Im Rahmen einer Sanierung wird das Gebäudeensemble "Gelbes Haus" mit Erdwärmesonden und einer Wärmepumpe zur Heiz- und Kühlversorgung ausgestattet. Zur quellenseitigen Erschließung werden dafür insgesamt 18 Bohrungen abgeteuft und als Erdwärmesonden ausgebaut. An dem Objekt wurde zunächst eine Pilotbohrung mit einer Tiefe von 150 m abgeteuft und als Erdwärmesonde ausgebaut. An dieser wurden geothermische Testarbeiten durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Testarbeiten sind demnach 17 weitere Bohrungen à 150 m abzuteufen. Die Pilotbohrung wird in das Sondenfeld integriert. Die Anbindearbeiten finden zeitlich versetzt nach den Bohrarbeiten statt. Das vom Bieter gewählte Bohrverfahren ist den geologischen Verhältnissen entsprechend zu wählen (siehe Anlage zur Pilotbohrung). Abweichungen von den dargestellten geologischen Verhältnissen müssen im Preis berücksichtigt werden. Die Zugänglichkeit der Bohrpunkte auf dem Areal wird bauseits hergestellt. Die Baustrom- und Bauwasserversorgung erfolgt bauseits. Das Einmessen der Bohrpunkte erfolgt durch den Auftragnehmer. Der entsprechende Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung ist aktuell in Bearbeitung und wird nachgereicht. Die darin enthaltenen Nebenbestimmungen sind einzuhalten. Die erforderliche Einleitgenehmigung ist vor Bohrbeginn vom Auftragnehmer zu erbringen. Die Verlegung der Soleleitungen erfolgt im Sandbett vom Verteiler- /Sammlerschacht zu den Bohrungen, so dass der Anschluss am Verteiler- /Sammlerbalken später mit einer Entlüftungseinheit am Hochpunkt angeordnet ist. Über dem Sandbett wird das Trassenwarnband in ausreichendem Abstand verlegt. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten sind Handschachtungen an den Sonden (Herstellung der erforderlichen Biegeradien) sowie Suchschachtungen an Kreuzungspunkten erforderlich. Die für die verwendeten Rohrleitungen (Sonden und Anbindungen) maximal zulässigen Biegeradien sind an allen Umlenkungen einzuhalten. Die Trassenführung der Anbindeleitungen sowie der Hauptleitungen wird zwischen Auftragnehmer und der Bauleitung anhand der durch den Auftraggeber übergebenen Pläne abgestimmt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-09-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-08-26.
Auftragsbekanntmachung (2025-08-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Geothermie und horizontale Anbindung
Referenznummer: MP72-02-1
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen einer Sanierung wird das Gebäudeensemble "Gelbes Haus" mit
Erdwärmesonden und einer Wärmepumpe zur Heiz- und Kühlversorgung
ausgestattet. Zur quellenseitigen Erschließung werden dafür insgesamt 18
Bohrungen abgeteuft und als Erdwärmesonden ausgebaut.
An dem Objekt wurde zunächst eine Pilotbohrung mit einer Tiefe von 150 m
abgeteuft und als Erdwärmesonde ausgebaut. An dieser wurden geothermische
Testarbeiten durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Testarbeiten sind
demnach 17 weitere Bohrungen à 150 m abzuteufen. Die Pilotbohrung wird in das
Sondenfeld integriert.
Die Anbindearbeiten finden zeitlich versetzt nach den Bohrarbeiten statt.
Das vom Bieter gewählte Bohrverfahren ist den geologischen Verhältnissen
entsprechend zu wählen (siehe Anlage zur Pilotbohrung). Abweichungen von den
dargestellten geologischen Verhältnissen müssen im Preis berücksichtigt werden.
Die Zugänglichkeit der Bohrpunkte auf dem Areal wird bauseits hergestellt. Die
Baustrom- und Bauwasserversorgung erfolgt bauseits.
Das Einmessen der Bohrpunkte erfolgt durch den Auftragnehmer.
Der entsprechende Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung ist aktuell in
Bearbeitung und wird nachgereicht. Die darin enthaltenen Nebenbestimmungen
sind einzuhalten. Die erforderliche Einleitgenehmigung ist vor Bohrbeginn vom
Auftragnehmer zu erbringen.
Die Verlegung der Soleleitungen erfolgt im Sandbett vom Verteiler-
/Sammlerschacht zu den Bohrungen, so dass der Anschluss am Verteiler-
/Sammlerbalken später mit einer Entlüftungseinheit am Hochpunkt angeordnet ist.
Über dem Sandbett wird das Trassenwarnband in ausreichendem Abstand
verlegt.
Im Rahmen der Tiefbauarbeiten sind Handschachtungen an den Sonden
(Herstellung der erforderlichen Biegeradien) sowie Suchschachtungen an
Kreuzungspunkten erforderlich.
Die für die verwendeten Rohrleitungen (Sonden und Anbindungen) maximal
zulässigen Biegeradien sind an allen Umlenkungen einzuhalten.
Die Trassenführung der Anbindeleitungen sowie der Hauptleitungen wird
zwischen Auftragnehmer und der Bauleitung anhand der durch den Auftraggeber
übergebenen Pläne abgestimmt.
Im Rahmen einer Sanierung wird das Gebäudeensemble "Gelbes Haus" mit
Erdwärmesonden und einer Wärmepumpe zur Heiz- und Kühlversorgung
ausgestattet. Zur quellenseitigen Erschließung werden dafür insgesamt 18
Bohrungen abgeteuft und als Erdwärmesonden ausgebaut.
An dem Objekt wurde zunächst eine Pilotbohrung mit einer Tiefe von 150 m
abgeteuft und als Erdwärmesonde ausgebaut. An dieser wurden geothermische
Testarbeiten durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Testarbeiten sind
demnach 17 weitere Bohrungen à 150 m abzuteufen. Die Pilotbohrung wird in das
Sondenfeld integriert.
Die Anbindearbeiten finden zeitlich versetzt nach den Bohrarbeiten statt.
Das vom Bieter gewählte Bohrverfahren ist den geologischen Verhältnissen
entsprechend zu wählen (siehe Anlage zur Pilotbohrung). Abweichungen von den
dargestellten geologischen Verhältnissen müssen im Preis berücksichtigt werden.
Die Zugänglichkeit der Bohrpunkte auf dem Areal wird bauseits hergestellt. Die
Baustrom- und Bauwasserversorgung erfolgt bauseits.
Das Einmessen der Bohrpunkte erfolgt durch den Auftragnehmer.
Der entsprechende Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung ist aktuell in
Bearbeitung und wird nachgereicht. Die darin enthaltenen Nebenbestimmungen
sind einzuhalten. Die erforderliche Einleitgenehmigung ist vor Bohrbeginn vom
Auftragnehmer zu erbringen.
Die Verlegung der Soleleitungen erfolgt im Sandbett vom Verteiler-
/Sammlerschacht zu den Bohrungen, so dass der Anschluss am Verteiler-
/Sammlerbalken später mit einer Entlüftungseinheit am Hochpunkt angeordnet ist.
Über dem Sandbett wird das Trassenwarnband in ausreichendem Abstand
verlegt.
Im Rahmen der Tiefbauarbeiten sind Handschachtungen an den Sonden
(Herstellung der erforderlichen Biegeradien) sowie Suchschachtungen an
Kreuzungspunkten erforderlich.
Die für die verwendeten Rohrleitungen (Sonden und Anbindungen) maximal
zulässigen Biegeradien sind an allen Umlenkungen einzuhalten.
Die Trassenführung der Anbindeleitungen sowie der Hauptleitungen wird
zwischen Auftragnehmer und der Bauleitung anhand der durch den Auftraggeber
übergebenen Pläne abgestimmt.
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Rohrschlangenbohrung📦 Beschreibung
Interne Kennung: MP72-02-1
Postanschrift: Alter Wall
Wörlitz
Postleitzahl: 06786
Stadt: Oranienbaum-Wörlitz
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Wittenberg
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-10-27 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-09-29 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Zusätzliche Informationen:
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise) werden mit Setzung einer angemessenen Frist nach-gefordert. Nachreichungen dürfen nicht zu einer Änderung des Angebots führen. Deshalb werden leistungs- bzw. auftragsbezogene Unterlagen nicht nachgefordert. Eine durch Nachreichungen verursachte Änderung des Angebots führt zum Ausschluss desselben.
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise) werden mit Setzung einer angemessenen Frist nach-gefordert. Nachreichungen dürfen nicht zu einer Änderung des Angebots führen. Deshalb werden leistungs- bzw. auftragsbezogene Unterlagen nicht nachgefordert. Eine durch Nachreichungen verursachte Änderung des Angebots führt zum Ausschluss desselben.
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Bieter müssen ihre Fachkunde durch personenbezogene Qualifikationsnachweise belegen. Gefordert wird eine Zertifizierung nach DVGW-Merkblatt W120-2 (Nachweis zur Eignung der Durchführung von Bohrarbeiten – Bohrgeräteführer). Die Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Bieter müssen ihre Fachkunde durch personenbezogene Qualifikationsnachweise belegen. Gefordert wird eine Zertifizierung nach DVGW-Merkblatt W120-2 (Nachweis zur Eignung der Durchführung von Bohrarbeiten – Bohrgeräteführer). Die Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen.
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Bieter weisen nach, dass sie bereits vergleichbare Leistungen (Geothermieanlagen hergestellt mit entsprechenden Tiefenbohrungen) ausgeführt haben. Dazu geben sie unter Punkt 2 der Eigenerklärung (Anlage 7) mindestens 3 Referenzprojekte aus den vergangenen 5 Jahren an. Zum Nachweis sind entsprechende Referenzbescheinigungen (VHB 444, Anlage 8) mit dem Angebot einzureichen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Bieter weisen nach, dass sie bereits vergleichbare Leistungen (Geothermieanlagen hergestellt mit entsprechenden Tiefenbohrungen) ausgeführt haben. Dazu geben sie unter Punkt 2 der Eigenerklärung (Anlage 7) mindestens 3 Referenzprojekte aus den vergangenen 5 Jahren an. Zum Nachweis sind entsprechende Referenzbescheinigungen (VHB 444, Anlage 8) mit dem Angebot einzureichen.
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Im Übrigen weisen Bieter ihre Eignung durch Abgabe der Eigenerklärung (Anlage 7) nach.
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
+ 14 weitere
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer: t:03455141536
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: 000📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle informiert mindestens zehn Kalendertage vor Erteilung des Zuschlags alle Bieter über den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll. Der Zuschlag wird vor Ablauf der Bindefrist erteilt. Mit dem Zuschlag kommt der Vertrag zustande. Alle Vergabeunterlagen werden Vertragsbestandteil.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabestelle informiert mindestens zehn Kalendertage vor Erteilung des Zuschlags alle Bieter über den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll. Der Zuschlag wird vor Ablauf der Bindefrist erteilt. Mit dem Zuschlag kommt der Vertrag zustande. Alle Vergabeunterlagen werden Vertragsbestandteil.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-08-26+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 163-559075 (2025-08-26)