannsweg
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-06-25 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 59 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden im Rahmen von §16a EU VOB/A nachgefordert.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossen Geschäftsjahren: Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung"): Die Bewerber müssen mindestens einen Umsatz pro Geschäftsjahr in Höhe von 5 Mio. EUR (netto) im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Bauleistungen erreicht haben. Es kommt mithin auf das Mittel der Umsätze aus den vergangenen abgeschlossenen drei Geschäftsjahren an. Sofern ein Bewerber den geforderten Mindestumsatz im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nicht erreicht hat, ist er nicht geeignet.
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossen Geschäftsjahren: Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung"): Die Bewerber müssen mindestens einen Umsatz pro Geschäftsjahr in Höhe von 5 Mio. EUR (netto) im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Bauleistungen erreicht haben. Es kommt mithin auf das Mittel der Umsätze aus den vergangenen abgeschlossenen drei Geschäftsjahren an. Sofern ein Bewerber den geforderten Mindestumsatz im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nicht erreicht hat, ist er nicht geeignet.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Angaben zu drei Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzen): In der Eigenerklärung zur Eignung sind drei Referenzen zu vergleichbaren Bauvorhaben nachzuweisen. Als vergleichbar gelten Bauvorhaben, die jeweils alle nachfolgenden Kriterien erfüllen: (1) Objektart (jeweils oder): Herstellung von Regenrückhaltebecken in Erdbauweise, Herstellung von Regenwasserkanalisationsanlagen, Einbringung von Spundwänden; (2) Mindestvolumen des Bauvorhabens: 1 Mio. Euro (netto); (3) Abschluss des Bauvorhabens, d.h. erfolgte Übergabe, zwischen 2013 und 2024.
Angaben zu drei Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzen): In der Eigenerklärung zur Eignung sind drei Referenzen zu vergleichbaren Bauvorhaben nachzuweisen. Als vergleichbar gelten Bauvorhaben, die jeweils alle nachfolgenden Kriterien erfüllen: (1) Objektart (jeweils oder): Herstellung von Regenrückhaltebecken in Erdbauweise, Herstellung von Regenwasserkanalisationsanlagen, Einbringung von Spundwänden; (2) Mindestvolumen des Bauvorhabens: 1 Mio. Euro (netto); (3) Abschluss des Bauvorhabens, d.h. erfolgte Übergabe, zwischen 2013 und 2024.
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft: Es ist eine Erklärung über eine Mitgliedschaft im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" abzugeben und als Nachweis eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für den Bieter zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft: Es ist eine Erklärung über eine Mitgliedschaft im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" abzugeben und als Nachweis eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für den Bieter zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.
Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" hat der Bieter zu erklären, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat. Als Nachweis ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb des Bieters beitragsverpflichtet ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen.
Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" hat der Bieter zu erklären, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat. Als Nachweis ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb des Bieters beitragsverpflichtet ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen.
Registereintragungen: Im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" hat der Bieter zu erklären, dass er im Handelsregister eingetragen ist, für die auszuführenden Leistungen in die Handwerksrolle eingetragen ist, bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen ist oder zu keiner Eintragung in die genannten Register verpflichtet ist. Sofern keine Pflicht zur Eintragung in die genannten Register vorliegt, sind vergleichbare Eintragungen nachzuweisen.
Registereintragungen: Im Formular "Eigenerklärung zur Eignung" hat der Bieter zu erklären, dass er im Handelsregister eingetragen ist, für die auszuführenden Leistungen in die Handwerksrolle eingetragen ist, bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen ist oder zu keiner Eintragung in die genannten Register verpflichtet ist. Sofern keine Pflicht zur Eintragung in die genannten Register vorliegt, sind vergleichbare Eintragungen nachzuweisen.
Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet/die Eröffnung beantragt/mangels Masse abgelehnt/ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet: Eigenerklärung gemäß "Eigenerklärung zur Eignung"
Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet/die Eröffnung beantragt/mangels Masse abgelehnt/ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet: Eigenerklärung gemäß "Eigenerklärung zur Eignung"
Verpflichtungserklärung zum Vergabemindestlohn (§ 4 VGSH): Der Bieter die Verpflichtungserklärung gemäß dem Formular "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, wonach er den Vergabemindestmindestlohn gemäß § 4 Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH) zahlt.
Verpflichtungserklärung zum Vergabemindestlohn (§ 4 VGSH): Der Bieter die Verpflichtungserklärung gemäß dem Formular "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, wonach er den Vergabemindestmindestlohn gemäß § 4 Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH) zahlt.
Eigenerklärung zum Russlandbezug: Es ist eine Eigenerklärung über das Nichtbestehen eines Russlandbezugs gemäß dem Formular "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung: Der Bieter hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen pro Schadensfall nachzuweisen: (1) Für Personenschäden: EUR 10 Millionen; (2) Für sonstige Schäden: EUR 10 Millionen. Die Versicherungsleistungen dürfen pro Versicherungsjahr des Auftragnehmers auf das Dreifache der vorgenannten Mindestdeckungssummen beschränkt sein.
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung: Der Bieter hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen pro Schadensfall nachzuweisen: (1) Für Personenschäden: EUR 10 Millionen; (2) Für sonstige Schäden: EUR 10 Millionen. Die Versicherungsleistungen dürfen pro Versicherungsjahr des Auftragnehmers auf das Dreifache der vorgenannten Mindestdeckungssummen beschränkt sein.
Bedingungen für die Teilnahme
Geforderte Kautionen und Garantien: vgl. für bauvertragliche Sicherheitsleistungen den Bauvertrag
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Ausschlussgründe: Es ist eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular "Eigenerklärung zur Eignung")
vorzulegen, wonach keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB und § 6e EU VOB/A vorliegen. Ferner hat
der Bewerber in der Eigenerklärung zu erklären, dass das Unternehmen oder ihm
zuzurechnenden Personen in den letzten drei Jahren nicht gemäß § 21 des Arbeitnehmer-
Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes oder § 21
des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten
oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder mit einer Geldbuße von mehr als
2.500 Euro belegt worden sind.
Ausschlussgründe: Es ist eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular "Eigenerklärung zur Eignung")
vorzulegen, wonach keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB und § 6e EU VOB/A vorliegen. Ferner hat
der Bewerber in der Eigenerklärung zu erklären, dass das Unternehmen oder ihm
zuzurechnenden Personen in den letzten drei Jahren nicht gemäß § 21 des Arbeitnehmer-
Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes oder § 21
des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten
oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder mit einer Geldbuße von mehr als
2.500 Euro belegt worden sind.
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Wyk auf Föhr
Nationale Registrierungsnummer: +49468174700
Postanschrift: Hafendeich 17
Postleitzahl: 25938
Postort: Wyk auf Föhr
Region: Nordfriesland
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Lena Bruderreck
E-Mail: info@wyk.de📧
Telefon: +49 (0) 4681 7470 0📞
URL: https://www.wyk.de/🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste/ausschreibungen/D453991232🌏
Teilnahme-URL: https://bi-medien.de🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Nationale Registrierungsnummer: +494319884640
Postleitzahl: 24105
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: 04319884640📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB gilt Folgendes: Der Antrag ist unzulässig,
soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor
Einreichen des Nachprüfungsantragserkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt
unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt worden sind, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer
2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB gilt Folgendes: Der Antrag ist unzulässig,
soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor
Einreichen des Nachprüfungsantragserkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt
unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt worden sind, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer
2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-30+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 086-259449 (2024-04-30)