81322599-Participación de la sociedad civil y capacidades para la paz

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Das Vorhaben Paz Restaurativa verfolgt das übergeordnete Ziel, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in Kolumbien darin zu stärken, die Prozesse der Entschädigung, Wiedergutmachung und Nicht-Wiederholung im Rahmen des Friedensabkommens wirksam umzusetzen. Dies geschieht sowohl auf nationaler Ebene als auch in vier priorisierten Regionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Kolumbien: Norte de Santander, Meta, Caquetá und Valle del Cauca. Das Vorhaben arbeitet über drei eng miteinander verknüpfte Outputs. Output 1 fokussiert sich auf die Implementierung restaurativer Maßnahmen zwischen Opfern, Täter*innen und Dritten. Ziel ist es, die Kompetenzen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure zu stärken, um Maßnahmen mit restaurativem Ansatz zu initiieren und durchzuführen. Diese sollen den Bedürfnissen der Opfer ebenso entsprechen wie den Möglichkeiten der Täter*innen, um einen Versöhnungsprozess zu erreichen. Output 2 konzentriert sich auf die Stärkung der Suche nach Verschwundenen. Durch eine bessere Koordination der Prozessschritte, verbesserte Verfügbarkeit von Information, stärkere Kooperation zwischen relevanten Institutionen, technische Unterstützung und die Nutzung digitaler Systeme soll die Effektivität staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Suche nach Verschwundenen erhöht werden. Dadurch sollen mehr vermisste Personen gefunden, identifiziert und ihren Angehörigen würdig übergeben werden - ein zentraler Beitrag zur Wiedergutmachung. Output 3 widmet sich der Förderung einer Friedenskultur. In den Zielregionen sollen staatliche und zivilgesellschaftliche Instrumente zur Gewalt- und Kriminalprävention gestärkt werden, mit besonderem Augenmerk auf Jugendliche und Frauen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Geschichte des bewaffneten Konflikts, über Kompetenzaufbau in gewaltfreier Konfliktlösung sowie über präventive Ansätze in Bildungs-, Kultur- und Gemeindekontexten sollen Fähigkeiten und Alternativen für den konstruktiven Umgang mit Konflikten gestärkt werden. Die drei Outputs sind inhaltlich eng miteinander verwoben: Eine gefestigte Kultur des Friedens schafft Grundlagen für restaurative Prozesse und erleichtert Perspektivwechsel sowie die Bewältigung erlebter Gewalt. Ebenso kann die Suche nach Verschwundenen Teil restaurativer Maßnahmen werden, wenn Opfer und Täter*innen gemeinsam Informationen zu Verschwundenen bereitstellen. Restaurative Maßnahmen wiederum können Aktivitäten zur Friedenskultur beinhalten. Das Modul baut auf den Erfahrungen und Vertrauensbeziehungen der Vorgängerprojekte ProPaz I und II auf und stützt sich auf funktionierende interinstitutionelle Koordination in den bisherigen Schwerpunktregionen. Als Zielgruppe gelten Opfer und Täter*innen des bewaffneten Konflikts, darunter Personen, die vor der Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) ausgesagt haben, sowie die Bevölkerung in den ausgewählten Regionen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-12-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-12-09 Auftragsbekanntmachung
2026-01-06 Auftragsbekanntmachung
2026-05-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2025-12-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: 81322599-Participación de la sociedad civil y capacidades para la paz
Referenznummer: 81322599
Kurze Beschreibung:
Das Vorhaben Paz Restaurativa verfolgt das übergeordnete Ziel, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in Kolumbien darin zu stärken, die Prozesse der Entschädigung, Wiedergutmachung und Nicht-Wiederholung im Rahmen des Friedensabkommens wirksam umzusetzen. Dies geschieht sowohl auf nationaler Ebene als auch in vier priorisierten Regionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Kolumbien: Norte de Santander, Meta, Caquetá und Valle del Cauca. Das Vorhaben arbeitet über drei eng miteinander verknüpfte Outputs. Output 1 fokussiert sich auf die Implementierung restaurativer Maßnahmen zwischen Opfern, Täter*innen und Dritten. Ziel ist es, die Kompetenzen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure zu stärken, um Maßnahmen mit restaurativem Ansatz zu initiieren und durchzuführen. Diese sollen den Bedürfnissen der Opfer ebenso entsprechen wie den Möglichkeiten der Täter*innen, um einen Versöhnungsprozess zu erreichen. Output 2 konzentriert sich auf die Stärkung der Suche nach Verschwundenen. Durch eine bessere Koordination der Prozessschritte, verbesserte Verfügbarkeit von Information, stärkere Kooperation zwischen relevanten Institutionen, technische Unterstützung und die Nutzung digitaler Systeme soll die Effektivität staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Suche nach Verschwundenen erhöht werden. Dadurch sollen mehr vermisste Personen gefunden, identifiziert und ihren Angehörigen würdig übergeben werden - ein zentraler Beitrag zur Wiedergutmachung. Output 3 widmet sich der Förderung einer Friedenskultur. In den Zielregionen sollen staatliche und zivilgesellschaftliche Instrumente zur Gewalt- und Kriminalprävention gestärkt werden, mit besonderem Augenmerk auf Jugendliche und Frauen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Geschichte des bewaffneten Konflikts, über Kompetenzaufbau in gewaltfreier Konfliktlösung sowie über präventive Ansätze in Bildungs-, Kultur- und Gemeindekontexten sollen Fähigkeiten und Alternativen für den konstruktiven Umgang mit Konflikten gestärkt werden. Die drei Outputs sind inhaltlich eng miteinander verwoben: Eine gefestigte Kultur des Friedens schafft Grundlagen für restaurative Prozesse und erleichtert Perspektivwechsel sowie die Bewältigung erlebter Gewalt. Ebenso kann die Suche nach Verschwundenen Teil restaurativer Maßnahmen werden, wenn Opfer und Täter*innen gemeinsam Informationen zu Verschwundenen bereitstellen. Restaurative Maßnahmen wiederum können Aktivitäten zur Friedenskultur beinhalten. Das Modul baut auf den Erfahrungen und Vertrauensbeziehungen der Vorgängerprojekte ProPaz I und II auf und stützt sich auf funktionierende interinstitutionelle Koordination in den bisherigen Schwerpunktregionen. Als Zielgruppe gelten Opfer und Täter*innen des bewaffneten Konflikts, darunter Personen, die vor der Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) ausgesagt haben, sowie die Bevölkerung in den ausgewählten Regionen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Wirtschaftshilfe an das Ausland 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 81322599
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Zusammenfassung der zu erbringenden Leistungen: Für das Modul Paz Restaurativa werden Leistungen mit besonderem Schwerpunkt auf die Unterstützung und Förderung der Zivilgesellschaft im Kontext der Umsetzung restaurativer Maßnahmen und Förderung einer Friedenskultur ausgeschrieben. Der Dienstleister soll zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Kompetenzen bei der Umsetzung von restaurativen Maßnahmen, Suchprozessen sowie in Methoden zur Friedenskultur und Gewaltprävention beitragen und damit die Zielerreichung in allen drei Arbeitsfeldern - restaurative Maßnahmen, Suche nach Verschwundenen und Förderung der Friedenskultur - wesentlich unterstützen. Die Gesamtverantwortung bleibt beim GIZ-Team, doch der Dienstleister trägt maßgeblich zu messbaren Fortschritten in den drei Outputs bei. In diesem Kontext sollen insbesondere örtliche Zuschüsse umgesetzt werden und zivilgesellschaftliche Organisationen direkt beraten werden. Der Dienstleister trägt zur Erreichung verschiedener Indikatoren auf Modul- und Output-Ebene bei. Dazu gehören u. a.: - Zahl der Personen, die durch restaurative Maßnahmen Wiedergutmachung erhalten, - Zahl der verschwundenen Personen, die ihren Familien würdig übergeben wurden, - Zahl langfristiger Maßnahmen zur Wahrheits- und Erinnerungsarbeit mit Beteiligung von Frauen, LGBTIQ+-Personen und Jugendlichen, - Zahl der sensibilisierten Personen zu Prozessen der Entschädigung, Wiedergutmachung und Nicht-Wiederholung. Auf Output-Ebene geht es u. a. um die Implementierung replizierbarer restaurativer Prozesse mit Genderperspektive, die angemessene Berücksichtigung psychosozialer Aspekte, Prozessverbesserungen bei der Suche nach Verschwundenen, neue Arbeitspläne im Rahmen des Nationalen System zur Suche nach Verschwundenen, die institutionelle Verankerung friedensfördernder Instrumente sowie die Beteiligung an Modellen zur Gewaltprävention. In diesem Kontext sollen zwei Arbeitspakete umgesetzt werden: Arbeitspaket 1: Zivilgesellschaftliche Teilhabe bei restaurativen Maßnahmen und Suchprozessen Der Dienstleister unterstützt die Umsetzung restaurativer Maßnahmen mit starkem Fokus auf die Zivilgesellschaft. Während die GIZ die institutionelle Zusammenarbeit mit dem Sondergericht, der Agentur für die Wiedereingliederung und Normalisierung, der Behörde für Opferentschädigung und weiteren friedensbezogenen Akteuren stärkt, übernimmt der Dienstleister die Stärkung lokaler Organisationen. Dies erfolgt über lokale Fördermechanismen, die die Beteiligung von Opfern, Täter*innen und Gemeinschaften sicherstellen und ihre jeweiligen Bedürfnisse, Interessen und Kapazitäten berücksichtigen. Der Dienstleister entwickelt geeignete Methoden für die Gestaltung und Umsetzung restaurativer Prozesse in den Gemeinden und begleitet deren Monitoring. Zudem unterstützt er Suchprozesse nach Verschwundenen durch die Stärkung von Suchorganisationen von Frauen sowie durch die Bereitstellung notwendiger technischer Ausrüstung, wie DNA-Analyse-Kits und andere Materialien zur Identifizierung von Körpern oder zur Datenverwaltung. Ziel ist eine größere Effektivität und Effizienz der Sucharbeit. Arbeitspaket 2: Friedenskultur und psychosoziale Unterstützung Hier unterstützt der Dienstleister die Erprobung und Umsetzung pädagogischer Ansätze zur Friedenskultur und Gewaltprävention. Dies umfasst bewährte Ansätze, die auf neue Regionen übertragen werden, und innovative Pilotmaßnahmen. Während die GIZ die institutionelle Verankerung in Bildungs-, Kultur- und Jugendstrukturen begleitet, identifiziert der Dienstleister geeignete Methoden, Module und Partnerorganisationen und setzt lokale Fördermechanismen zur Umsetzung ein. Wesentlich ist das aktive Einbeziehen von Jugendlichen, marginalisierten Gruppen und vulnerablen Bevölkerungsgruppen. Der Dienstleister begleitet außerdem die Wirkungsevaluierung der Maßnahmen. Darüber hinaus organisiert und steuert er psychosoziale Unterstützungsangebote, die sowohl für restaurative Maßnahmen als auch für Gewaltpräventionsprozesse relevant sind. In Cali/Valle del Cauca sollen diese Maßnahmen Synergien mit dem GIZ-Projekt Pacífico Integra erzielen, insbesondere in Bezug auf wirtschaftliche Integration von vulnerablen Gruppen.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Der Bieter muss in seinem Angebot darlegen, wie er in seinem Verantwortungsbereich negative Umwelt- und Klimaauswirkungen verhindern kann und darüber hinaus durch geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt- und Klimasituation beitragen kann (siehe ggf. auch die Leitlinien in Kapitel 2.5).
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Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Klimaschutz
Gefördertes soziales Ziel: Gleichstellung von ethnischen Gruppen
Innovationsfördernde Auftragsvergabe: Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Produktinnovationen.
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Siehe Terminos de Referencia: las regiones del programa, Bogotá, Cali, Norte de Santander, Meta, Caquetá, Valle del Cauca
Land: Kolumbien 🇨🇴
Dauer: 20 Monate
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung
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Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung.
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Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 30.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichte Gesamtpunktzahl nach fachlicher Wertung (inkl. Mindbed.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70.0000
500.00000000
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-01-30 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Spanisch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 151 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-01-20 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Die GIZ fordert im gesetzlich vorgesehenen Rahmen den Bewerber oder Bieter auf, Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-A1: Bedingungen an die Auftragsausführung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Eignungskriterien stammen, mangels passender Kategorie, nicht ausschließlich aus der oben stehenden Kriterienkategorie. 1. Eigenerklärung: Name des Unternehmens und Anschrift, Steuer ID, Eintragung ins Handelsregister oder gleichwertigem Register nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslands 2. Keine Ausschlussgründe nach § 123, § 124 GWB, § 22 LkSG, Verordnung über Russland Sanktionen 3. Erklärung der Bewerbergemeinschaft und/oder Erklärung Nachunternehmer (falls zutreffend)
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-B1: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): 1. Grundlage der fachlichen Bewertung sind nur Referenzprojekte mit einem Mindestauftragsvolumen von 400.000 EUR (netto, in Worten: vierhunderttausend Euro) 2. Mindestens 5 Referenzprojekte im Fachgebiet "justicia transicional" und mindestens 5 Referenzprojekte in Kolumbien, davon 2 im o.g. Fachgebiet "justicia transicional", alle Referenzprojekte in den letzten 36 Monaten
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Eignungskriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-C1: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR (netto) (Bei Ausschreibungen, die innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des letzten Geschäftsjahres von der GIZ veröffentlicht werden, kann das viertletzte Geschäftsjahr herangezogen werden.), mindestens 1.250.000,00 EUR (netto.)
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DE-C2: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte in den letzten drei Kalenderjahren, mindestens 10 Personen-
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Ausführungsbedingungen ergeben sich aus der Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 LkSG

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Nationale Registrierungsnummer: 993-80072-52
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1 - 5
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Region: Main-Taunus-Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: eva.theis@giz.de 📧
Telefon: +49 6196793681 📞
Fax: +49 6196791115 📠
URL: https://www.giz.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YTJN3ZUPE/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YTJN3ZUPE 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YTJN3ZUPE 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YTJN3ZUPE# Die Kommunikation in diesem Verfahren findet ausschließlich über das Kommunikationstool im Projektbereich des Vergabeportals statt.
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: 022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
URL: https://www.bundeskartellamt.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-12-09+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 239-822301 (2025-12-09)
Auftragsbekanntmachung (2026-01-06)
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-B1: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): 1. Grundlage der fachlichen Bewertung sind nur Referenzprojekte mit einem Mindestauftragsvolumen von 400.000 EUR (netto, in Worten: vierhunderttausend Euro) 2. Mindestens 3 Referenzprojekte im Fachgebiet "justicia transicional" und mindestens 5 Referenzprojekte in Kolumbien, davon 1 im o.g. Fachgebiet "justicia transicional", alle Referenzprojekte in den letzten 36 Monaten
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Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-06+01:00 📅

Änderungen
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: PROCEDURE
Neuer Wert
Text:
Kriterium zur technischen Eignung an 2 Stellen geändert in: Al menos 3 proyectos de referencia en la especialidad justicia transicional y al menos 5 proyectos de referencia en el país Colombia, de los cuales 1 en la especialidad "justicia transicional" en los últimos 36 meses (hasta la fecha de la publicación de esta licitación).
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Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Änderung der Auftragsunterlagen am
Datum der Änderung der Auftragsunterlagen: 2026-01-05 📅
Andere zusätzliche Informationen
Aufgrund mehrerer Bieterfragen kommt der Anforderer zur Einschätzung, dass die zunächst geforderte Anzahl an Referenzprojekten im Fachgebiet eine so hohe Hürde darstellt, dass die Gefahr besteht, dass kein ausreichender Wettbewerb zustande kommt. Daher wurde die Anzahl an geforderten Referenzprojekten im Fachgebiet von 5 auf 3 verringert und die Anforderung an Referenzprojekte im Fachgebiet in Kolumbien von 2 auf 1. Siehe Bieterfrage V03 und E-Mail der AV vom 05.01.2026 im Vermerk. Es ist nicht erforderlich, die Angebotsfrist zu verlängern (30.01.2026).
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Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: a32d8df6-3666-40ac-98c9-6fd0c1b0730c-01
Quelle: OJS 2026/S 004-006882 (2026-01-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-05-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 696534.75 EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 738 342 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 696534.75 💰
Vergabekriterien
Preis (Gewichtung): 30.00000000
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70.00000000

Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Vertragsnummer: 1
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-04-20 📅
Titel: Dorsch Impact GmbH, 45128 Essen
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Höchstes Angebot: 738 342 💰
Niedrigstes Angebot: 696534.75 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 696534.75 EUR 💰
Kennung des Angebots: 5 - 91969
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Dorsch Impact GmbH
Nationale Registrierungsnummer: München HRB 159572
Postanschrift: Baumstraße 25
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Region: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@dorsch-impact.de 📧
Telefon: +49 (0) 6173 325 40-0 📞
Fax: +49 (0) 6173 325 40-22 📠
URL: https://impact.dorsch.com/ 🌏
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Mittleres Unternehmen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YTVBV0CXH# Die Kommunikation in diesem Verfahren findet ausschließlich über das Kommunikationstool im Projektbereich des Vergabeportals statt.
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-05-11+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 091-323214 (2026-05-11)