Auftragsbekanntmachung (2025-02-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bioabfallverwertung mit Übernahme und Transport
Referenznummer: 1300 V 357/24
Kurze Beschreibung:
“Landkreis Fulda, Bioabfallverwertung inkl. Übernahme/Umschlag und Transport von rund 21.500 t/a Bioabfällen aus der getrennten Bioabfallsammlung”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Entsorgungsleistungen für die durch den AG in seinem Zuständigkeitsbereich im Wege des Holsystems der Bioabfalltonne...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Entsorgungsleistungen für die durch den AG in seinem Zuständigkeitsbereich im Wege des Holsystems der Bioabfalltonne erfassten Bioabfälle.
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen alle notwendigen Teilleistungen ab und einschließlich der Übernahme der Bioabfälle an der Übergabestelle des AN bis hin zur Verwertung der Bioabfälle in der Verwertungsanlage (Vergärungsanlage) des AN sowie der bei ihrer Behandlung entstehenden Behandlungsprodukte inkl. sämtlicher damit verbundener Transportleistungen. Wegen der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung (Teil C der Vergabeunterlagen) verwiesen.
Da sich die ausgeschriebenen Leistungen einander bedingen, erfolgt die Ausschreibung in einem Los. Eine Aufteilung in Fach- oder/und Teillose erfolgt nicht, da technische und wirtschaftliche Gründe die einheitliche Vergabe erfordern.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders auch geeignet für:other-sme#”
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Transport von Haushaltsabfällen📦
Ort der Leistung: Fulda🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2027-01-01 📅
Datum des Endes: 2036-12-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Der AG hat zwei einseitige Optionen zur Verlängerung des Vertrags um jeweils zwei Jahre, d.h. längstens bis zum 31.12.2040.” Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufschlag Transport-Ökologie
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5.00
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 95.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-08 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-04-08 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Bieter sind zur Angebotseröffnung nicht zugelassen.”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 114
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“• Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für das Bieterunternehmen, sofern eine Registerpflicht besteht; im Falle von Kommanditgesellschaften auch für die...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
• Aktueller Auszug aus dem Handelsregister für das Bieterunternehmen, sofern eine Registerpflicht besteht; im Falle von Kommanditgesellschaften auch für die Komplementärin. Bei ausländischen Bietern ist ein Auszug aus dem vergleichbaren Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bieter seinen Sitz hat, vorzulegen.
• Eigenerklärung über eine etwaige Gruppen- oder Konzernzugehörigkeit des Bieters (wenn zutreffend).
• Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach dem Gemeinsamen Runderlass (StAnz. Hessen S. 1375 ff), sowie nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG). Die Erklärung hat auf dem Vordruck "Erklärung über den Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen" zu erfolgen.
• Eigenerklärung, dass der Bieter seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Beiträgen zur Sozialversicherung und Beiträgen zur Berufsgenossenschaft uneingeschränkt erfüllt. Die Erklärung hat auf dem Vordruck "Erklärung des Bieters zur Zahlung von Steuern, Abgaben, Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung und gemäß §§ 123 und 124 GWB" zu erfolgen.
• Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S. 338; hierfür ist der den Vergabeunterlagen beiliegende Vordruck "Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzt (HVTG)" zu verwenden.
• Vordruck Eigenerklärung_Russlandsanktionen; hierfür ist der den Vergabeunterlagen beiliegende Vordruck "Vordruck Eigenerklärung_nach_Art._5k_Abs._1_EU-SanktionsVO" zu verwenden.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“• Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie über denjenigen Umsatz in den letzten drei...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
• Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie über denjenigen Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, den der Bieter mit Leistungen erzielt hat, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen (Übernahme und Verwertung/Entsorgung von Bioabfällen) vergleichbar sind.
• Nachweis einer Umwelt- und einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. für Personen- und Sachschäden.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“• Nachweis der Anerkennung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für das Behandeln oder Verwerten von Bioabfällen (Abfallschlüssel-Nummer 20 03 01) oder...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
• Nachweis der Anerkennung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für das Behandeln oder Verwerten von Bioabfällen (Abfallschlüssel-Nummer 20 03 01) oder vergleichbare Zertifizierung bei ausländischen Bietern für die jeweils erbrachte abfallwirtschaftliche Tätigkeit (Behandlung und Verwertung von Bioabfällen oder gleichwertig).
• Eigenerklärung über Referenzen für vergleichbare Tätigkeiten mit Angabe des Wertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit Auftraggeberbescheinigungen. Für den Referenznachweis ist der Tabellenvordruck "Geeignete Referenzen/Referenzliste" zu verwenden. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter in den letzten drei Kalenderjahren vor Beginn der Ausschreibung (2022 bis 2024) mindestens in einem Auftrag Leistungen der Übernahme und Verwertung/Entsorgung von Bioabfällen über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten kontinuierlich erbracht haben muss. Der Auftrag muss mindestens eine Jahresmenge von 15.000 Mg und eine Gesamtvertragsdauer von mindestens 3 Jahren umfassen. (Anm.: Auf eine Referenzanforderung hinsichtlich des Betriebs einer Übergabestelle wurde bewusst verzichtet.)
• Aussagekräftige Darstellung der zur Erbringung von Leistungen der Übernahme, des Transports und der Verwertung/Entsorgung von Bioabfällen im Unternehmen vorhandenen technischen und personellen Ressourcen (Anlagen und technische Einrichtungen, Fahrzeuge, Personal).
• Angabe der Umweltmanagementmaßnahmen, die das Unternehmen während der Auftragsausführung anwendet (§ 46 Abs. 3 Nr. 7 VgV).
• Ausgefüllte Technische Datenblätter gemäß Teil E der Vergabeunterlagen. Teil E beinhaltet u.a. auch folgende Bieterinformationen zur angebotenen Leistungserbringung:
o Verfahrensbeschreibung der Vergärungsanlage
o Nachweis der Verfügbarkeit der Übergabestelle und der Vergärungsanlage,
o Auflistung der freien und gebundenen Kapazitäten der Vergärungsanlage über die Vertragslaufzeit.
• Beschreibung der für den Transport der umzuladenden Abfälle eingesetzten technischen Systeme (Fahrzeuge, Container etc.) unter Berücksichtigung der in Teil C.2.2 festgelegten technischen Rahmenbedingungen des AG.
• Weitere Unterlagen zu den Angeboten sind, soweit sie für das Verständnis und zur Wertung des Angebotes notwendig sind, nach Maßgabe des Bieters vorzulegen.
• Für bei Angebotsschluss noch nicht in Betrieb befindliche Verwertungsanlagen ist der Nachweis zu führen, dass diese Anlagen spätestens zum vertraglichen Leistungsbeginn (01.01.2027), im Falle der beabsichtigten und vertragsgemäßen Inanspruchnahme der Optionsregelung in § (4.15) des Entsorgungsvertrages spätestens zum 01.01.2028, vollständig betriebsbereit und verfügbar sind. Hierzu ist ein nachvollziehbarer Terminplan der noch ausstehenden Arbeiten bis zur Aufnahme des Regelbetriebes vorzulegen. Hinsichtlich der Folgen einer verspäteten Realisierung (Entgeltreduzierung, Vertragsstrafen, Sonderkündigungsrecht) wird auf den Entsorgungsvertrag gemäß Teil F der Vergabeunterlagen verwiesen.
• Die Übergabestelle muss zwingend zum Leistungsbeginn (01.01.2027) betriebsbereit sein. Hinsichtlich der Folgen einer verspäteten Realisierung (Zwangszuweisung einer Übergabestelle, Entgeltreduzierung, Vertragsstrafen, Sonderkündigungsrecht) wird auf den Vertrag gemäß Teil F der Vergabeunterlagen verwiesen.
“Der AG behält sich vor, das Vergabeverfahren nach §§ 63 Abs. 1 VgV bei Vorliegen eines der dort genannten Aufhebungsgründe aufzuheben. In diesem Falle wird...”
Der AG behält sich vor, das Vergabeverfahren nach §§ 63 Abs. 1 VgV bei Vorliegen eines der dort genannten Aufhebungsgründe aufzuheben. In diesem Falle wird er die Bieter von der Aufhebung des Vergabeverfahrens unter Bekanntgabe der Gründe unverzüglich benachrichtigen; ein Entschädigungsanspruch der Bieter besteht nicht.
Die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit wird u.a. anhand der derzeitigen Kosten des Auftraggebers beurteilt. Die derzeitigen Kosten bilden unter Berücksichtigung der zukünftigen Kostensteigerungen die Grundlage für die Kostenerwartung des Auftraggebers. Bei einer deutlichen Überschreitung der Kostenerwartung liegt aus Sicht der Vergabestelle ein deutliches Indiz für die Unwirtschaftlichkeit vor, so dass sich die Vergabestelle dann vorbehält, die Ausschreibung aufgrund von Unwirtschaftlichkeit aufzuheben.
Das Angebot hat folgende Bestandteile zu umfassen:
• Vordruck Anerkennung der Vergabeunterlagen (Vordruck "Erklärung Anerkennung Vergabeunterlagen")
• Erklärung von Bietergemeinschaften (gemäß B.5; siehe Vordruck "Erklärung von Bietergemeinschaften einschließlich Darlegung der Gründe für die Zusammenarbeit"); wenn zutreffend.
• Erklärung über ggf. vorgesehene Nachunternehmerleistungen (gemäß B.6; siehe Vordruck "Nennung der Nachunternehmer", den Vergabeunterlagen beiliegend); wenn zutreffend.
• Ausgefüllte und in Textform unterzeichnete Preisdatenblätter gemäß Teil D der Vergabeunterlagen (PDF-Datei(en) Preisdatenblätter Preisaufschlüsselung).
• Geforderte Erklärungen, Nachweise und Unterlagen gemäß Abschnitt B.7.4; soweit vorgegeben, sind hierfür die Vordrucke/Formblätter gemäß den Teilen E und G zu verwenden.
• Erklärungen über eine Eignungsleihe (Vordruck "235_Hessen - Verzeichnis Leistungen Kapazitäten anderer Unternehmen") nebst Verpflichtungserklärungen der für die Eignungsleihe in Anspruch genommenen Unternehmen (Vordruck "236_Hessen-Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen"); sofern zutreffend. Es gilt § 47 VgV.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06151-12-6603
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 6151-12-6603📞
Fax: +49 611-327-648534 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06151 12-6603
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 6151-12-6603📞
Fax: +49 611-327-648534 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren gem. § 160 GWB nur auf Antrag ein. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren gem. § 160 GWB nur auf Antrag ein. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2025/S 033-103241 (2025-02-14)