Anbau Feuerwehrwache in Accum - Technische Ausrüstung HLS

Stadt Schortens

Die Stadt Schortens beabsichtigt den Anbau des Feuerwehrhauses in Accum in nachhaltiger Holzrahmenbauweise. Seit der Errichtung in dem Jahr 1989 wurde das Feuerwehrhaus an dem Standort Accum, Wilhelmshavener Straße 1A als Stützpunktwehr für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schortens genutzt. Im Laufe der Jahre haben sich die Präventionen von Gefährdungen und Unfällen resultieren Regel und Vorschriften, die neben den baurechtlichen Bestimmungen bei einem Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern geändert und müssen beachtet werden. Das aktuelle Gebäude besteht aus zwei zueinander versetzten Gebäudeteilen, die Gesamtabmessungen betragen ca. 29 x 17 m. Im Erdgeschoss befinden sich die Fahrzeughalle mit drei Einstellplätzen inklusive der Umkleiden, Lager- und Sanitärräume sowie ein Büro der Freiwilligen Feuerwehr. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum mit Teeküche sowie eine separate Wohneinheit. Das Gebäude ist in Massivbauweise mit tragenden Mauerwerkswänden sowie einer Geschossdecke aus Stahlbeton erstellt. In der Fahrzeughalle sind massive Stahlbetonrahmen vorhanden, die den Gebäudeteil aussteifen. Die Dachkonstruktionen sind als Pfettendach in Holzbauweise erstellt. Der Lastabtrag in den Baugrund erfolgt durch eine Bodenplatte mit umlaufenden Streifenfundamenten. Im Außenbereich befinden sich die An- und Abfahrtswege im Ausrückweg der Einsatzfahrzeuge und können sich kreuzen. Diese müssen in Zukunft so angeordnet sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können. Die bestehenden Stellplätze der Feuerwehrfahrzeuge halten die Abstandsmaße in der Fahrzeughalle ein. Die Umkleiden für die Einsatzbekleidung befinden sich aktuell in der Fahrzeughalle. Diese müssen in Zukunft in separaten Räumen untergebracht werden. Die sehr große Fahrzeughalle (mind. +7°C) wird zurzeit für die Einsatzkräfte und deren Kleidung auf ca. 22 °C entsprechend der DIN 14092-1 aufgeheizt und zeigt einen sehr hohen Energieverbrauch. Eine funktionstüchtige und dem Stand der Technik entsprechende Abgasanlage ist vorhanden. Die alten räumlichen Strukturen in den Gebäuden entsprechen nicht dem zukunftsfähigen Konzept einer modernen Feuerwehr. Eine Schwarz-Weiß Trennung durch die bestehenden Umkleidespinde ist derzeit nicht möglich, somit hat die verschmutze Einsatzkleidung Kontakt mit der Privatkleidung. Das entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Hier sind neue Umkleidespinde zwingend notwendig, damit eine klare Trennung stattfinden kann. Eine Trennung der Damen- und Herrenumkleiden besteht aktuell ebenfalls nicht und muss bei einem Anbau erfolgen. Zudem sind die Feuerwehrhelme aufgeständert nach dem Einsatz zu lagern, damit eine Abtrocknung stattfinden kann. Grundsätzlich können im Bestand keine weiteren Spinde mehr aufgestellt werden, weil der Platzbedarf nicht ausreicht. Somit können keine weiteren Einsatzkräfte mehr aufgenommen werden, weil schlichtweg kein Spind mehr vorhanden ist. Auch der vorhandene Schulungsraum im Dachgeschoss ist für die Mitgliederzahl nicht mehr ausreichend. Im Feuerwehrbedarfsplan ist festgelegt, dass ein Logistikfahrzeug für die Stadt Schortens beschafft werden muss. Das GW-L Fahrzeug erhält aus taktischen Gründen den Standort Accum. Hier ist ein neuer Halleneinstellplatz notwendig. Ggf. wird in naher Zukunft ein Dekon P Fahrzeug angeschafft, auch hierzu muss ein zweiter Halleneinstellplatz geplant werden. Die bestehenden zwei Anhänger werden in einem neuen Unterstand abgestellt. Die Anzahl der verfügbaren Parkplätze am Standort ist geringer als die Anzahl der Sitzplätze auf den Fahrzeugen. Es sind aktuell 14 Parkplätze vorhanden, sodass teilweise muss in zweiter Reihe geparkt werden. Die neue Parkplatzfläche ist mit ca. 38 Parkplätzen ausreichend bemessen. Die Lagermöglichkeiten am Standort sind sehr begrenzt und können in den vorhandenen Räumen nicht mehr erweitert werden. Zudem ist die Gebäudehülle auf dem energetischen Stand aus dem Jahre 1989. Entsprechend dem Gebäudealter besteht ein Sanierungs- und Modernisierungsstau aus energetischer- und bautechnischer Sicht. Die Elektro-, Heizung- und Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr den heutigen baulichen, energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Zudem sind der Schallschutz sowie die Raumakustik in vielen Bereichen der Gebäude als mangelhaft zu bewerten. Auch das EDV-Netz ist unzureichend und ist behelfsmäßig größtenteils durch eine WLAN-Anbindung gewährleistet. Durch diese baulichen Mängel verursacht das Gebäude vergleichsweise hohe Betriebskosten (Reparaturen, Energieverbräuche). Der sanierungsbedürftige Zustand und der verfasste Feuerwehrbedarfsplan hat Anlass gegeben eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Mit dieser Studie oder auch "Phase" 0 hat die Stadt Schortens eigenständig die Machbarkeit zur Bestimmung der wirtschaftlichsten Lösung erarbeitet. Unter Beachtung des Raumbedarfskonzeptes der Feuerwehr hat die Verwaltung verschiedene Untersuchungsvarianten mit Flächennachweisen, Planunterlagen und Kostenschätzungen gegenübergestellt. Die Baukosten (KG 200 - 700) werden derzeit auf ca. 2,3 Mio. EUR brutto geschätzt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-11-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-10-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-10-16 Auftragsbekanntmachung
2026-03-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2025-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Anbau Feuerwehrwache in Accum - Technische Ausrüstung HLS
Referenznummer: P736-2
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Schortens beabsichtigt den Anbau des Feuerwehrhauses in Accum in nachhaltiger Holzrahmenbauweise. Seit der Errichtung in dem Jahr 1989 wurde das Feuerwehrhaus an dem Standort Accum, Wilhelmshavener Straße 1A als Stützpunktwehr für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schortens genutzt. Im Laufe der Jahre haben sich die Präventionen von Gefährdungen und Unfällen resultieren Regel und Vorschriften, die neben den baurechtlichen Bestimmungen bei einem Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern geändert und müssen beachtet werden. Das aktuelle Gebäude besteht aus zwei zueinander versetzten Gebäudeteilen, die Gesamtabmessungen betragen ca. 29 x 17 m. Im Erdgeschoss befinden sich die Fahrzeughalle mit drei Einstellplätzen inklusive der Umkleiden, Lager- und Sanitärräume sowie ein Büro der Freiwilligen Feuerwehr. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum mit Teeküche sowie eine separate Wohneinheit. Das Gebäude ist in Massivbauweise mit tragenden Mauerwerkswänden sowie einer Geschossdecke aus Stahlbeton erstellt. In der Fahrzeughalle sind massive Stahlbetonrahmen vorhanden, die den Gebäudeteil aussteifen. Die Dachkonstruktionen sind als Pfettendach in Holzbauweise erstellt. Der Lastabtrag in den Baugrund erfolgt durch eine Bodenplatte mit umlaufenden Streifenfundamenten. Im Außenbereich befinden sich die An- und Abfahrtswege im Ausrückweg der Einsatzfahrzeuge und können sich kreuzen. Diese müssen in Zukunft so angeordnet sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können. Die bestehenden Stellplätze der Feuerwehrfahrzeuge halten die Abstandsmaße in der Fahrzeughalle ein. Die Umkleiden für die Einsatzbekleidung befinden sich aktuell in der Fahrzeughalle. Diese müssen in Zukunft in separaten Räumen untergebracht werden. Die sehr große Fahrzeughalle (mind. +7°C) wird zurzeit für die Einsatzkräfte und deren Kleidung auf ca. 22 °C entsprechend der DIN 14092-1 aufgeheizt und zeigt einen sehr hohen Energieverbrauch. Eine funktionstüchtige und dem Stand der Technik entsprechende Abgasanlage ist vorhanden. Die alten räumlichen Strukturen in den Gebäuden entsprechen nicht dem zukunftsfähigen Konzept einer modernen Feuerwehr. Eine Schwarz-Weiß Trennung durch die bestehenden Umkleidespinde ist derzeit nicht möglich, somit hat die verschmutze Einsatzkleidung Kontakt mit der Privatkleidung. Das entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Hier sind neue Umkleidespinde zwingend notwendig, damit eine klare Trennung stattfinden kann. Eine Trennung der Damen- und Herrenumkleiden besteht aktuell ebenfalls nicht und muss bei einem Anbau erfolgen. Zudem sind die Feuerwehrhelme aufgeständert nach dem Einsatz zu lagern, damit eine Abtrocknung stattfinden kann. Grundsätzlich können im Bestand keine weiteren Spinde mehr aufgestellt werden, weil der Platzbedarf nicht ausreicht. Somit können keine weiteren Einsatzkräfte mehr aufgenommen werden, weil schlichtweg kein Spind mehr vorhanden ist. Auch der vorhandene Schulungsraum im Dachgeschoss ist für die Mitgliederzahl nicht mehr ausreichend. Im Feuerwehrbedarfsplan ist festgelegt, dass ein Logistikfahrzeug für die Stadt Schortens beschafft werden muss. Das GW-L Fahrzeug erhält aus taktischen Gründen den Standort Accum. Hier ist ein neuer Halleneinstellplatz notwendig. Ggf. wird in naher Zukunft ein Dekon P Fahrzeug angeschafft, auch hierzu muss ein zweiter Halleneinstellplatz geplant werden. Die bestehenden zwei Anhänger werden in einem neuen Unterstand abgestellt. Die Anzahl der verfügbaren Parkplätze am Standort ist geringer als die Anzahl der Sitzplätze auf den Fahrzeugen. Es sind aktuell 14 Parkplätze vorhanden, sodass teilweise muss in zweiter Reihe geparkt werden. Die neue Parkplatzfläche ist mit ca. 38 Parkplätzen ausreichend bemessen. Die Lagermöglichkeiten am Standort sind sehr begrenzt und können in den vorhandenen Räumen nicht mehr erweitert werden. Zudem ist die Gebäudehülle auf dem energetischen Stand aus dem Jahre 1989. Entsprechend dem Gebäudealter besteht ein Sanierungs- und Modernisierungsstau aus energetischer- und bautechnischer Sicht. Die Elektro-, Heizung- und Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr den heutigen baulichen, energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Zudem sind der Schallschutz sowie die Raumakustik in vielen Bereichen der Gebäude als mangelhaft zu bewerten. Auch das EDV-Netz ist unzureichend und ist behelfsmäßig größtenteils durch eine WLAN-Anbindung gewährleistet. Durch diese baulichen Mängel verursacht das Gebäude vergleichsweise hohe Betriebskosten (Reparaturen, Energieverbräuche). Der sanierungsbedürftige Zustand und der verfasste Feuerwehrbedarfsplan hat Anlass gegeben eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Mit dieser Studie oder auch "Phase" 0 hat die Stadt Schortens eigenständig die Machbarkeit zur Bestimmung der wirtschaftlichsten Lösung erarbeitet. Unter Beachtung des Raumbedarfskonzeptes der Feuerwehr hat die Verwaltung verschiedene Untersuchungsvarianten mit Flächennachweisen, Planunterlagen und Kostenschätzungen gegenübergestellt. Die Baukosten (KG 200 - 700) werden derzeit auf ca. 2,3 Mio. EUR brutto geschätzt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: P736-2
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
- Technische Ausrüstung Lph 1-4, optional Lph 5-9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15, Ziffer 15.1 für folgende Anlagengruppen: 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen und 7. Nutzungsspezifische Anlagen (Luftdruckanlage).
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Postleitzahl: 26419
Stadt: Schortens
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Friesland (DE) 🏙️
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
- Technische Ausrüstung Lph 5-9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15, Ziffer 15.1 für folgende Anlagengruppen: 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen und 7. Nutzungsspezifische Anlagen (Luftdruckanlage).
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Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 50.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Referenzen der Projektleitung für vergleichbare Leistungen seit 2022
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
1. Zunächst werden alle Angebote hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft. 2. Anschließend erfolgt die Eignungsprüfung der Bieter hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird geprüft, ob die Bieter die geforderten Mindeststandards und Bedingungen für den Auftrag erfüllen. 3. Die Angebote der geeigneten Bieter werden gemäß der angegebenen und in den Vergabeunterlagen näher erläuterten Zuschlagkriterien gewertet. Pro Kriterium können max. 5 Punkte erreicht werden. Die erreichte Punktzahl in einem Kriterium fließt mit der jeweiligen Gewichtung in die Gesamtpunktzahl (max. 5,000 Punkte) ein. 4. Das wirtschaftlichste Angebot mit der höchsten Punktzahl erhält den Zuschlag.
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Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-11-17 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-11-10 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV). Bei Bietergemeinschaften ist die Anzahl von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben. Die Angabe hat im Vordruck "Bieterbogen" zu erfolgen.
Eignungskriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe der Leistungen, welche als Unteraufträge vergeben werden sollen (gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV): Falls Unteraufträge für Teilleistungen vergeben werden sollen, sind die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer im Vordruck "Bieterbogen" zu benennen. Von jedem Unterauftragnehmer ist die Verpflichtung zur Ausführung der Teilleistung im Vordruck "Verpflichtungs- und Eignungserklärung Unterauftragnehmer" zu erklären. - Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine technische und/oder berufliche Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, sind die in Anspruch genommenen Kapazitäten sowie die Eignungsverleiher im Vordruck "Bieterbogen" zu benennen. Von jedem Eignungsverleiher ist die Verpflichtung zur Eignungsleihe im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe vergleichbarer Referenzen des Unternehmens (gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV): Ausführung von Leistungen seit 2022, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind im Bereich Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung für die Anlagengruppe 1 - 3 . Die Referenzangaben sind im Vordruck "Bieterbogen" einzutragen. Geforderte Mindeststandards: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss mind. eine Referenz für die Erbringung von Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung für die Anlagengruppe 1 - 3 (HLS) für ein Gebäude nachweisen. Gewertet werden Referenzen der letzten Jahre (seit 2022, d.h. es müssen mindestens drei Leistungsphasen erbracht sein).
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Eignungskriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe des Jahresumsatz (gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV): Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Geforderte Mindeststandards: Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss im Mittel der letzten drei Jahre mindestens einen Umsatz in Höhe von 70.000 EUR brutto im Tätigkeitsbereich des Auftrags nachweisen. Die Umsatzangaben sind im Vordruck "Bieterbogen" einzutragen.
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Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Geforderte Mindeststandards: Haftpflichtversicherung (gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV): Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss eine Eigenerklärung über eine bestehende Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 1,0 Mio. EUR oder Erklärung, dass im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 1,0 Mio. EUR abgeschlossen wird. Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Die Erklärungen haben im Vordruck "Bieterbogen" zu erfolgen.
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschluss geltenden Gesetz des Bundeslandes des Auftraggebers über die Sicherung der Einhaltung der Tariftreue sowie Mindestlöhne bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. 2) Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. 3) Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB, inkl. der Benennung ggf. durchgeführter Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB ist im Vordruck "Bieterbogen" anzugeben.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe
gem. § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen (§ 124 (2) GWB). Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
gemäß § 123 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß §123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit Ihr Unternehmen beitragspflichtig ist.
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Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Schortens
Nationale Registrierungsnummer: 034550015015-0-86
Postanschrift: Oldenburger Straße 29
Postleitzahl: 26419
Postort: Schortens
Region: Friesland (DE) 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: frank.reck@schortens.de 📧
Telefon: +494461 - 982 143 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y5P5183/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y5P5183 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y5P5183 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y5P5183# Jegliche Anfragen zu dem Vergabeverfahren als auch deren Beantwortung haben schriftlich über die Vergabeplattform DTVP zu erfolgen. Das Angebot inkl. aller Unterlagen ist ausschließlich elektronisch über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihr Angebot keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie des gesamten Angebots. Sollten Probleme beim Hochladen der Angebotsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle. Die Angabe der zur Vertretung des Bieters berechtigten natürlichen Person (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Die auszufüllenden Dokumente sind nicht zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte ausschließlich den Vornamen und Nachnamen des bevollmächtigten Vertreters in Druckbuchstaben an.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Nationale Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postleitzahl: 21339
Postort: Lüneburg
Region: Lüneburg, Landkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 4131150 📞
Fax: +49 4131152943 📠
URL: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-10-16+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 200-685292 (2025-10-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 56728.72 EUR 💰

Verfahren
Art des Verfahrens
Zentrale Elemente des Verfahrens:
1. Zunächst wurden alle Angebote hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft. 2. Anschließend erfolgte die Eignungsprüfung der Bieter hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird geprüft, ob die Bieter die geforderten Mindeststandards und Bedingungen für den Auftrag erfüllen. 3. Die Angebote der geeigneten Bieter werden gemäß der angegebenen und in den Vergabeunterlagen näher erläuterten Zuschlagkriterien gewertet. Pro Kriterium können max. 5 Punkte erreicht werden. Die erreichte Punktzahl in einem Kriterium fließt mit der jeweiligen Gewichtung in die Gesamtpunktzahl (max. 5,000 Punkte) ein. 4. Das wirtschaftlichste Angebot mit der höchsten Punktzahl erhielt den Zuschlag.
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Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Vertragsnummer: P736-2
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-02-24 📅
Titel: Anbau Feuerwehrwache in Accum - Technische Ausrüstung HLS
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 7
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 56728.72 EUR 💰
Kennung des Angebots: CX22213A2213A
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Ingenieurgesellschaft Nord
Nationale Registrierungsnummer: HRB 216431
Postanschrift: Emil-Heeder-Straße 1b
Postleitzahl: 26316
Postort: Varel
Region: Friesland (DE) 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@nord-ingenieure.de 📧
Telefon: +49 4451 95257-0 📞
URL: http://www.nord-ingenieure.de 🌏
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Kleinstunternehmen

Öffentlicher Auftraggeber
Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 685292-2025

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y5PM0HG#
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-03-05+01:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 046-158028 (2026-03-05)