In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Schülerzahlen am Gymnasium zu verzeichnen, eine Entwicklung, die sich unvermindert fortsetzt. Aktuell wird die Schule noch dreizügig betrieben. Aufgrund der prognostizierten weiteren Zunahme der Schülerzahlen ist diese Struktur jedoch nicht länger ausreichend. Eine Umstellung auf eine vierzügige Organisation ist daher zwingend erforderlich. Aus diesem Grund wird ein zusätzliches Schulgebäude errichtet, das sich derzeit in der Planungsphase befindet. Im Zuge der Erweiterung soll auch die Freianlagenplanung überarbeitet werden, um das neue Gebäude funktional und gestalterisch in die bestehenden Flächen zu integrieren. Dabei ist sicherzustellen, dass sich die Freiflächenplanung eng am bisherigen Gebäudekonzept orientiert. Dies definiert wichtige Zwangspunkte für die Erschließung – insbesondere hinsichtlich Barrierefreiheit und Anfahrbarkeit. Parallel zum Neubau soll der gesamte Schulhof modernisiert werden. Angesichts der erheblichen Größe der abflusswirksamen Fläche von 6.231,2 m² – deutlich oberhalb der Bagatellgrenze von 800 m² – war die Erstellung eines Überflutungsnachweises erforderlich. Das ermittelte Retentionsvolumen berücksichtigt ausschließlich die neu überplante Fläche. Möglichkeiten zur sicheren Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers auf dem Gelände sind jedoch begrenzt. Insbesondere ist eine Ableitung auf den angrenzenden Dammkronen bereits ausgereizt. Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich durch die Untersuchung des Bodens im Schulhofbereich. Die Analyse der Bohrkerne sowie die Prüfung auf Bodenschadstoffe ergaben heterogene Befunde. Daraus ergibt sich, dass eine flächige Versickerung über potenziell belastete Bodenschichten nicht ausgeschlossen werden kann. Daher wird empfohlen, die Versickerung auf Teilflächen (z. B. teilversiegelte Bereiche) zu beschränken und im Übrigen auf eine kontrollierte Ableitung in den Mischwasserkanal mit Retentionsmaßnahme zurückzugreifen. Der vollständige Überflutungsnachweis ist beigefügt. Als wesentliche Retentionsmaßnahem wird vorab ein Stauraumkanal als vorgezogene Maßnahme realisiert. Diese Leistung wird von einem Ingenieurbüro unabhängig der Freiraumplanung erbracht. Der Ausführungszeitraum liegt in den Sommerferien 2026. Der Beginn der Ausführung für die Freianlagen folgt in den Sommerferien 2027. Die Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-10-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-09-01.
Auftragsbekanntmachung (2025-09-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Freianlagenplanung für das Bauvorhaben: Neubau Erweiterungsbau Warndtgymnasium Völklingen (Los 4) (LPH 5-9 nach §39 HOAI)
Kurze Beschreibung:
“In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Schülerzahlen am Gymnasium zu verzeichnen, eine Entwicklung, die sich unvermindert fortsetzt....”
Kurze Beschreibung
In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Schülerzahlen am Gymnasium zu verzeichnen, eine Entwicklung, die sich unvermindert fortsetzt. Aktuell wird die Schule noch dreizügig betrieben. Aufgrund der prognostizierten weiteren Zunahme der Schülerzahlen ist diese Struktur jedoch nicht länger ausreichend. Eine Umstellung auf eine vierzügige Organisation ist daher zwingend erforderlich. Aus diesem Grund wird ein zusätzliches Schulgebäude errichtet, das sich derzeit in der Planungsphase befindet.
Im Zuge der Erweiterung soll auch die Freianlagenplanung überarbeitet werden, um das neue Gebäude funktional und gestalterisch in die bestehenden Flächen zu integrieren. Dabei ist sicherzustellen, dass sich die Freiflächenplanung eng am bisherigen Gebäudekonzept orientiert. Dies definiert wichtige Zwangspunkte für die Erschließung – insbesondere hinsichtlich Barrierefreiheit und Anfahrbarkeit. Parallel zum Neubau soll der gesamte Schulhof modernisiert werden.
Angesichts der erheblichen Größe der abflusswirksamen Fläche von 6.231,2 m² – deutlich oberhalb der Bagatellgrenze von 800 m² – war die Erstellung eines Überflutungsnachweises erforderlich. Das ermittelte Retentionsvolumen berücksichtigt ausschließlich die neu überplante Fläche. Möglichkeiten zur sicheren Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers auf dem Gelände sind jedoch begrenzt. Insbesondere ist eine Ableitung auf den angrenzenden Dammkronen bereits ausgereizt. Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich durch die Untersuchung des Bodens im Schulhofbereich. Die Analyse der Bohrkerne sowie die Prüfung auf Bodenschadstoffe ergaben heterogene Befunde. Daraus ergibt sich, dass eine flächige Versickerung über potenziell belastete Bodenschichten nicht ausgeschlossen werden kann. Daher wird empfohlen, die Versickerung auf Teilflächen (z. B. teilversiegelte Bereiche) zu beschränken und im Übrigen auf eine kontrollierte Ableitung in den Mischwasserkanal mit Retentionsmaßnahme zurückzugreifen. Der vollständige Überflutungsnachweis ist beigefügt.
Als wesentliche Retentionsmaßnahem wird vorab ein Stauraumkanal als vorgezogene Maßnahme realisiert. Diese Leistung wird von einem Ingenieurbüro unabhängig der Freiraumplanung erbracht. Der Ausführungszeitraum liegt in den Sommerferien 2026. Der Beginn der Ausführung für die Freianlagen folgt in den Sommerferien 2027. Die Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0001 E89194721
Titel: Freianlagenplanung für das Bauvorhaben: Neubau Erweiterungsbau Warndtgymnasium Völklingen (LPH 5-9 nach §39 HAOI).
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
“Der neue Schulbau wird zusätzliche Klassenräume, Räume für die freiwillige Ganztagsschule und eine Mensa erhalten. Der Neubau wird auf dem momentan...”
Beschreibung der Beschaffung
Der neue Schulbau wird zusätzliche Klassenräume, Räume für die freiwillige Ganztagsschule und eine Mensa erhalten. Der Neubau wird auf dem momentan bestehenden Sportplatz der Schule errichtet.
Mit der Freianlagenplanung wird der Schulhof vollständig neu organisiert. Es soll ein komplett neuer Schulhof mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Sport- und Spielanlagen entstehen. Die Anlage wird auf den kommenden Neubau abgestimmt. Bestehende Anlagen sind, soweit noch sinnvoll und funktionsfähig, in die neue Planung zu integrieren.
Der Stauraumkanal ist ein eigenständiges Ingenieurbauwerk und fällt nicht in den Aufgabenbereich der Freianlagenausführung. Die Ausführung der Freianlagen erfolgt erst nach Errichtung des Stauraumkanals. Dennoch muss die Freianlagenausführung den Stauraumkanal als Schnittstelle berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich der baulichen Anschlüsse der angrenzenden Flächen. Die hierfür erforderlichen Pläne und technischen Daten werden von Bauherren bei Bedarf bereitgestellt. Aufgrund der Erweiterung des Gymnasiums sowie der Umstellung auf eine vierzügige Organisationsstruktur werden die Freianlagen umfassend gestaltet und angepasst.
Die Leistungsphase 2 wurde bereits abgeschlossen und liegt vor. Die Leistungsphasen 3 und 4 befinden sich derzeit in Bearbeitung und werden dem Auftrageber zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen der Freianlagenplanung sind die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI vollständig zu erbringen
Darüber hinaus sind Abstimmungen mit den Bauherren hinsichtlich der Nutzungsanforderungen sicherzustellen. Zudem gehört die Integration der vorhandenen Bestandspläne sowie der Ergebnisse aus den vorangegangenen Planungsphasen (Leistungsphasen 1 bis 4) zum Leistungsumfang.
Folgende Punkte sind besonders zu beachten:
1. Oberbauten (gemäß RSTO) Die Dimensionierung der erforderlichen Oberbauten ist Bestandteil der Planungsleistung und in den anrechenbaren Kosten enthalten. Die Bewertung der vorhandenen Böden sowie daraus resultierende Bodenverbesserungen oder Gründungserfordernisse erfolgen auf Grundlage des vorliegenden Bodengutachtens.
2. Bauphasen / Schulbetrieb Die Baumaßnahmen werden abschnittsweise und unter laufendem Schulbetrieb umgesetzt. Die Anzahl und Abfolge der Bauabschnitte sind in enger Abstimmung mit dem Bauherrn durch die Objektplaner (Gebäude und Freianlagen) festzulegen.
3. Verkehrsbeziehungen außerhalb des Planbereichs Grundstücksanteile außerhalb des direkten Planungsbereichs werden ausschließlich im Hinblick auf bestehende und zukünftige Verkehrsbeziehungen berücksichtigt.
4. Ausstattungselemente im Außenbereich Alle Außenmöbel, Spielgeräte, Sportanlagen, Müllbehälter, Poller und ähnliche Ausstattungselemente müssen dem Standard des Regionalverbandes entsprechen und sind mit dem Bauherrn abzustimmen.
5. Nutzung bestehender Strukturen Die Wiederverwendung von Bestandsflächen oder vorhandenen Unterbauten ist grundsätzlich zu prüfen und – soweit technisch und wirtschaftlich vertretbar – umzusetzen.
6. Materialwahl und Unterhaltung Für einzubauende Materialien ist auf eine wirtschaftliche und wartungsarme Unterhaltung der Flächen zu achten. Die Auswahl erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bauherrn.
7. Pflanzplanung Die Auswahl der Bepflanzung erfolgt nicht nur gestalterisch, sondern muss auch ökologische Kriterien erfüllen (z. B. Förderung von Bienen- und Vogelnahrung). Zudem ist der erforderliche Pflegeaufwand bei der Auswahl zu berücksichtigen.
8. Unterricht im Freien Geeignete Außenräume für den Unterricht im Freien sind funktional nutzbar und gestalterisch in das Gesamtkonzept einzubinden.
Abschließend ist sicherzustellen, dass die Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe), 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) sowie 9 (Objektbetreuung) vollständig erbracht werden. Dabei sind alle Grundleistungen gemäß dem Leistungsbild Freianlagen nach § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 zur HOAI zu berücksichtigen.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen📦
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Regionalverband Saarbrücken🏙️
Dauer: 7 (YEAR)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Jahren ausgedrückt.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Nähere...”
Beschreibung der Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Nähere Erläuterungen befinden
sich unter Ziffer 3.2. ff. des Vertrages.
Mehr anzeigen Informationen zu elektronischen Katalogen
Die Angebote müssen in Form von elektronischen Katalogen eingereicht werden oder einen elektronischen Katalog enthalten
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.
Kostenkriterium (Gewichtung): 30
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Beschreibung
Postleitzahl: 66333
Stadt: Völklingen
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-10-02 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-10-02 10:30:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 61
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-10-02 10:30:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Elektronischer Katalog: Erforderlich
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
“Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.” Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1.1. Nachweis der...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1.1. Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:
- Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes.
- Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
1.2. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
1.3. Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
1.4. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
1.5. Eine Eigenerklärung zum Mindestlohn.
1.6. Eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und fairen Löhnen für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.
1.7. Eine Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket – RUS-Sanktionen Verbot von Auftragserteilungen an russische Unternehmen.
1.8. Eine Eigenerklärung gemäß Erlass des Ministeriums für Bildung und Kultur vom 26.06.2014 betreffend die Vorlage eines Erweiterten Führungszeugnisses im schulischen Bereich.
1.9. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255, S. 22, ber. ABl. 2007 L 271, S. 18, ABl. 2008 L 93, S. 28, ABl. 2009 L 33, S. 49, ABl. 2014 L 305, S. 115), zuletzt geändert durch Art. 1 B (EU) 2020/548 vom 23.01.2020 (ABl. L 131 S. 1).
1.10. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.9. nachweisen.
1.11. Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.10. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
1.12. Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.11. geforderten Nachweise vorzulegen.
1.13. Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden.
1.14. Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
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Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 1.500.000,00 € sowie für Sach- und...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 1.500.000,00 € sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1.000.000,00 € jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2015) im Bereich der Objektplanung für Freianlagen gemäß § 39 HOAI...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2015) im Bereich der Objektplanung für Freianlagen gemäß § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11.1. zu § 39 Abs. 4 HOAI bezüglich Schulhof- und Freiflächengestaltung mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Sport- und Spielanlagen für eine weiterführende Schule oder eine Kindertagesstätte oder vergleichbar.
Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
• ein Projekt mit einer Außenfläche von mind. 4.000 m²;
• ein Projekt im laufenden Betrieb;
• vollständig erbrachte Leistungsphasen 5 bis 8;
• ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB.
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Ausschlussgrund: Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Beschreibung der Ausschlussgründe:
“Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.”
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Regionalverband Saarbrücken
Nationale Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00002112
Postanschrift: Schlossplatz 1-15
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Region: Regionalverband Saarbrücken🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: zvm@rvsbr.de📧
Telefon: 06815061147📞
URL: https://www.rvsbr.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E89194721🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E89194721🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
“Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download unter dem in Ziffer 5.1.12 genannten Link. Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen per...”
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download unter dem in Ziffer 5.1.12 genannten Link. Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen per Post. Für die Angebotsabgabe sind die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Angebotsschreiben, Angebotsbogen und das Formblatt für das Honorarangebot zu verwenden. Rückfragen von Bewerbern/Bietern werden nur über die Plattform subreport ELVIS (Link in Ziffer 5.1.12) entgegengenommen und von der Vergabestelle über die vorgenannte Plattform beantwortet. Mündliche Auskünfte werden nicht erteilt. Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 26.09.2025 bei der Vergabestelle einzureichen. - Informationen zum Vergabeverfahren (z. B. die Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend unter dem in Ziffer 5.1.12 genannten Link geführt. Bewerber/Bieter haben sich unaufgefordert darüber informiert zu halten. - Die Kosten für Angebot und die Bearbeitung werden nicht erstattet. Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß § 53 VgV zu übermitteln. - Angebote von Bietern, die nicht in elektronischer Form eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Eine unverschlüsselte Angebotsabgabe führt zum zwingenden Ausschluss des Angebots. - Die genannte Vertragslaufzeit stellt eine voraussichtliche Frist dar und ist inklusive der Leistungsphase 9 kalkuliert. Es gelten die in § 7 Ziffer 7.3. des Vertrages genannten verbindlichen Vertragstermine.
Mehr anzeigen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Saarlandes
Nationale Registrierungsnummer: t:0681501994
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Region: Regionalverband Saarbrücken🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
Telefon: +496815014994📞 Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes
Nationale Registrierungsnummer: t:0681501994
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Region: Regionalverband Saarbrücken🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
Telefon: +496815014994📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Saarlandes
Nationale Registrierungsnummer: t:0681501994
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Region: Regionalverband Saarbrücken🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
Telefon: +496815014994📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig,
soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist
zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt
nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Notice information
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-09-03+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 168-574693 (2025-09-01)