Beschreibung der Beschaffung
Erneuerung der elektrotechnischen Ausrüstung im Thermenschutzbau Xanten.
Istzustand
4. Elektrische Einrichtung
Die zurzeit vorhandenen elektrischen Anlagen sind zum Teil störungsanfällig und nicht für den Einsatz im Feuchtraum/ Außenbereich einsetzbar. Da es im Thermenschutzbau jedoch regelmäßig zu witterungsbedingten Feuchtigkeitsbildungen kommt, müssen die elektrischen Einrichtungen für den Feuchtraum/ Außenbereich geeignet sein. Dieses ist z.Z. nicht gege-ben und es kommt immer wieder zu Auslösungen der Sicherungen.
Im Moment ist die elektrische Einrichtung aus diesem Grund fast vollständig außer Betrieb genommen worden.
4.1 Elektroverteilungen
Die vorhandenen zwei Verteilungen befinden sich unterhalb der Laufwege, welche nur sehr schwer zu erreichen sind, einen unzumutbaren Klettereinsatz des Personals erfordert und eine Durchquerung des Befundes unausweichlich machen. Sie sind nicht für den Außenbe-reich zulässig.
4.2 Zuleitung
Bei der Begutachtung der Pläne fiel auf, dass die elektrischen Einrichtungen fehlerhaft sind. Kritisch dabei ist die Hauptzuleitung, deren Querschnitt kleiner ist, als in den Plänen angegeben wurde. Die Zuleitung und die damit verbundenen Sicherungen sind nicht selek-tiv und somit nicht normgerecht.
4.3 Akzentbeleuchtung
Die Akzentbeleuchtung ist mit Stromschienen realisiert worden. Um diese optimal verwen-den zu können, musste die Stromschiene liegend auf den Trägern montiert werden. Dies verursacht jedoch eine Feuchtigkeitsansammlung, teilweise befinden sich die Leuchten innerhalb von T-Trägern, in denen sich Wasser sammelt. Beides führt zu Kurzschlüssen. Die komplette Akzentbeleuchtung ist außer Betrieb genommen worden. Die Beleuchtung und die Schienen sind nicht für den Außenbereich geeignet.
4.4 Wegbeleuchtung
Die im Moment verbaute Wegbeleuchtung besteht aus Leuchtstofflampen, die Ende des Jahres nicht mehr nachgeordert werden können. Zudem ist diese Lösung nicht mehr zeit-gemäß. Des Weiteren ist eine unzureichende Ausleuchtung nicht normgerecht.
4.5 Fluchtwegbeleuchtung
Die Fluchtwegbeleuchtung entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und ist nicht für den Außenbereich geeignet.
4.6 IT: W-Lan, Internet, Kommunikation
Zurzeit ist keine Kommunikationstechnik verbaut.
Sollzustand
5. Elektrische Einrichtung
Um die elektrischen Einrichtungen wieder normgerecht und für den Außenbereich zulässig herzustellen, ist eine komplette Erneuerung erforderlich.
5.1 Elektroverteilungen
Die zwei vorhandenen Elektroverteilungen werden durch Verteilungen, die für den Außen-bereich zulässig sind, auf Laufstegniveau angehoben und mittels einer Umbauung (z.B. Sitzmöbel) kaschiert.
5.2 Zuleitung
Nach Bewertung durch FB 31 ist gemäß der Bedarfsanmeldung durch das Museum Xanten und dem nachträglich aufgefallenen Bedarf (Erfüllung der DIN VDE Normen) eine neue Zuleitung erforderlich. Es gibt keinen Kabelweg in den Thermenschutzbau, daher sind Tief-bauarbeiten, außerhalb des Museums und des Befundes, notwendig.
5.3 Akzentbeleuchtung
Die Akzentbeleuchtung wurde bereits von den Lichtplanern (Licht-Kunst-Licht AG) in einer Vorstudie betrachtet. Diese soll für die Erneuerung herangezogen werden.
Die Kosten für die damals vorgeschlagenen Leuchten sind in der Kostenschätzung TGA enthalten.
5.4 Wegbeleuchtung
Text von Knabben
5.5 Fluchtwegbeleuchtung
Die Fluchtwegbeleuchtung wird in LED Technik und für den Außenbereich zulässig erneuert und an eine Zentralüberwachung angeschlossen. Eine Anbindung an die Visualisierung ist gewünscht.
5.6 IT: W-Lan, Internet, Kommunikation
Um den Thermenschutzbau zukunftssicher zu ertüchtigen, sind Access Points und An-schlüsse für die Visualisierung der Ausgrabungen herzustellen.
Um die hohen Datenraten zu ermöglichen, ist eine neue LWL Zuleitung unumgänglich. Die Zuwegung wird im Zuge der Tiefbauarbeiten, für die elektrische Zuleitung, geschaffen.
Fazit
Aufgrund der Komplexität der Bestandsanlage und der neu zu planenden Steuerung muss ein externer Fachplaner mit den Planungsleistungen beauftragt werden.