Funktionskontrolle der Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Steinhavel (Reusenfang, Elektrobefischung, eDNA)

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit (ÖD) an den Bundeswasserstraßen (BWaStr) ist eine gesetzliche Verpflichtung und hoch prioritäre Aufgabe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Dies wird u.a. durch den Bau von Fischaufstiegsanlagen (FAA) nach DWA M509 (2014) und den ergänzenden fachlich verbindlichen Regelungen erreicht werden. Die Funktion einer FAA ist allen aufstiegswilligen Fischen und Neunaugen der Referenzfischfauna verzögerungs- und verletzungsfrei einen Aufstieg ins Oberwasser eines Querbauwerkes zu ermöglichen. Die Funktionstüchtigkeit in der Praxis kann durch eine Funktionskontrolle nachgewiesen werden. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Datenerhebung für die Funktionskontrolle der neu gebauten FAA am Standort Steinhavel. Ausgeschrieben wird die Erfassung der Fischfauna mit parallel einzusetzenden standardisierten fischereibiologischen Erfassungsmethoden (Standardreuse, Elektrobefischung, eDNA) am Wehr Steinhavel bei Kilometer 64,3 der Oberen Havel-Wasserstraße im Ortsteil Steinförde nordwestlich von Fürstenberg/Havel im Landkreis. Die Funktionskontrolle soll von März 2026 bis Februar 2027 stattfinden. Für eine ausführliche Beschreibung sehen Sie bitte die den Vergabeunterlagen beigefügte Leistungsbeschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-08-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-08-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Funktionskontrolle der Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Steinhavel (Reusenfang, Elektrobefischung, eDNA)
Referenznummer: WNAB-SB4-17-2025-VgV-EU-B
Kurze Beschreibung:
Die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit (ÖD) an den Bundeswasserstraßen (BWaStr) ist eine gesetzliche Verpflichtung und hoch prioritäre Aufgabe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Dies wird u.a. durch den Bau von Fischaufstiegsanlagen (FAA) nach DWA M509 (2014) und den ergänzenden fachlich verbindlichen Regelungen erreicht werden. Die Funktion einer FAA ist allen aufstiegswilligen Fischen und Neunaugen der Referenzfischfauna verzögerungs- und verletzungsfrei einen Aufstieg ins Oberwasser eines Querbauwerkes zu ermöglichen. Die Funktionstüchtigkeit in der Praxis kann durch eine Funktionskontrolle nachgewiesen werden. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Datenerhebung für die Funktionskontrolle der neu gebauten FAA am Standort Steinhavel. Ausgeschrieben wird die Erfassung der Fischfauna mit parallel einzusetzenden standardisierten fischereibiologischen Erfassungsmethoden (Standardreuse, Elektrobefischung, eDNA) am Wehr Steinhavel bei Kilometer 64,3 der Oberen Havel-Wasserstraße im Ortsteil Steinförde nordwestlich von Fürstenberg/Havel im Landkreis. Die Funktionskontrolle soll von März 2026 bis Februar 2027 stattfinden. Für eine ausführliche Beschreibung sehen Sie bitte die den Vergabeunterlagen beigefügte Leistungsbeschreibung.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Umweltschutz 📦
Beschreibung
Interne Kennung: WNAB-SB4-17-2025-VgV-EU-B
Titel: Funktionskontrolle Fischaufstiegsanlage Steinhavel
Beschreibung der Beschaffung:
Ausgeschrieben wird die Erfassung der Fischfauna mit parallel einzusetzenden standardisierten fischereibiologischen Erfassungsmethoden (Standardreuse, Elektrobefischung, eDNA) am Wehr Steinhavel bei Kilometer 64,3 der Oberen Havel-Wasserstraße im Ortsteil Steinförde nordwestlich von Fürstenberg/Havel im Landkreis. Die Funktionskontrolle soll von März 2026 bis Februar 2027 stattfinden. Für eine ausführliche Beschreibung sehen Sie bitte die den Vergabeunterlagen beigefügte Leistungsbeschreibung.
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Zusätzliche Informationen:
In Formblatt 133/333b-L/F sind Angaben zu machen: 1 Erklärung nach § 124 Abs.1 Nr. 4 GWB: Angabe, ob und ggf. auf welche Art der Bewerber/Bieter mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist Angabe ob und ggf. auf welche Art der Bewerber/Bieter auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet 2 Eintragung in ein amtliches Verzeichnis oder Zertifizierung, die den Anforderungen aus Artikel 64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen 3 Auskunft nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen 4 Erklärung entsprechend § 123 GWB bezogen auf die letzten fünf Jahre. Angabe, dass kein zwingender Ausschlussgrund zu den untenstehenden Punkten vorliegt: Ich/wir erkläre(n), dass weder ich/wir noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der unten genannten Straftaten oder nach vergleichbarer Vorschriften anderer Staaten verurteilt worden bin/sind/ist und dass gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist: - Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), - Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB) - Mitgliedschaft in einer kriminellen und terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129b StGB) - Terrorismusfinanzierung (§ 89c StGB) oder Anstiftung oder Beihilfe zur Terrorismusfinanzierung (§ 26 bzw. § 27 i.V.m. § 89c StGB), - Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden (sollen), eine schwere staatsgefährdende Gewalttat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des StGB zu begehen, - Geldwäsche (§ 261 StGB), - Betrug (§ 263 StGB) und Subventionsbetrug (§ 264 StGB), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, - Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), - Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern (§ 108e StGB), - unzulässige Interessenwahrnehmung ( § 108f StGB), - Vorteilsgewährung (§ 333 StGB) und Bestechung (§ 334 StGB), jeweils auch i.V.m. § 335a StGB (ausländische und internationale Beschäftigte), - Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr (Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung), - Menschenhandel (§§ 232 und 233 StGB), - Förderung des Menschenhandels (§ 233a StGB). Das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung. Ich erkläre/wir erklären, dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit ich/wir der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt habe/haben. 1. registerführende Stelle: 2. Registerbezeichnung: 3. Registernummer: 4. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: Falls meine/unsere Interessensbestätigung in die engere Wahl kommt, werde ich/wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse vorlegen. 5.1 Erklärung entsprechend § 124 Absatz 1 Nr. 1, 3 bis 9 und Absatz 2 GWB bezogen auf die letzten drei Jahre. Angabe, dass kein fakultativer Ausschlussgrund zu den untenstehenden Punkten vorliegt: Ich/wir erkläre(n), dass weder ich/wir noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen habe/haben/hat. 5.1 Abweichend von der obigen Erklärung habe ich/haben wir gegen folgende Verpflichtungen verstoßen: Sofern nachfolgend nicht anders angegeben, erkläre(n) ich/wir, dass weder ich/wir noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der unten genannten Straftaten oder nach vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten verurteilt worden bin/sind/ist und gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist: - Diebstahl (§ 242 StGB), - Unterschlagung (§ 246 StGB), - Erpressung (§ 253 StGB), - Betrug (§ 263 StGB), - Subventionsbetrug (§ 264 StGB), - Kreditbetrug (§ 265b StGB), - Untreue (§ 266 StGB) - Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (§ 266a Abs. 1, 2 und 4 StGB), - Urkundenfälschung (§ 267 StGB), - Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), - Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), - Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), - Brandstiftung (§ 306 StGB), - Baugefährdung (§ 319 StGB), - Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), - unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), - illegale Ausländerbeschäftigung (§ 404 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 3 SGB III), die mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde. Sofern nachfolgend nicht anders angegeben, erkläre(n) ich/wir, nicht - gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder - gem. § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz - gem. § 98c Aufenthaltsgesetz - gem. § 19 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden zu sein. Abweichend von der obigen Erklärung bin ich/sind wir mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden wegen Ich/Wir erkläre(n), dass - ich/wir keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen habe/haben, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, - kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden könnte, - keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung dieses Vergabeverfahrens einbezogen war bzw. eine denkbare Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen als unseren Ausschluss vom Vergabeverfahren beseitigt werden kann, - das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags nicht erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und keine mangelhafte Erfüllung zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, - das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat und dass es in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, - das Unternehmen a) nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) nicht versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, und c) nicht fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten und nicht versucht hat, solche Informationen zu übermitteln. 5.2 Erklärung entsprechend § 124 Absatz 1 Nr. 2 GWB bezogen auf die letzten drei Jahre. Angabe, dass kein fakultativer Ausschlussgrund zu den untenstehenden Punkten vorliegt: Das Unternehmen ist zahlungsunfähig. Ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren wurde eröffnet. Ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens wurde mangels Masse abgelehnt. Ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren wurde beantragt. Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt. Mein/Unser Unternehmen hat seine Tätigkeit eingestellt. Falls ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, werde ich/wir ihn auf Verlangen vorlegen. 7.1 Erklärung nach § 45 Absatz 1 VgV über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 7.2 Erklärung nach § 45 Absatz 1 VgV über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren über den nachfolgend genannten konkreten, in der Bekanntmachung definierten Tätigkeitsbereich 8 Nachweise nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über die Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens 9 Nachweis nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV Leistungen, die der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dies weise ich gemäß der in der Bekanntmachung geforderten Mindestanzahl an geeigneten Referenzen über abgeschlossene Leistungen mit Angabe des Rechnungswerts, der Leistungszeit sowie unter Nennung des öffentlichen/privaten Auftraggebers nach: 10 Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV: Das jährliche Mittel meiner Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte 11 Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 3 VgV darüber, über welche technische Ausrüstung ich/ wir verfüge/n, welche Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität ich/wir ergreife/n und/ oder welche Untersuchungs-/Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen 12 Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 9 VgV darüber, welche Ausstattung, Geräte und technische 13 Ausrüstung dem Unternehmen für die Ausführung des Auftrags zur Verfügung stehen Erklärung nach § 44 Absatz 1 VgV bezüglich der Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postleitzahl: 16798
Stadt: Fürstenberg/Havel
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Oberhavel 🏙️
Dauer: 1 Jahre
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen:
Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-09-30 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 30 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
Erklärungen, Unterlagen und Nachweise können nachgereicht werden, mit Ausnahme von Unterlagen gem. §56 Abs. 3 VgV
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Nachzuweisen sind sehr gute Kenntnisse der im Einsatzgebiet vorkommenden Fischarten. Anerkannt werden z. B. einschlägige Studienabschlüsse (wie Fischereibiologie, Fischere ingenieurwesen), Tätigkeiten bei Fischereibehörden oder fischereibiologischen Instituten, praktische Erfahrung als Berufsfischer im Einsatzgebiet sowie fachbezogene Schulungen oder schriftliche Bestätigungen durch fachkundige Stellen.Darüber hinaus ist einschlägige Erfahrung in Reusenbefischung, Elektrobefischung und eDNA-Untersuchungen erforderlich. Für letztere muss das geplante Analyseverfahren den Anforderungen gemäß Punkt 2.3 der Leistungsbeschreibung entsprechen
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2. Personelle Anforderungen: Für alle eingesetzten Tätigkeiten sind ausreichend qualifizierte Fachkräfte vorzuhalten, um die Einsatzfähigkeit auch bei Ausfällen (z. B. durch Krankheit oder Urlaub) jederzeit zu gewährleisten Mindestens drei fachkundige Personen für die Bestimmung der Fischarten im Einsatzgebiet. Mindestens drei qualifizierte Anodenführer/innen mit gültigem Bedienungsschein für Elektrobefischungen. Mindestens zwei qualifizierte Personen für die eDNA-Probenahme (z. B. mit abgeschlossener Ausbildung als BTA oder vergleichbarer Qualifikation). Für die genetische Analyse ist ein/e Biologe/in mit Projektleitungserfahrung sowie mindestens eine weitere qualifizierte Person vorzusehen.
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Eignungskriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Technische Ausstattung: Die Ausrüstung muss für Elektrobefischung und eDNA-Probenahme geeignet und vollständig vorhanden sein: Ein bootstaugliches E-Befischungsgerät inkl. Ersatzgerät und Anoden (nach VDE-Bestimmungen 0105, 0136 und 0686), Ein ausreichend großes, motorisiertes Arbeitsboot mit Platz für mindestens drei Personen, Elektrofischfanggerät und Transportwanne, Vorrichtungen zur schonenden Hälterung gefangener Fische, Geeignete Ausrüstung für die eDNA-Probenahme (z. B. Boot, Pumpen, Probennahmegeräte)
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Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe: Zwingende und fakultative Ausschlussgründe gem. §123 und 124 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 204:991-07728-53
Postanschrift: Mehringdamm 129
Postleitzahl: 10965
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: wna-berlin@wsv.bund.de 📧
Telefon: +49 30 69580401 📞
URL: http://www.wsv.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=789812 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=789812 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Nationale Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228 9499421 📞
Fax: +49 228 9499163 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Name und Adressen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-08-28+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 165-563734 (2025-08-28)