Wach- und Sicherheitsdienstleistungen an den Hafenstandorten der BEHALA im Westhafen, Südhafen und im Viktoriaspeicher

BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH

Ziel der Ausschreibung ist es, ein zertifiziertes Unternehmen für die Ausführung der in den leistungsbezogenen Unterlagen beschriebenen Wach- und Sicherheitsdienstleistungen auf den Liegenschaften der BEHALA zum Zweck der Objekt-, Gebäude- und Anlagensicherung vor Vandalismus, Diebstahl, Sachbeschädigung, unerwünschten Zutritten und Müllablagerungen mit einem Dauerauftrag zu binden. Im Zuge der Auftragsausführung durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist Gegenstand der Leistungsbringung die Kontrolle und Überwachung des gesamten Hafengeländes mit einer Größe von ca. 630.000 m², die Einlasskontrolle an den Hafeneinfahrten und in der Halle 1, die Bedienung der Schranken und Toranlage mittels PC und Sprechfunk, die Erteilung von Auskünften an Mieter und Dritte (als zentrale Anlauf- und Informationsstelle), die Bestreifung des Geländes mit Fahrzeug und zu Fuß, die Gewährleistung des Brandschutzes und die Überwachung und Auswertung sämtlicher Alarm- und Kontrollsysteme. Der Nachweis der Zertifizierung nach der Normenreihe DIN 77200 ist zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-12-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-11-01.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-11-01 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-11-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Wach- und Sicherheitsdienstleistungen an den Hafenstandorten der BEHALA im Westhafen, Südhafen und im Viktoriaspeicher
Referenznummer: 590 2024
Kurze Beschreibung:
Ziel der Ausschreibung ist es, ein zertifiziertes Unternehmen für die Ausführung der in den leistungsbezogenen Unterlagen beschriebenen Wach- und Sicherheitsdienstleistungen auf den Liegenschaften der BEHALA zum Zweck der Objekt-, Gebäude- und Anlagensicherung vor Vandalismus, Diebstahl, Sachbeschädigung, unerwünschten Zutritten und Müllablagerungen mit einem Dauerauftrag zu binden. Im Zuge der Auftragsausführung durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist Gegenstand der Leistungsbringung die Kontrolle und Überwachung des gesamten Hafengeländes mit einer Größe von ca. 630.000 m², die Einlasskontrolle an den Hafeneinfahrten und in der Halle 1, die Bedienung der Schranken und Toranlage mittels PC und Sprechfunk, die Erteilung von Auskünften an Mieter und Dritte (als zentrale Anlauf- und Informationsstelle), die Bestreifung des Geländes mit Fahrzeug und zu Fuß, die Gewährleistung des Brandschutzes und die Überwachung und Auswertung sämtlicher Alarm- und Kontrollsysteme. Der Nachweis der Zertifizierung nach der Normenreihe DIN 77200 ist zu erbringen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 590 2024
Beschreibung der Beschaffung:
Ziel der Ausschreibung ist es, ein zertifiziertes Unternehmen für die Ausführung der in den leistungsbezogenen Unterlagen beschriebenen Wach- und Sicherheitsdienstleistungen auf den Liegenschaften der BEHALA zum Zweck der Objekt-, Gebäude- und Anlagensicherung vor Vandalismus, Diebstahl, Sachbeschädigung, unerwünschten Zutritten und Müllablagerungen mit einem Dauerauftrag zu binden. Im Zuge der Auftragsausführung durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist Gegenstand der Leistungsbringung die Kontrolle und Überwachung des gesamten Hafengeländes mit einer Größe von ca. 630.000 m², die Bedienung der Schranken und Toranlage mittels PC und Sprechfunk, die Einlasskontrolle an den Hafeneinfahrten und in der Halle 1, die Erteilung von Auskünften an Mieter und Dritte (als zentrale Anlauf- und Informationsstelle), die Bestreifung des Geländes mit Fahrzeug und zu Fuß, die Gewährleistung des Brandschutzes und die Überwachung und Auswertung sämtlicher Alarm- und Kontrollsysteme. Der Nachweis der Zertifizierung nach der Normenreihe DIN 77200 ist zu erbringen.
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Zusätzliche Informationen:
Fragen zum Verfahren sind spätestens bis zum 22.11.2024 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Dem im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist bekannt, dass für das Gelände Viktoriaspeicher eine Umnutzung als Wohn-/Gewerbequartier diskutiert wird. Im Fall der Aufgabe der aktuellen Nutzung kann die Teilleistung über die Wach- und Sicherheitsdienstleistungen für das Gelände Viktoriaspeicher mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende durch den Auftraggeber gekündigt werden.
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Postanschrift: Westhafenstraße 1
Tiefwerder Weg 15
Köpenicker Straße 21 – 29
Postleitzahl: 13353
Stadt: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Berlin 🏙️
Dauer: 48 Monate
Dauer
Datum des Beginns: 2025-02-01 📅
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der im Rahmen des Verfahrens beauftragte Sicherheitsdienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung durch die Vergabestelle zu beginnen. Die Leistungen sind fortlaufend bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses zu erbringen. Die ersten drei Monate der Leistungserbringung sind als Probezeit anzusehen. Falls das Leistungsverhältnis gekündigt wird, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf das in der Rangfolge der Auswertung jeweils nachfolgende Unternehmen erteilen und somit ohne weitere Ausschreibung den entsprechenden Vertrag auf der Grundlage der Vergabeunterlagen schließen. Für diesen Fall hat der Auftraggeber die Möglichkeit, die beteiligten Bieter um eine weitere Bindung an die vorliegenden Angebote zu bitten, damit die neue Probezeit ähnlich bewältigt werden kann. Damit kann bei Versagen in der Probezeit ggf. auf weitere Bieter zurückgegriffen werden. Der Vertrag kann nach einer Laufzeit von vier Jahren mehrmals verlängert werden (Dauerauftrag) sofern der Vertrag nicht von einem Vertragspartner mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit schriftlich gekündigt wird.
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Vergabekriterien
Preis
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Mit dem Angebot zur Leistungserbringung der gegenständlichen Wachschutz- und Sicherheitsdienstleistungen ist zusätzlich ein Qualitäts- und Organisationskonzept vorzulegen. Der Bieter mit dem besten Qualitäts- und Organisationskonzept erhält 30%.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Beschreibung
Postanschrift: Tiefwerder Weg 13
Postleitzahl: 13353, 13593, 10997

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
gem. § 15 VgV. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen mehr in Papier versendet. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite https://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig. Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf der Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de hochgeladen wurden. Bei der elektronischen Abgabe in Textform ist die zu erklärende Person zu benennen. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen. Die Verpflichtung zur Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte und zur Tariftreue sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer ist zu beachten, diese werden im Falle der Auftragserteilung Vertragsbestandteil. Für die Teilnehmer von Bewerber /Bietergemeinschaften sind die dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen.
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Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-12-04 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-12-04 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Es dürfen keine Bieter bei der Submission anwesend sein.
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: 4 Augen Prinzip nach § 55 VgV: Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 150 Tage
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2024-12-04 12:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins: Es dürfen keine Bieter bei der Submission anwesend sein.
Zusätzliche Informationen:
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: 4 Augen Prinzip nach § 55 VgV: Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
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Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2024-11-22 12:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Zur Vermeidung zeitlicher Verzögerungen werden, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nicht nachgefordert. Es ist somit im besonderen Maße auf die Vollständigkeit der einzureichenden Angebotsunterlagen zu achten. Lediglich für den Fall, dass sämtliche Angebote auszuschließen sind, behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Das gilt nicht, wenn die Angebote aus anderen Gründen auszuschließen sind. Es sind alle geforderten Nachweise und Zertifikate für alle Mitarbeiter vorzulegen, welche für die Wachschutz- und Sicherheitsleistung eingesetzt werden.
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Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Angebot ist für nicht präqualifizierte Unternehmen die Eigenerklärung Eignung (Formular EKVG011) abzugeben. Der Bewerber erklärt, dass * keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen, * der Bieter alle rechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen, insbesondere die die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung betreffen, erfüllt, * über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, * der Bieter sich nicht in Liquidation befindet, * dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, * der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß und pünktlich erfüllt hat, * keine der Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründen rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist, * dem Bieter bekannt ist, dass unter den gemäß § 124 Abs. 1 GWB genannten Voraussetzungen ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, *der Bieter die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG als auch § 21 SchwarzArbG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen * der Bieter sich bewusst ist, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärungen oder eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, * insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen müssen. - Eigenerklärung zu Registereintragungen (Formular EKVG011). Als Nachweis sind vorzulegen, sofern Eintragungspflicht besteht: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer. Als Nachweis sind von allen Bietern vorzulegen: Gewerbeerlaubnis nach § 34a GewO; aktueller Auszug (nicht älter als 3 Monate) aus dem Gewerbezentralregister; Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate) des Geschäftsführers; gültige und personenbezogenen Nachweise für die Objektleitung über den Berufsabschluss zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder eines höherwertigen Abschusses sowie zwei Jahre Berufserfahrung nach abgelegter Prüfung; gültige und personenbezogene Zertifikatsnachweise der bestandenen Sachkunde des eingesetzten Personals; personenbezogene Bewacher-ID des eingesetzten Personals; Erklärung, dass das eingesetzte Personal der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist bzw. nach Einstufung bei nicht Muttersprachler dem Level B1 (Goetheinstitut) entspricht. - Verpflichtung zur Einhaltung und Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte, tarifvertraglicher Entgelte gem. § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) und der Mindestanforderungen nach ILO-Kernarbeitsnormen sowie die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflichten an Nachunternehmer sind mit Angebotsabgabe zu beachten und werden ebenfalls Vertragsbestandteil. - Die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung (gemäß EKVG016) sind mit Angebotsabgabe auszufüllen und werden ebenfalls Vertragsbestandteil. - Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist, bezogen auf den Auftrag mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (Formular Wirt-235). Das Verzeichnis der Nachunternehmer, die Eigenerklärung Eignung seitens des Nachunternehmers (Formular EKVG011) mit Referenzen und Nachweisen, die Verpflichtungserklärung für Teilleistungen durch Nachunternehmer (Formular Wirt-236), die Erklärung Nachunternehmer (Formular EKVG018), die Vereinbarung zwischen Auftragnehmer und Nachunternehmer (Formular EKVG019) sind, wenn zutreffend, mit dem Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gemäß der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. - Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular EKVG017 (gemäß Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) auszufüllen, aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen (sofern nicht abweichend ausgewiesen) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe beizubringen und dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. - Sämtliche Vergabeunterlagen sind Grundlage des Angebots und werden bei Zuschlagserteilung Vertragsbestandteil.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Als Beleg der erforderlichen technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder Bieters ist die Vorlage der folgenden Unterlagen erforderlich: Eigenerklärung, dass in den letzten bis zu fünf Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Leistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind. Es sind mindestens vier Referenzen mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber; Art der ausgeführten Leistungen; Auftragssumme netto; Ausführungszeitraum; Tätigkeitsbereich; Größe der zu überwachenden Fläche; Personalstunden p. a. Vergleichbar sind Leistungen im Bereich der Wach- und Sicherheitsdienstleistungen, Pförtnerdienst und/oder Streifendienst. Mindestens zwei Referenzen müssen die folgenden weiteren Mindestanforderungen erfüllen: Tätigkeitsbereich - Überwachung im Bereich Güterumschlag/Industrie/Logistik mit Anteil Außengelände (nicht überdacht); zu überwachende Fläche mindestens 580.000 m2; Personalstunden p. a. mindestens 17.000 h. Nachweise des Berufsabschlusses zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder höherwertiger Abschluss, Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche auftragsbezogene Ausstattung an elektrobetriebenen Fahrzeugen das Unternehmen zur Ausführung des Auftrags verfügt. Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Bewerber (bzw. Mitglieder einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmer) zertifiziert ist nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar. Nachweis erforderlich. Nachweis erforderlich über die Zertifizierung nach DIN 77200-1:2017-11 oder DIN 77200-1:2022-10 durch eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten Zertifizierungsstelle bzw. eine vergleichbare Zertifizierung anderer EU-Mitgliedsstaaten der EU. Der Bewerber (bzw. Mitglieder einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmer) ist zertifiziert nach DIN EN ISO 14001 oder vergleichbar. Nachweis erforderlich. Bei einer Bewerbergemeinschaft sind Zertifikate für diejenigen Mitglieder vorzulegen, die im Zuschlagsfall die Wach- und Sicherheitsdienstleistungen erbringen sollen. Dies gilt auch, wenn diese Leistungen von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen. Im Falle der Inanspruchnahme eines Nachunternehmers hat der Bieter mit Angebotsabgabe für die Leistungen einfacher Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen für Teilleistungen der benannten Nachunternehmer vorzulegen, dass diese im Auftragsfall bereit sind, die Leistungen auszuführen. Die Verpflichtungserklärung für Teilleistungen ist im Falle der Eignungsleihe zwingend mit dem Angebot einzureichen. Unerlaubter Nachunternehmereinsatz durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieters kann zur Vertragskündigung sowie ggf. zur Vertragsstrafe führen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter dem Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen. Die Betriebshaftpflichtversicherung muss folgende Mindestsummen bei einer zweifachen Maximierung pro Schadensfall und Jahr abdecken: Personenschäden 3 000 000 EUR (pauschal); Sachschäden 3 0000 000 EUR (pauschal); Vermögensschäden 3 000 000 EUR (pauschal). Er hat mit Angebotsabgabe den Abschluss einer entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Nachweis über die Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung besteht, ordnungsgemäß und pünktlich erfüllt ist. Mit Angebotsabgabe sind eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen. Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Mit Angebotsabgabe ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen. Sofern zutreffend, ist die Auskunft über Gesamtvollstreckungs- und Insolvenzverfahren vorzulegen.
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Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Mit dem Angebot erklärt der Bieter, * dass er mit den Verpflichtungen gem. § 4 FFV einverstanden ist, * dass er das geltende Gleichbehandlungsrecht beachtet, * dass er, sofern er sich zur Vertragserfüllung eines Nach- bzw. Unterauftragnehmers bedient, sicherstellt, dass die Nach- bzw. Unterauftragnehmer sich nach Maßgabe von § 3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gem. § 2 FFV und zur Einhaltung der Verpflichtungen nach § 4 FFV bereit erklären. Eine schuldhafte Verletzung dieser Verpflichtung durch die Nach- bzw. Unterauftragnehmer wird dem Auftragnehmenden zugerechnet, * dass er auf Verlangen der Vergabestelle die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen nach der Frauenförderverordnung in geeigneter Form nachweisen kann. Mit dem Angebot erklärt der Bieter, * dass er entweder Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung des Umweltschutzes gem. § 46 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 7 VgV nachweisen kann oder mindestens vier der in der entsprechenden Erklärung aufgeführten Aktivitäten zur Gewährleistung des Umweltschutzes auf das Unternehmen des Bieters zutreffen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung muss gegeben sein
Ausschlussgrund: Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe. Der Bieter hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Dazu hat der Bieter eine Eigenerklärung zur Eignung (EKVG011) mit dem Angebot vorzulegen, in der der Bieter erklärt bzw. bestätigt, dass * keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen, * der Bieter alle rechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen, insbesondere die, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung betreffen, erfüllt, * über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, * der Bieter sich nicht in Liquidation befindet, * dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, * der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, * keine der Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründen rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist, * dem Bieter bekannt ist, dass unter den gemäß § 124 Abs. 1 GWB genannten Voraussetzungen ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, *der Bieter die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG als auch § 21 SchwarzArbG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Nationale Registrierungsnummer: DE230098464
Abteilung: Einkauf
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Postleitzahl: 13353
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Einkauf
E-Mail: ausschreibung@behala.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.behala.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.behala.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Wirtschaft und Finanzen
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/188112 🌏
Teilnahme-URL: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Es gelten die Vorgaben in den Vergabeunterlagen, insbesondere die Bewerbungsbedingungen des Auftraggebers. Die Zeiträume für die Anforderung von Nachweisen sind bei der Bemessung der Angebotsfrist bereits berücksichtigt worden. Die Bieter tragen das Risiko einer nicht rechtzeitigen Beantragung der Nachweise. Die Bieter werden auf die Verpflichtungen zur Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte und zur Tariftreue gem. § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer (siehe Besondere Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und zur Tariftreue) hingewiesen. Für die Teilnehmer von Bewerber /Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärung nach § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung abzugeben. Im Auftragsfall sind neben den Besonderen Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und Tariftreue und den Besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen auch die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung, die Besonderen Vertragsbedingungen zur Verhinderung von Benachteiligungen, die Besonderen Vertragsbedingungen über Umweltschutzanforderungen und die Besonderen Vertragsbedingungen über Kontrollen und Sanktionen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz einzuhalten. Für den Fall, dass das Vertragsverhältnis mit dem durch dieses Vergabeverfahren zu beauftragenden Bieters aufgrund von Insolvenz, Kündigung oder anderer Gründe, die zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen können, beendet wird, behält sich der Auftraggeber vor, die gegenständlichen Leistungen unter Einhaltung der angebotenen Preise an einen anderen Bieter des Vergabeverfahrens zu vergeben, beginnend mit dem Bieter mit dem nächstwirtschaftlicheren Angebot.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 10
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Telefon: +49 30 9013 8316 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-11-01+01:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 215-669770 (2024-11-01)