15600 E 0002 Technische Universität Nürnberg, Erschließung 2, Geländevorbereitung, Altlastenbegleitung

Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg

Die Erschließungsmaßnahme für die Technische Universität Nürnberg gewährleistet die spätere, komplette infrastrukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der Gründungsgebäude. Sie befasst sich auch mit allen genehmigungsrechtlichen Belangen. Im Vorfeld zur eigentlichen Erschließungsmaßnahme wird im Rahmen einer gesonderten Maßnahme die Altlastenuntersuchung behandelt. Vor Beginn der eigentlichen Erschließung der Baufelder müssen Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz sowie zur Baufeldfreimachung inklusive der Baumfällungen und das Freiräumen der Vegetationsflächen durchgeführt werden. Zur Freimachung wird – priorisiert nach Teilflächen - die Beseitigung von Kampfmitteln und Altlasten /Abfall im Baugrund mit anschließender Herstellung eines Übergabeplanums für die jeweiligen Baufelder der einzelnen Hochbau- bzw. Freiraumbaustellen durchgeführt. Parallel dazu erfolgt die Herstellung der Baustelleneinrichtungs- und Andienungsflächen inklusive Erdumschlagsplätzen. Anschließend erfolgt die Übergabe der einzelnen Baufelder an die jeweiligen Gewerke. Die Baufelder sind nach Gebäuden sowie Verkehrs- und Freianlagen abgegrenzt. Während der weiteren Bauphasen werden die jeweiligen Bauwerke errichtete und die Verkehrs- und Freianlagen hergestellt. Übersicht der zu erbringenden Leistungen im Rahmen der Altlastenbegleitung: Fachgutachterliche Aushubbegleitung Während der Kampfmittelberäumung ist insbesondere in den vorgegebenen Flächen eine altlastentechnische, fachgutachterliche Aushubbegleitung durchzuführen. Dies bein- haltet die Begutachtung des ausgehobenen Materials durch eine fach- bzw. sachkundige Person hinsichtlich organoleptischer Auffälligkeiten (hohe Fremdbestandteile, dunkle Verfärbungen, auffällige Gerüche) am Erdumschlagplatz. Es kann ebenfalls in den nicht explizit ausgewiesenen Bereichen vereinzelt auffälliges Material angetroffen werden, welches eine altlastentechnische Beurteilung erfordert. Es ist nicht erforderlich, dass der Altlastengutachter während der gesamten Aushubmaßnahme anwesend ist. Hier kann das vor Ort tätige Personal auch gegenüber den Besonderheiten des anzutreffenden Untergrunds geschult werden, um eine möglichst hohe Separation der Homogenbereiche und einen reibungslosen Ablauf des Aushubs zu gewährleisten. Probenahme gemäß LAGA PN 98 an Haufwerken auf den Erdumschlagplätzen Beweissicherung Durch den altlastentechnischen Fachgutachter sind in sämtlichen Aushubbereichen, welche nachweislich kontaminierte Böden enthalten, aus dem gewachsenen Boden Beweissicherungsproben (Einzelproben) zu entnehmen und auf die entsprechenden Verdachtsparameter im 2:1 Schütteleluat gemäß DIN 19529 zu untersuchen. Hierbei ist in diesen Bereichen ein Beprobungsraster zu wählen, in welchem die einzelnen Proben max. 20 m voneinander entfernt entnommen werden. Probenmanagement Das gesamte Probenmanagement ist durch den altlastentechnischen Fachgutachter mit einem chemischen Labor abzustimmen. Die Proben sind arbeitstäglich zu versenden bzw. abholen zu lassen, damit die entsprechende Deklaration möglichst bald durchgeführt und dass Bodenmaterial an seinen zukünftigen Einbauort transportiert werden kann. Hierbei ist aufgrund der enormen Aushubmassen eine dauerhafte und effektive Begleitung der Maßnahme notwendig. Überwachung des Wiedereinbaus Der gesamte Wiedereinbau des ausgehobenen Bodenmaterials ist zu überwachen. Bodenmaterial welches die Zuordnungswerte der Einbaukategorie UTN-2 überschreitet ist gemäß dem entsprechenden Entsorgungsweg (bspw. Deponieverordnung) zu untersuchen. Die abfallrechtliche Deklaration ist dem entsprechenden Entsorgungsfachbetrieb zuzustellen und der Abtransport anzustimmen. Dokumentation Die Abschlussdokumentation ist in Form eines Gutachtens dem StBAER zur Prüfung zu überstellen. Nach Freigabe ist das Gutachten in der endgültigen Fassung dem StBAER in digitaler Form zuzuschicken. Das Gutachten muss Folgendes beinhalten: • Eine Dokumentation der Aushubmaßnahme • Sämtliche untersuchten Haufwerke inkl. Deklaration, Herkunft, Zusammensetzung, Lage- plan und Fotodokumentation • Die durchgeführte Beweissicherung inkl. Probenahmeprotokolle, Analytikergebnissen und Lageplänen der Probenahmen • Vollständige Dokumentation der Entsorgung (inkl. Entsorgungsscheine, Wiegescheine, Entsorgungsmassen nach Haufwerk) • Erstellung der Abgabeunterlagen für die Genehmigungsbehörde. Abnahmen Mitwirken an der Abnahme der Bauleistungen

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-03-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-02-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-02-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-02-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: 15600 E 0002 Technische Universität Nürnberg, Erschließung 2, Geländevorbereitung, Altlastenbegleitung
Referenznummer: 24D0540
Kurze Beschreibung:
Die Erschließungsmaßnahme für die Technische Universität Nürnberg gewährleistet die spätere, komplette infrastrukturelle und versorgungstechnische Funktionsfähigkeit der Gründungsgebäude. Sie befasst sich auch mit allen genehmigungsrechtlichen Belangen. Im Vorfeld zur eigentlichen Erschließungsmaßnahme wird im Rahmen einer gesonderten Maßnahme die Altlastenuntersuchung behandelt. Vor Beginn der eigentlichen Erschließung der Baufelder müssen Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz sowie zur Baufeldfreimachung inklusive der Baumfällungen und das Freiräumen der Vegetationsflächen durchgeführt werden. Zur Freimachung wird – priorisiert nach Teilflächen - die Beseitigung von Kampfmitteln und Altlasten /Abfall im Baugrund mit anschließender Herstellung eines Übergabeplanums für die jeweiligen Baufelder der einzelnen Hochbau- bzw. Freiraumbaustellen durchgeführt. Parallel dazu erfolgt die Herstellung der Baustelleneinrichtungs- und Andienungsflächen inklusive Erdumschlagsplätzen. Anschließend erfolgt die Übergabe der einzelnen Baufelder an die jeweiligen Gewerke. Die Baufelder sind nach Gebäuden sowie Verkehrs- und Freianlagen abgegrenzt. Während der weiteren Bauphasen werden die jeweiligen Bauwerke errichtete und die Verkehrs- und Freianlagen hergestellt. Übersicht der zu erbringenden Leistungen im Rahmen der Altlastenbegleitung: Fachgutachterliche Aushubbegleitung Während der Kampfmittelberäumung ist insbesondere in den vorgegebenen Flächen eine altlastentechnische, fachgutachterliche Aushubbegleitung durchzuführen. Dies bein- haltet die Begutachtung des ausgehobenen Materials durch eine fach- bzw. sachkundige Person hinsichtlich organoleptischer Auffälligkeiten (hohe Fremdbestandteile, dunkle Verfärbungen, auffällige Gerüche) am Erdumschlagplatz. Es kann ebenfalls in den nicht explizit ausgewiesenen Bereichen vereinzelt auffälliges Material angetroffen werden, welches eine altlastentechnische Beurteilung erfordert. Es ist nicht erforderlich, dass der Altlastengutachter während der gesamten Aushubmaßnahme anwesend ist. Hier kann das vor Ort tätige Personal auch gegenüber den Besonderheiten des anzutreffenden Untergrunds geschult werden, um eine möglichst hohe Separation der Homogenbereiche und einen reibungslosen Ablauf des Aushubs zu gewährleisten. Probenahme gemäß LAGA PN 98 an Haufwerken auf den Erdumschlagplätzen Beweissicherung Durch den altlastentechnischen Fachgutachter sind in sämtlichen Aushubbereichen, welche nachweislich kontaminierte Böden enthalten, aus dem gewachsenen Boden Beweissicherungsproben (Einzelproben) zu entnehmen und auf die entsprechenden Verdachtsparameter im 2:1 Schütteleluat gemäß DIN 19529 zu untersuchen. Hierbei ist in diesen Bereichen ein Beprobungsraster zu wählen, in welchem die einzelnen Proben max. 20 m voneinander entfernt entnommen werden. Probenmanagement Das gesamte Probenmanagement ist durch den altlastentechnischen Fachgutachter mit einem chemischen Labor abzustimmen. Die Proben sind arbeitstäglich zu versenden bzw. abholen zu lassen, damit die entsprechende Deklaration möglichst bald durchgeführt und dass Bodenmaterial an seinen zukünftigen Einbauort transportiert werden kann. Hierbei ist aufgrund der enormen Aushubmassen eine dauerhafte und effektive Begleitung der Maßnahme notwendig. Überwachung des Wiedereinbaus Der gesamte Wiedereinbau des ausgehobenen Bodenmaterials ist zu überwachen. Bodenmaterial welches die Zuordnungswerte der Einbaukategorie UTN-2 überschreitet ist gemäß dem entsprechenden Entsorgungsweg (bspw. Deponieverordnung) zu untersuchen. Die abfallrechtliche Deklaration ist dem entsprechenden Entsorgungsfachbetrieb zuzustellen und der Abtransport anzustimmen. Dokumentation Die Abschlussdokumentation ist in Form eines Gutachtens dem StBAER zur Prüfung zu überstellen. Nach Freigabe ist das Gutachten in der endgültigen Fassung dem StBAER in digitaler Form zuzuschicken. Das Gutachten muss Folgendes beinhalten: • Eine Dokumentation der Aushubmaßnahme • Sämtliche untersuchten Haufwerke inkl. Deklaration, Herkunft, Zusammensetzung, Lage- plan und Fotodokumentation • Die durchgeführte Beweissicherung inkl. Probenahmeprotokolle, Analytikergebnissen und Lageplänen der Probenahmen • Vollständige Dokumentation der Entsorgung (inkl. Entsorgungsscheine, Wiegescheine, Entsorgungsmassen nach Haufwerk) • Erstellung der Abgabeunterlagen für die Genehmigungsbehörde. Abnahmen Mitwirken an der Abnahme der Bauleistungen
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 24D0540
Titel: 15600 E 0002 Technische Universität Nürnberg, Erschließung 1, Geländevorbereitung, Altlastenbegleitung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 405 300 EUR 💰
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Tests und Analysen bezüglich Zusammensetzung und Reinheit 📦
Postleitzahl: 90461
Stadt: Nürnberg
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2025-05-26 📅
Datum des Endes: 2026-07-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine Gesamtbeauftragung.
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-03-07 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-03-07 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Nur Vertreter des Auftraggebers
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2025-03-07 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Nur Vertreter des Auftraggebers
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-02-28 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert. Ergänzend: Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterien - siehe (Link) https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=275296 Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der • Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Dipl.-Geologe o. vergleichbar oder Dipl.-Ing. mit Qualifikation zur Altlastenbeurteilung o. vergleichbar), • Nachweis Qualifikation Sachverständiger nach §18 BBodSchG Sachgebiet 2 bzw. 5 • Nachweis Qualifikation Probenahme gem. LAGA PN 98 Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
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Eignungskriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterien - siehe (Link) https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=275296 Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterien - siehe (Link) https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=275296 Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet. Es sind zwei Referenzen für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren (Referenzzeitraum zwischen 01/2020 und 12/2024) abzugeben. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Aus der Beschreibung der Referenzen müssen die Mindestanforderungen eindeutig hervorgehen. Über die Angaben in der Eigenerklärung hinaus sind max. zwei DIN A4 Seiten als Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
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Eignungskriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, - in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Geforderte Kautionen und Garantien:
Als Sicherheit für die Vertragserfüllung, insbesondere die vertragsgemäße Ausführung der Leistung einschließlich der Abrechnung, Mängelansprüche und Schadensersatz, Vertragsstrafen, Rückzahlung von Überzahlungen,Ansprüche auf vertragsgemäße Erbringung von geänderten und zusätzlichen Leistungen und Ansprüche bei Nichtabführung von Beiträgen an die Sozialversicherungsträger, behält der Auftraggeber von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars ein. Der Auftragnehmer kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen. Die Bankbürgschaft ist als selbstschuldnerische Bürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers unter Ausschluss der Hinterlegung und unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage, zudem ohne Befristung, auszustellen. Einbehalte bzw. Sicherheiten nach Satz 1 und 2 für Leistungen des Auftragnehmers aus den Leistungsstufen 1 - 4 sind spätestens nach erfolgter Teilabnahme dieser Leistungen nach § 9 Nummer 9.1 Abs. 2, 1. oder 2. Variante, auszuzahlen bzw. zurückzugeben, soweit der Auftraggeber nicht zu diesem Zeitpunkt bereits Ansprüche in Bezug auf diese Leistungen geltend gemacht hat.
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Auftrags- / Vergabeunterlagen
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
Nationale Registrierungsnummer: 09-0995209-19
Postanschrift: Bohlenplatz 18
Postleitzahl: 91054
Postort: Erlangen
Region: Erlangen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@stbaer.bayern.de 📧
Telefon: 0911 3507 199 📞
URL: https://www.stbaer.bayern.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.vergabe.bayern.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/275296 🌏
Teilnahme-URL: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 138744-2024
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“ Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Zum Nachweis der Eignung ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt III.106.1) mit den geforderten Nachweisen abzugeben. Sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot-abgeben-ohne-ava-sign.html
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer
Nationale Registrierungsnummer: 09-0358002-61
Abteilung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postleitzahl: 91522
Postort: Ansbach
Region: Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer Nordbayern
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981 531 277 📞
Fax: +49 981 531 837 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg, Technische Geschäftsleitung, SG FBT
Nationale Registrierungsnummer: t:09113507198
Abteilung: Technische Geschäftsleitung, Sachgebiet FBT
Postanschrift: Bohlenplatz 18
Postleitzahl: 91054
Postort: Erlangen
Region: Erlangen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Kontaktperson: Technische Geschäftsleitung, Sachgebiet FBT
E-Mail: fbt@stbaer.bayern.de 📧
Telefon: 0911 3507 198 📞
Fax: 0911 3507 194 📠
URL: https://www.stbaer.bayern.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-02-05+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 026-080624 (2025-02-05)